Gericht weist Social Network Xing in die Schranken

Recht, Politik & EU Das Social Network Xing wurde vom Landgericht Nürnberg-Fürth in seine Schranken gewiesen. In einem Urteil wurde klargestellt, dass automatisch erstellte Firmen-Profile nicht hingenommen werden müssen. mehr...

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Wie kommen die denn dazu, einfach "irgendwen" anzulegen? Nüscht besseres zu tun?
 
@Joebot: ganz einfach: Informationen sind im Internet bares Geld. wird teuer eingekauft und noch teurer verkauft... was meinst du wohl wie groß dann erst die Versuchung bei gratis gelieferten Informationen ist.
 
@Stefan_der_held: Immer wenn im Internet etwas nichts kostet, bist du die Ware.
 
@jediknight: Das werde ich noch oft in meinem Leben zitieren! [+]
 
@Stefan_der_held: Da das offensichtlich so ist, sollte man im Internet Informationen mit Geld gleichsetzen. Damit hat Xing also Geld gedruckt und dies wird mit Freiheitsstrafen nicht unter 2 Jahren geahndet :)
 
@Joebot: Bei FB kannst du ja auch einfach angeben: ich war in Schule XYZ mit XYZ und danach in Uni XYZ und anschließend arbeite ich da und dort. Wenn mehrere Leute solche Infos reinstellen, dann ergibt sich schon ein gewisses Profil. Ich kann das Unternehmen sehr gut verstehn.
 
Richtig so! Wobei die Strafe recht klein ausgefallen ist. Ich weiß ja nicht wieviel die monatlich umsetzen aber selbst die "6000Euro" wenn weitere Seiten automatisch generiert werden dürften DIE doch wohl aus der Portokasse zahlen
 
Ich hoffe, dieses Urteil hat auch Signal-Wirkung für andere Daten-Verwerter/Veröffentlicher.
 
@emantsol: ja. .frag mich wie das bei facebook ist.. da werden doch auch places praesentiert obwohl die firma diese nicht einstellt
 
@-adrian-: wobei jedoch bei FB die Infos sofern sich niemand als "inhaber" gemeldet hat nur aus Infos bestehen die von den Firmen eingestellt wurden - z.b. Anschrift und Website. Bei Xing handelt es sich bei den automatischen Seiten nicht wie bei FB um Fakten sondern vielmehr um "annahmen" neben einigen Fakten. und eben diese Annahmen können mitunter Rufschädigend sein.
 
@Stefan_der_held: fb geht auf fakten so sehr wie das xing macht .. naemlich durch die angaben in userprofilen
 
@emantsol: Die GEZ wird über Verbote nur lachen. Die werden weiterhin auf jede nur denkbare und undenkbare dubiose Weise agieren und sich Daten ohne Zustimmung organisieren.
 
@bullii: Ja, z.B. über die PSN-Daten?? ;-) "Du hast ne PS3, also hast du auch nen Fernseher... Die PS3 hast du seit 1,5 Jahren, wo du deinen Account angelegt hast, also macht das zurückgerechnet (18 Euro x 18 Monate) 324 Euro... Her mit der Kohle!" ^^
 
@chris_g: Ja das Problem hatte ich vor kurzem auch, anderes Land, selbe Firmenkategorie (GIS) ... Ich hab keinen Fernseher, ich steck einfach ein hdmikabel von der MediaBox ausgehend an einem normalen PC-Monitor an (Bin auf einen Laptop umgestiegen) ... Ja jetzt waren die Typen bei mir, und haben da ne Stunde lang mit mir rumgequatscht, und zum
Schluss hats nur geheissen ich muss GIS/GEZ auch wenn ich keinen Fernseher hab bezahlen, weil ich per Internet (zB http://goo.gl/WGS1) oder über die MediaBox (die das TV-Signal ja auch per Internet bekommt) Fernsehen empfangen kann, und darum gehts... Irgendwie, ne Sauerei... die Sender die dis GIS ehm.... "betreut" (?) schau ich gar ned xD
 
@chris_g: Gut, das wäre ja nun schon mal eine erste heiße Spur, wer hinter dem Sony Kundendaten Raub stecken könnte. Mal sehen, ob die GEZ gebusted wird, von der japanischen PSN-Police, denn die Deutschen wagt es wohl kaum, gegen die GEZ anzutreten.
 
"Weiterhin wollte man auch nicht den Weg gehen, den Mitarbeitern die Mitgliedschaft auf der Plattform zu untersagen." - Sowas sollte Schule machen, leider sieht die Wahrheit bei solchen Vorfällen vollkommen anders aus.
 
Die sollten sich eher mal Gedanken darüber machen, _warum_ die Angaben dort eher rufschädigend sind. Aber ok, wenn ich schon "Personal-Dienstleister" les, dann weiß ich, warum die so eine Angst davor haben.
 
2500 euro? langsam wär es echt mal zeit die proportionen an strafen anzupassen, finanzkräftige firmen oder personen sollten nicht die gleiche strafe zahlen wie der kleine mann der nicht so finanzkräftig ist wie andere. wenn schon gleichheit dann muss man auch mal das einkommen berücksichtigen. 2500 euro ist für xing etwa so wie für unser eins 50 cent für ein liter milch.
 
@kompjuta_auskenna: Finde ihc auch. Wäre auch ganz einfach. Man nimmt einen Prozentsatz vom monatlichen Ertrag. Eine Firma die viel Umsatz macht zahlt somit auch viel Strafe. Das könnte man dann sogar auf Privateleute UND Firmen anwenden. Man nimmt bei Privatpersonen einfach nen Prozentsatz vom monatlichen Einkommen. Bei schwereren Vergehen nen Prozentsatz über ein Jahr und bei noch schwereren über x Jahre.
 
Es würde mich jetzt schon brennend interessieren welche Informationen dort gesammelt und unter dem Namen der Firma veröffentlich wurden. Eigentlich ist es ja klar daß zu jedem Firmeneintrag eines Nutzers auch eine entsprechende Firma generiert werden muß, schließlich werden dann mehrere unter diesem Dach zusammengefaßt. Was genau das Problem war ist aus der Quelle ja leider nicht ersichtlich.
 
Hab selbst mal versucht für meine Unternehmen die Unternehmensprofile irgendwo administrieren zu können oder irgendwie auch nur annähernd leiten oder organisieren zu können. Nach Stunden vergebliches Versuchen in FAQs blättern in Foren lesen und Co hab ich es aufgegeben. Zu recht verliert Xing hier! Ich hoffe in Zukunft gibt es dann normale Administratorrechte für die Seiten etc. der aktuelle Zustand is nicht nur eine Zumutung, sondern auch eine Frechheit!
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