Symantec: Cloud-Backups bringen frischen Wind

Wirtschaft & Firmen Der Security-Dienstleister Symantec konnte in seinem ersten Geschäftsquartal höhere Einnahmen erreichen als erwartet. Vor allem Backup-Tools für Anbieter von Cloud-Diensten lieferten Mehreinnahmen, teilte das Unternehmen mit. mehr...

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Dieser ganze Cloud-Dreck scheint sich auszubreiten wie eine Seuche. Was ist toll daran "seine" Software nicht mehr vor Ort zur Verfügung zu haben? Seine Filme, Spiele Programme etc. Alles von fremden Servern und dem Internet abhängig? Soll das die tolle neue Zukunft sein? Das ja Bequemlichkeit und Idiotensicher ftw ist weiss ich ja. Gut finde ich diese Entwicklung aber nicht. Viele Arbeitsplätze werden dabei draufgehen, zb die von Grafikkarten-Herstellern. Und sowieso der physikalischen Datenträger-Industrie.
 
@marex76: Cloud wird uns doch nur schmackhaft gemacht, weil darin ein Geschäft steckt. Denn einen wirklichen Sinn oder Vorteil hat das Ganze nicht, außer für den Anbieter. Money Money Money.
 
@marex76: War auch mein erster Gedanke. Ich seh in dem ganzen Cloud Wahn nur einen weiteren Versuch an unsere Daten zu kommen und uns von den Unternehmen abhängig zu machen. Offenbar steckt in unseren persönlichsten Dingen ja momentan das größte Geld. In Zeiten wo Speicher spott billig ist wollen sie nun auf einmal alles auslagern -.-
 
@marex76: Wer dort seine privaten Pornofilme drauf lädt, ist denke ich mal selber schuld. Ich nutze sugarsynch (ist doch ein Cloud-System, meine ich), alles was drin ist (ca. 500 kb) kann von mir aus jeder sehen. Dort sind nur Daten die ich von der Arbeit auch mit einem USB-Stick mit nehmen könnte. Früher habe ich mir eine email zu geschickt. USB-Stick vergesse ich immer. Aber nerven tut es schon, fast jeden Tag eine Cloud-Nachricht. So wie es ist könnte man es belassen. Es wird auch die Zeit kommen, wo das ganze Betriebssystem dort vorzufinden ist. Dauert nciht mehr lange.
 
@marex76: jooa, also ich würde die Cloud nicht gleich verurteilen. Es hat alles seinen Sinn und Unsinn. Als die Handys und das Inet in den Startlöchern standen, waren auch fast alle der Meinung, dass man diese Technologien nicht brauche. Heute sind sie nicht mehr wegzudenken. Ich denke so wird es auch mit der Cloud sein. Unsere Kinder und Enkel werden sagen. "wie konntet ihr denn ohne die Cloud leben"? :-)
 
@marex76: Also gerade bei Backups bringen Cloud-Dienste meiner Meinung nach schon etwas, da die Wahrscheinlichkeit eines Verlusts sicher kleiner ist als auf externen Festplatten.
 
@Big_Berny: Und was macht man, wie grad geschehen im PSN, seine Daten alle gehackt und geklaut wurden? Oder die Server irgendwann einfach abgestellt werden wie EA es ja gern macht? Dann hat man viel Geld für seine Clouds bezahlt die dann pfutsch sind. Da habe ich lieber meine HDDs oder DVDs oder was auch immer, in meinem Schrank.
 
@Big_Berny: backup? für einzelne Dateien ja vielleicht noch akzeptabel. aber nehmen wir mal an, ich mache ein systembackup, da komm ich im schnitt auf 14gb... komprimiert, acronis true image. soll ich also 28gb traffic und zig stunden Zeit verballern um ein System zu sichern (also hochladen) und bei Bedarf wieder runterzuladen? Was soll der Scheiß. Das Problem ist doch, dass man die Sicherheit gar nicht einschätzen kann, ob das dort abgelegte pdf oder doc file wirklich sicher ist. Selbst wenn du in der cloud (smartdrive von 1und1 zb.) die datei löscht, weißt du, ob die vielleicht nich noch irgendwo zwischengehalten wird auf nem spiegelserver? das sind alles so faktoren die man nicht wissen kann, man soll einfach blind drauf vertrauen - und genau da hab ich ein Problem mit. kann ich nich, die Industrie hält uns zurecht zum Narren, was bei vielen ja auch große Früchte trägt.

Ein geschäftsmodell wie facebook wäre ohne user nicht denkbar zb.
 
@Rikibu: Also bei einigen Diensten werden die Daten ja bereits auf deinem System automatisch verschlüsselt. So kommt selbst der Anbieter nicht an die Informationen, da ihm dein Passwort fehlt. Bei Crashplan+ wird z.B. mit 448 Bits verschlüsselt - das knacken ist deshalb schier unmöglich. Praktisch ist halt, dass dort alle Daten erhalten bleiben. Das heisst alle gelöschten Dateien sowie auch alle alten Versionen können wiederhergestellt werden - ausser du willst sie entgültig löschen. Wie lange der Upload dauert ist mir dabei egal, da der Dienst sowieso im Hintergrund läuft. Zudem habe ich 5 Mbits Upload, was ich sowieso kaum brauche. Zudem ist der Speicherplatz bei diesem Dienst unlimitiert. Um ganz sicher zu gehen sichert mir die Crashplanapp zusätzlich alle Daten auf einer externen HD. Somit ist das Worst Case Szenario relativ unwahrscheinlich. Die 70 Euro, die ich für 4 Jahre bezahlt habe, ist's mir jedenfalls Wert.
 
@Big_Berny: dann ist also zukünftig die Schneligkeit einer Anwendung vom up-download abhängig und nicht vom lokalen Prozessor? das mag ja toll sein für alle, die unbedingt video rendering auf nem Smartphone machen vollen, um da ihr super hd video zu schneiden, 3d objekte zu modellieren usw. aber wo liegt der sinn? dass mein office zukünftig so schnell ist wie meine internet verbindung das zulässt? kein schöner gedanke...
 
@Rikibu: Ich sag ja nicht, dass man alles in der Cloud machen muss. Aber für Backups ists nunmal ne gute Sache. Wenn du dir stattdessen zwei separat gelagerte RAID-NAS leisten willst, ist das natürlich auch super. Cloud-Anwendungen, wie du sie beschreibst, machen meiner Meinung nach dann Sinn, wenn man oft an verschiedenen PCs arbeitet. Da hast du einfach den Vorteil, dass du nicht alles hin- und herkopieren musst - seien es Daten, Mails, Links oder Tabs. Die Zeit, die du damit verlierst, ist halt auch Geld.
 
@marex76: Natürlich bringt das für den Anwender nix. Es generiert nur pseudomässigen neuen Bedarf, für Dinge, die eigentlich schon da sind, bzw. für Konzepte die sich nicht ohne Grund bewährt haben. Die Ausrichtung und Aggressivität mit der Cloud Dienste verbreitet werden, hat vor allem einen Gewinner. Die Wirtschaft selbst. Hat sie so mehr Kontrolle über das was man darf, zu welchen Konditionen man eine digitale Ware (egal ob Musik, Video, Bilder, Software, Spiele) kauft. Dies führt dazu, dass man sich weiter an irgendwelche Anbieter ketten muss, ständig ins Netz muss um die alltäglichen Sachen zu machen. Dies ist widerum mit Abos, Langzeitverträgen usw. gekoppelt... für den Verbraucher mies - die Wirtschaft freuts. Ich hab kein Problem damit, meinen Mp3 Player manuell zu synchronisieren weil ich den Automatismen in Softwarelösungen eh nicht traue. Auch will ich nicht vorgeschrieben kriegen woher ich meine Sachen zukünftig zu beziehen habe (dann müsste ich wohl Lady Gaga und son Dreck an Musik konsumieren weil das ja Mainstream ist). Vor allem die Sinnlosigkeit, Dokumente hochzuladen, sie in einer Cloudbasierten Umgebung zu bearbeiten, sie quasi temporär runterzuladen, sie beim speichern wieder hochzuladen ... finde ich albern. Genauso wie Cloud Musikdienste. Ja gut, hab ich mehrere Abspielgeräte, dann klingt es erstmal gut, nix syncen zu müssen, aber wenn ich 5 ma das selbe lied hören will (nicht nacheinander sondern immer mal wieder zwischendrin) lad ich den krempel 5 mal runter? ich weiß nich, die Provider die den ganzen Traffic bezahlen müssen drehen sich sicher im Kreise und wollen sowas wie Cloud Dienste gar nicht weil das den Traffic sehr erhöht und damit Gewinne schmälert, was widerum dazu führt, dass mehr einkalkuliert wird, die Tarife nicht günstiger werden, eher teurer weil ja mehr Datenleistung abgefordert wird die kalkulatorisch eingerechnet werden muss, usw. usw. Ganz zu schweigen davon, dass es sein kann, das so ein Wolkenheini seine Sicherheitspflichten vergisst und plötzlich alles offen steht oder Datenverlust einher geht. Wenn Cloud, dann muss die Industrie ganz schön an ihrem Image arbeiten, damit da Vertrauen zustandekommt. Ich geb ungern meine Zügel aus der Hand. Wenn was falsch läuft, weiß ich wenigstens das ich schuld hab... Anbieter würden sich doch mit AGB Klauseln aus der Affäre ziehn um Schaden auf den Kunden zu schieben... sollen die doch ihre Cloud in der Cloud machen... eine stinkige Wolke, Fenster auf und weg ist der Pups...
 
@marex76: Das schöne an der Cloud ist doch dass die Unternehmen so nicht nur die Kontrolle über die ganzen Daten haben die der User hochlädt, sondern auch die Kontrolle über die Anwendungen die der User benutzen kann. Sprich: Es wird keine Raubkopien mehr geben wenn alles in der Cloud läuft. Der normale Benutzer kann von Cloud-Diensten auch profitieren, weil er sich nicht mehr selbst um die Datensicherung und -verwaltung kümmern muss. Der professionelle- oder semiprofessionelle User hingegen möchte eher alles selber machen und kontrollieren. Dummerweise gehöre ich zu letzterer Gruppe, weswegen mir die Cloud auch noch am Allerwertesten vorbeigeht.
 
@DennisMoore: Die Raubkopien sind dann höchstens gehackte Accounts mit freigeschalteten Rechten zur Ausführung von bestimmten apps (wieder son modewort). so verlagert sich das Kriminalpotential weg von den eigentlichen Programmen die es zu schützen gilt, hin zu den sensiblen Daten der Kunden, die im gutgläubigen Erwerb dort mitmachen. So oder so ist der Kunde einer Gefahr ausgesetzt, die die Anbieter eigentlich nicht eindämmen können. Cloud Farmen sind Einladungen für kreative Köpfe um der Welt zu zeigen "seht ihr, es ist nix sicher"
 
@Rikibu: Ich glaube nicht dass es dann viele gehackte Accounts oder illegale Anwendungszugriffe gibt. Der Anbieter ist ja nur einen Klick vom Sperren des Accounts entfernt. Er wird diese Probleme also wohl recht schnell beseitigen können. Wenn dem so ist, frag ich mich aber auch was passiert wenn ein ehrlicher User des Missbrauchs verdächtigt wird. Wird dann sicherheitshalber erstmal sein ganzer Datenbestand und seine ganzen Anwendungen weggeschlossen bis er seine Unschuld bewiesen hat?!?
 
Wie gut Cloud sein kann, also Dienste im Internet anbieten, hatte Sony ja sehr eindrucksvoll bewiesen. Es ist der falsche Trend meines Erachtens alles zu Clouden bevor man Daten cloud (sprich klaut) .
 
@ChuckNorris050285: wie toll schnelle autos waren hat man ja uach gesehen bevor airbags und sicherheitsgurte pflicht waren .. mein gott.. aus fehlern lernt man, oder? meinst du alles was du heute nutzt war zur anfangszeit beliebt oder sicher? wers glaubt
 
@-adrian-: Am Ende arbeitet man nur noch in der Cloud auch am HeimPC. Und wenn man nicht weiß wo was liegt, dann schreibt sich wieder Zettel. Soll das Fortschritt sein?
 
@-adrian-: Na dann lassen wir doch noch die nächsten 5 Jahre die Cloud-Dienste links liegen. Oder eben so lange wie die Anbieter brauchen um aus den ganzen Fehlern zu lernen. Von mir aus können aber heute schon die Millionen Versuchskaninchen die Cloud nutzen und ihre Daten stehlen lassen oder durch unglückliche Umstände verlieren. Mir wurscht.
 
@ChuckNorris050285: tja, erst gecloud und dann geklaut. da lohnt sich Spionage nd Kriminalität. ich denke, Cloud Dienste werden aufgrund der Masse an Daten ein kriminell lukratives Ziel sein, was widerum die Industrie vor neue Herausforderungen stellt, was widerum heißt, sie schaffen somit ihren eigenen Bedarf untereinander, indem sie sich aufträge zuschachern die der Cloud Kunde dann zu bezahlen hat. Nicht nur mit seinen Daten die im schlimmsten fall an dritte weitergereicht werden sondern auch mit barer Münze.
 
Cloud-Backup - Ein Argument für schnelle 1gbit-Anschlüsse.Ein Cloud Backup mit einem 1000er Anschluss ist murks. Jedoch stellst sich die Frage, wieso man die daten nicht gleich online lagert und sichern lässt.
 
@sanem: zugegeben, konstruiertes Szenario. Um sowas wie Cloud Backup salonfähig zu machen, müssten die Betriebssysteme ja einen Basic Internet Connect Modus bereitstellen. Was nützt mir ein Systembackup auf ner Wolke, wenn mein System so geschrottet ist, dass ich nicht ins Netz komme um dieses Backup einzuspielen? Demzufolge müsste jedes Betriebssystem eine internetfähige Rettungskonsole haben, mit der man auf Wolken zugreifen kann. Lustig wirds dann, wenn man in den letzten paar Bytes ein paar Übertragungsfehler hat und dann den Scheiß noch ma runterladen muss. Systembackup in ner Wolke oder für große Daten halte ich für eine Schnapsidee... es ist eher dafür gedacht, irgendwelche Speichermassen zu verkaufen, gepaart mit irgendwelchen anderen Dienstleistungen...
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