VZBV: Gesetze gegen Telefonwerbung unzureichend

Recht, Politik & EU Anlässlich der heutigen Sitzung des Wirtschaftsausschusses des Bundesrates hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) zusätzliche gesetzliche Maßnahmen gegen unerlaubte Telefonwerbung gefordert. mehr...

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O2 fragte mich bei einem solchen Werbeanruf, ob sie meine mündliche Einverständniserklärung über weitere "Informationsanrufe" aufzeichnen dürften. NEIN! :)
 
@Smek: DAs ist völlig legitim von O2 (oder wem auch immer), denn dann kommt ein Vertrag zustande.
 
@mcbit: Was denn für ein Vertrag? Ich habe mir verbeten, mich weiter mir Werbeanrufen zu belästigen! Wenn ich Bedarf an einem neuen Tarif etc. habe, werde ICH aktiv. So ist zumindest meine Einstellung zu dieser Sache.
 
@Smek: Lies Dein OP nochmal. O2 hat Dich im Rahmen eines Anrufes etwas gefragt und wollte das aufzeichnen. Wenn Du dem zugestimmt hättest, wäre das im Prinzip ein Vertrag, nachweislich durch die Aufzeichnung. Da Du zur Aufzeichnung NEIN gesagt hast, ist Dein "habe mir verbeten" von Arsch, es ist nicht dokumentiert. O2 kann Dich also wieder anrufen. Eigentor würde ich sagen. Und nochmal, dass die fragen, ist legitim.
 
@mcbit: Das ist so nicht richtig ;)
Der Vertrag das mich ein OP kann und MUSS durchaus auch mündlich wiederrufen werden können. Für den Wiederruf ist keine Aufzeichnung notwendig.
 
@mcbit: Werden doch eh nicht lange archiviert, sondern i.d.R. für die Mitarbeitergespräche genutzt.
 
@Kuschi82: Kannst Du das mal bitte umformulieren? Ich komm mit dem Satzbau und den fehlenden Worten nicht klar und kann den Sinn nicht erlesen bzw was Du mir mitteilen wolltest.
 
@Dexter31: Wenns um Vertragsabschlüsse geht, wirds wohl länger archiviert.
 
@mcbit: Ich will nicht, dass die irgendwas von mir (am Telefon) aufzeichnen. Basta! Man kommt sich vor wie bei der Polizei im Verhör. Wenn die was wollen, sollen sie es schriftlich machen. Dann überlegen sie es sich hoffentlich zweimal, ob es sich lohnt, seine Bestandskunden immer und immer wieder zu bequatschen. Die sollen mich in Ruhe lasse, schließlich habe ich die nicht gebeten, mich anzurufen.
 
@mcbit: Dann müssten die ja jedes Gespräch aufzeichen und das würde die Kapazitäten sprengen.
 
@Smek: Warum so aggressiv?
 
@Dexter31: Ja, um Verträge am Telefon abzuschließen, müsste jedes Gespräch aufgezeichnet werden. Und es muss dem Kunden vorher mitgeteilt werden. Ohne Aufzeichnung kannst Du jederzeit sagen "Hä, ich habe nichts zugestimmt", denn die Beweislast liegt beim Werber/Anrufer.
 
@mcbit: Meine Einstellung dazu ist grundsätzlich die, dass sich der Kunde selbst um seine Belange kümmer sollte. Mir ist schon klar, dass die Unternehmen Werbung machen müssen und das ist auch für mich völlig legitim. Allerdings fasse ich es als Belästigung auf, am Telefon zu neuen und meistens auch teureren Produkten überredet zu werden. Ich wurde in den letzten Wochen mehrfach sowohl von meinem Festnetz- als auch Mobilfunkanbieter mit derartigen Anrufen ja man kann schon sagen attackiert. Es reichte nicht einfach zu sagen, dass die vorgeschlagenen Produkte bzw. Erweiterungen zu bestehenden Verträgen für mich völlig nutzlos sind. Klar, man könnte einfach so auflegen aber ich denke irgendwie auch an den Menschen auf der anderen Seite und versuche damit noch einigermaßen freundlich fertig zu werden.
 
@Smek: Im Übrigen, bei O2 hast Du irgendwo mit einem Kreuz und einer Unterschrift Werbung und marketing zugestimmt. Was wäre denn unfreundlich daran, zu sagen "Kein Interese, schönen Tag noch" und dann legste auf. Man kann sich aiuch künstlich aufregen. Übrigens, gerade O2 hat von mir einmal zu hören bekommen, dass ich keine Werbeanrufe mehr wünsche, seit dem ist Ruhe.
 
@mcbit: Ich wurde noch nie gefragt wenn die mir am Telefon was aufquatschen wollten. Allerdings gehe ich seit einiger Zeit nur noch ran wenn ich die Nummer kenne, unterdrückt gar nicht und den Rest google ich erstmal ob es was wichtiges ist.
 
@mcbit: Du bist schlicht und einfach im Unrecht! Werbeanrufe sind verboten! Auch Anrufe, die Deine Zustimmung für Werbeanrufe einholen wollen, sind schon verbotene Werbeanrufe. Und wenn sich eine Firma... auf Deine telefonische Zustimmung beruft mit oder ohne Protokollierung, hat sie bereits schon vorher einen verbotenen Anruf getätigt! Wie sonst sollte sie sonst Deine telefonische Zustimmung erreicht haben? Und auch wenn Dein Nein nicht dokumentiert wurde, bleibt es dabei: Werbeanrufe sind verboten. UND noch Eines: Wie kann eine Frage / Anfrage legitim sein, die mit einer verbotenen Aktion, eben dem verbotenen Werbeanruf, gestellt wurde? Richtig! Sie ist so nicht legitim! Noch einen Rat nebenbei: Immer das telefonische Anrufen (manchmal auch gern als Möglichkeit der Rückfragen bezeichnet) ablehnen / verbieten, z.B. auch bei Versicherungsverträgen, Handyverträgen usw.
 
@Dexter31: Wenn aufgezeichnet wird, müssen Dir Dich informieren, soweit ich weiß.
 
@Uechel: Ähm,, da oben gings um O2. Im O2-Vertrag, ob Prepaid oder Postpaid, gibts eine Klausel dazu. In dem Falle ist der Anrufer nicht irgendein Werber sondern der Servicedienstleister, mit dem Du einen Vertrag hast. und der Angerufene ist Kunde. In dem Falle heißt das dann wohl nicht Werbeanruf ;) sondern Dienst am Stammkunden.
 
@mcbit: Ooh! Du hast wohl nicht alles bei mir gelesen, oder? Nochmal:"Noch einen Rat nebenbei: Immer das telefonische Anrufen (manchmal auch gern als Möglichkeit der Rückfragen bezeichnet) ablehnen / verbieten, z.B. auch bei Versicherungsverträgen, Handyverträgen usw.". Wenn das so gemacht wurde und das kann man so machen, ist das selbstverständlich ein unerlaubter (Werbe-) Anruf! Und Deine Angaben zu "wenn dann kommt ein Vertrag zustande" stimmen einfach nicht.
 
@Uechel: das war die Kurzform, natürlich gehört zum Vertragsabschluss mehr als ein Ja auf dem Tonband.
 
@Smek: Ich finde es manchmal ganz nett wenn ich darauf hingewiesen werde, dass ich irgendwo eventuell was sparen könnte. Leider ist es selten so dass ich tatsächlich was sparen würde. Ein Gesetz dass eine nachträglich schriftliche Zustimmung erzwingt wäre gut. Eigentlich wäre es insgesamt günstiger wenn so etwas per Email kommen würde.
 
@fredinator: Postident würde doch reichen.
 
Was ist eigentlich so schwer daran, "Kein Interesse" am Telefon zu sagen und aufzulegen? Warum gibt es so viele menschen, die sich am Telefon belabern lassen? Hilft da wirklich ein Gesetz, dass diese Menscen vor sich selbst geschützt werden?
 
@mcbit: Wieso muß man überhaupt was sagen?! Auflegen reicht doch. In Zeiten wo dich ein "Hallo", "Ja bitte" oder das Melden mit Nachnahmen in übelste Shice verstrickt, ist ein "Kein Interesse" ja schon wieder grenzwertig und schlicht zuviel.
 
@Hellbend: Ich melde mich niiiiieeeee mit Namen am Telefon. Kurzes knappes "Jepp, ick bin janz Ohr" oder so. Und wenn mir keine Nummer angezeigt wird, gehe ich gar nicht ran.
 
@mcbit: Eben! Und ein generelles Yupp Yepp Yopp Yapp oder schlichtes Ja ist genau das JA zuviel.
 
@mcbit: Ist nicht schwer, "Kein Interesse" zu sagen. Allerdings kann es unter Umständen etwas nervig geraten mit den Werbeanrufen - hatte ich so auf meiner alten Festnetznummer. Aber statt eines freundlichen "Kein Interesse" hab´ ich dann das Feld geräumt und das Wort an meine gute alte Trillerpfeife übergeben. ;)
 
@Mordy: Du weißt, dass das unter Umständen Körperverletzung sein kann?
 
@mcbit: Na das können die werten Anrufer ja dann gern geltend machen. Ich hab auch immer ne Trillerpfeife neben dem Telefon zu liegen und witziger Weise haben sich zwei solcher "Wir sind von xxx und möchten..." nie mehr gemeldet, nachdem es begann Überhand zu nehmen. Dieser ganze Müll am Telefon ist unseriös und man sollte sie unter allen Umständen nie ein JA entlocken lassen, wie auch immer. Selbst sowas kann man sich antrainieren.
 
@Hellbend: Mit so einer Trillerpfeife kannste auch schnell den Falschen erwischen. Ejal, ich brauch sowas nicht, ich leg einfach auf.
 
@mcbit: Nur unter Umständen. Hab´ das auch nur bei Firmen gemacht, die nach dem dritten Mal "Bitte rufen Sie mich nicht mehr an" immer noch nicht genug hatten. Von daher... wer nicht hören kann, muss fühlen.
 
@mcbit: Das "Kein Interesse" hindert aber aktuell den Call Agenten nicht dir trotzdem eine Vertragsbestätigung zukommen zu lassen. Aktuell musst DU dann beweisen das du am Telefon NEIN gesagt hast und selber aktiv kündigen. Der Anrufer kann aktuell ja schlüssig beweisen das er DICH angerufen hat. Aus dem Vertrag dann aber raus zukommen ist aktuell alleine das Problem des Kunden. Und genau das soll geändert werden, das es den Anrufenden eben nicht mehr so einfach gemacht wird dem Kunden einen Vertrag "aufzwingen" zu können.
 
@MS Master: Sorry, aber das halte ich für Blödsinn. Die Beweislast liegt hier beim Anrufer. Spätestens wenn es um die zahlung geht, die ich nicht tätige, da weder ein "JA" auf Band noch meine Unterschrift irgendwo vorhanden ist, würde ich das evtl sogar bis vor Gericht treiben. Denn, wie soll ohne Adresse ein Schreiben zu mir kommen? Meine Nummer ist nirgends hinterlegt oder einer Adrese zugeordnet. Das dürfte interessant werden, oder?
 
@mcbit: Ja aber darum gehts doch, verstehst du das nicht?! Jeder Aufwand, den im Zweifelsfalle ICH in kauf nehmen muß, weil die sich einen Lenz machen können, ist Aufwand zuviel. Die behaupten einfach und du MUSST dich spätestens beim Mahnverfahren zig nervigen Verfahren aussetzen um DEINE Rechte zu wahren. Da nehm ich lieber den Aufwand einer Klage wegen Körperverletzung in Kauf (zumal der Geschädigte dann sowieso erstmal mit seinem Fehlverhalten aufwarten darf). Und was heißt hier den Falschen erwischen?! Wer keine Nummernfreigabe hat oder sich gegen alle Konventionen diesem miesen Geschäft verschreibt, der hat mit solchen Konsequenzen zu rechnen. Würde ich ihn vor mir zu stehen haben, hätte er nicht nur ein geplatztes Trommelfell. Nichts desto Trotz können die die unzureichenden Gesetze anmaulen wie sie wollen, ich glaub in unserem Land kaum daran, das sich schnell was ändert. Gesetze im unserem Land werden nur dann durchgedrückt und verschärft, wenn der Bürger zur Kasse gebeten werden kann, sonst garnicht.
 
@Hellbend: mit dem Falschen meinte ich u.U. keinen telefonischen Klinkenputzer. Und spätestens beim Mahnverfahren muss die Firma erst beweisen , dasd Du ein Schuldner bist, nicht Du must dad Gegenteil beweisen. Sonst könnte ich Dich einfach abmahnen und Du müsstest beweisen, dass Du mir kein Geld schuldest. Wo ist da die Logik?
 
@mcbit: Also sofern sich in den letzten Jahren nichts geändert hat verhält es sich tatsächlich so, das man ein Mahnverfahren starten kann ohne Nachweisen zu müssen im Recht zu sein, so das mit Widerspruch reagiert werden MUSS, wenn man nicht ungerechtfertigter Weise einen Titel verpasst bekommen möchte, denn in der Beweispflicht ist der Gemahnte, nicht der Mahnende. Das Mahnverfahren muß nur mit der üblichen geringen Gebühr beantragt werden. Google dir das und du bist schlauer.
 
@Hellbend: Hast du schonmal ein mahnverfahren zu monetären. dingen eingeleitet? Du kannst eben nicht einfach jemanden beschuldigen, er schulde dir Geld und dann nen Titel erwirken, weil der gemahnte das Gegenteil nicht beweisen kann. was soll ich da goggeln.
 
ach wat... das war bereits bekannt als angie vor jahren meinte mit den gesetzen wird alles besser... solange der, der das geld hat das sagen hat ändert sich nix.
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