Novells Monopolklage gegen Microsoft läuft weiter

Büroprogramme Ein US-Bezirksgericht hat eine frühere Entscheidung eines anderen Gerichts hinfällig gemacht und so dafür gesorgt, dass der Softwareanbieter Novell weiterhin mit einer Wettbewerbsklage gegen Microsoft vorgehen kann. mehr...

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pff da muss ich ja fast lachen
 
Wer keine Probleme mehr hat, der schaft sich welche (in diesem Fall ist Novell gemeint)
 
@Meteorus: look@this:
http://www.needaproblem.com/de/
Die sollten sich das mal ansehen^^
 
Mich würde mal interessieren was die überhaupt bekommen könnten, sollte Novell gewinnen. Erstens ist das ganze sehr lange her, zweitens besteht nur noch ein Streitpunkt, und drittens, der wichtigste Punkt, das Produkt ist schon lange nicht mehr in den Händen von Novell. Also worum geht es eigentlich noch?
 
@Tomarr: Um Mißbrauch der Monopolstellung bei Betriebssystemen im Zusammenhang mit Anwendungssoftware. Aber das hast Du Dir doch 6 Minuten später schon selbst beantwortet.
"... lange her ..." und "...Produkt nicht mehr vorhanden ..." sind keine Gründe, eine Klage nicht mehr zu bearbeiten. Manches dauert eben länger!
 
@luciman: Du glaubst ehrlich das ich bis zur Hälfte des Textes 6 Minuten gebraucht habe?
 
@Tomarr: "Tomarr am 05.05.11 17:13 Uhr: ...Also worum geht es eigentlich noch? ".
Tomarr am 05.05.11 17:19 Uhr: "... Darum geht es ja nicht bei Novell, ...".

Schaut fast so aus!;)
 
@luciman: Ah du meintest den anderen Kommentar, habe gedacht du meinst den einen. Ne, das unten war ja nur ein Vergleich zweier Situationen... und es ging halt nicht um die selbe Situation bei Novell. So war das gemeint.
 
Hätte AMD auch Intel verklagen können weil diese "heimlich zuerst" Mehrkernprozessoren hatten und diese technischen Informationen vorenthalten haben? Das ist ja lächerlich^^
 
@cyberathlete: Darum geht es ja nicht bei Novell, da hinkt dein Vergleich. Microsoft hat nicht interne Informationen von Word zurückgehalten sondern von Windows. Wobei ich diese Forderung für einen recht schmalen Grad halte. Einerseits ist Windows ein OS das zum auführen von Programmen da ist, dementsprechend brauchen viele Enwickler auch viele Informationen wo in den Entwicklerbibliotheken was zu finden ist. Aber, zumindest meiner Meinung nach, braucht MS bestimmt nicht das ganze OS zu öffnen nur damit jemand ein Schreibprogramm auf dem System entwickeln kann. Dafür sind keine tiefen Eingriffe in das OS notwendig und kann fast jeder Hobbyprogrammierer mehr oder weniger elegant.
 
@Tomarr: da verkennst du wohl was. Das ist sehr wohl vergleichbar, AMD Prozessoren liefen früher schlieslich auf Intel boards und da wurde mit dem Sockel 7/super Sockel 7(?) durchaus technische stolperfallen für den Konkurrenten eingebaut und das war nur ein Beispiel, da gab's noch erheblich mehr...z.B. gehört ATI nun ja auch zu AMD, ATI hat Intel chipsätze hergestellt und bei jeder neuen Version wurden technische Daten zurückgehalten...das macht Intel heute noch mit NVIDIA
 
@0711: Hmm, daran das AMD Prozzis mal auf Intelsockeln liefen kann ich mich gar nicht mehr erinnern. Aber gut, dennoch sage ich mal wenn ich etwas entzwickel, z.B. einen Prozessor, und für diesen Prozessor baue ich dann ein Mainboard und alles passt super zusammen... nun kommt einer und sagt ich will aber für dein Mainboard auch einen Prozessor bauen, dann würde ich auch sagen, ja hat so und so viele Pins, diese Pins sind die Stromversorgung, den Rest sieh zu wie du klar kommst. Ansonsten soll er doch sein eigenes Board zu seinem Prozessor entwickeln.
 
@Tomarr: tja da amd nicht die geldmittel hatte und intel im x86 markt quasi unangefochtene nummer eins war hat sich das halt ähnlich wie bei ms gestaltet...ms hat auch die standard apis offen gelegt die für anwendungen eigentlich reichen und novell hat rumgeheult dass ms office besser als wordperfect läuft und hat eben benachteiligung gerochen, obwohl es microsofts eigene produkte waren auf die novell zurückgegriffen hat (wie amd) fühltn sie sich auf der plattform benachteiligt. Microsoft musste bereits mehrmals lernen dass für einen marktführer andere gesetzte gelten wie für einen normalen marktteilnehmer
 
@Tomarr: Das wollte ich auch sagen. Um ein Textverarbeitungsprogramm zu schreiben brauche ich keine tiefgreifenden Einblicke in das OS. Das schreibe ich dir auch so. Ein paar Windows API calls z.B. zum drucken sind hilfreich aber die sind doch alle öffentlich und super dokumentiert. Oder man nimmt direkt ein Framework wie .Net, dann hat man gar keine Probleme.
 
@cyberathlete: Es geht um "Monopolstellung missbrauchen". Aber wer würde das nicht genauso wie MS machen wollen. Die IE- Integration beim Windows-OS wurde auch negativ gesehen und MS musste sich beugen (in der EU). Die "Bevorteilung" von Word würde ich als ähnlichen Fall betrachten. Vielleicht würde Novell in der EU mit der Klage durchkommen. Mir persönlich ist es aber vollkommen wurscht.
 
Novell? Die leben doch gar nicht mehr! Am 22. November 2010 gab Attachmate die nahezu vollständige Übernahme von Novell für 2,2 Milliarden US-Dollar bekannt. Das von Microsoft organisierte und mit Apple, EMC und Oracle gegründete Unternehmen CPTN Holdings LLC übernimmt 882 Patente von Novell. Und Attachmate ist ein Softwareunternehmen mit Sitz in Seattle, das auf Terminalemulation, Systems Management, Informationssicherheit und Einbindung von Großrechnern und Legacy Software in moderne Rechnernetze spezialisiert ist. Attachmate hat am 27.4.2011 Novell und damit auch die SUSE Linux GmbH übernommen. Siehe auch: http://www.attachmate.de/AboutUs/Unternehmensinformationen.htm. Umso mehr stellt sich die Frage doch, was soll das ganze? Siehe Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Attachmate) und andere!
 
@Uechel: Nur hat sich dieses Konsortium um Microsoft, ECM u. Oracle selbst ans Bein gepisst. Die Auflage des US Justizministeriums für diesen Kauf war, das sämtliche 882 Patente unter der GPL bzw. der OIN gestellt werden müssen, sie sind somit quasi nutzlos für diese Firmen - jedenfalls können sie damit keinen Schaden anrichten... ;) -- Was diesen Prozess rund um WordPerfect angeblangt, sollte man wissen, das WordPerfect bis zu diesen Zeitraum (Mitte 1990er) Marktführer war. Sollte sich also MS tatsächlich unlauterer Mitteln bedient haben, könnte es durchaus noch teuer für die Redmonder werden - auch nach all der Zeit.
 
@Wollknäuel Sockenbar: Da hast Du natürlich auch Recht. Ich zielte mehr darauf ab, das der Konkurrent Novell praktisch ausgeschaltet wurde und im Nachherein der Prozeß / die Klage doch eigentlich keinem mehr wirklich was nutzt.
 
Novell ist auf dem absteigendem Ast, die letzten zuckungen um an noch ein paar Mäuse zu kommen.
 
Wer selber nix auf die Reihe kriegt klagt einfach mal. Lächerlich!
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