Der Vater der CD und langjährige Sony-Chef ist tot

Personen aus der Wirtschaft Norio Ohga, der als Sony-Präsident die CD auf den Siegeszug führte und damit zu einem Umbruch in der Musikbranche beitrug, ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Das teilte Sony mit. mehr...

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Ich weiß nicht wie Fit Ohga zuletzt noch war. Wenn er gewusst hätte wie man heute sein Tonträger vergewaltigt. Seine Hingabe zur Musik hat einen Tonträger geschaffen den die Profitgeier sowas von schlecht behandeln, das nahezu Jede CD eine Beleidigung für die Ohren ist.
 
@gibbons: Das war mit Kassetten und Platten, und ist mit heutigen digitalen Formaten doch auch nicht anders...
 
@lutschboy: Ich meinte das weniger im Bezug auf die Musik selber sondern auf das Mastering. Bei Analogen Medien gab es quasi keine Übersteuerung wegen zu lauten Aufnahmen. Bei Digitaler Technik gibt es da eine Klare grenze, genannt Kompression. Dies führt dazu das sich Schlagzeuge nicht mehr wie Schlagzeuge anhören sondern nach Blechschüsseln.
 
@gibbons: Hör doch einfach Musik ohne Schlagzeug. ;-)
 
@Plattenossi: Du wirst lachen: Sogar im klassischem Genre gibt es das Problem.
 
@gibbons: Ich weiß ja was du meinst. Gibt ja auch noch verlustfreie Formate.
 
@Plattenossi: Was meinst du mit Formate? Die CD ist ja ein verlustfreies Format. Und irgendwie habe ich noch keinen mobilen Vinyl Player gefunden. ;)
 
@gibbons: Die CD ansich ist Verlustfrei. Aber nur wenn das Quellmaterial verlustfrei ist.

Heutzutage ist es aber vermehrt so, dass aus dem verlustfreien Quellmaterial komprimierte Dateien hergestellt werden und diese dann sowohl für die CD Pressung als auch für die Online Medien benutzt wird.

Somit kriegt man im Grunde auf CD dieselbe Qualität, wie auf musicload...

Ist bei UKW auch so. Früher wurden da noch richtige analoge Medien benutzt. Heutzutage ist es die mp3 mit 3xx kbit/s.
So das einige Gegenargumente für DAB, im Grunde keine mehr sind. Weil auch über UKW nur noch digitalisiert scheiß rüberokmmt.
 
@gibbons: Ja, aber der Trend geht ja eher weg von Vinyl und CD. Selbst DJs legen doch kaum noch mit echten Vinyls auf.
 
@gibbons: Naja du wirst nicht aufgehalten eine bessere Alternative zu entwickeln und kommerziell zu vermarkten. Mein Respekt gehört ihm allemal, soetwas muss man erstmal auf die Beine stellen.
 
@Impact™: Es geht nicht um Entwicklung... Du hast es leider nicht verstanden :(
 
@gibbons: Sorry wenn ich dich missverstanden habe. Aber was bitte kann Norio Ohga für das Mastering? Er hat doch lediglich das Medium zur Verfügung gestellt, da hat er doch eigentlich gar keinen Einfluss darauf wie es genutzt wird. Von dem her finde ich eigentlich die Diskussion hier fehl am Platz. Ich schimpfe ja auch nicht über BMW wenn jemand mit 200 absichtlich gegen einen Baum fährt.
 
@Impact™: Lese dir bitte doch nochmal meinen aller ersten Post durch.
 
@sebastian2: Im Radio verwenden sie noch zu hauf CDs, einfach aus Lizenzgründen. Hab letztens erst zweimal einen Hänger im Radio gehört, war wohl eben ein Sprung in der Platte. Vielleicht gibt es Unterschiede zwischen den Radiosendern, aber die öffentlichen dürften fast ausschließlich von Medien senden. Ansonsten müssen wir alle warten, bis die Musikindustrie FLAC entdeckt.
 
@bgmnt: Also unser regional radio hier, nutzt definitiv musikstücke von Platte.

Und auch wenn mal eine Radioübertragung im TV läuft vom ÖRR, erkennt man da auch immer öfters eine große Liste auf dem Monitor. Was wohl eher gegen CDs spricht.
 
@gibbons: Für mich ist die CD keine Format sondern ein Speichermedium auf dem sich Daten verschiedenster Formate speichern lassen.
 
@bgmnt: Greade in Bezug auf den WDR stimmt die Aussage nicht. Diese beschreiben sogar auf einer ihrer Seiten das alles von der Festplatte kommt und nur in bestimmten Sendungen CD´s verwendet werden, die dann auch vom Modi selbst eigelegt werden.
 
Entweder haben wir hier Vertreter der Lobby oder viele scheinen die Thematik wirklich nicht zu verstehen.
 
@gibbons: Offenbar wissen nicht alle gleich, was gemeint ist. Es hat nämlich wirklich nichts mit der Musik selbst oder dem Medium/Format zu tun. Der Begriff "Kompression" ist leider sehr mehrdeutig. In diesem Fall ist Dynamikkompression gemeint. Dieser Link sollte helfen: http://de.wikipedia.org/wiki/Loudness_war
 
@Hancoque: Die Grafik aus diesem Artikel erklärt mehr als jedes Wort wie ich finde: http://tinyurl.com/3ucq6sy (In dem Wikipedia Artikel gibt es ähnliche Grafiken). Aber schön das hier auch jemand ist, der mit dem Thema vertraut ist.
 
@gibbons: Ja, daran sieht man wieder, dass die frühen 90er die goldene Zeit der CD waren. Weg vom exzessiven Hall und hin zu einer vollwertigen Nutzung des Mediums. Danach kam dann der Loudness War und alles wurde zu Presswurst verarbeitet. Das hat mir den Metal echt versaut.
 
@Hancoque: Das versaut einem jedes Genre. Denn zu finden ist das überall. Eine Geige wird zur Whiskey Stimme, ein Schlagzeug zur Blechtrommel und meine Rigipswand erzeugt einen besseren Bass als vieles in der Elektro/Techno Musik. Zu genießen ist eigentlich kaum noch was.
 
@gibbons: Leider verstehen viele nicht worum es geht, da sie die Kritik am Mastering mit Kritik am Medium (CD/MP3) oder dem Künstler verwechseln. Dabei sind gerade die Künstler hier die Opfer, da deren Musik von den Labels von einem vorher hochwertigen Zustand im letzten Produktionsschritt in einen minderwertigen Endzustand überführt wird. Die Künstler wissen dabei meist selbst gar nicht Bescheid, was passiert und fehlinterpretieren die Kritik auf gleiche weise (siehe Metallica).
 
@gibbons: Richtig, deshalb setzen audiophile Musikliebhaber auf Vinyl und sogar teilweise auf Röhrenverstärker. Aber das sind leider nur eine Minderheit. Die Zielgruppe achtet aber auf sowas nicht und sagt sich "Klingt doch gut" oder "Ich höre keinen Unterschied". Im Übrigen hat das weniger mit der CD selber zu tun. Als es damals noch AAD produzierte CD gab, wars auch noch erträglich.
 
@mcbit: Vinyl ist heute leider auch betroffen, da oft das gleiche Master wie für die CD verwendet wird. Bei Slayer bekommst du heute die gleiche Kompression auf Vinyl. Die fransigere Wellenform, die man bei einer Digitalisierung von Vinyl erhält, täuscht.
 
@Hancoque: Das wollte ich auch gerade schreiben... /sign
 
@gibbons: Es ist echt krass wie mit dert Qualität von Audio heute umgegangen wird. Obwohl ich mir früher durch die lauter-lauter-Mentalität die Ohren wohl "leicht zerstört" habe kann ich mir neuere Produktionen einfach nicht anhören. Da hilft dann leider auch die dauernde Fummelei am Equalizer nichts mehr. Daher höre ich mittlerweile fast nur noch Mp3s, die ich selber von den alten CDs digitalisiert habe. Es ist echt grausam, was einem mittlerweile auf CDs oder in den ganzen online Music-Stores angeboten wird, dafür zahle ich höchstens noch, wenn ichs vorher Probe gehört habe. Es wäre doch so einfach auf gutes Mastering zu setzen aber ich glaube viele sind es durch das Mainstream-Pop-Zeug einfach nicht mehr gewohnt und hören da keinen Unterschied mehr. Bei der Werbung im TV ist es ja genauso einfach alles glatt-gebügelt und hoch-gedreht, daher hörts sich immer lauter an als z.B. die Filme, einfach billige Drecksproduktionen.
 
@Hancoque: Ich habe seit vielen Jahren keine CD's mehr gekauft weil ich die alten Klassiker die ich gerne höre alle habe und neuse sich meist auf "One Hit Wonder" beschränkt die es kaum lohnt zu kaufen. Die Klangqualität hat auch extrem gelitten. Ich verlange ja keine Klangqualität wie bei den Sheffield Labs CD's aber ein bisschen zumindest sollte es noch nach Musik klingen. Heute hört man förmlich wie die die Musik durch den Kompressor Jagen nur um die Würmerfete der Anlage in neue Höhen zu katapultieren. Hört sich halt an wie eine laute Wand aus Klang in der es keinerlei Tiefe gibt. Und verzerrt klingt es auch. Schlagzeuge klingen wie Erasco Büchsen und Gitarren wie Sägeblätter auf Glas.
 
@Hancoque: Stimmt leider, da ja kaum noch wirklich analog produziert wird.
 
Tja würde man CDs voll ausnutzen wie zb Rage Against the Machine (1992) dann wäre sie gut. Aber heutzutage gibts sowas wie Dynamik ja nicht mehr.
 
@Paradise: Das hat ja mit der CD nüscht zu tun. Die CD gibt eine wahnsinnig gute Dynamik her. Die Produktionen sind doof.
 
@mcbit: Das mein ich doch. Das Klangpotential ausnutzen.
 
@gibbons: das liegt auch daran, daß viele Produktionen von vornherein mit 44,1 khz 16 bit erstellt werden. Ich bevorzuge mind. 48 khz 24 bit für jede Spur, der Mastermix für die CD wird dann erst runtergerendert.
 
Ruhe in Frieden, dank dir wurde das digitale Medium revolutioniert! Ohne dich hätten wir wohl auch heutzutage Games von Vinyl auf den PC installieren müssen! :P
 
@Da Gummi: er hat seinen Fehler selbst noch erkannt " Wir haben dem Kunden mit der CD die digitalen Originaldaten in die Hand gegeben, das war unser schlimmster Fehler"
 
@Da Gummi: Stimmt! Vielen Dank, lieber Norio Ohga für eine Jahrzenterfindung, welche nun schon etliche Ton- und Datenträger überlebt hat! Und an alle Vinyl-Fans: ich habe als nur einen Tobsuchtanfall von Plattenspielerbenutzer gesehen, Anlass dazu gab die Steinzeittechnologie mehr als genug... Ich hab jedenfalls all meine Schallplatten auf CD konvertiert, die Platten in der Mitte geknickt (damit sie wenigstens im Abfallsack nicht so viel Platz wegnehmen) und ab dafür! War trotzdem ne gute Zeit mit Platten, aber wenn ich mp3's in professioneller Qualität rippen muss, muss Tonqualität her!
 
@Bixu: Na, dann hattest du wohl nur Schrottalben, was? Ich würde sofort jedem an die Gurgel gehen, der meinen Vinylscheiben was antut. Die habe ich auch die ganzen letzten 15 Jahre, in denen ich über kein passendes Abspielgerät verfügte, immer gut verwahrt. Jetzt, wo wieder ein Player im Haus ist, freut mich das umso mehr. Aber ich muss auch keine MP3s in "professioneller Qualität" rippen, sondern lediglich Musik genießen, und das klappt mit Vinyls in gutem Zustand hervorragend.
 
Ja, die CD war schon ein Meilenstein, zumindest für die breite Masse. Mir wäre auch noch lieb gewesen, die MD hätte sich durchgesetzt.
 
@mcbit: ATRAC ist zwar vom Klang her besser als mp3 aber das Format MD war von Anfang an zum scheitern verurteilt. Allein der Fakt dass es bewegliche Teile in einem tragbaren System gab machte dieses System genauso wie die tragbaren CD-Player empfindlich gegen stösse und die Batteriezeit litt auch darunter. Als dann Speicherchips grösser als nur ein paar mb produziert werden konnte setzte der Siegeszug der mp3-Player ein und ATRAC samt MD waren aus dem Rennen.
 
@Traumklang: Ich habe damals MD als Zwischenspeicher genommen, da ich zwar den MD-Recorder an den PC anschließen konnte, aber für meinen Plattenspieler hätte ich einen Entzerrvorverstärker gebraucht (wollte die Vinyls auf CD haben). Hab mal testweise nen tragbaren MD gehabt, ich fand aber, dasss der irgendwie unempfindlicher gegen Stöße war. Was ich mir gewünscht hätte, wäre der ersatz der riesen CD durch MD, zumal die MD in seiner eigenen Hülle geschützter gegen Unachtsamkeit war. MD hätte man auch als datenspeicher nehmen können, und im Auto wärs auch besser gewesen. Aber hast schon recht, gegen mobile Player von heute wars nicht ganz so vorteilhaft.
 
@mcbit: Genau die Idee hatte ich auch immer im Kopf. CD mit Hülle wie ne MD. Keine Fingerabdrücke und keine Kratzer. Frag mich warum das nie kam.
 
@Paradise: Es gab CD's mit eigener, technsich fest verbundener Hülle, die auch so in's Gerät eingelegt wurde. Das waren aber Daten-CD's.
 
@mcbit: Ja in der Tat. Wie departure schon geschrieben hatte war die MD leider verlustbehaftet duch die Komprimierung. ansonsten hätte die MD echt was werden können. Leider hatte ein Freund von mir desöfteren auch Kratzer auf der MD weil er damit joggen war. Also so ganz unempfindlich war auch die MD nicht. Aber wenn sie die MD mit einer Datendichte der DVD produziert hätten, hätte man bestimmt noch mehr Musik auf die MD als auf die CD bekommen und das auch bei gleicher Qualität. ATRAC war leider nicht offen und wurde von zu wenigen Herstellern unterstützt.
 
@Traumklang: Ja leider, Sony wollte da ein eigenes Format durchdrücken. Aber genial fand ich die Dinger schon.
 
@mcbit: Die MD hatte zwei Probleme, die verhinderten, daß sie sich durchsetzen konnte: 1. Sie war nicht verlustfrei, d. h., sie hat schon bei der Aufnahme komprimiert und somit die Aufnahmequalität verringert, 2. als später die Möglichkeit aufkam, Audio am PC zu produzieren und zu editieren, zeigte sich, daß die MD eine Einbahnstraße ist. Wenn der MD-Spieler keinen optischen Ausgang und das Sounddevice am PC keinen optischen Eingang hatte, kriegte man die MD-Aufnahmen nur analog in den Rechner, mit den entsprechenden Störungen und Verlusten der analogen Soundwege (z.B. Brummen und Rauschen). Später kamen dann noch Geräte mit USB-Anschluß (z.B. von Sharp). Da war der Zug aber schon abgefahren.
 
@departure: Ja, recht haste. Aber es war besser wie Kassette aber händelbar wie CD. Das fand ich so geil. Man konnte tracks am Deck editieren, zusammenschneiden und und und. Geniale Technik.
 
Nun dreht er kein Ding mehr! ;)
 
so jung noch und schon tot....hoffentlich streiten sich die Erben jetzt nicht?......wo bleibt Hexenmeister Papst da?????......
 
Sony, eine geliebte Firma. China und der Sack Reis, da isses wieder.
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