Linux: Google soll wegen Patentverletzung zahlen

Recht, Politik & EU Der Internetkonzern Google wurde von einem Bezirksgericht in Texas zu einer Schadensersatzzahlung in der Höhe von fünf Millionen US-Dollar wegen einer Patentverletzung im Zusammenhang mit Linux verurteilt. mehr...

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Ja, alles war fair. Vorallem dass der Richter und samt Geschworene keinen Peil hatten worum es eigentlich geht. Weil der einfache Bauerarbeiter, Arzt etc. sich eben nicht mit mit Algorithmen auskennen , vorallem nicht mit "Hashing mit Verkettung". Oh davon steht hier in den News ja garnichts... vielleicht sollte das Winfuture auch mitkopieren. Ich meine das ist eine wichtige Info. - wenn wir kopieren, dann aber richtig. Und jetzt her mit dem (-) , deswegen bin ich hier: Winfuture-Fanatiker nerven.
 
@sabisabi: Dann klär du uns doch audauf :)
 
@sabisabi: amüsant zu lesen.. trotzdem ein - da ich deine "fakten" nirgendwo nachlesen kann
 
@sabisabi: Dann immer her mit der Quelle in der das steht.
 
@sabisabi: Was haben Richter und Geschworene damit zu tun? Nichts. Wenn jemand ein Patent auf eine bestimmte Betonmischung hat, und ein anderes Unternehmen bietet ein Vergleichbare an, ist der Sachverhalt, dass es sich um eine Betonmischung handelt, für das Verfahren vollkommen unerheblich. Das eine Firma überhaupt eine Betonmischung patentieren lassen konnte, ist das Problem, nicht die Gerichtsbarkeit über das Patent.
 
@sabisabi: Das heißt nicht mehr kopieren, sondern guttenbergen. Winfuture hats also unvollständigt geguttenbergt. Und Fußnoten mit Quellenangaben fehlen hier ja eh immer ^^
 
Das schlimme ist: Mit jeder erfolgreichen Klage wird der Patenttroll stärker (reicher), also macht ihn platt solange es noch geht.
 
@michael_dugan: Die verklagen einfach mal 100 Firmen, verlieren bei 99 davon aber bei einem Verfahren haben sie Glück und das Geld daraus reicht um wieder 100 andere Firmen zu verklagen. Meiner Meinung nach ist da kein Unterschied zu den Downloadportalen die einfach tausende Rechnungen rausschicken und hoffen dass ein paar Idioten zahlen.
 
Ist es ein Fehler oder was ist eine "Maustrecke"?
 
@RobCole: such es dir aus, Mau-Strecke oder Maus-Trecke, je nach dem. :D
 
@RobCole: "Mautstrecke" ist da wohl gemeint ...
 
Opensource ganz groß
"Patentverletzung im Zusammenhang mit Linux"...
 
@MarZ: Ja und Nein... Stand das Streitobjekt hier wirklich unter GPL?
http://de.wikipedia.org/wiki/GNU_General_Public_License - geht leider aus der News nicht hervor.
 
@MarZ: Da hast tu heute mal wieder was gelernt, was? :) warum sollte sich ein Open-source Projekt nicht vor Patentverletzungen schützen? Ich finde es gut das Linux auch mal in die Offensive geht.
 
@PC-Hooligan: Wie war das gleich... bei Streitfällen gewinnen eigendlich nur die Anwälte :o)
 
Kommt immer drauf an: Wurden Patente verletzt die wirkliche Patente darstellen – oder kann es sich vielmehr um eine Parallel-Entwicklung handeln. Bei Software ist dies immer ein zweischneidiges Schwert. Oder handelt es sich vielmehr um eine lizenzrechtliche Frage? Sprich dass gegen GPL-Bestimmungen verstoßen wurde – oder gar dass das Betroffene nicht unter GPL stand. Bin zwar der Letzte welcher gegen Gerechtigkeit in solchen Sachen ist… aber: Für ein wirkliches Urteil stellt diese News leider nicht genügend Informationen zur Verfügung.
 
Dieses Gericht ist in den USA so etwas wie das Hamburger Gericht in Deutschland. Jeder der jemand anderen wegen Patenten, Urheberrechten, usw verklagt geht dort hin, weil er genau weiß dass dieses Gericht meistens für den Patentinhaber entscheidet, egal wie schwachsinnig das Patent ist.
 
Amerika sollte schleunigst sein Patentsystem überdenken, wenn es nicht noch schlimmer werden soll. Was sich da an Klagen abspielt, ist nicht mehr normal und hat mit geistigem Eigentum schützen nichts mehr zu tun. Patente und Klagen die in Amerika durchgehen, würden in Ger/Aut/CH höchstens in der Zwangsjacke enden. Gerade beim Smartphone und Tablet ist einiges los, wie die Grafik hier aus 2010 zeigt. http://tinyurl.com/3x5unpr
 
Es ist schon ein sehr interessantes Phänomen, das man besonders hier in WF immer wieder beobachten kann. Wenn einer eine Patentklage gegen Open Source anstrebt, wird dieser gleich als Patenttroll abgestempelt. Dabei wird völlig ausgeblendet, dass die Open Source Community auch manchmal sehr fragwürdige Patentklage führt, siehe dazu Oracle, SCO UNIX vs. Linux. Ich bin auch der Meinung, dass man nicht jede Kleinigkeit patentieren sollte, oder wohl ehr es gar nicht möglich sein sollte, aber dennoch ist es für die Weiterentwicklung dringend notwendig, dass Geistiges Eigentum auch geschützt werden kann. Linux, oder UNIX führen auch Klagen, wenn einer ihre Entwicklungen/Patente auf eine Weise einsetzt, die nicht der Vorstellungen entsprechen, wie es der Pateninhaber will. Ich denke einfach, dass ihr manchmal etwas weiter denken und euch nicht missbrauchen lassen solltet. Firmen wie Google nützen genau das aus, dass viele keine Ahnung haben und natürlich es so hinstellen dass es gegen Linux ist. Dabei ist es in der Wahrheit ihre Implementierung und wenn man bedenkt, wie Google ihr Geld verdient und wie viel sie davon haben, dann können sie ruhig auch dafür bezahlen, wenn sie das Geistige Eigentum von anderen nutzen. Besonders, weil sie selbst auch Patentschutz betreiben.
 
@Rumulus: liess mal den Artikel bei heiße.de. die Firma ist als patenttroll bekannt und die klage mehr als lächerlich. BTW. Texas würde gewählt weil in einem anderen Staat die klage nie durchkommen wäre.
 
@Rumulus: Ich hab Deinen Kommentar gelesen bis Du ausgerechnet Oberpatenttroll SCO und Oracle als Beispiele fragwürdige Patentklagen (!) der OS-Community angeführt hast. Sorry, aber kann man nicht ernst nehmen.
 
Für Google sind die fünf Millonen Dollar ja eigentlich nur Peanuts, aber rein aus Prinzip werden die den Patenttroll nicht in ihre Portokasse greifen lassen wollen. Google gibt da ja lieber Geld für Windkraftanlagen aus, investiert also lieber in die Zukunft, als Trolle zu füttern.
 
Mal eine Grundsatzfrage, ist es in den USA und hierzulande überhaupt möglich eine Software, bzw. wesentliche Codeabschnitte, Lizenz- und Patentfrei zu halten, also willentlich für alle frei verfügbar zu machen, ganz egal was die später damit veranstallten? (Also auch nicht Creative Commons, GNU oder ähnliches, ganz ohne alles)
 
@Lastwebpage: Nein ist es nicht, denn wenn keiner Anspruch auf eine Entwicklung hat, kann es geschehen, was schon passiert ist, dass ein anderer einen Patentanspruch geltend macht. Es gibt keinen natürlichen Schutz vor geistigem Eigentum, darum wurde auch das Patenrecht eingeführt. Entscheiden was mit einer Entwicklung geschieht, oder wie damit verfahren wird, hat nicht automatisch der Erfinder, sondern der Patentinhaber.
 
@Rumulus: Das dachte ich mir schon fast. :|
 
@Rumulus: Unsinn! Es gilt Prior art. Wenn jetzt einer angelatscht kommt und sich die Erfindung des Feuers und des Klopapiers patentieren lassen will, werden die Patente keinen Bestand haben. Je nach Skrupellosigkeit des Patentamtes werden die trotzdem fröhlich Patente für teuer Geld verkaufen, die bei nächster Gelegenheit dann für nichtig erklärt werden.
 
@Feuerpferd: Was du ansprichst, sind die Möglichkeiten, oder eben was nicht patentiert werden kann. Natürlich kann man sich nicht einfach alles patentieren, darum durchläuft auch ein Patentantrag ein Verfahren wo das geklärt wird. Auch haben Patente nur einen bestimmte Laufzeit, die zum Teil noch verlängert werden können, aber nach Ablauf der Frist, kann niemand es neu patentieren und ist somit Eigentum der Allgemeinheit. Auch gibt es verschiedene Möglichkeiten der Patentierung, der nationale und internationale. Zu beachten ist auch, dass Patente auch wenn sie international sind, nicht automatisch weltweit geltend sind, z.B. China kann alles kopieren und in ihrem Land herstellen, da sie das internationale Patentrecht nicht akzeptieren und unterschrieben haben. Dennoch können solche Länder, die Plagiate nicht einfach im Ausland verkaufen, was wiederum ein kleiner Schutz darstellt. Aber Fakt bleibt, dass eine Entwicklung nicht automatisch dem Urheber gehört. Der Sinn von Patenten ist ja, dass das geistige Eigentum/Entwicklungen geschützt werden, aber ich kann auch ein Patent einreichen für etwas was ich selbst gar nicht erfunden habe. Wenn sich während des Patents-Verfahrens niemanden meldet und seine Anspruch einbringt, gehört das Patent und somit jegliche rechtliche Grundlage darüber mir. Das Patentamt prüft nicht, ob es meine Erfindung ist, sondern nur, ob es nach den geltenden Gesetzen patentierbar ist. Wir spreche hier sicherlich nicht von Banalitäten, wie das Feuer, der Luft, oder das Schwimmen. Ich denke es sollte jedem klar sein, dass solche Dinge nicht patentiert werden können. Ich bitte dich, nicht nur um zu widersprechen hier Kommentare zu verfassen, sondern sinnvolle zu verfassen, die der Diskussion dienlich sind. Es werden hier keine Lorbeeren verteilt.
 
@Lastwebpage: Codeabschnitte unterliegen dem Urheberrecht. Patente hingegen werden allein für die Beschreibung einer Technologie erteilt. Diese muss weder in Software noch in Hardware implementiert sein. Leider wird dieses Patentsystem vollkommen Missbraucht. Allein die Tatsache, dass es eingekaufte Patente gibt - somit kann und wird der eigentliche Erfinder enteignet und ein ohnehin reicher Konzern noch reicher. Auch die Tatsache, dass man für ein Patent teuer bezahlen muss, anstatt daran Geld zu verdienen, ist widerwärtig. Auch, dass man regelmäßig Geld zahlen muss, damit man den Anspruch auf das Patent behält - sonst kriegt's ein anderer.
 
"dass Google und Microsoft gemeinsam gegen einen Patent-Troll vorgehen wollen" ... Microsoft zieht derzeit viel Sympatie auf sich.
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