Addons: Mozilla will Testverfahren beschleunigen

Browser Die Entwickler von 'Mozilla' planen eine geänderte Handhabung für den Genehmigungs- und Test-Prozess von Erweiterungen für die Entwicklerversionen. Vorrangig wird dies also die Aurora- und Beta-Versionen betreffen. mehr...

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Gut Ding braucht Weile!
 
@PC-Hooligan: In der Kürze liegt die Würze ;)
 
@gibbons: Im IT-Bereich wohl eher: in der kürze liegt der Bug. Das ist meistens so ;) kann mir keiner sagen, dass wenn man versucht eine Software schneller zu releasen, dadurch die Fehlerquote in der Software verringert wird.
 
@PC-Hooligan: Schäferhund hat Gold im Mund
 
Alle aktuellen Browser sind praktisch beliebig austauschbar und so ziemlich einzige was FX von dem Rest positiv abhebt sind die Addons... und ausgerechnet mit denen sind unzufrieden? Die sollen lieber mal dafür sorgen daß man nicht mit jedem Update Funktionalitäten einbüßen muß weil Addons inkompatibel gemacht wurden.
 
@Johnny Cache: "Die sollen lieber mal dafür sorgen daß man nicht mit jedem Update Funktionalitäten einbüßen muß weil Addons inkompatibel gemacht wurden." Aber genau darum geht es doch in der News. Erst wenn eine Erweiterung tatsächlich Probleme mit einer neuen Firefox-Version macht, soll die Erweiterung als inkompatibel markiert werden.
 
@MonztA: Ich meinte auch echte inkompatiblität durch Änderungen an FX und nicht nicht dieses dämliche Versionsgehabe. Die Versionsüberprüfung habe ich schon seit Jahren deaktiviert, und trotzdem verliert man mit jedem Major Update ein paar Addons... gut daß diese Updates jetzt viel öfters kommen.
 
@Johnny Cache: Kaum gibt es eine Mozilla News, schon ist der Flamer Nr.1 zu Stelle. Mozilla muss nicht auf Veraltete und nicht mehr weiterentwickelte addons Rücksicht nehmen. Welche Funktionen Statusbar?, gegenüber 100Mio FF4 Downloads sind gerade 200k Downloads von Status-4-Evar addon.
 
@klink: Ah, wenn man eine optimal funktionierenden Browser haben möchte ist man jetzt also der Böse. Aber wenn du schon das Thema Statusbar ansprichst wäre es doch mal sehr interessant zu wissen wie viele Leute dieses angeblich unnütze Feature bisher deaktiviert haben, denn das ging schon seit jeher. Und wenn es 5% oder gar 10% gewesen sein sollen die diese zwei Klicks gemacht haben fresse ich nen Besen samt Putzfrau.
 
@Johnny Cache: Hmm, das ist aber doch der falsche Denkansatz! Nur weil "niemand" das Feature deaktiviert, heißt es doch noch lange nicht, dass es gewollt oder gebraucht wird. 90% der Benutzer wissen einfach nur nicht wie es geht. Schau dir mal meinen Vater, meine Mutter oder meine Freundin an. Das sind die Mehrzahl der Internetnutzer. Nicht die Nutzer, die sich auf IT-Seiten herumtreiben. Und ich unterstelle denen ganz einfach mal, dass diese Nutzerschicht keine Statusbar benötigt...
 
@CherryCoke: Aber die Nutzer die du ansprichst benutzen auch kein Sync, keine Addons, kein Personas, keine Tabgruppen, keine about:config, keine Cookieverwaltung, keine Einstellungen, öffnen keinen Seitenquelltext, keine Seiteninformationen, keine Chronik, usw usw... ist es deshalb ok oder gut wenn Firefox all diese Features auch noch aus dem Browser schmeißt? Ich finde es beknackt, den Browser nur auf DAUs zuzuschneiden. Firefox war bisher ein Browser sowohl für "Anfänger" als auch für "Poweruser", und er fuhr damit sehr gut. Die Addonbar halte ich übrigens für wesentlich blödsinniger als die Statusleiste, und ich denke, die wird von noch viel wenigern DAUs genutzt, weil sie per default ausgeblendet ist. Was macht das also für einen Sinn?
 
@CherryCoke: Aha, aber es ist dann in Ordnung dieses Feature generell zu kicken und nicht nur auszublenden und dann zu erwarten daß sie jemand die Mühe macht ein entsprechendes Addon zu schreiben? Und genau die selben unfähigen Menschen, welche anscheinend die Zielgruppe sind, sollen sich dann auf die Suche nach genau diesem Addon machen? Die aktuelle Lösung hat eigentlich nur Nachteile und ein einfaches Ausblenden per Default wäre vermutlich die deutlich einfachere und vor allem sinnvollere Lösung gewesen, aber nein, sie mußten ja wieder irgendwas rumfrickeln.
 
@lutschboy: Meiner Meinung nach ist es richtig ein Programm auf die größte Anwendergruppe zuzuschneiden. Und falls es eben die DAUs sind, sollte auch auf diese besonders eingegangen werden. Alle anderen bleiben ja nicht völlig auf der Strecke. Für diejenigen ist ja das Addon-System gedacht. Von mir aus könnte man zum Beispiel auch "Quelltext anzeigen" standartmäßig deaktivieren. Als Webentwickler wüsste ich garantiert wo ich es wieder aktivieren kann, bzw. installiere mir bereits heute Firebug als Addon. Ich schaue mir schon lange keinen Quelltext mehr in der Standardansicht an. 95% der Benutzer brauchen dies einfach nicht.
 
@Johnny: Ich bin erstmal nur auf den Denkansatz eingegangen. Um herauszufinden, dass ein Feature nicht gebraucht wird, ist es eben falsch einfach nur zu schauen, wie viele Leute es deaktivieren. Ich gebe dir voll und ganz Recht, dass es in diesem Fall ausgereicht hätte das Feature nur zu deaktivieren. Andererseits ist das Addon-System eben genau für so etwas geschaffen. Nutzer, die ein "Minderheitsfeature" nutzen wollen, können sich das eben durch dieses nachinstallieren.
 
@CherryCoke: Jetz hast du aber immernoch nicht erklärt, wo der Sinn darin liegen soll, die Statusleiste rauszuschmeißen - weil sie deiner Ansicht nach kaum einer nutzt - aber dann die Addonbar reinzunehmen, die wohl noch viel weniger nutzen. Nun gibt es etwas, womit weder "DAUs" noch PowerUser was anzufangen wissen, während es vorher etwas gab, was wenigstens für eine Gruppe wichtig war. Ich kann dieser Logik einfach nicht folgen, ein "Minderheitsfeature" ist doch sinnvoller als ein damit ersetztes "Keinschweinbrauchtsfeature", dass nichts halbes und nichts ganzes ist? Klar, Addons können's richten, aber das macht das Feature-Management Mozillas jetzt halt auch nicht logischer.
 
@CherryCoke:Der Statusbar wurde entfernt, weil dieser sowieso nie den echten Statusverlauf angezeigt hat und in Breitbandzeiten in dieser Form auch nicht mehr benötigt wird. Auch IE9, Chrome und Opera haben auch kein Statusbar mehr.
 
@lutschboy: Ich habe meine Aussage bewusst versucht generell zu halten. Eigentlich ist es mir relativ egal, ob DIE eine Funktion jetzt per Addon realisiert werden soll, oder ob DIE eine Funktion sinnlos herausgeworfen wurde. Die meisten Leute bekommen es noch nicht einmal gebacken mit ihrer Freundin/Frau einer Meinung zu sein, verlangen aber von Projekten mit mehreren hundert Mitarbeitern, dass alles perfekt auf jeden individuell zugeschnitten wird. Klar passieren hier mal kleinere "Fehlentscheidungen", die man auf Anhieb nicht nachvollziehen kann. Aber du tust so, als ob die die Adressleiste herausgeschmissen hätten...
 
@klink: Mir musst du das nicht erklären. ;-) Ich kann damit sehr gut leben und finde die Google-Mentalität sehr gut. Eben alles so minimalistisch und einfach wie möglich halten.
 
@CherryCoke: Ich auch, mein FF6 ist auch Minimalismus getrimmt.
http://www.abload.de/img/bbmpw0.png :)
 
@CherryCoke: Ich mein ja, du sagst halt dass eine Funktion rausgeschmissen wurd, und dies vernünftig sei weil sie kaum einer nutzt, andererseits kannst du aber nicht erklären, warum es vernünftig ist wenn dafür eine Funktion reinkommt die wie gesagt noch weniger genutzt wird. Mir geht es da auch weniger um die "heilige Statusleiste", die ich ja eh durch ein Addon wiederbekommen hab, als halt eher um deine löchrige Argumentation - und zwar genauso generell, wie du sie meinst. Es macht einfach keinen Sinn, Implementationen von Features an der Nutzungszahl festzumachen, wie du es halt argumentiert hast - wenn ich dich richtig verstanden habe. Und so ist halt Mozillas Featurepolitik in meinen Augen zur Zeit das reinste Chaos ohne klare Linie, genauso wie die Versionspolitik. Ich hoffe jedenfalls, dass das ganze am Ende nicht zu undurchdacht ist und doch noch zu was führt.
 
@lutschboy: Hmm, ich finde meine Argumentation ganz und gar nicht löchrig. Ich habe doch klar gesagt, dass es bei Mozilla wohl nicht immer Einigkeit gibt und sie eben manche Sachen auch mal falsch entscheiden können. Das gehört doch einfach dazu. Sie müssen nur schauen, dass das nicht Überhand gewinnt und nicht zum Regelfall wird. Aber alles in allem finde ich den neusten FF doch sehr gelungen. Was die Zukunft bringt, werden wir sehen. Dennoch bin ich der Meinung, dass es generell immer die höchste Prämisse sein sollte, anwenderorientiert zu programmieren. Und bei solch einer breiten Nutzerschicht wie beim FF bedeutet das eben sich nach den Nutzerzahlen zu richten. Was schlägst du denn alternativ vor? Mozilla sollte seinen Nutzern Sachen diktieren und vorgeben? Meiner Meinung nach sollten sich eben nicht die Nutzer der Software anpassen, sondern die Software den Nutzern!
 
@klink: Opera hat noch die Statusleiste als Anzeiger Browser in Standardformat integriert.
 
Hoffentlich schaffen sie es.
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