Amazon startet E-Book-Reader Kindle in Deutschland

Tablet-PC Nach einer langen Wartezeit hat der Online-Händler Amazon heute sein E-Book-Angebot Kindle in Deutschland gestartet. Das gleichnamige Gerät konnte man sich hierzulande bereits besorgen, doch deutsche Bücher gab es dafür kaum. mehr...

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Welch Ironie. Da fordert Amazon stets von anderen Händlern, dass man nirgendwo anders die Artikel günstiger als im Amazon Marketplace anbieten darf, und nun "leidet" Amazon selbst darunter, dass sie Bücher nicht günstiger anbieten dürfen :D
 
@sushilange: Müsste man mal eine preisredutierte digitale Mängelausgabe einführen...
 
@JanKrohn: Wo schon ein paar Bits gebraucht sind oder ggf. weg sind? ^^
 
@sushilange: :D
 
@JanKrohn: Es würde die Bücher schon ein wenig günstiger machen, wenn für eBooks auch der ermäßigste Mehrwertsteuersatz gültig wäre.
 
@sushilange: also ich denke nicht das amazon darunter leidet, sondern eher die kunden!
 
@bamesjasti: Wieso? Der Kunde zahlt über all wie bisher denselben Preis, also leidet er ja nicht. Ist ja alles wie bisher. Amazon leidet, weil es viel Konkurrenz gibt und sie nicht mit günstigeren Preisen agieren können, um mehr Umsatz zu generieren.
 
Solange der Preis nicht nach unten geht, wird das Gerät von mir ganz bestimmt nicht gekauft. Kann ja nicht sein, dass die Amis preislich so bevorzugt werden.
 
@AntiVistaUser:

Der Preis ist schon in Ordnung. Vergleichbare Geräte (die es in der Form in Deutschland eigentlich nicht gibt, da entweder Funktionen fehlen oder qualitativ sehr viel schlechter abchneiden) kosten gleich viel oder sogar mehr. Und dass in Amerika technische Geräte billiger sind wie hier ist normal. Da dürfte man ja gar nix mehr kaufen.
 
@AntiVistaUser: Also zunächst musst Du auf die Preisschilder in den USA immer die Steuer noch draufsetzen. Also kostet der UMTS-Kindle nicht 189 Dollar, sondern 225 Dollar (wenn wir beispielhaft mal unsere 19% nehmen. Dann rechnet man in EUR um und landet bei ca. 159 EUR. Und die nun verbleibende Preisdifferenz beruht größtenteils darauf, dass man in Amerika nicht die gleich hohen Preise nehmen kann wie in Europa, weil das Lohneinkommen dort im Schnitt niedriger ist. Folglich können die Hersteller nicht die gleichen Preise nehmen, weil sie dann nix mehr verkaufen.
 
@AntiVistaUser: Gerade hier beim Kindle fällt der Unterschied echt mager aus. Inklusive Einfuhrumsatzsteuer und Porto zahlt man gerade mal knapp 17€ mehr als in den USA, hat dafür deutsche Gewährleistungsrechte welche man auch noch als Kostenfaktor addieren muss. Schau dir dagegen mal Adobe Softwareprodukte an, da fällt der Preisunterschied locker mal mit 1000€ (50%) zu Buche. Da würde ich beim Kindle nicht meckern. ;-)
 
@AntiVistaUser: gerade gekauft! Juchu!! =)
 
Was mich total annervt ist, dass ich "frecherweise" schon einen eBook reader eines anderen Anbieters habe, Amazon aber nur Formate seines eigenen readers anbietet.

Somit wird man theoretisch "gezwungen" den Kindle zu kaufen. Da durch die deutsche Buchpreisbindung die Bücher bei amazon sowieso nicht günstiger sind, kann man durchaus bei einem anderen online Anbieter Bücher kaufen und sich nicht "erpressen" lassen.

Der Kindle 3 hat wohl zudem noch mit dem Problem zu kämpfen, dass bei vielen Nutzern das Display einfriert und die Leute das Gerät teilweise schon mehrfach zurückschicken mussten. Wenn man also will, eher versuchen das Vorgängermodel zu kriegen (ebay).
 
@Mariasha: Wen juckt das Format von Amazon und Kindl? Wer sich ein Gerät kauft, welches alle Formate lesen kann, ist wesentlich unabhängiger. Keiner wird gezwungen, den Kindl zu kaufen, nicht mal theoretisch.
 
@mcbit:

Mich juckt es schon wenn ich dann gezwungen werde bei Amazon zu kaufen und bei keinem anderen kaufen kann und außerdem ist das lesen von DRM geschützen ePub Formaten auf dem Kindle auch nicht ganz so einfach.
 
@Mariasha: Dann kauf doch einfach keinen Kindl, wo ist das Problem?
 
@mcbit:

Mach ich auch nicht, aber ich werde mir auch nicht verbieten lassen, die Gründe dafür hier zur Diskussion zu stellen, dafür ist das hier ja schließlich da. :)
 
@Mariasha: Die Gründe für Deinen Verzicht dürfte eher Amazon interessieren, und nicht WF
 
Ich finde es ja immer noch nen Armutszeugnis, dass Amazon die internationale Version verkauft, mit ner englische Tastatur.. und wie es aussieht muss man dazu auch noch nen Stromadapter dazukaufen !? Naja, da man jetzt ja wenigstens deutsche Bücher kaufen kann bessert sich dass vll. mit der nächsten Kindleversion..
 
@stargate2k: Den Kindle kannst du auch über USB laden. Der Stromadapter ist nur optional.
 
@clouchio: Naja, für 200 Flocken sollte man schon ein Netzteil erwarten dürfen. Und nen deutsches tastaturlayout.
 
@balini: @balini: Erzähls Amazon und nicht mir. ;) Ich wollte nur klarstellen, dass man kein Stromadapter kaufen *muss*.
 
ich finde das gerät toll, die news noch toller. wer lust auf einen ebook reader hat sollte den kindle testen. mir gefällt die unaufdringlichkeit des gerätes. kein bling bling, keine zusatzfunktionen. einfach elektronisches papier mit shop anbindung.
 
@Matico:

Unauffällige Geräte gibt es aber auch andere. Zum Beispiel von Sony und da bist du nicht an das dämliche Kindle Format bei den Büchern gebunden.
 
@Mariasha: sony geräte kosten doppelt soviel, sind meiner meinung nach komplizierter, haben ein schlechteres display und senden dir deine tägliche zeitung nicht auf dein endgerät. der nachteil der amazon bindung ist für mich zu verkraften. aber jeder wie er mag.
 
@Matico: PRS 350 und 650 haben das gleiche Display wie der Kindle. Also bitte erst informieren, dann bemängeln. Danke.
 
@Matico:

Die Geräte von Sony sind außerdem NICHT doppelt so teuer. Sondern vom Preis her gleich. Das Display und die Verarbeitung sind absolut identisch.

Ansonsten stimme ich dir zu, jeder wie er will.
 
@Mariasha: ich erinnere mich für meinen prs 650 229€ gezahlt zu haben, also 40€ mehr als für den kindle mit umts.
nun ja, dafür hat man da halt einen Touchscreen, ein kleineres gerät und die freiheit .epubs zu nutzen ;)

Ich denke man wird mit beidem glücklich.
 
@Matico: Ich kann ebooks nichts abgewinnen, nicht Badewannen fest, keine 50 Jahre Garantie auf Lesbarkeit und bei Nachschlagwerken fehlt die 2 Seiten Darstellung. Wenn sogar noch mehere Werke zum Arbeiten gebraucht werden was einer Multiscreen Darstellung entspricht wird es entweder komplizierrt oder sehr teuer.
 
Für meine Mutter wäre so ein Gerät schon klasse, aber solange die E-Books genausoviel kosten wie normale Bücher oder sogar teurer sind als preisreduzierte Bücher macht das einfach keinen Sinn.
 
@dodnet: Wenn man nur auf den Preis schielt, sieht man keinen Vorteil, genau.
 
@mcbit: Gute Bücher möchte ich auf Papier haben, schlechte gar nicht.
 
@rallef: Gute Bücher will ich lesen (und nicht "haben), ob auf Papier oder elektronisch, ist egal. Ich will meinen eReader jedenfalls nicht mehr missen. Und gelesene Bücher wandern bei mir auch nicht ins Regal, wozu auch? Ich lese keine Bücher ein zweites Mal. Außerdem kann man mit so einem Ding auch Zeitschriften und Zeitungen lesen. Mal abgesehen davon, dass man ziemlich gea.r.s.c.h.t ist, wenn der Akku alle ist, sehe ich nur Vorteile - jedenfalls für mich.
 
@mcbit: In dem Fall schiele ich leider auf den Preis. Zumal man für den Preis des Kindles allein auch nochmal 10-15 gute Bücher bekommt ;)
 
@dodnet: Und für den Preis eines Autos kannste XxX Mal fliegen. Gibt eben Leute, die sich nicht nur mit monetärten Gedanken rumplagen. Wenn wir immernur kaufen würden, was wir wirklich brauchen, dann würden wir noch in Höhlen wohnen.
 
@mcbit: Höhlen sind nicht unbedingt was schlechtes ;-)
 
@dodnet: Habs gerne trockener.
 
@dodnet: die Investition in ein solches Gerät ist eine wichtige Sache. Man will ja auch etwas haben vom investierten Geld. Daher halte ich eine wirtschaftliche Erwägung für einen Kaufgrund. Daher sollte ein eBuch nur ein Bruchteil eines Papierbuches kosten und nicht genausoviel.
 
Wozu in Zeiten vom Tablet-Boom noch ein speziellen eBook-Reader?
Wer Bücher liebt wird eh weiter auf Papier setzen, und wer's elektronisch mag, holt sich ein 7 Zoll Tablet statt hier ein extra Gerät nur fürs Lesen zu haben. Als man noch Handy, Mp3-Player, Kamera und Handheld hatte, viel ein eBook-Reader im Rucksack nicht weiter auf. Inzwischen hat man ein Smartphone und ruhe im Karton. ^^
 
@Runaway-Fan: das ist völliger blödsinn . ein smartphone geht am besten für sms , telefon , bisschen internet , und navi . vllt noch facebook !

einen ebook reader holt man sich aufgrund des eink displays ! extreme akkulaufzeiten , sieht aus wie papier ... also ohne beleuchtung , strengt die augen weniger an . lässt sich draussen lesen etc etc. es ist eben fürs LESEN , und net fürs surfen oder reden . ein buch ist ja auch net fürs reden oder surfen gedacht .
 
@Runaway-Fan: du hast die vorteile von ebook readern gegenüber tablets nicht verstanden, lazsniper hats gut zusammengefasst...durch die nicht nötige hitnergrundbeleuchtung augenschonender als tablets+smartphones (deutlich), in praller sonne lesbar (strand) und eine laufzeit von der tablets+smartphones träumen können. Die werbung von amazon die oben rechts verlinkt ist triffts eigentlich ganz gut
 
@Runaway-Fan:

Weil ein Tablet nach ein paar Stunden lesen den Geist aufgibt ohne aufzuladen. Mein eBook Reader läuft inzwischen angeschaltet seit zwei Wochen.

Außerdem will ich nicht jedesmal ein doch vergleichsweise sperriges Tablet mitnehmen, wenn ich einfach nur lesen will.

Ich habe mich deswegen auch bewusst für einen Reader entschieden, der keine MP3's, Videos oder sonst was abspielt und auch keine Internet Funktion hat.
 
@Mariasha: Ich kann mit meinem Sony zumindest MP3 hören, also Hörbücher hören - welch Ironie;)
 
Hoffentlich gibt es bald auch viele Fachbücher für Kindle oder allgemein als eBook. Oft bräuchte ich unterwegs mal ein Fachbuch, aber man kann ja nicht immer die ganze Bibliothek "auf Verdacht" mitnehmen. Hier wären eBooks genial.
 
Gestern noch gemeckert...heute da :)
 
Wie? Hab vor ein paar Wochen ne Frau mit einem Kindle in den Händen gesehen..Das Teil gibt es erst seit heute?!
 
@Muplo: Steht im Text: Kindle gibts schon länger, nur das E-Book-Angebot in Deutschland noch nicht.
 
Hab das Ding mal gesehen... ganz nett, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen mit so einem Teil ein Buch zu lesen. Da halte ich doch lieber echtes Papier in der Hand.
 
@Dr. Alcome: Was macht den Unterschied? Der Kontrast des Displays ist auf dem reader sogar noch besser als bei einem Papierbuch. Und versuch mal im Nachtbus mit schummriger Beleuchtung ein Papierbuch zu lesen;) Mit dem eReader haste da keine Probs.
 
@mcbit: Aber der Kindle hat doch selbst keine Beleuchtung oder?
 
@dodnet: Nein, aber das Display selber, diese eINK, ist einfach genial. Sowas Kontraststarkes leistet kein TFT/LCD. Da reicht wenig Licht.
 
@mcbit: ...und kein normales Papier ;)
 
@moe.: So isses. Und der Vorteil ist, wenn man über huckelige Straßen fährt, kann man beim eReader die Schrift einfach größer stellen, wenn man dauernd in den Zeilen verrutscht ;)
 
@mcbit:Probiers mal in der Badewanne.
 
@TheGuru: Da lese ich die einzige Zeitschrift aus Papier, die ich abboniert habe. Außerdem ist der prozentuale Anteil der Zeit meines Lebens, den ich in der Wanne bin, relativ gering im vergleich zu der Zeit, in der ich den Reader super nutzen kann.
 
viel zu später Start... und 25.000 Bücher ist eine Lachnummer... ich habe längst (vor 2 Jahren) mein eBuch-Lesegerät und da man hierzulande kaum zu legalen Kauf die Möglichkeiten hatte, ist meine Speicherkarte längst voll mit tollen büchern. Amazone hat mich als Kunde längst verpasst. Keine Chance mich jemals als Kunde zu gewinnen.
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