Anteil von IPv6 am Internet-Traffic geht zurück

Internet & Webdienste Trotz zahlreicher Lippenbekenntnisse und Forderungen nach einem beschleunigten Umstieg auf die nächste Version des Internet-Protokolls, IPv6, ist in der Praxis bisher noch keine Veränderung zu erkennen. mehr...

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Ich verstehe den letzten Satz nicht. Wieso "wäre"? Hat Netflix diesen Service wieder eingestellt?
 
@twinky: Ne, Netflix könnte man bereits über IPv6 erreichen, allerdings scheint dass der Großteil der Masse nicht zu tun.
 
@perfectplayer: Dann sollte man den Konjunktiv entfernen.
 
@twinky: Wieso? Im kontext zu den Auführungen drüber passt der Konjunktiv da prima hin. Die Video-Streaming Dienste verursachen demnach einen großen Anteil an IPv4-Traffic und das obwohl einer der größten Dienste bereits über IPv6 erreicht werden könnte. Da es aber scheinbar kaum jemand über IPv6 versucht, bleibt das Angebot ungenutzt und rechtfertigt somit den Konjunktiv ^^
 
@perfectplayer: In Deiner Formulierung ist schon wieder ein falscher Konjunktiv drin: nicht "es könnte", sondern "es kann". Ein bloßes "es könnte" besagt genau das Gegenteil, nämlich daß es eben nicht(!) kann. Zugegebenermaßen wird der Konjunktiv mittlerweile viel zu häufig falsch genutzt - zB "ich hätte Lust" heißt nicht, daß man Lust hat, auch wenn viele genau das damit ausdrücken wollen.
 
@perfectplayer: Die Aussage "Der Großteil der Masse scheint nicht zu tun" ist falsch. Sie können nicht, weil sie überhaupt keinen IPv6 Anschluss von ihrem Provider erhalten.
 
@sushilange: Ob sie nun einen ipv6 Anschluss erhalten oder nicht - sie besuchen Netflix nicht über ipv6 und das war hier doch die Aussage.
 
@moe.: Und wie willste das bitte aufrufen, wenn du kein IPv6 hast? Meinste die Leute merken sich diese ellenlangen Adressen? Also ruf ich doch normal die Domain auf und dann wird ja sicherlich vom Server kannt, dass ich mit dem Server per IPv4 kommunizieren möchte, da eine Tunnelung in diesem Fall keinen Sinn machen würde, außer man schaltet serverseitig IPv4 komplett schon ab.
 
@sushilange: Ob nunr IPv4 oder IPv6 ist doch dem Enduser eh wurscht. Ich denke der Hauptanteil bei der Umstellung liegt bei den Providern. Ich wähl mich als Endanwender per DSL beim Provider ein und fange an zu surfen. Fertig. Wenn ich dann auf www.youtube.com gehe ist es mir doch letztenendes Wursch ob da nun ne alte IP oder ne neue IP hintersteht.
 
@DennisMoore: Sag ich ja und genau deshalb ist es logisch, dass keiner die IPv6 Version von Netflix verwendet, weil es auch in den allermeisten Fällen gar nicht möglich ist und der User keinen Einfluss drauf hat, geschweige denn, wie du sagst, Ahnung davon.
 
@twinky: Naja, wenn die T-Com tatsächlich dieses Jahr IPv6 für Privatkunden freischaltet dürfte sich da schnell was tun...
 
@twinky: Finde den Satz auch recht konfus. Als Vorreiterolle würde ich es bezeichnen, wenn die großen Seiten auf Ipv6 only umstellen würden.

Damit die ISPs mal wach werden
 
Tja auf der einen Seite scheint es mir auf Seiten der ISPs ein zu hoher Kostenfaktor zu sein, (z.B. neue Router für die Kunden) auf der anderen Seite, alle großen Webseiten, die auf eigenen oder gemieteten Servern laufen, (Google, Amazon, MS,... (WF???)) haben eine IPv4 und eine IPv6. Auf der einen Seite also hohe Kosten, auf der anderen Seite eine fehlende zwingende Notwendigkeit. So wird das nie was.
 
@Lastwebpage: Man braucht oft gar keinen neuen Router, sondern nur ein Firmware Update. Und da die T-Com ihr eigenen Router remote updaten kann, wird das wohl im laufe der nächsten 1-2 Jahre passieren...
 
Ist eigentlich kein großes Wunder. IT wird in der Wirtschaft immer nur mit Kosten gleichgesetzt die keinen Gewinn bringen. Und solange alles funktioniert stürzt man sich nicht in Unkosten. Erst wenn man den Kunden nicht mehr erreicht wird reagiert. Man sollte aber agieren und nicht reagieren.
 
@marcol1979: Super geschrieben!
 
Jezz müssen halt mal die Provider umstellen.
 
nicht ipv6 fähige betriebssysteme hinter einem router sind aber dann hoff ich trotzdem in der lage ipv6 seiten zu besuchen oder?
 
nein, du benötigst eine ip v6 tauglichen dns server. heute gibt es sehr wehig ISPs die ip v6 verbindugen nutzen oder für benutzer anbieten.
 
@S.a.R.S.: Das wird gehen, aber was für ein OS soll das sein?
 
@main: 98se zB, kann ja kein ipv6
 
@S.a.R.S.: Wer damit noch ins Internet geht ist entweder die letzten Jahre IT-technisch hinterm Mond gewesen oder ein totaler Freak. ^^
 
@3-R4Z0R: totaler freak ja ;) und genau deswegen befinde ich mich auf einer seite von und für freaks^^
 
@S.a.R.S.: also auf meiner inetseite habe ich schon in den statistiken einen(!) win 98 user gesehen :-D
 
nuja, ich könnte, benutze es aber NICHT, da ich keine eindeutige identifizierung und rückverfolgbarkeit nicht möchte. ip v6 hat einige schwachstellen die eine sichere und mit datenschutz behaftete benuzung unmöglich machen. sicherheit heist nicht zwangsläufig, das es auch sicher ist, meist führt mehr sicherheit zu weniger sicherheit. grade im bereich ip fürt mehr sicherheit zu weniger sicherheit. auch stellt ip v6 für mich keinerlei vereinfachung dar, da ebend eindeutige sub ips vergeben werden (zB im eigenen netzwerk) so das auch aussenstehende, zB hackerangriffe auf geräte im netzwerk starten können, die denkweise ist wie bei ntfs. bei ntfs ist grade die "sicherheit" das was trojanern erlaubt sich unsichtbar zu machen im filesystem. so sieht es auch für häcker bei ip v6 aus.
 
@MxH: Was ein Unfug...
 
Ist der Traffic nicht total egal ? Es geht doch darum das die IP Adressen alle verbraten werden, aber wieviel man nu über die Adresse saugt hat doch dann egal
 
@wolle_berlin: -hat +ist ..........hab kein edit button sorry
 
@wolle_berlin: ich denke sie wollen damit einfach nur verdeutlichen das ipv6 zu langsam ausgebaut wird bei den ISP.
 
Ich verstehe IPv6 sowieso nicht. Warum diese Bandwurmadressen? Das bestehende IP-System um einen Block erweitern hätte doch völlig genügt.
 
@LastNightfall: Schonmal dran gedacht, dass man mit ipv6 vielleicht so viele IP Adressen haben wollte, so das diese NIE knapp werden?

Bei einem block mehr, könnte das durchaus passieren. Gerade im roboterzeitalter oder sowas...

Wenn bitte richtig und nicht irgendwas daher pfuschen. Und da war ipv6 nunmal die bessere wahl.
 
@sebastian2: 1 Block mehr hätte bedeutet, statt 4 Milliarden 1 Billion Adressen zu haben, also um den Faktor 256 mehr. Sag' mir bitte mal, wann das knapp hätte werden sollen?
 
@Kahless: Früher hat man auch gedacht, 4 Milliarden würden nie knapp werden.

Wenn in Zukunft jedes Haushaltsgerät eine IP bekommen soll etc.pp. Sind Billionen sicherlich irgendwann knapp.

Vor allem weil ja oft nicht nur Einzelips vergeben werden, sondern ganze Subnetze.

Aber egal ob man nun mit 16 Bit pro Blockl arbeitet, wie bei ipv6. Oder ob man einen 8 Bit Block an aktuelle ipv4 Adressen dran hängt.

Dem größtteil ist es egal, merken tut sich die heutzutage eh niemand mehr.

Und wer unbedingt Merkbare IPs braucht, kann die auch bei ipv6 immer noch herstellen.

Ich persönlich finde den Schritt zu ipv6 jedenfalls um einiges besser, als ein ip4.1.

Für beide braucht es neue Hardware, warum also nicht gleich einen größeren Schritt machen wie bei ipv6?
 
ipv6 ist dasselbe wie das rigoroste Datensammelnetz...kein Wunder das sich niemand sonderlich dafür interessiert......(ausgnommen Apple und Co..)
 
@LaBeliby: Auch ipv6 könnte man dynamisch vergeben...
 
... der Umstieg auf ipv6 ist halt einfach zu teuer.... schaut doch mal die Router an.. Für Consumer und KMU gab es bis vor 1 Jahr Produkte die kein ipv6 konnten... Hardware für Grossunternehmen konnten zwar schon seit längerem ipv6, aber auch ein Grossunternehmen hat nicht das Geld neue HW zu kaufen, die vorhandene muss min. 10-20 Jahre halten...
 
@AlexKeller: 10 - 20 Jahre in der IT? Wo lebst Du? Die FritzBox kann schon seit längerem IPv6. Router, für die man kein Firmware-Update mehr bekommt, sind sowieso steinalt. Auf der Konsumentenseite sehe ich kein Problem, eher bei den Providern.
 
@AlexKeller: Naja, wenn die Anbieter es richtig machen, können auch ipv4 Geräte mit ipv6 zusammenarbeiten.

Das einzige Problem wäre, dass man dann quasi über einen Proxy surft und nicht mehr per IP erreichbar wäre von außen.
 
Das kann mir nur recht sein wenn das mit iPv6 beim Endkunden noch ein Weilchen dauert. Braucht man sich keinen neuen Router zu kaufen bis auf weiteres jedenfalls. Die Frage ist nämlich ob das auf Anhieb überhaupt reibungslos funktionieren würde wenn der - abzusehende - Mischbetrieb sich erstmal richtig im globalen Netz breitmacht. Funktioniert das nicht durchwegs optimal oder besser, wird es mit iPv6 bis auf weiteres erstmal nichts (und zwar deswegen weil iPv4 so gut und prächtig funktioniert). Es hapert an der Umsetzung selbst und auch an der Bereitschaft dazu natürlich. iPv6 ist protokolltechnisch nicht einfacher sondern komplizierter das ist ein wesentlicher Punkt zudem.
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