Linux-Unterstützer verstärken Patent-Schutzwall

Linux Eine Reihe von IT- und Internet-Unternehmen haben sich dem Open Invention Network (OIN) angeschlossen, um sich und anderen Firmen, die stark auf Linux setzen, einen besseren Schutz vor Patentklagen zu bieten. mehr...

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"Dieses soll sicherstellen, dass man auf eine Klage möglichst massiv mit einer Gegenklage reagieren kann." So wahr das auch ist, es ist pervers!
 
@W4RH4WK: Das ist ein bisschen wie das Prinzip der nuklearen Abschreckung. Und in dem Sinne nicht viel perverser als unsere allg. Weltpoitik in den letzten 60 Jahren (nicht, dass sie davor besser gewesen wäre).
 
Massive Vergeltung. Wie damals bei der NATO. :-)
 
Interessant. Das "Offene Erfindugsnetzwerk" bunkert Patente und stellt sie nur Mitgliedern per Nutzungsvertrag zur Verfügung? Das ist irgendwie nicht sehr offen. Naja, egal. Freut mich jedenfalls dass die Linuxunterstützer mit Verstand in der Rüber aufhören zu jammern und von einer besseren Welt zu träumen und sich mit der Realität befassen.
 
@DennisMoore: Was für ein blabla...und das von jemanden, der sich anscheinend noch nie wirklich mit Linux beschäftigt hat....zum Thema: Man kann es auch anders sehen: Diese Firmen sehe ich eher als den "großen Bruder" der Open-Source-Branche, den man holt, wenn man von anderen Großen eins übergebraten bekommen soll, sprich: Diese "Brüder" stellen ihre Patente der Comunity zur Verfügung, und jeder, der meint dann der Comunity wegen angeblicher - teilweise völlig idiotischen - Patentverletzungen ans Bein pinkeln zu wollen, wird sicherlich auch ein paar Patente der "großen Brüder" verletzt haben, was diese dazu bringt, sich eine Klage zweimal zu überlegen. Zudem solltest Du mal genau lesen: Es werden keine Patente "gebunkert", sondern zur Verfügung gestellt. Was ist daran so schlimm wenn ein Unternehmen trotzdem "Besitzer" dieses Patentes bleibt? Diese haben schließlich evt. eine Menge Geld in die Entwicklung dieses gesteckt - undn icht die Comunity. Solange aber alle andere diese nutzen dürfen ist doch alles in Ordnung...
 
@Lapje: Die werden wohl gebunkert und nicht allen zur Verfügung gestellt, sondern nur den Mitgliedern. Das ist nicht "open". Und leider muss ich mich tagtäglich mit Linux beschäftigen. Und zwar mit Routern, VPN-Tunneln und Fileservern dir darunter laufen. Und trotz dieser Zwangsbeschäftigung damit kann ich diesem System immer noch nichts positives abgewinnen. Hauptsächlich weil Leuten wie mir die Aufgabenorientiert arbeiten nicht wirklich durch die Software die darauf läuft geholfen wird. Mangelhafte Dokumentation, kryptische Befehle und Befehlsketten, etc.
 
@DennisMoore: Öhm die einen nennen das Kryptisch die anderen mächtig.Also ich kenne beide Welten und muss sagen man muss sich bei beiden an die Syntax halten .

gruß Geisterfahrer
 
@DennisMore: würde es ms powershell und nicht bash heissen, würdest du nicht meckern was?
 
@Lapje: Ähm, Sony und "großer Bruder der Open-Source-Branche"? Gibt es neue Drogen von denen der Laie wissen sollte? Sonys Intention dürfte eine sein die sich auf Kosten, Kosten und Kosten beruft. Vielleicht noch Marketing, Public Relations und etwas Rechtssicherheit mehr aber nicht.
 
@RobCole: Sony setzt den Linux Kernel auf einer Vielzahl seiner Geräte ein - http://www.sony.net/Products/Linux/common/search.html
 
Bin ich der Einzige der bei Namen wie IBM, Facebook, Google, Novell und Sony die Stirn runzelt? Das diese wirklich von der Idee als solches überzeugt sind, da fehlt mir der Glaube. Solange man dadurch Geld spart und keine größeren Einnahmeverluste hat, solange ist man dafür. Es würde mich nicht sonderlich wundern, wenn größere Mitglieder auch wieder austreten.
 
@Lastwebpage: IBM unterstützt nicht nur seit dem Wegfall von OS/2, sondern empfiehlt ausdrücklich Suse Linux Enterprise für entsprechende Thinkpads und Workstations.Ausgesuchte Modelle gibt es vorkonfiguriert.Server sowieso ( bei HP gibt es Redhat und Suse Server ). Google benutzt intern Ubuntu bzw. Chrome OS was auf Ubuntu aufbaut und Novell selbst muss man ja wohl kaum erklären. Sony benutzt Linux in diversen Produkten und unterstützte bis zumindest letztes Jahr offiziell Linux auf der Playstation ( wegen Kopierschutzumgehung nun nicht mehr ). Linux hat bedeutende Marktmacht. Nur nicht auf dem Desktop, vielmehr in Servern,Telefonen,Routern,Receivern, Navis etc. In jedem Haushalt gibt es irgendein Elektroteil was mit Linux läuft..
 
@Lastwebpage: Google selbst lässt Open-Source Projekten riesige Summen zukommen und steuert regelmäßig eigene Kreationen bei. Ein Beispiel wäre das Wine Projekt, welches dank google große Fortschritte verzeichnen konnte. Android, Chromium und Firefox wären weitere Open-Source-Projekte, die von Googles Finanzen profitieren. Dazu kommen über 900 weitere offene Projekte, die direkt oder indirekt durch Google unterstützt werden. Die vollständige Liste gibt es hier: http://goo.gl/vcXcG
 
@web189: google = picasa für Linux. Wine ist mit im Installer, unsichtbar für den User. Das App selber ist aber ne leicht umgebaute Windows Version.
 
@web189: Nicht zu vergessen, dass Google mit Android und ChromeOS zwei Betriebssysteme entwickelt die den Linux Kernel verwenden.
 
@web189: Du arbeitest aber nicht für Google?
 
@tiki.toshiba: Leider nicht, dazu bräuchte ich einen besseren Notenschnitt. Aber ich benutze eine ganze Reihe offener Technologien, weshalb ich Google schon öfter unter den Unterstützern gesehen hab. Und für einige DInge bin ich echt dankbar- hauptsächlich wohl für Photoshop und Picasa unter Linux.
 
@Lastwebpage: basiert das OS der PS3 nicht auch auf Linux? ... ich meine jetzt nicht die weggefallene Option, (ein weiteres) Linux auf der Konsole zu installieren, sondern das PS3-OS selbst.
 
wird Zeit das den illegalen Kopierern von Linux was Quelloffen ist und bleibt endlich der Staatsanwalt geschickt wird.......
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