BGH-Urteil: Links in Pressetexten sind geschützt

Recht, Politik & EU Der Bundesgerichtshof (BGH) hat im Verfahren zwischen der Musikindustrie und dem Heise-Verlag nun die schriftliche Urteilsbegründung vorgelegt. Bereits im Oktober letzten Jahres hatte man zugunsten des Verlages entschieden. mehr...

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Ha Ha ;) Mehr fällt mir dazu nicht ein.
 
@gonzohuerth: Rechtsbeugung durch die Gerichte?
 
@modelcaster: Hä Hä?
 
@modelcaster: Von wegen Rechtsbeugung.Die Urteilsbegründung ist schlüssig. Sie haben über etwas Berichtet und den Link zur Bestätigung/Ergänzung angegeben. Sie haben die Software NICHT beworben. Hätten sie das getan, wäre es strafbar gewesen und darüber hätte man nicht mehr diskutieren müssen. Nur der "Ergänzende Link" war bisher juristisch nicht geklärt, ist es aber jetzt!
 
@gonzohuerth: Endlich mal eine Entscheidung im Namen des Volkes und nicht der Lobby.
 
Find ich gut :)
 
@PumPumGanja: warum?
 
@modelcaster: Weil es immernoch einen Unterschied macht, ob man sich etwas anschaut/informiert oder ob man es benutzt. Darum!
 
@Tonno87: Naja mehr der Unterschied ob ich Berichte oder Werbung mache. Da ist ein Unterschied. Anbieten oder bewerben ist verboten, darüber Berichten nicht.
 
Richtig so!
 
@refilix: Finde ich auch. Schön, dass heise das Geld und die "Eier" hat so ein Verfahren mal bis zur letzten Instanz auszufechten. Die Musikindustrie kocht halt auch nur mit Wasser!
 
@usrx: Zukünftig sind dann Werbeartikel erlaubt wie "So kopieren die Hacker verboten CDs und DVDs" oder "So verschaffen sich üble Cracker Zugang zu ihrem Ohnlinekonto und Geldautomaten". Mit Links zu den Untergrundseiten und Software.
 
@modelcaster: Solche Texte stehen bereits auf den Covern der ComputerBild.
 
@Blondi: Aber echt. Soll die Musik Industrie den Springer Verlag verklagen. Die bringen doch viel mehr an Beispielen und Anleitungen, inkl. Software auf DVD wie man Filme und Musik rippt.
 
@modelcaster: Wie Blondi schon schrieb gibt es deratige Artikel bereits zur Genüge in genannten Boulevard-PC-Zeitschriften. Wie sich "üble Gesellen" Zugang zu Konten etc. verschaffen wird auch im Fernsehen (Vorsicht Falle! glaube ich) oft gezeigt. Ich finde das ist richtig! Personen mit genügend krimineller Energie kommen sowieso von alleine darauf. Der Rest der Bevölkerung muss aber wenigstens annähernd über den gleichen Informationsstand (Gegenmassnahmen) verfügen können und so sensibilisiert werden. Geheimniskrämerei ist hier fehl am Platz, Aufklärung der einzig richtige Weg zur Prävention. Das Urteil hat daher meiner Meinung nach eine ganz andere Tragweite als dies hier augenscheinlich der Fall sein mag.
 
@modelcaster: Und noch mal: Darüber Berichten ist nicht verboten. Die Software dazu anbieten und exakte Anleitungen geben aber schon. Da ist ein Unterschied und das hat das Gericht noch mal klar gestellt.
 
@Scaver: Andererseits muss man auch einsehen, dass Technologie verstehen heißt, zu wissen, wie man sie nutzt. Wenn der Artikel also einem Fachpublikum erklärt, wie man diese nutzt und wie sie funktioniert, zählt das ebenso als Bericht über die Funktionsweise und ist noch lange keine Anleitung.
 
Ja, man kann natürlich jetzt jubeln. Oder sich fragen, wieso erst nach mehreren Instanzen das Urteil dabei herum kam...
 
@Narf!: stimmt.. das waere auch mein erster gedanke.. als kleiner fisch kann man so eine instanzen steigerung ja fast nicht finanzieren.. normal sollte da schon in frueher instanz festgestellt worden sein dass heise recht hat
 
Bei der Überschrift hätte ich allerdings schon noch erwartet wenigstens eine kurze Zusammenfassung der Begründung zu lesen.
 
@karstenschilder: willst du das jetzt in der ueberschrift lesen oder haste es aus dem text nicht raus lesen koennen
 
@-adrian-: Nee. Nach dem durchlesen des Textes hatte sich die Überschrift in Gedanken in sowas wie "Urteilsbegründung für Links in Pressetexten" und war dann enttäuscht, dass die Begründung fehlt @rallef: denn das was du zitiert hast sind die Argumente von Heise gewesen, bzw. das Ergebnis. Eine juristische Begründung beinhaltet die Herleitungen nach denen sie zu diesem Ergebnis gekommen sind. Davon steht aber nichts im Text. So einfach, wie du das darstellst, ist das nicht.
 
@karstenschilder: steht da doch... Links in einer sonst durch Pressefreiheit geschützten Veröffentlichung, die dem Beleg oder der weiteren Information dienen, sind mitgeschützt. WEIL: sie dem Beleg oder der weiteren Info dienen.
 
Eine Bestätigung des im deutschen Grundgesetz fest verankertem Grundrechts auf Informationsfreiheit (Artikel 5, Absatz 1) und eine verdiente Niederlage der Zensurfanatiker.
 
@Feuerpferd: wenn ich in einem artikel schreib auf welcher seite man sich ohne probleme kinderpornographische bilder und videos runterladen kann .. dann ist das natuerlich nichts anderes
 
@-adrian-: Geh weg Du ekliger Perversling!
 
@Feuerpferd: na.. ihr kommt doch immer mit eurer informationsfreiheit und meinungsfreiheit um jeden preis .. aber dann unterscheidet ihr wieder in dem was euch recht ist und was nicht.. ganz grosses kino
 
@-adrian-: Wenn Du das wirklich machen würdest, Kinderporno verbreiten ( so wie von der Leyen?), dann sollte sich schlichtweg die Polizei deiner annehmen, dann geht es nämlich nicht darum, irgend einen Link zu verstecken, sondern dafür zu sorgen, dass Du keine Kinder missbrauchst. Weil solche Verbrecher, die sich tatsächlich real an Kindern vergreifen, die echte Gefahr sind!
 
@Feuerpferd: hier gehts es ledliglich darum dass man den text den man verfasst hat .. zb einen text ueber die verbreitung von kinderpornographie und dessen probleme.. zu belegen .. so wie es in dem obigen gerichtsurteil entscheidend fuer heise ausgelegt wurde.. hat nichts mit pervers zu tun.. lediglich mit informationsfreiheit wie oben erwaehnt:"Vor dem BGH konnte man sich nun mit dieser Auffassung durchsetzen. "Sind in einem im Internet veröffentlichten, seinem übrigen Inhalt nach dem Schutz der Presse- und Meinungsfreiheit unterfallenden Beitrag elektronische Verweise (Links) auf fremde Internetseiten in der Weise eingebettet, dass sie einzelne Angaben des Beitrags belegen oder diese durch zusätzliche Informationen ergänzen sollen, so werden auch diese Verweise von der Presse- und Meinungsfreiheit umfasst", stellte das Gericht klar. "
 
@-adrian-: Die Medien berichteten auch über die Kindermissbrauchsfälle in der Kirche und Odenwaldschule. Sicherlich wurden da auch Hinweise auf Odenwaldschule und Kirche gegeben, so blöde da Kinderporno abzubilden, oder so was zu verlinken, sollte kein vernünftiger Mensch sein. Sonst gibt es unangemeldeten "Besuch" von der Polizei. Du solltest jetzt endlich dein perverses Getrolle mit dämlichem Kinderporno einstellen. Der Winfuture Artikel hat nichts mit Kinderporno zu tun.
 
@-adrian-: Bist du Shizo-rechtsverdreher von Beruf oder einfach nur ein Dauernörgler? Wie kann man Kipo verlinkung mit einem link zu einer Seite wo eine Software angeboten wird vergleichen. Kunde erst Gehirn einschalten und dann posten, und nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
 
@knuprecht: ICH verdreh hier das recht nicht.. ihr verdreht das recht.. dass der artikel mit KiPo nichts zu tun hat .. ist mir klar.. das die gesetzgebung damit jedoch nicht unterscheidet .. sollte dir klar sein.. denn rechtsverstoss ist rechtsverstoss. da gibts kein klein bei software und gross bei KiPo .. verstossen hat man in beiden faellen .. oder hier . halt nicht
 
@-adrian-: Medien, die über die Kindesmissbrauchsfälle an der Odenwaldschule berichten und die Webseite der Odenwaldschule verlinken? Da ist nichts illegales an der Berichterstattung und dem verlinken. Die ist sogar auf der deutschen Wikipedia im Artikel zu dieser Schule verlinkt. Ich würde trotzdem kein Kind auf diese Schule schicken wollen, mindestens 132 Kinder und Jugendliche wurden dort zum Opfer.
 
@-adrian-: wenn du eine solche Seite findest, die weitergehende Informationen zu einem journalistischem Artikel enthält, dann ja. Wirst du aber nicht finden
 
@zwutz: tja.. weil hier die absicht von den weiterfuehrenden links ganz klar ist.. und zwar diie leichte beschaffung einer solchen software.. will halt nur niemand sagen ..
 
@-adrian-: nein
 
@zwutz: ok. es ist ein link um zu ueberpruefen dass man in der tat damit kopierschutz umgehen kann .. einfach nur zum nachlesen :)
 
@-adrian-: Ich kann deiner Argumentation nur zum Teil folgen. Nach meiner Auffassung ist es so: Der Link von Heise führt ja nicht zu einem strafrechtlich relevantem Angebot, denn der Besitz der Software als solches dürfte sogar hier in Deutschland legal sein, lediglich die Benutzung, also das Aushebeln des Kopierschuztzes, ist verboten. Bei KiPo sieht das ganz anders aus, da ist alles verboten, Angebot, Besitz, Vertrieb, Beschaffung, etc.
 
@Vollbluthonk: Amen!
 
im großen und ganzen kann man der Argumentation von Adrian recht geben.
Nicht nur die linke Internetgemeinde der Raubkopierer, legt das Recht gerne so aus, wie es ihr passt, sondern auch die Gerichte.
 
@modelcaster: Sehe ich nicht so. Der Besitz dieser Software (AnyDVD als Beispiel) ist erlaubt, die Benutzung nicht. Warum darf Heise dann nicht einen Link setzen wenn ich mich informieren will? Macht es einen Unterschied den Link anzuklicken oder das ganze bei Google zu suchen?
Bei KiPo ist schon der Besitz strafbar. Deshalb: Apfel und Birne verglichen!
 
@modelcaster: Noch so einer der das direkt den ach so pösen linken unterjubeln will. Wer ist den link? Wer ist so link, daß er abschreiben muss oder für sich arbeiten lässt und sich dann versucht auf den vremden Lorbeeren auszuruhen? Und Adrians Argumentation können nur Schwachköppe folgen.
 
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Heise-vs-Musikindustrie-Begruendung-des-BGH-Urteils-gegen-Link-Verbot-1225587.html
 
Finde ich zwar soweit gut, aber heißt das nicht auch, dass man nun alles verlinken darf, wenn es sich um ein Presse-Artikel handelt? Soll heißen, wenn eine Zeitung über Kinderpornographie berichtet, dürfte sie einen Link zu solchem Material angeben, weil man sich als Leser dort nähere Informationen zum Thema einholen könnte? Bei Urteilsfindungen muss man nämlich auch beachten, dass die Regelung nun auch zweckentfremdet werden könnte.
 
@sushilange: nope das geht nicht §1GG steht über der pressefreiheit. die würde der kinder, deren rechtskörper etc wurde auf der seite verletzt, deshalb gilt 5 nicht also in dem fall. sie dürften drüber berichten dass es sowas gibt und soweiter aber nicht weiter dazu verlinken. der BGH spricht zu dem auch nur das endgültige recht udn ist keine gesetzgebende instanz (in deutschland herrscht immer noch gewaltenteilung) ergo wird dadurch nur ne vorgabe für die entscheidungen von richtern gegeben (richterlichefortbildung und so). hoffe habs noch richtig zusammen bekommen °_°" sonst bringt mich meine rechts professorin um *lacht*
 
@DerTürke: ausser Proffessorin mit zwei ff stimmt alles - sorry. Ich bin ungebildet ;-))
 
@222222: danke für den hinweis. ich habs nicht so mit der rechtschreibung *schulter zuckt*
 
Der Titel ist sehr irreführend! - Ich dachte jetzt an "urheberrechtlich geschützt", darf also nicht von anderen ohne Nennung kopiert werden
 
Da steht auch was von "Meinungsfreiheit". Heißt das, dass man auch als Forenteilnehmer darauf linken darf, wenn beispielsweise jemand nach einer Kopiersoftware fragt? Ich würde dann schreiben "Ja gibt es. guck auf www.böser_link.de, aber die Verwendung des Programms ist in Deutschland illegal?
 
@Memfis: Im Urteil geht es explizit um Pressefreiheit. Foren und private Blogs sind davon nicht betroffen. Inwiefern der Punkt mit der Meinungsfreiheit Relevanz hatte, muss sich zeigen. Ich bezweifle aber, dass du damit durchkommst
 
was das für Schwachsinn?...alle oder viele haben mitbekommen das Slysoft ihre Firma in demokratische Staaten außerhalb der EU Atombomber verlegt hat....und nun wollen die da aus Rache die einheimnische Bevölkerung bombardieren???? Mal Vorsicht ihr perversen Mörder.......
 
Also kann man journalistisch auch auf Seiten zur Holocaustleugnung und Kinder pr0no Seiten verlinken. Und alle, was sonst nicht rechtens ist. Es geht ja nur um journalistische Berichterstattung.
 
@modelcaster: Du hast nix verstanden, oder kannst es nicht verstehen, aber versuche mal [o6][re:14] zu lesen und zu verstehen.
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