Wikipedia will mehr Beteiligung von Wissenschaftlern

Social Media Die hinter der Online-Enzyklopädie Wikipedia stehende Wikimedia Foundation will untersuchen, wie verstärkt Wissenschaftler dafür begeistert werden können, ihre Kenntnisse in das Projekt einfließen zu lassen. mehr...

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Wäre auch wünschenswert! Wikipedia ist wohl einer der wenigen Errungenschaften des Internets, das mein Lob voll und ganz verdient. Dennoch muss man leider auch einsehen, dass viele Artikel inhaltlich nicht korrekt sind und man deswegen Wikipedia nicht als Quelle der absoluten Wahrheit sehen sollte.
 
@Rumulus: Nenn mir eine einzige Quelle der absoluten Wahrheit... sowas gibt's doch garnicht. Auch Wissenschaftler, Journalisten, Autoren und sonst alle können Lügen oder Fehler machen.
 
@lutschboy: Ich meine auch die bestehende Fakten und nicht die philosophischen, oder umstrittenen Wahrheiten. Klar macht jeder Mensch ab und zu mal Fehler, auf was es aber ankommt, ist die Häufigkeit der Fehler und ich denke, dass solche bei einer Fachperson sicherlich geringer ausfallen als bei Laien.
 
@Rumulus: Die werden auf jeden Fall seriösere Quellen bieten können, denk ich mal auch. Da wird dann nicht [1] BILD Nr. 12/3 in der Quelle stehen, sondern hoffentlich irgendwelche anerkannten Fachmagazine :) Aber auch da wird es im Prinzip ähnlich viel Mühe machen Wikipedia-Artikel auf Authentizität zu überprüfen wie bei Artikeln von Semi-Professionellen.
 
@Rumulus: Man muss auch leider einsehen das Wikipedia in Deutschland schon lange nicht mehr von normalen Nutzern erweitert oder verändert werden kann, weil sofort die alt eingesessenen "Zensur Nazis" den Artikel sofort löschen oder zurücksetzen, auch wenn dutzende seriöse Quellen angegeben werden.
 
@JacksBauer: Ja, die deutsche Wikipedia ist total im Eimer. Da hat kaum noch jemand Lust sich von den Löschtrollen ärgern zu lassen. Die Zeit lässt sich einfach besser verwenden, anstatt sie bei den schrägen Vögeln mit Weissbier & Konsorten zu verschwenden.
 
@JacksBauer: Leider sind die wenigsten User in der Lage einen fundierten Beitrag mit Belegen und Quellenangaben zu leisten. Stattdessen halten viele Wikipedia für einen Blog ihrer persönlichen Meinung. Das dies gelöscht wird finde ich gut und absolut richtig. Ich habe erst vor einigen Wochen einen falschen Wikipedia Artikel korrigiert und es klappt auch, wenn man es richtig macht. Ledeglich die Zeit bis zur Prüfung der Änderung empfinde ich als äußerst lange, zu langsam. Da bleibt ein Artikel wochenlang falsch online. Jedenfalls ist das mein Eindruck den ich gewonnen hab, wenn man mal die Leute, die mit Begriffen wie "Lösch Nazi" oder "Zensur Nazi" um sich schmeißen, nach konkreten Beispielen fragt, musste ich bisher immer der Löschung zustimmen. Da was da zusammengeschrieben wurde nicht mit Quellen belegt war und dann voller persönlicher Meinung steckt. Das witzigste Beispiel fand ich das jemand auf Wikipedia Werbung für seinen Blog in einem Artikel geschrieben hat und sich über die Löschung aufgeregt hat.
 
@Rumulus: Tja, an einem Punkt muss ich dir zustimmen, ohne Englischkenntnisse ist Wikipedia, in Bezug auf "Wahrheit" und "Wissen" kaum zu gebrauchen, da man auf den Deutschen Seiten leider zu oft auf die englische Seite wechseln muss.
 
@Rumulus: Naja, mit der letzten Forderung, die Wikipedia ins Weltkulturerbe aufzunehmen, hat sich die Community schon recht lächerlich gemacht. Da kann ich echt nachvllziehen, wenn anerkannte Wissenschaftler sich nicht beteiligen wollen.
 
Als Deutscher Wissenschaftler würde ich an der Deutschen Wikipedia nicht teil nehmen. Das ist es gar nicht wert, die Zeit zu verschwenden. Die Frage der Relevanz ist das lächerlichste überhaupt.
 
@gibbons: War auch mein erster Gedanke... "nicht relevant"
 
@Slurp: Ich habe Wikipedia nicht viel gutes zuzuscheiben. Wikipedia ist und war noch nie eine Enzyklopädie für alle. Viele Artikel sind auf fachhochschulniveau geschrieben und für den normal sterblichen kaum verständlich. Wenn ich mich nicht mal eben um etwas geografisches erkundige, kann ich Wikipedia kaum empfehlen. Das Ziel "Wissen für alle" ist meiner Ansicht nach gescheitert. Wenn ich etwas neu lernen und verstehen möchte, ist Wikipedia so ziemlich meine letzte Anlaufstelle.
 
@gibbons: Du nimmst mir die Worte zur (zumindest deutschen Version von) Wikipedia quasi aus dem Mund. Genau die selben Gedanken hatte ich auch immer. Viel zu fachlich und viel zu überkontrolliert einiger weniger "Halbgötter".
 
@Slurp: Das scheint wirklich (u.a ?) ein Deutsches Problem zu sein. Mein Englisch ist gewiss nicht das beste. Allerdings bin ich nicht selten aus einem Englischen Artikel schlauer geworden, als aus einem Deutschen. Edit: Sogar auf Winfuture scheinen sich Administartoren zu bewegen (Minusgeber). Ihr schönes "Germania" wird kritisiert.
 
@gibbons: Wird ja schon seit Jahren über alternative Projekte nachgedacht, die die alte Wikipedia - also freies Wissen von/für jeden, nicht ausgewähltes Wissen von VIPs für jeden - wiederauferstehen lassen. Von konkreten Fortschritten oder Erfolgen in dieser Hinsicht hab ich da aber leider noch nix gehört.
 
@gibbons: ich behaupte einfach mal das dieses problem nicht wikipedia in die schuhe geschoben werden kann. viele menschen sind nunmal dumm, fachhochschulniveau sollte jeder "normale" mensch verstehen. texte die sachlich und unmissverständlich geschrieben sein müssen, so wie gesetzestexte, nicht verstehen zu können zeigt schon sehr gut wie es um die menschen steht. aber wenn ihr einen so harten schnitt zwischen "normalen" menschen und fachhochschulniveau macht verstehe ich jetz auch warum so viele nur auf qualifikation in form von staatlich ausgestelltem papier gucken und nicht auf reales wissen und können.
 
@DataLohr: nicht dumm ist der, der es versteht, sich für jeden verständlich auszudrücken. Mit "jeden" meine ich jeden, der in diesem Land mit einem Schulabschluss, ganz gleich welcher Art, absolviert hat. Intelligent klingen und formulieren und intelligent sein sind zwei Paar Schuhe.
 
@gibbons: Wow und ich dachte ich wäre alleine mit meiner Meinung. Außer für informationstechnische und "deutsche" Themen, schau ich schon garnicht mehr in der deutschen nach, sondern geh direkt zur englischen Variante.

Und dass Themen der Unterhaltung komplett rauseditiert werden, finde ich auch unnötig und hinderlich am Anspruch, Wissen zu sammeln. Wem schadet es, wenn es einen Artikel zu einer bestimmten Tv-Episode gibt? Klar braucht nicht jeder Zauberspruch irgendeiner Serie, Spiels, Films oder sont einem Franchise einen eigenen Artikel, aber in dem zugehörigen Artikel kann doch wohl auch auf so etwas eingegangen werden.
 
2 Wissenschaftler aus dem gleichen Themengebiet und du hast zwei Meinungen. Also vorsicht, nicht das Wikipedia zu einer Diskussionsplattform von bzw. für Wissenschaftler verkommt. Es wird nicht nur naturwissenschaftlichen Bereich mehr als nur gestritten wie welche Ergebnisse zu bewerten sind etc.
 
@pandamir: Dies ist natürlich eine Sichtweise, aber anderseits werden dadurch die bestehnden Fakten auch korrekt dargestellt. Ich denke, es geht dabei nicht um Artikel in der Grundlagenforschung, sondern um solche der allgemein gültigen Fakten. Ich lese lieber einen Artikel eines Profis, als einer eines Laien. Das letztere muss nicht zwangsläufig falsch sein, dennoch liegt es in der Natur der Sache wer wohl mehr Ahnung hat.
 
@Rumulus: Nimm dir doch nur mal die bestehenden Fakten der Erderwärmung und dem CO2 Austoß. Ich denke das ist ein gutes Beispiel. Zumal man sich gut überlegen muss welche Fakten man nehmen soll. Alleine das ist ja schon oft genug ein Streitthema. Ich komme aus dem wissenschaftlichen Bereich, arbeite da zwar technisch, aber meine Kollegen sind alles entweder Doktoren oder Doktoranden. Nimm dir ein wissenschaftliches Paper aus einer anderen Forschungseinrichtung oder Universität und nimm dein eigenes oder das aus einer Dritten Einrichtung. Die Messungen und damit die Fakten gehen oft auseinander und die Interpretationen eben auch. Und nur Fakten sind für einen Laien ohnehin nicht verständlich. Ich würde bei höherer Mathematik so meine Probleme haben oder der Quantenmechanik wie sie am LHC betrieben wird. Interessanter fände ich ein Wikipedia-Pro. Eines welches wirklich auch wissenschaftlich an die Sache herangeht und dort hauptsächlich Wissenschaftler unterwegs sind. Aber auch hier gilt: Der Wissenschaftler ist eher daran interessiert sein Thema entsprechend wirksam in einem Paper oder auf einer Konferenz oder Journal zu veröffentlichen... nachdem es mindestens ein Review seiner Arbeit gab. Die Ansprüche sind, je nach Paper oder Konferenz, ziemlich hoch.
 
@pandamir: Keine Regel ohne Ausnahmen! Es gibt sicherlich auch Artikel dir durchaus auch von Laien zu verstehen sind und das wiedergeben was man wissen will. Wir könnten hier noch lange argumentieren, aber meine Grundaussage hast du nicht verstanden. Es geht mir um den Wahrheitsgehalt eines Artikels. Sicherlich kann es je nach Fachgebiet zu schwierig sein, es zu verstehen, aber ich denke das liegt dann öfters auch in der Thematik an sich. Schau auch einmal in die andere Richtung, es gibt in Wikipedia unzählige Artikel die in sich sehr einfach zu verstehen sind, aber inhaltlich nicht richtig. Nun, da stellt sich die einfache Frage, was soll Wikipedia den darstellen? Die Wahrheit, oder eine Ansammlung von verständlichen Halbwahrheiten? Ich persönlich ziehe die Wahrheit vor und wenn es für mich zu hoch ist, dann lese ich mich halt anderweitig in das Thema ein, damit ich es besser verstehe.
 
@Rumulus: Ich stimme dir zum Teil zu. Mag aber zu bedenken geben "Was ist die Wahrheit?" Wie willst du die rausfinden oder besser feststellen? Gerade wenn du oder ich als Laie bei einem Thema was recherchieren. Ist das die Wahrheit was in dem Wikipedia Artikel steht oder hat das nur einer irgendwo mal aufgeschnappt und dann nach dem Motto "Zigmal kopiert und es wird zur Wahrheit" weitergegeben? Wenn 10 Wissenschaftler schreiben "Das ist so und so" und einer schriebt was anderes oder das Gegenteil. Wer hat dann Recht? Aber du hast Recht, in dem Gebiet kann man sich tot diskutieren.
 
@pandamir:Ich denke, dass wir uns sehr wohl verstehen und ich dir auch in deiner Darstellung recht gebe, nur unterscheidet sich unsere Sichtweise darin, dass ich von bestehenden Fakten ausgehe wie z.B. dass die Erde nicht der Mittelpunkt des Sonnensystems ist. Bei umstrittenen Themen kann es immer wieder zu Widersprüchen kommen, aber ich denke, dass die bestehenden und allgemein gültigen Fakten von einem Profi besser und mit mehr Wahrheitsgehalt und weniger Fehlerrisiko dargestellt werden, als von Laien.
 
@Rumulus: Aye, ok. Ich denke auch, dass wir von unterschiedlichen Fakten ausgegangen sind, das wird mir bei deinem Beispiel nun schon etwas klarer. Vielleicht könnte man so dann doch den ein oder anderen Wissenschaftler davon überzeugen entweder einen Artikel zu überprüfen (review) oder komplett neu zu schreiben... und seinen Namen drunter setzt. Könnte funktionieren.
 
@pandamir: JA, nur wenn du 2 Nicht-Wissenschaftler, mit entgegengesetzten persönlichen Vorlieben hast, hast du entweder a)Einen Artikel wo der gewonnen hat der am meisten auf "Edit" geklickt hat oder b)Einen Artikel voll mit Halbwahrheiten aufgrund von Besserwisserei. Dann doch schon lieber 2 Wissenschaftler als Autoren.
 
@Lastwebpage: Meinste Wissenschaftler streiten sich nicht? Dass sind doch grad die größten Streithammel :P
 
@Lastwebpage: Dem kann man zustimmen... aber bei zwei Wissenschaftlern die unterschiedlicher Meinung sind kommt es aufs gleiche raus. Und bzgl. den Halbwahrheiten mag ich mal folgendes zitieren :) "Was im Netz wahr ist entscheidet nicht ihr, sondern immer der beobachter." ;) Seis auch drum, Wikipedia nehme ich nur als einfaches nachschlagewerk, für fundierte wissenschaftliche Dinge kommen bei mir immer noch entsprechende Bücher (auch mal unterschiedlicher Ansichtsweisen) zum Einsatz. Hat noch den netten Vorteil, man kann im Netz schön angeben und der andere kann es eben nicht bei Wikipedia nachschlagen ^^ (Spaß)
 
ich bin gegen wissenschaftliche fachidioten in der wikipedia. schaut euch mal die wiki-artikel zu mathematischen themen an, die auch im grundstudium für viele enthalten sind. dort wird nur sehr selten erklärt, wie man die schönen angegebenen formeln auch mal zum "rechnen" und nicht nur zum "beweisen" von irgendwelchen theoremen benutzt. wikipedia ist meines erachtens ein nachschlagewerk für ALLE (durchschnitts-)menschen, nicht für die absoluten überflieger. denn für die gibt es de.wikiversity.org edit: als beispiel führe ich immer wieder gern http://de.wikipedia.org/wiki/Nabla-Operator an ;)
 
@jim_panse: im Moment gibt es, speziell auf de.wikipedia, aber zu viele Artikel von "Fachidioten" ohne Fachwissen. Im naturwissenschaftlichen Bereich kann das kaum passieren, zugegeben einige Artikel sind für "Otto Normal Nutzer" schwer verständlich, aber den Satz des Pytagoras wird man nicht irgendwie auslegen können. Bei Artikel zu anderen "Wissenschafts"bereichen, Politik, Umwelschutz, Technik, usw. sieht das leider anders aus. Der "Otto Normal User" verwendet wikipedia aber dann als, nicht richtiges, Nachschlagewerk,
 
@Lastwebpage: Du kannst dich aber in so ziemlich allen Bereichen streiten. Physik (Quantentheorie etc. ), Mathematik (also die höhere und mehrdimensionale etc.) aber auch bei den Naturwissenschaften, den Rest haste ja schon angesprochen :) Ach was solls, dann eben den "normalen" Artikeln eben noch wissenschaftliche Artikel... und zwar nicht nur einen sondern eben gleich zwei oder drei, damit man gleich mal sieht wie die Meinungen auseinander gehen können. Soll doch der der es liest entscheiden was ihm besser passt :)
 
@jim_panse: Wenn du mathematische Dinge erklären willst, dann musst du das schon so machen wie in dem verlinkten Artikel. Das da nicht jeder was mit anfangen kann ist halt so. Aber das wäre auch so wenn du das anders erklärst, ohne so viel Formelgedöns. Wie sagt man doch so schön: Mathematik ist die Sprache der Natur. Man sollte sie also auch sprechen wenn man was davon verstehen will.
 
@DennisMoore: genau das ist ja mein problem mit diesem artikel. als ich damals während des studiums nach alternativen erklärungen (erklärung in der uni = definition-satz-beweis-konstrukt) gesucht habe, wollte ich mir zunächst die einzelnen wiki-artikel erschließen. das gelang mir jedoch nicht, da sie in genau derselben kryptischen sprache verfasst wsind wie mein mathematik-buch. du kannst mir nicht erklären, dass du allein mit mengenalgebra und formalismen ein mathematisches problem (wie z.b. den mittelwertssatz der integralrechnung) vollständig erschließt - das können nur sehr, sehr wenige menschen. ich habe die erfahrung gemacht, dass mit anschaulicher darstellung und vielen beispielen mehr zum verständnis beigetragen wird, als durch die rein formale darstellung in mathematischen symbolen. genau daran sollte sich eine enzyklopädie - ein erklärendes werk für ALLE menschen (nicht nur für fachleute sondern auch nicht-studierte) - ein beispiel nehmen.
 
@jim_panse: also erst mal Hut ab. Es gibt wenige Menschen und noch weniger Menschen im Internet, die so selbstbewusst wären, mal zuzugeben, dass sie etwas nicht verstanden haben oder es ihnen zu kompliziert ist. Alle mal sympatischer als die, die es nicht verstehen, aber dann meinen dennoch ihre Meinung dazu sagen zu müssen. Aber der Artikel über den Nabla-Operator ist eigentlich schon verständlich geschrieben, solang man eben wie DennisMoore schon schrieb auch die mathematischen Zeichen versteht. Wenn man das nicht tut kann man diese ja in Wikipedia nachschauen und das ist ja auch der Grundgedanke einer Wikipedia. Wenn man in jedem Artikel noch mal bei den elementaren Grundlagen anfangen muss zu erklären, dann hätten wir jetzt vllt. 5 Artikel (das ist natürlich untertrieben ;) ). Aber du hast natürlich recht, dass ein kleines Beispiel den Verständnisgrad sicherlich erhöhen würde. Nachdem du dir das Wissen ja angeeignet hast, hast du vllt. Lust ein Beispiel hinzuzufügen?
 
@jim_panse: Ich kann dir in höherer Mathematik eh nichts erklären. Das ist nicht so mein Ding. Mir reicht die Alltagsmathematik ;) Aber wenn der Artikel kryptisch verfasst ist und dein Mathebuch auch, dann ist das vielleicht absicht und man erwartet von dir dass du das alles sofort verstehst und dich ebenfalls so ausdrücken kannst.
 
Nicht-Relevanz und Platzhirsch-Verhalten des Erstautors eines Artikels, der Korrekturen direkt wieder revertiert, könnten dieses Vorhaben etwas schwierig gestalten.
 
Ich denke die aufgezählten Hürden stimmen so nicht. Hier wird den Wissenschaftlern Extravaganz, Menschenscheu, Arroganz und technische Unversiertheit vorgeworfen - mag zwar ein schönes Klischeebild sein, aber ich denke der eigentliche Grund ist, dass viele Wissenschaftler genauso wie viele Normalsterbliche einfach kein Bock haben bei der Wikipedia mitzumachen. Nicht jeder Wissenschaftler hat Autor- oder Lehrerattitüden, genauso wie nicht jeder Müllmann sein Fachwissen über Recylcling und Straßenfegen in die Wikipedia trägt. Ansonsten kann ich mir vorstellen dass Wissenschaftler die knallharte, nicht populärwissenschaftlich aufbereitete Textblöcke verfassen, genauso knallhart den Knüppel der Wikipedia-Authorität zu spüren bekommen, weil die Adminprolethen in Formeln und Fachchinesisch kaum diese berühmte "Relevanz" sehen werden.
 
@lutschboy: Ich denke die Wissenschaftler haben ein Interesse daran, dass ihre Arbeit explizit und exklusiv nur bei einem oder zwei, drei wissenschaftlichen Veröffentlichungen (Paper, Journal, Konferenz) auftauchen und nicht bei einer "Hinterhofenzyklopädie" im Internet. :)
 
@pandamir: Geht doch nicht um Fachpublikationen sondern um Fachwissen. Ist ein großer Unterschied.
 
@lutschboy: Ja, da war ich ein wenig mit Scheuklappen unterwegs. Du hast da natürlich Recht. Den Vorschlag von [o7] halte ich insofern auch für durchaus sinnvoll.
 
Wissenschaftler aus dem Gebiet sollten zertifizierte Mitglieder werden und falls sie Änderungen oder ganze Abschnitte schreiben, sollte dies gekennzeichnet werden. Außerdem sollten Artikel von nicht zertifizierten Mitgliedern, von zertifizierten Mitgliedern aus dem Fachgebiet "ausgezeichnet" werden können. So dass auch Artikel von Laien, die allerdings durchaus komplett richtig und gut sein können, als zitierfähig gekennzeichnet werden.
 
@skoWWi: guter Vorschlag! Mail das doch bitte mal an info@wikimedia.org. Ist ja wie gesagt nen guter Vorschlag und eine Mail schadet ja auch nicht.
 
Hab gehört Guttenberg hätte jetzt Zeit. Ist zwar kein Doktor mehr, aber er kann sicherlich aus seinem Fundus an Dokumenten und Schnipseln noch einiges beisteuern ;). Ansonsten würde ich vorschlagen den Wissenschaftlern einfach was für gute Artikel zu bezahlen. So ein Anreiz kann nicht schaden.
 
Leider sind die meisten Wissenschaftler recht hochnäsig, was Wikipedia angeht. Und das ist wohl auch der Grund, warum sie das meiden. Viele wollen einfach auch Wissen nicht teilen.
 
@Lofote: das ist wohl ein stupides Vorurteil. Vllt aus Stupipedia recherechiert :D ? Warum im wissenschaftlichen Bereich Wikipedia nicht als relevant angesehen wird, liegt darin, dass eben der Informationsgehalt in Wikipedia nicht immer richtig ist. Das liegt eben auch daran, dass übertrieben ausgedrückt der letzte Hinterweltler eintragen kann, dass die Erde eine Scheibe ist. Und wenn du dich mal ernsthaft mit wissenschaftlichem Arbeitem und Quellenangaben beschäftigst, wirst du wohl zum selben Schluß kommen, wie diese "hochnäsig[en]" Wissenschaftler :)
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