Google verzögert Freigabe von Honeycomb-Quellcode

Android Der Suchmaschinenkonzern Google zögert die Veröffentlichung des Quellcodes der neuesten Android-Version 3.0 "Honeycomb" heraus. Die Freigabe soll nach Angaben des Unternehmens erst zu einem bisher unbekannten späteren Termin erfolgen. mehr...

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Ist doch gut erstmal nur einem engen Kreis die Software zur Verfügung zu stellen, um Bugs besser zu beseitigen, anstatt es einfach an alle zu verteilen, damit jeder kleine Hersteller es sich auf sein mobiles Gerät haut und sich dann der Nutzer über Google aufregt, weil es nen OS mit Fehlern ist.
 
@Slimshadyvader:Hier geht es um den Quellcode
 
@Menschenhasser: Ja und was macht man damit ? ;)
 
@Slimshadyvader: Treiber... Softwareentwicklung... Modifikation um die eigenen needs zu treffen...
 
@Slimshadyvader: Ich lege ihn immer in den Kühlschrank!
 
Einerseits regen sich alle auf, dass Google nichts dagegen tut, wenn jeder Hersteller sein modifiziertes Android-Gerät rausbringt, dass sich dann schwer updaten lässt. Doch wenn Google jetzt Android 3.0 für Smartphones erst möglichst fertig rausgeben will, um Herstellermodifikationen zuvorzukommen, passt es auch nicht. Muss man das verstehen!?
 
@Slimshadyvader: es geht dabei aber um GPLed Software. Ein solches Verhalten ist nicht im Sinne der Lizenzen der Software, deren sich Google zur Entwicklung von Andriod bedient.
 
... that's what I call open. Shame on you, Google!
 
@Future Guy: Wieso? Weil sie ihr Produkt optimieren wollen bevor es gross verteilt wird und sich danach alle beklagen? Nur weil etwas OpenSource ist, heisst es nicht dass es unausgereift sein muss. Google hat Android entwickelt und entscheidet selber wann die Source veröffentlicht wird. Und sie wird veröffentlicht, es ist noch immer Google!
 
@Oruam: Sie können ja machen, was sie wollen. Dann sollen sie sich aber nicht als so offen hinstellen. OpenSource ist eben mehr, als dass mir der fertige Code eines Produkts irgendwann mal zugänglich gemacht wird.
 
@Future Guy: OpenSource ist ein Segen. Aber es wird zum Fluch wenn dabei das Produkt aufs Spiel gesetzt wird. Google stellt sich nicht offener hin als es ist. Wo verstösst Google denn gegen die Lizenzen? EDIT:
Android ist Apache 2.0 und nur zum teil GPLv2. Und die GPLv2 Teile sind hauptsächlich Kernel und Kernel-Headers was normalerweise nicht mehr geändert wird um die Kompatibilität zum Original Linux Kernel zu behalten. Treiber sind wiederum Kernel-Module die Nachgeladen werden und auch proprietär sein können solange sie nicht auf GPL Module zugreifen.

Du darfst auch proprietäre Programme auf Apache 2.0 Lizenzierter Software aufsetzen ohne diesen Code zu veröffentlichen. Was vermutlich mit der 3.0 Benutzeroberfläche der Fall sein wird.
 
@Oruam: Ich hab nicht gesagt, dass sie gegen Lizenzen verstoßen, aber wie gesagt... OpenSource ist mehr, als den Hardwareherstellern irgendwann die Sourcen vor die Füße zu werfen. EDIT/ERGAENZUNG: z.B. dass ich mir jederzeit die neusten Commits ansehen kann... und (!!) mitarbeiten. Im Moment wird Android von Google allein entwickelt und (!) kontrolliert, sie bestimmen, wo die Reise hingeht. Da ändert es auch nichts dran, dass sie im Nachhinein die Sourcen veröffentlichen.
 
@Future Guy: Deswegen gibt es ja verschiedene Lizenzmodelle. OpenSource heißt allein schon vom Wortsinn her nicht mehr, als dass der Quelltext offen einsehbar ist und so jeder selbst anpassen und kompilieren kann.
 
@LastNightfall: Eigentlich hab ich jetzt garnicht von Lizenzen geredet, aber bitte, wenn du es drauf anlegst: In Android ist GPL-lizenzierte Software enthalten, und bei der musst du den Quelltext veröffentlichen, wenn du sie veränderst. Bitteschön, im Grunde ist das ein Lizenzverstoß.
 
@Future Guy: Tun sie ja. Sie warten halt ein bisschen damit bis die Optimierungen abgeschlossen sind. Aber es ist nicht wahr dass man nur weil etwas opensource ist automatisch mitarbeiten darf.
 
@Future Guy: Das mag stimmen, aber deine vorstellung ist nur eine art der OpenSource praktik. Alles was nach dem Edit kam ist nurnoch übel. Android wird noch immer von der open handset alliance entwickelt. Niemand bestimmt was passiert. es gibt ja schon ports auf andere geräte, also beruhig dich mal und spar dir deine schwarzmalerei! meine güte...
 
@LastNightfall: Steuern bezahlen? Wollt ich doch! Halt erst in 5 Jahren. Wenn die Software veröffentlicht wird, muss auch der Quellcode veröffentlicht werden, Punkt. Mal davon abgesehen bezweifel ich sehr stark, dass denen von der OpenSource-Gemeinde an's Beim gepinkelt wird.
 
@Future Guy: Naja im Grunde ist es selbst wenn man es ungünstig auslegt noch kein Lizenzverstoß. Noch gibt es ja keine Honeycomb-Geräte und die Hersteller haben ja den Source. Also hat jeder, dem das Programm aktuell zur Verfügung steht auch den nötigen Sourcecode.
 
@Oruam: Ach, Ports. Ich bitte dich. Ich rede von der Weiterentwicklung. Und wenn Google sagt, dass in einer zukünftigen Version ein essentielles Feature nicht mehr verfügbar ist, dann ist das so. Nix mit frei.
 
@LastNightfall: Das XOOM wird schon verkauft. In den USA.
 
@Future Guy: Jeder darf Forks anlegen und selber darauf basierend was entwickeln. Wo ist dein Problem? Macht halt niemand weil dem Projekt ohne Google die Manpower nunmal fehlt. - ok das mit dem Xoom hab ich schlecht recherchiert. Aber um dieses Gefrickel ging es uns ja auch eigentlich jetzt beiden nicht.
 
@Future Guy: Und was ist mit dem rest der argumentation. Kennst du die Open Handset Alliance überhaupt? Lässt dich das kalt oder was ist los? OpenSource ist keine Regel, sondern eine Praktik. Jeder weiss das Google einer der stärksten befürworter ist und dies auch umsetzt. Android soll weiterentwickelt werden, und sobald Honeycomb fertig ist bekommst du den source. Dann darfst du machen was du willst. Aber bis dahin geht es dich nen dreck an was Google frickelt. Jedes Gerät mit Honeycomb das jetzt auf dem markt ist unterliegt dem hersteller. Solltest villeicht motorola ankeiffen, die müssten nämlich den source freigeben!
 
@Future Guy: du kannst die sourcen nehmen und selbst weiter entwicklern..

open source muss nunmal nicht so sein, das jeder reinpfuschen darf.. das verstehen einige nunmal nicht..
genauso wie opensource nicht immer gratis sein muss...
 
@LastNightfall & Oruam: Fakt ist nunmal, dass Google bestimmt, wohin sich Android entwickelt, und Google hält auch den Code zurück. Und wie schon richtig gesagt wurde - forken is nicht, weil die Manpower fehlt. Also ist faktisch Google in alleiniger Kontrolle über Android und wirft der Öffentlichkeit irgendwann mal den Source vor, und zwar wann es ihnen passt.
 
@Future Guy: und ein satelit der baseballliga observiert dich tag und nacht? Noch einmal, kennst du die Open Handset Alliance? Und wie stehst du zu Ubuntu und Cannonical? Weisst du was die Hersteller für ne Rolle spielen?
 
Und bevor es jmd. denkt: Es stört mich nicht. Sollen sie doch. Ist immerhin noch besser als bei Apple (und ich bin Apple Nutzer). Aber dann sollen sie nicht so tun als wären sie ach-so-offen.
 
@Future Guy: sind sie aber, alles andere ist unmöglich idealistisch und naiv!
 
@Future Guy: Ja und wo ist das Problem dran?`Sie hätten es auch als ClosedSource entwickeln können. Solange Google die Entwicklung finanziert ist das ja auch wohl in Ordnung.
 
@Future Guy: Es ist OpenSource weil der Code öffentlich zur Verfügung steht (wenn auch nicht vielleicht schon dann wenn du es gerne hättest) - was anderes hat Google auch nie behauptet.
 
@LastNightfall: Ich find's ja gut, dass sie die Sourcen veröffentlichen. Aber ihr blödes rumgekotze von wegen sie sind ja so offen nervt einfach nur. Das sind sie nämlich nicht. Offen ist was anderes. Und die Geräte selber die beim Nutzer ankommen sind eben so wenig offen.
 
@LastNightfall: Doch sie benutzen das als armseliges Argument gegen andere Hersteller.
 
@Future Guy: "Android ist Apache 2.0 und nur zum teil GPLv2. Und die GPLv2 Teile sind hauptsächlich Kernel und Kernel-Headers was normalerweise nicht mehr geändert wird um die Kompatibilität zum Original Linux Kernel zu behalten. Treiber sind wiederum Kernel-Module die Nachgeladen werden und auch proprietär sein können solange sie nicht auf GPL Module zugreifen.

Du darfst auch proprietäre Programme auf Apache 2.0 Lizenzierter Software aufsetzen ohne diesen Code zu veröffentlichen. Was vermutlich mit der 3.0 Benutzeroberfläche der Fall sein wird. "
 
@Oruam: Ach bitte, es wird doch sogar von manchen diskutiert, ob sie Android überhaupt Linux nennen sollten, weil das Ding so extrem stark modifiziert ist...
 
@Future Guy: Und was hat das mit dem Thema zu tun? Wo liegt dein Problem? Was hast du gegen Android? Google hat nichts behauptet was nun gegen sie verwendet werden kann. Sie handeln im Interesse des Produkts und somit der Kunden. Sie verstossen gegen keine Auflagen die sie sich auferlegt haben. Bitte klär mich doch auf, was stört dich an der Sache. Villeicht täusche ich mich einfach nur.
 
@Oruam: Sie behaupten sehr wohl, dass sie so toll und offen sind (auf ner Android 2.0, 2.1, oder 2.2 Vorstellung musste ich mir das mal anhören). Und das stört mich. Nicht Android.
 
@Future Guy: Sie sind meiner Meinung nach toll. Und offen sind sie auch http://goo.gl/oA0o0 . Objektivität und so... Bleib nur bei iOS da bist du besser aufgehoben.
 
@Oruam: *facepalm* Nachdem wir nun die ganze Argumentationskette durchgekaut haben, schmeißt du mir das Android Repo vor die Füße. Hallo?!
 
@Future Guy: nun, da du dich so sehr dafür interessierst dachte ich bekommst du villeicht mal nen einblick was gemacht wird. Deine definition von "offen" lässt viel platz für spekulationen. Zum Source kommst du ja wohl alleine.
 
@Future Guy: sie sind offen.. kein entwickler gibt sofort den code frei.. das hat nichts mit open source zu tun.. beispiel ubuntu.. die geben auch nicht sofort jede codeänderung weiter.. das ist nichts was gegen offenheit spricht
 
Android entwickelt sich langsam Richtung Win Phone 7 und iOS.. das gefällt mir gar nicht.
 
@lordfritte: Die Veröffentlichung des Sourcecodes wurde nur verschoben bis er auch für Handhelds angepasst ist - damit geht doch nicht gleich der OpenSource-Gedanke unter.
 
@lordfritte: Wieso? weil die Hersteller den Code nicht rausrücken den google ihnen zur Verfügung gestellt hat um ihre Hardware zu betreiben? Das ist ein Unterschied.
 
Mal ganz ehrlich ich verstehe die Aufregung hier nicht: Hätte Google nicht so die Hand auf der Entwicklung, dann wäre Android heute nur ein Nischenprodukt. Schaut doch zu welcher Verbreitung es Linux in den vergangenen JAHRZEHNTEN auf Heimcomputern gebracht hat.
 
@LastNightfall: welche Firma möchte denn bzw. wollte in den vergangenen Jahrzehnten Linux auf Heimcomputer vermarkten? Vergleiche Zahlen und Geschäftsmodell mit dem Servermarkt und dir wird etwas auffallen :)
 
Da gab es immer mal wieder Versuche und es gibt ja definitiv Desktop-Linux. - Sicher der Servermarkt ist ein anderes Feld. Aber es geht hier ja um den Consumer-Bereich. PCs für Endkunden, Smartphones für Endkunden - also von daher vergleichbarer als die Server.
 
Bevor man vorheilige urteile fällt, muss man erstmal überlegen, wieso Google zu diesem Schritt gekommen ist. Der Grund, den ich gut verstehen kann, ist es Android 3.0 auch für Smartphones zu optimieren. Würde der Quellcode bereits jetzt öffentlich zugänglich sein, würden die Hersteller das System selbst optimieren, und zwar jeder auf seine Art und Weise. Ein mögliches Problem wäre die Kompatibilität für Apps auf den Geräten. Aus diesem Grund finde ich die Entscheidung Googles richtig, erst einmal alles vernünftig zu beenden und dann den Quellcode zu veröffentlichen.
 
@Yannick1995: Was hindert die Hersteller daran, das später ebenfalls zu tun?
 
@heidenf: Wie meinst Du das? Wenn ich das richtig verstehe, meinst Du, ob es die Hersteller daran hindern würde, das Betriebssystem selbst an ihre Smartphones anzupassen, wenn Google das bereits gemacht hat. Dann lautet meine Antwort: Die Hersteller würden doch nicht noch einmal das System an Smartphones anpassen, wenn Google dieses bereits gemacht hat. ;-)
 
@Yannick1995: Google wird Android mit Sicherheit nicht für die Hersteller an deren Gerät anpassen. Das machen die Hersteller selber, leider!! Jeder Hersteller will sich nun mal irgenwie von der Masse absetzten. Ob das nun früher oder später geschieht ist doch wohl Jacke wie Hose. Die "Optimierungsarbeiten", die jetzt laufen sind allgemeiner Natur und nicht herstellerspezifisch.
 
@heidenf: Du verstehst nicht, was ich mit anpassen meine. Man kann Android in dieser Form nicht für Tablets nutzen, da erstens die Benutzeroberfläche nicht gut zu bedienen ist und es sicherlich auch softwaretechnisch noch Optimierungen gibt. Jeder Hersteller kann Android gerne anpassen, wie er möchte. Die Kunden können ja vor dem Kauf entscheiden, ob sie das Gerät mit der vom Hersteller angepassten Oberfläche haben wollen. Wenn nicht, dann kauft man es nicht auch nicht. Wer keine angepasste Oberfläche möchte, kann doch zum Nexus S greifen.
 
MUSS Google den Quellcode nicht auf verlangen herausgeben? Immerhin ist Android keine komplette Eigenentwicklung, sondern basiert auf diversem "freien" Quellcode.
 
@AndreHH: kommt auf die lizenz drauf an..
 
Bin mal gespannt, wielange Android noch Opensource bleibt.
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