Adobe stellt angekündigte Updates zur Verfügung

Sicherheitslücken Adobe hat wie angekündigt neue Patches für die beiden PDF-Applikationen Adobe Reader und Acrobat zum Download veröffentlicht. Updates für Adobe Air und den Flash Player stellten die Entwickler ebenfalls zur Verfügung. mehr...

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Zur Info bevor jemand verzweifelt sucht: Für den Reader X 10.0.1 unter Windows gibt es kein(!) Update, hier soll angeblich die eingebaute Sandbox schützen. Für den großen Acrobat X 10.0.1 und den Reader X 10.0.1 unter MacOS gibt es aber ein Update 10.0.2. Der Reader X 10.0.2 für Windows soll erst im Juni kommen.
 
@Harald.L: Reader 10 hat sich auf 10.0.2 auf meinen beiden Rechnern gerade heute upgedatet - automatisch...
 
@Tiger_Icecold: Aber nicht auf Windowssystemen.
 
@Tiger_Icecold: Kann ich bestätigen, bei mir auch auf 10.0.2 unter Windows
 
@neolidas: Unsinn! Ein 10.0.2 für den Windows Reader gibt es zur Zeit nicht, nur für Mac! Das steht sogar klipp und klar in den Relese-Notes für den 10.0.2-Patch für Mac (aber schon klar, dass das einige hier besser wissen als Adobe selber).

http://kb2.adobe.com/cps/837/cpsid_83708/attachments/Acrobat_Reader_ReleaseNote_10.0.2.pdf
 
@Tiger_Icecold und @neolidas: Wenn ihr 10.0.2 unter Windows bekommen habt dann habt ihr nicht den Reader X sondern den großen Acrobat X drauf, dafür gibt es das Update, aber für den Reader nicht
 
@Harald.L: Gebe ich Dir Recht. denn für Windows bekam ich schon vor 3 Wochen die Version 10.2.153.1. Daher etwas verwundert über die News.
 
Seit der Installation von Windows7 hab ich sofort auf ein alternativ PDF Produkt gesetzt und bin bis jetzt nicht schlecht damit gefahren.
Der Vorteil von dem Adobe Produkt seh ich jetzt nicht....
 
@Tazzilo: Den Nachteil seh ich jetzt auch nicht...
 
@JanKrohn: die extreme Größe des Viewers sehe ich schon als Nachteil. Erst vor einigen Tagen bin ich auch unter Windows auf einen Open-Source-Viewer umgestiegen. (wenn ich mich nicht irre, ist es Evidence, welcher auch der Standard-Viewer bei Ubuntu ist)
 
@Der_da: Bei us in der Firma ist der originale Adobe-Reader Pflicht, da sowohl unser Dokumentenmanagementsystem als auch unser Redaktionssystem auf ihn angewiesen sind. Dieser Alternativkrempel wie Evidence und FoxIt ist für zu Hause vielleicht gerade so brauchbar, in Enterprise-Umgebungen aber oftmals nicht zu gebrauchen.
 
@Der_da: Klar, auf aktuellen Terabyte-Platten sind keine 100 MByte frei für den Reader... ;-)
 
Ich hoffe immer noch, dass die Welt eines Tages zu einem Dokumentenformat findet, um Dokumente zu verbreiten und P"D"F PDF sein lassen wird, ohne es zu verwenden. Rein technisch wäre XPS gut zu gebrauchen.
 
@Kirill: ... sagte die Pressestelle von Microsoft! Im Gegensatz zu XPS ist PDF ein quell offener und zertifizierter Standard (z.B. ISO 32000 für PDF 1.7). Das Problem von PDF ist sein Erfolg und die extrem große Verbreitung des Acrobat Readers. Das macht den Reader und den Acrobat zu einem Hauptangriffsziel. Im Übrigen sind alternative PDF-Reader auch nicht gegen Sicherheitslücken gefeit. Von Sicherheitslücken im XPS-Reader wirst Du nie etwas hören, weil das Programm niemand verwendet (von ein paar Ausnahmen im Pintbereich mal abgesehen).
 
@alastor2001: Nur ist der ISO-Standard allen, die PDF-Reader bauen egal. Oder gibt es einen optisch und bedientechnisch ansprechenden, der PDFs streng nach der ISO-Norm liest und den Adobeschwachsinn ignoriert?
 
@Kirill: Falls Du "Adobeschwachsinn" etwas genauer definieren könntest, kann ich Deine Frage sicher beantworten.
 
@alastor2001: Na alles, was über die Dokumentenanzeige hinausgeht. Während Javascript noch einen Hauch Daseinsberechtigung hat, ist der Sicherheitsverlust größer, als der Gewinn. Was Flash in Dokumenten zu suchen hat, fiele mir nicht mal im Apltraum ein. Das Ausführen von externen Programmen gehört dagegen gar nicht zum Thema. Und auch wenn manche Firmen ihre Workflows mit dem Zeug angereichert haben, hat das mit einem portablen DOKUMENTEN-Format doch 0,nix zu tun und sollte raus.
 
@Kirill: Da hast Du natürlich recht. Adobe wollte PDF zu einem Multimedia-Format umbauen, was nichts bringt. Ich habe zwar auch schon Videos und Animationen in PDFs eingebettet, aber da gibt es deutlich bessere Möglichkeiten jenseits von PDF. Reader die "nur" ISO-PDF lesen gibt es unter Linux wie Sand am Meer. Unter Windows gibt GSView/GS uns Sumatra PDF. Aber schön und komfortabel sind Beide nicht...
 
@alastor2001: GSView habe ich probiert, das Ding ist nicht nur grottenhässlich, die Usability hinkt auch. Sumatra werd ich mir mal anschauen. Wäre ja schön, wenn sich Linuxprogramme mit dem POSIX-Windowslayer oder Cygwin/X benutzen lassen würden. Leider ist aber POSIX ein schlechter Witz von einer Schnittstelle.
 
@Kirill: GSView ist auch über 20 Jahre alt und die Oberfläche wurde kaum verändert... KDE-Programme laufen unter Win: http://www.chip.de/downloads/KDE-fuer-Windows_37634735.html BTW, ich finde das schon recht paranoid! Du lädst Dir auch Programme herunter. Liest Du da vor der Installation den gesamten Quelltext. Die Wahrscheinlichkeit Dir da etwas einzufangen, ist 1000x höher als durch eine PDF...
 
@alastor2001: Ich lade mir Programme nicht aus jeder 08/15-Quelle runter. Und ich will nicht dasselbe mit PDFs machen müssen, sondern PDFs einfach nur wie gewöhnliche Dateien behandeln können, bei denen das Anschauen keinen Schaden macht. Liest du dir denn den Quelltext von allem durch? Und wenn ja, bist du dir sicher, dass du alle Sicherheitsprobleme entdecken würdest? Es it ja nicht so, dass so ein Quelltext von irgendwas auch nur halbwegs komplexem sich in 5 Minuten analysieren lässt.
 
@Kirill: Natürlich lese ich keinen Quelltext und würde den Großteil auch nicht verstehen. Ich habe stets ein aktuell gepatchtes System, überlege mir wo und ob ich etwas herunterlade und habe eine aktuell Antiviren-Software. PDFs, aber auch bei allen anderen Daten aus dem Netz, behandele ich erst einmal mit einer gehörigen Portion Misstrauen.
 
@alastor2001: Und es wäre schön, wenn man PDF als ein Dokumentenformat behandeln könnte anstatt wie ein Format für ausführbare Programme.
 
@Kirill: PDF ist aber immer noch überall eingebaut. Du kannst mit jedem System PDFs ansehen und du kannst zb in office problemlos das dokument als PDF datei speichern, bei uns auf der FH werden zum beispiel alle dokumente als PDF verlangt, einfach aus dem grund, weil es einige linux fuzzis gibt, die meinen windows sei eine seuche und darum mit XPS oder DOCX nicht gescheit umgehen können...
 
@Ludacris: PDF bietet auch wesentlich mehr Vorteile. Wer schon mal mit der Erstellung und Bearbeitung von PDFs zu tun hatte wird wissen wie essentiell Acrobat incl. Plugins von Enfocus & Quite ist. Hier gibts ein paar Infos zum Thema PDF vs. XPS:
h**p://www.documanager.de/magazin/artikel_1612_xps_pdf.html
 
@Webfuchs: ja aber nur bei acrobat, das geht mit keinem anderen offenen pdf ersteller... ;)
 
@Ludacris: So lange Du keine Dateien für den Offset-Druck produzierst, reichen Freeware-PDF-Ersteller wie PDFCreator völlig aus... Für die nachträgliche Bearbeitung sind für die Meisten auch Freeware-Tools völlig ausreichend... Für professionelle Anwendungen sollte man sich allerdings den Acrobat zulegen... @Webfuchs: Danke für den Link!
 
@Ludacris: Die XPS-Spezifikationen liegen offen. Gerade unter Linux, wo eh ne gewisse Mitmachmentalität herrscht, könnte mal jemand tätig werden.
 
@Kirill: ja nur leider machts keiner...
 
@Ludacris: Deshalb hoffe ich auch einfach. Und benutze immerhin in meinem Haushalt XPS, da kann man sich sicher sein, nur ein Dokument und kein verstecktes Programm zu bekommen.
 
@Kirill: zeig mir mal ein Format was von Pixel und Vektor bis hin zu CAD/3D alles in einem Unterstütz, sogar mit Farbprofilen und allen pi pa po! PDF ist TOP! Aber die Adobe Produkte sind mir zu überladen, die sollten nicht so aufdringlich mitstarten/updaten/langsam laden etc. etc.!
 
@DUNnet: Wenn es nur die wären. Die meisten anderen unterstützen auch noch Schwachsinn wie externe Programme aufrufen. Wenn wenigstens jemand eine optisch und bedientechnisch ansprechende App bauen würde, die PDFs nur nach dem ISO-Standard liest, aber das gibt es auch nicht.
 
Adobe hat es immer noch nicht gerafft: Um das Update für Acrobat Pro 10.0.2 zu installieren, muss erst 10.0.1 installiert werden. Gehts noch?? Wie stellen sie sich das vor? Um z.B: auf 9.4.2 zu kommen musste man bisher 9.0.0 installieren, dann die folgenden Updates nach und nach installieren: 9.1.0, 9.1.2, 9.1.3, 9.2.0, 9.3.0, 9.3.1, 9.3.2, 9.3.3, 9.4.0, 9.4.2. Gibt es dort eigentlich jemand, der was denkt dort beim Installationspackage generieren? Kumulative Update machen andere seit 15 Jahren, wieso bekommen die das bei Adobe nicht hin? Von integrierbaren Updates will ich ja gar nicht wagen zu träumen, obwohl Adobe MSI und MSPs verwendet, wo das ja Standard ist... Zumindest bei 9 war es nie möglich.
 
@Lofote: Ist das bei Microsoft anders? Da kommt ja auch nicht an jedem Patchday ein Service Pack raus.
 
@Webfuchs: Du hast meinen Kommentar nicht verstanden. Um Acrobat 9.4.3 frisch zu installieren, musst du 9.0 installieren und dann sage und schreibe 11(!) Updates installieren, bis es dann auf 9.4.3-Stand ist. Wir sprechen hier nicht -wie bei Microsoft- von verschiedenen Teilen des Produktes, sondern wenn z.B. allein der IE 11 Updates brauchen würde. IE-Updates sind aber kumulativ, sprich: du installierst Betriebssystem, dann den Browser, dann einmalig das aktuelle kumulative Update.
 
@Lofote: Machs dir doch nicht so kompliziert. Schreib dir 'n Skript, pack das zusammen mit den Updates In eine EXE und gut is.
 
@Webfuchs: Hier wird Softwaredeployment gemacht. Das IST in nem Skript. Trotzdem ist das ne Frechheit: a) verzögert das jede Installation um ca. 30(!) Minuten. b) erledige ich damit Adobe's Hausaufgaben. Und das kanns nicht sein. ... Mich erschreckt, warum du das als ok bezeichnest und Adobe's Patchmanagement akzeptabel entfindest. Für die wäre es nicht viel Arbeit, so ist das reine ABM für zigtausend Admins.
 
Acrobat 9.4.3 behebt auch einen krassen Bug, den die 9.4.2 mitgebracht hat: Auf einigen Druckern (z.B: bei uns bei fast allen Arbeitsplatzdruckern) konnte man nicht mehr vom Acrobat aus PDFs drucken, d.h. es kam keine Fehlermeldung, sondern es passierte nur einfach nix. Hier die genaue Fehlerbeschreibung: http://kb2.adobe.com/cps/891/cpsid_89178.html
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