Vorratsdaten helfen nicht gegen Internet-Delikte

Recht, Politik & EU Nordrhein-Westfalen hat jetzt als bevölkerungsreichstes Bundesland seine Kriminalstatistik für das vergangene Jahr vorgelegt. Diese ermöglicht einen direkten Vergleich zu dem Zeitraum 2009, in der die Vorratsdatenspeicherung aktiv war. mehr...

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gut dann können wir da ja jetzt weiter ohne Vorratsdaten leben liebe politikerInnen.
 
@xerex.exe: Abgeschafft ist sie schon. Bitte erstmal den Text lesen :P
 
@moe.: deswegen hab ichs ja umgeändert ;)
 
@xerex.exe: Achso, Sorry. Hab ich zu spät gelesen ;)
 
@moe.: kein problem.wir sind doch alle nur menschen ;)
 
Hä? Hab ich aber so verstanden :P
Oder was haben uns Wolli, von der Leyen etc. die ganze Zeit versucht zu erzählen?
 
@moe.: Die haben gesagt daß das Grundgesetz für sie nicht gilt. ;)
 
@Johnny Cache: Nein, gesagt haben sie, dass das Grundgesetz *selbstverständlich* nicht für sie gilt. Das GG ist ja auch nur dazu da, dem gemeinen Pöbel (also den Wählern) zu zeigen, wo´s lang geht. ;)
 
Tjoa.. Wie immer halt. Und natürlich sollte es dann konsequenterweise auch heißen "unwirksam, also weg damit". Aber neeein, gibt ja immernoch so ewig gestrige in unserem System, die die VDS am liebsten gestern wieder eingeführt hätten und kräftig dran rütteln, dass der Scheiss doch noch kommt.
 
da kann es soviel Fakten geben wie will, die Lobby will das und die Lobby kriegt das. Egal ob sinnvoll oder nicht...
 
.....................---~Du bist Terrorist~---...............
http://www.youtube.com/watch?v=SGD2q2vewzQ ...........
.....................---~Du bist Terrorist~---...............
 
Als ob es den Politikern jemals um Sicherheit und Kriminalität gegangen wäre, die wollen halt nur die Bevölkerung überwachen, diese neue "Erkenntnis" wird also keinen Einfluss auf neue VDS-Debatten haben, weil es dabei eben und ganz andere Dinge geht...
 
Das Netz war nie ein rechtsfreier Raum, ist es nicht, und wird es auch nicht werden. Und das ohne das Armenmärchen über die Vorastdatenspeicherung. Aber das Volk schluckt Alles mangels Bildung und Eigeninteresse an seiner Umwelt. Hauptsache DSDS nicht verpassen.
 
Es gab auch schon vor und während der VDS Studien, Statistiken, Gutachten und was weiß ich die aufzeigten dass sie absolut unnötig ist zur Kriminalitätsbekämpfung - aber das interessiert die Politiker jetzt genausowenig wie damals, weil es ihnen dabei ja garnicht um Kriminalitätsbekämpfung geht, sondern um Kontrolle.
 
...und hier Atomkraftwerke abzuschalten bringt uns auch nix wenn nebenan in Frankreich eins Explodiert.
 
@Taleban: natürlich bringt es was: die Strompreise steigen, die kriegen also mehr MwSt rein und können oben drauf auch noch ganz neue Steuern mit dem Atomausstieg rechtfertigen. Sowohl die Regierung als auch die Stromkonzerne warten doch nur drauf, dass sie nen guten Grund für über 50Cent/kWh haben können und die werden schon nen Weg finden wie sie das, was in Japan passiert ist zum eigenen Vorteil nutzen können.
 
@Link: Auch dir kann ich nur zustimmen! Weil in den letzten Jahren die Strompreise dank Atomkraft ja bekanntlich im Sturzflug waren. Und die Endlagerung sowie Polizeieinsätze gegen Demos und Länderbeteiligungen von kleinen Feen aus dem Zauberwald kostenlos hergehext werden. Sind diese doofen Atomkraftgegner nicht fähig logisch zu denken!?
 
@lutschboy: Die Preise waren nicht im Sturzflug, weil immer mehr Leute entdecken, daß man mit Windmühlen und Solarzellen einen schön Schein nebenbei verdienen kann. Den "regenerativen" Strom teuer verkaufen, weil die Energieversorger ihn abnehmen müssen und dann den etwas preiswerteren Strom für die eigene Versorgung nehmen. Ich bin dafür, daß alle die Windmühlen hinstellen oder Solarzellen, zuerst mal sich damit selbst versorgen müssen.
 
@soppi2304: In normaln Stromtarifen hast du fast garkeinen Ökostrom, sondern Atomstrom und Kohle/Öl. Da steigen die Preise also nicht durch Windmühlen (meinst du nicht eher Windräder?) und Solar, sondern durch Rohstoffpreise und Kartelle. So oder so, ich zahl gerne mehr Geld dafür dass ich nicht irgendwann meine verseuchte Heimat nach einem Unfall verlassen muss und Kinder mit Mutationen in die Welt setze oder an Krebs mit 40 sterbe. Außerdem muss einem klar sein dass wenn massiv auf regenerative Energie gesetzt wird, diese sich auch umso rasanter entwickeln und auch günstiger werden wird. Kurzfristig kann es also starke Preisschwankungen nach oben geben, langfristig aber (besonders mit blick auf Endlagerung) kann man davon ausgehen dass der Preis niedriger sein wird als mit Atomkraft und Öl.
 
@soppi2304: 100% richtig. Wer sich ein Windkraftwerk oder Solaranlage bauen möchte, soll das bitte zu 100% aus eigener Tasche bezahlen. Es kann doch nicht sein, dass wir erstens dafür zahlen sollen und später auch noch mehr für den damit erzeugten Strom zahlen sollen. Entweder schaffen die mit konventionellen Kraftwerken zu konkurieren oder sollen den überteuerten Strom für sich behalten.
 
@lutschboy: denk mal nach, welche Art von Kraftwerken in den letzten Jahren von der Regierung gefördert wird und von welchen Kraftwerken per Gesetz immer Strom abgenommen werden muss, während die anderen wie bekloppt hoch- und runtergefahren werden müssen, weil grad Wind weht oder eben nicht. Glaubst du das ist ohne erhöhte Kosten möglich? Ich will ja nicht sagen, dass das der einzige Grund ist, wieso Strom teurer wird, aber irgendwer muss diesen Quatsch am Ende bezahlen und das sind mal wieder wir. Und zu den protestierenden Atomkraftgegnern: einfach entsprechend hohe Strafen für das behindern des Zuges verhängen und schon sind die Kosten für den Polizeieinsatz wieder drin.
 
@Link: Klar, gibt es noch Probleme anzupacken, wie dass des intelligenten Stromnetzes. Ich sage ja auch nicht, dass AKWs von hier auf jetzt abgestellt werden sollen - mir persönlich geht es da eher darum, sie nicht zu verlängern. Die Milliarden die die Länder wegen der Laufzeitverlängerung investieren müssen, sollten lieber in die Forschung oder Umsetzung des Stromnetzes investiert werden. Und dass was du im letzten Satz vorschlägst ist so undemokratisch und eine Verletzung von Grundrechten, dass sich mir die Nackenhaare sträuben. Im Namen der Atomkraft das Recht auf freie Meinungsäußerung und Protest kostenpflichtig machen? Soweit kommt's bestimmt auch noch.
 
@lutschboy: protestieren dürfen sie ja. Nur genauso wie es verboten ist bei Protesten z.B. Autos in Brand zu setzen und damit Schaden anzurichetn, kann man das verursachen solcher Schäden genauso verbieten. Ich seh es überhaupt nicht ein, wieso meine Steuergelder wegen dieser Trottel für Polizeieinsätze verschwendet werden müssen (nicht das mit denen sonst was sinnvolles gemacht wird, aber egal).
 
@Link: Ich denke der Großteil der Kosten von Anti-Atom-Protesten liegt nicht in Sachbeschädigungen, sondern im Polizeieinsatz - den gibt es genauso bei absolut friedlichen Protesten (die die Regel sind) zb in Berlin, wie auch bei Anti-Castor-Transporten. Und ich finde es gruselig, dass du nur bereit bist die Meinungsfreiheit dort zu wahren, wo sie sich mit deiner eigenen Meinung deckt. Alle anderen sind Trottel ohne Rechte, oder wie? Meinungsfreiheit darf sich gegen Castoren richten, gegen AKWs, gegen alles. Wenn jemand entscheiden würde dass Demos gegen AKWs kostenpflichtig sind, gegen Steuererhöhungen aber nicht, dann wäre dass ein restriktives System. Außerdem zahlst du weit mehr Steuern für Polizeieinsätze bei Fußballspielen als zb bei Anti-Atomkraft-Demos, dass nur mal am Rande.
 
@lutschboy: gut, wenn ein Fussballspiel genauso hohe Kosten für Polizeieinsätze verursacht wie ein Castortransport, dann versteh ich aber nicht wieso dies immer als Argument für den Atomausstieg benutzt wird. Aber gut, die Argumente sind alle sehr schwach und dieser wird von den Gegnern sogar selbst verursacht, von daher bin ich nicht wirklich überrascht. Zweitens hab ich nicht gesagt, dass die Proteste generell kostenpflichtig sein sollen, aber wenn so einer mal von den Gleisen abgesägt werden muss, soll er das z.B. bitte schön selbst bezahlen, das sind Anfartskosten für den, der ihn freisägt, die Arbeitszeit, vielleicht noch ne saftige Strafe oben drauf. Letztendlich bin ich nur dafür, dass wir alle versuchen unsere Kosten möglichst zu senken, die Atomkraftgegner arbeiten da irgendwie in die verkehrte Richtung.
 
@Link: Jemand der Gleise ansägt kriegt ja auch ne Klage und muss Schadenersatz zahlen. Aber ob ein Polizist jetzt Dienst hat weil jemand ein Gleis ansägt, drauf sitzt, oder davor steht, macht halt keinen Unterschied, der Polizist kostet in jedem Fall gleichviel.
 
@lutschboy: Demnach müsste der Polizeieinsatz genau 0 Euro kosten und wäre für die Diskussion über die tatsächlichen Kosten der Atomkraft irrelevant, ist aber nur schwer zu glauben. Wie auch immer, im Seti-Forum hatten wir das Thema Stromkosten öfters, es gibt Staaten in den USA (also nicht irgendwo in der 3. Welt), wo man ca. 10 Cent / kWh inkl. Steuern zahlt, das sollte unser Ziel sein und da kommen wir mit Windkraftanlagen bestimmt nicht hin.
 
@Link: Ich mein wegen der Gefahr...( ganz oben)
 
@Taleban: die Gefahr in Deutschland und Frankreich ist nicht mit Japan zu vergleichen, beide Länder liegen nicht auf derart hochgradig erdbebengefährderten Gebieten wie Japan. Von den Ereignissen dort irgendwelche Rückschlüsse auf die Sicherheit hier zu ziehen ist schlichtweg Quatsch. Aber trotzdem geh ich davon aus, dass die Regierung und Stromkonzerne das zu ihrem Vorteil nutzen werden und damit zu unserem Nachteil.
 
@Taleban: Und ich habe gerade einen Apfel gegessen! Gääähhnnnn.....
 
@Taleban: Genau! Weil 80 AKWs ungefährlicher sind als 50. Und weil es besser ist, wenn keiner zuerst anfängt mit dem Ausstieg. Ist doch logisch.
 
wer hätte das gedacht ... -.-
 
telekom speichert trotzdem noch die Vorratsdaten
 
@paddd: Ich kann mich erinnern, dass die Telekom nach Verkündung des Urteils des Bundesverfassungsgerichtes die ersten waren, die eben diese Daten sofort gelöscht haben. Konnten den Speicher wwahrscheinlich für T-Home besser gebrauchen ;-)
 
@heidenf: hm ich hab gehört das die bis heute speichern, wer weiß mehr?
 
Oha, man beachte im Kreisdiagramm den imensen Anteil der Kinderpornografie im Verhältnis zum Internetbetrug. Da haben unsere Gesetzeshüter die richtigen im Auge. Wo sind
eigentlich die bösen Raubkopierer?
 
@Schrammler: Die zählen nicht zur Internetkriminalität sondern zu Verbrechern, also wie Mörder und Vergewaltiger zur Offlinekriminalität.
 
"Vorratsdaten helfen nicht gegen Internet-Delikte" ... aber dafür helfen sie gut gegen Demokratie und Persönlichkeitsrechte!
 
...Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast. Ich brauche die Vorratsdatenspeicherung auch nicht, aber die Zahlen sind hier vom Autor sehr einseitig dargelegt. Erstens hat die Statistik insgesamt 101%, was einem Autor auffallen sollte. Dann fehlt beispielsweise der Hinweis, dass die Aufklärungsquote von 64,4% gar nicht so toll ist, im Jahr zuvor waren das nämlich noch 77,3%, also mehr als 10% Verschlechterung! Dass die Kinderpornografie-Delikte nur 0,1% vom Gesamtkuchen sind ist schön, aber im Bezug auf die reine Internet-Kriminalität sind das schon wieder 2,2%.
[sic]
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