Anonymität: 4Chan-Gründer kritisiert Zuckerberg

Personen aus der Wirtschaft Die Haltung des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg hinsichtlich der Frage, ob Nutzer im Internet mit ihrem echten Namen auftreten sollten, hat für Christopher 'moot' Poole, Betreiber des Image-Forums 4Chan, etwas Kontraproduktives. mehr...

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(°<) 4CHAAAAAAAAAAN !!!!! n/\m(>^_^<)m/\n -> http://1dl.us/gbp
 
@C.K.Nock: man das lied.... DAS LIED.... woher kenn ich es.... -,-? - ja genau, es ist das original Introlied zu Dr. Slump.... http://www.youtube.com/watch?v=MYBHBJS3PgU - das deutsche klingt ziemlich genau so.... in meinem frühren leben hab ich animes geschaut bis die augen quadrate waren ^^
 
4Chan und Facebook sind zwei komplett verschiede Sachen, die man gar nicht vergleichen kann. Weder 4Chan mit Real-Namen noch Facebook mit ausschließlich Anonymous machen irgendeinen Sinn. Beide haben überzeugende Argumente, die aber nur für ihre eigene Website gelten. Nach Poole müsste man dann auch im realen Leben anonym herumlaufen. // Edit: Typo
 
@Hennel: Es geht hier nicht um Vergleiche zwischen Facebook und 4chan, sondern um das Thema Anonymität. Scheinst das mißverstanden zu haben. 4Chan diente nur als Beispiel dafür, dass in Anonymität auch ein Quell der Kreativität und freien Meinungsäußerung liegt, und Facebook wird nur erwähnt, weil es Anonymität verbietet.
 
@lutschboy: Klar geht's um Anonymität, das steht ja schon in der Headline, aber 4Chan und Facebook sind die Repräsentanten dieser beiden Ideologien. Ich möchte nur zeigen, dass man Anonymität nicht generell diskutieren kann, es muss einen Kontext geben. Und dieser ist bei 4Chan und Facebook ein ganz anderer.
 
@Hennel: Im richtigen Leben sage ich auch nicht jedem, z. B. in der Fußgängerzone oder im Bahnhof, meinen Namen.
Natürlich gibt es Situationen, in denen meine Persönlichkeit und wahre Identität zählt (Online-Shopping...), aber im großen und ganzen geht das niemanden etwas an. Und wie beschrieben, gibt es Situationen, in denen die Preisgabe meiner Identität kontraproduktiv bis gefährlich ist (Freie Außerung von abweichenden Meinungen nicht nur in China?)
 
@Hennel: Zuckerberg braucht real daten zum vermarkten, weis doch jeder, giebs massig berichte drüber. sag nur 50 milliarden.
 
Immer diese Extreme... dass beide Recht haben könnten, fällt ihnen nicht auf, jeder lebt in seiner eigenen kleinen Scheinwelt. Natürlich kann ich mich anonym auf einer Plattform wie StayFriends anmelden und noch ein paar Fake-Schulen auflisten - brauche mich dann aber nicht zu wundern, wenn alte Klassenkameraden mich nicht finden. Als hohes Tier im lybischen Militär wäre es mir aktuell aber tatsächlich unangenehm, einen von Gaddafi unterschriebenen Schießbefehl auf zivile Personen unter meinem tatsächlichen Namen zu veröffentlichen. Auch abseits des Internets wäre ich gerne hin und wieder anonym - zum Beispiel wenn ich geblitzt werde. Wer ist nun authentischer - die Person die anonym Militärgeheimnisse auf WikiLeaks hochlädt und anschließend dem General brav die Schuhe putzt - oder die Person, die unter echtem Namen eine heile Welt vortäuscht und im Keller Briefbomben bastelt? Irgendwie keiner von beiden... neben Schwarz und Weiß gibt es nunmal auch Graustufen.
 
@Tyndal: Topp! +
 
@Tyndal: Es gibt hier nur ein Extrem, und dass liegt auf der Seite Facebooks. Denn Facebook untersagt Anonymität, bei 4chan hingegen kann man durchaus mit seinem Namen posten. Aber auch darum geht es eigentlich garnicht. Von Poole werden nur die Vorteile der Anonymität aufgezählt, als Gegenargument zu Zuckerbergs Ansicht. Wo ist das nun ein extrem? Pool hat nicht gesagt man müsse um jeden Preis immer anonym auftreten und mit einer Tüte über dem Kopf das Haus verlassen, oder?
 
@lutschboy: Wenn du immer mit einer Tüte auf dem Kopf das Haus verlässt, bist du aber spätestens nach ein paar Tagen alles andere als anonym^^
 
Als wenn jeder bei Facebook mit real namen angemeldet ist, ich sehe da immer mehr leute die ihren namen verfälschen, auch wenn es nur kurzformen sind. mag so gewollt sein von facebook, aber kontrollieren kann das doch eh keiner. also jeder kann sich unter fake namen anmelden bei facebook im grunde.
 
@nodq: Ja/Nein... Auch wenn jetzt alle Datenschützer stönen mögen, es gäbe durchaus Möglichkeiten den Real Namen zu verifizieren. Kreditkartennummer, in den USA die Sozialversicherungsnummer (die ist meines Wissen in den USA nicht annonym), Zugangscode per Briefpost usw. Nur wenn FB wirklich nur Realnamen will ist dieses "This is not a real person" bei "Report this person" nicht genug.
 
Zuckerberg ist ein Riesentroll. Aber logisch, wenn man mit so einer Plattform wie Facebook zum Multimillardär wird legt man natürlich schon Wert darauf dass diese Profile alle echt sind und so ein Maximum an Marketinginformationen etc gewonnen werden kann.
Ich behalte auf jeden Fall meine zwei Profile :-p
Mein Profil mit realem Namen ist komplett leer, wenn ich mal von einem potentiellen Arbeitgeber gegoogelt werde habe cih zumindest dort eine weisse Weste. Wenn man sieht wie leichtsinnig gewisse Leute bei FB und anderen Plattformen sind muss man sich schon fragen ob diese Leute nicht zu verlieren haben.
 
@Tomato_DeluXe: Warum ein leeres Profil und nicht einfach garkeins? Wenn du dich im selben Zeitraum wie du den Account mit deinem echten Namen registriert hast, auch in deinen Account mit dem Nick angemeldet hat, weiß Facebook übrigens schon wer du bist, anhand deiner IP die bei beiden Logins möglicherweise noch die selbe war.
 
@lutschboy: War's der Google-Chef Schmid oder jemand anderes, der mal sagte, es lohne sich nicht jemanden anzustellen, der im Internet nicht zu finden ist? Für gewisse Posten ist es schon ein Must, Kompetenzen zu beweisen.
 
@rallef: Ein leeres Profil nennst du "jemanden finden"? Außerdem ist es doch egal was irgendwelche Hampelmänner bei der Datenkrake Google behaupten. Bei Google mag das ja so sein dass nur Leute angestellt werden über die man sich stasimäßig informiert hat, aber das heißt noch lange nicht, dass das überall so ist. In Deutschland gibt es da übrigens auch anders als in Amerika ziemlich klare Datenschutzgesetze. Aber so oder so, durch ein leeres Profil in dem nichts außer der Name steht, beweißt man wohl kaum Kompetenzen. Obendrein beweist man diese auch durch Arbeiten, durch Lebensläufe, Werke usw, und nicht durch ein absolut nichtssagendes Facebook-Profil dass sich jemand nach belieben zusammenerfinden kann. Wenn ich eins erstelle und einfach mal reinschreibe ich hätte Schachweltmeisterschaften gewonnen und Photos uploade die mich zeigen wie ich und Steve Jobs im Whirlpool sitzen, meinste das steigert meine Chancen eingestellt zu werden? Firmen wollen Referenzen, und zwar beglaubigte.
 
@lutschboy: Möglicherweise nutzt er das echte, leere Profil als Briefkasten. Wenn ein Bekannter nach seinem echten Namen sucht und ihn als Freund hinzufügt, kann er reagieren und sagen "bitte füge mein Profil xy hinzu anstatt dieses".
 
@Zebrahead: Das kann natürlich sein, stimmt.
 
Ich will es mal so formulieren, die Aussagen wie "Wer unter seinem echten Namen etwas schreibt, schreibt weniger Mist" stimmt spätestens seit Facebook nicht mehr. Dort wird auch lustig mit echtem Realnamen gespamt u.Ä. Die Anzahl des Spam u.Ä. von nicht-Realnamen ist auf Facebook zwar etwas höher aber nicht wesentlich.
Auf der anderen Seite, an die Befürworter annonymer Seiten, warum muss ich mich dann auf 99% aller Seiten dann doch mit irgendeiner Form von Authentifizierung anmelden?
 
@Lastwebpage: naja was verstehst du unter "Mist"? Auf 4chan findet man KiPo-Posts usw... Das verstehe ich unter Mist ;) Das macht man dort auch nur, weil "Anonymous" steht nicht "Hans Meier aus Berlin" ;)
 
@wertzuiop123: die findet man auf FB eben auch.
 
@Lastwebpage: Warst du mal auf 4chan? SOLCHE sicher nicht (puke) Eher solche vorpubertären Eigenfotos wie schön der neue Bikini doch ausschaut. Du willst das jetzt nicht wirklich gleichstellen oder?
 
@Lastwebpage: Auf 4chan musst du dich nicht anmelden ;)
 
Man sollte nicht jede Aussage so auseinanderpflücken.. Natürlich haben beide recht, genauso wie beide auch unrecht haben. Alles und damit meine ich wirklich alles hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Zuckerberg spricht von Integrität, Poole von Authentizität. Zwei völlig unterschiedliche Ansätze und dadurch zwei völlig unterschiedliche Aussagen. Dabei meinen vllt. beide das gleiche. Poole spricht von der Authentizität der Menschen dahinter; Zuckerberg von der Integrität der Daten. So interpretiere ich das.
 
@sLiveX: ich würde "Daten" vielleicht durch "Information" ersetzen - vielleicht ist es auch das was Du meinst? Die Validität einer Information ist besser beurteilbar, wenn deren Autor bekannt ist - in einem auf Anonymität beruhenden System kann der Wahrheitsgehalt einer Aussage u.U. schlechter beurteilt werden. Auf der anderen Seite kann natürlich jemand durch fehlende Anonymität von der Veröffentlichung einer validen Meinung oder Information abgehalten werden, selbst wenn jene sinnvoll wäre. Daher stimme ich Deinem "sowohl als auch" zu.
 
@FenFire: Jein.. Im Großen und Ganzen weiß ich was du meinst und darin sind wir uns auch soweit einig. Aber es geht auch nicht nur um die Information alleine. Der Charakter des Menschen der diese Informationen verfasst ist durch Anonymität einfach "unverfälschter". Vielleicht interpretiere ich auch einfach zu viel hinein - soll ja auch mal vorkommen ;).
 
@sLiveX: Hm... könnte schon sehr ähnlich sein, was mir meinen. Der "unverfälschtere" Charakter des die Information verfassenden Menschen in der Anonymität kann eben meiner Meinung nach zu der schlechteren Beurteilbarkeit der Information führen. Denn auch die Spinner, Propagandisten, Lügner etc. können sich "unverfälscht" verwirklichen - wenn der Konsument der Information nicht weiss, wer diese verbreitet, kann er (im Prinzip) eher einer Fehlinformation auf den Leim gehen als bei bekanntem Absender. Daher dürfte in einem anonymen Netzwerk inkorrekte Information leichter verbreitbar sein. Was wohl der Gund sein dürfte, warum Zuckerberg bekannte Absender von Information propagiert.
 
@FenFire: Poole geht aber von einem gesunden Menschenverstand der Nutzer aus, der durchaus in der Lage ist zwischenzulesen. Wir sprechen hier über etwas, was dem Quertreiber Zuckerberg ein Fremdwort ist.
 
/b/ ready! :>
 
Im nachinein bereue ich es,mich jemals bei Facebook angemeldet zu haben.Auch wenn ich die Löschung meines Kontos beantragt habe,so glaube ich nicht,das meine Daten dort jemals in der Versenkung verschwinden werden.Leider setzt Meinungsfreiheit heutzutage in vielen Ländern wieder Anonymität voraus.Viele vor allem junge Menschen sollten lernen,verantwortungsvoller mit ihren persönlichen Daten umzugehen.Für viele ist es schon selbstverständlich geworden,jeden Scheiß von sich preis zu geben.
 
Ich finde es echt lachhaft, wenn sich Zuckerberg über Anonymität äußert. Das ist so ungefähr als würde sich Gates über OpenSource äußern. Wer Zuckerbergs "Biografie" gesehen hat, dem ist klar, daß der Mann absolut keinen Bezug zu Anonymität besitzt. Der hat nicht einmal seine Hacks anonym gestartet, weil er gerne im Mittelpunkt stand.
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