Google mit persönlichen Blocklisten beim Suchen

Internet & Webdienste Google hat in den letzten Jahren mit diversen Funktionen experimentiert, um die Suchergebnisse zu personalisieren. Ab sofort gibt es eine neue Möglichkeit: Ist man mit den Inhalten einer Website unzufrieden, kann man sie für zukünftige Suchanfragen ... mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Das ist schoen.. so kann ich seiten auf die ich eh nicht gehen wuerde direkt aus den suchergebnissen rausfiltern
 
@-adrian-: du erklärst damit Google, was du nicht magst. Ein wichtiger Mosaikstein in deinem Nutzerprofil. -- Die herrschende Schicht hat die Kontrolle über Information und deren Interpretation verloren. Verschiedene Wahrheiten sind neben der gewünschten Wahrheit für alle Nutzer frei abrufbar. Das ist nicht im Sinne der Lenkung der Bevölkerung, der öffentlichen Meinungsmache. Es müssen also Maßnahmen erriffen werden, um die Kontrolle zurückzugewinnen, sonst kann es sein, dass die Herrschaft beendet wird (Nord-Afrika!).
Und da die Kontrolle der Massen nicht mehr erlangt werden kann, muss die Kontrolle der Individuen errreicht werden. Dazu muss man seine Pappenheimer aber gut kennen. Man muss also die Wünsche und Ängste der Internet-Nutzer erfassen und in einem Profil ablegen. Dieses Profil ermöglicht es, personalisierte Werbung aber eben auch personalisierte Information zu unterbreiten. Die Trefferlisten können individuel manipuliert werden, ganz nach den Vorstellungen der Profilverwalter. Diese Profile sind enorm wertvoll, aber nicht leicht zu erstellen. Viele Informationen bekommt Google über die Analyse des Surfverhaltens, aber einige Informationen kann man nicht darüber auslesen. Da bietet sich ein kostenloser Dienst an, der den Nutzern die gewünschten Daten entlockt. Die Handynummern der Nutzer kann man zum Beispiel mit einem kostenlosen Premiumdienst zur sicheren Einwahl in die Nutzerkonten bekommen. Gib Google deine Handynummer und die schicken dir einen sicheren einmaligen Zugangscode für dein Konto. Klingt gut und ist verlockend, aber vervollständigt eben auch dein persönliches Profil bei Google um die Komponente 'Handynummer'. Über dein Surfverhalten werden deine Interessen, deine politischen Vorstellungen, deine Ängste, Wünsche und Absichten, evtl. deine sexuellen Präferenzen, dein Konsumverhalten und deine Einkommenssituation, dein soziales Umfeld usw. erfasst und bewertet. Je nach Eindeutigkeit deines Verhaltens kannst du nach und nach komplett analysiert und eingeschätzt werden. Und dann kann man dich auf einer sehr persönlichen Ebene beeinflussen und deine Wahrnehmung lenken. Was du sehen sollst, das wird dir gezeigt, was du nicht sehen sollst wird auf deiner Trefferliste gestrichen oder auf Seite 22 angezeigt. Wir müssen aufpassen, dass wir mit unserer Schnäppchenmentalität und unserer Unbedarftheit nicht in eine Falle gelockt werden. EDIT: gerade frisch eingetroffen: >http://linkshrink.de/23548/ -- Original_Link: >http://www.spiegel.de/netzweltweb/0,1518,750111,00.html
 
@User27: verfolgungswahn oder paranoia?
 
@montify: unbedarftheit?
 
@User27: TL; DR
 
Eigentlich prima, nur leider nicht praktikabel für Leute, die Tabs nutzen, um eben NICHT immer wieder zur Trefferliste "zurückkehren" zu müssen. Schade.
 
@DON666: Das ganze gibts schon ne geraume Weile als Erweiterung für Chrome, falls du den nutzt.
 
@DON666: Aber du kannst doch trotzdem, auch wenn du mit Tabs arbeitest, unerwünschte Links langfristig rausfiltern O_o
 
@ouzo: Genau darum geht es ja. Ich glaube "DON666" hat das Prinzip noch nicht verstanden. Es geht hier nicht ums temporäre Filtern, sondern ums langfristige Filtern. ___ Ich finds gut und werde mir so eine Filterliste für z.B. Preissuchmaschinen und Webseiten anlegen, die ich eh nie aufrufe (z.B. Bild.de und Computerbild, aber noch viele viel andere). Ich hoffe, dass dieses Feature bald auch bei uns Einzug hält und uns Google nicht allzu lange warten lässt.
 
@seaman: Ich hab das Prinzip sehr wohl verstanden. Aber der "Blocken"-Button kann ja auf der Trefferseite nur dann erscheinen, wenn ich dort mit der linken Maustaste einen Treffer anklicke und danach mit dem "Zurück"-Button des Browsers wieder auf die Trefferseite gehe. Seit es Tabs gibt, lasse ich aber die Trefferseite immer offen und öffne die Links in einem separaten Tab (dazu wurden Tabs doch erfunden). Somit verändert sich logischerweise nichts auf der Trefferseite, sprich: Da gibt's kein "Blocken", weil die Trefferseite ja gar nicht "weiß", was ich in den anderen Tabs mache. Ich hoffe, es ist ungefähr klar, wie ich das meine... ;)
 
@DON666: deine Wünsche werden gespeichert, die unerwünschten Seiten werden bei einer zukünftigen Suchanfrage aussortiert. Du sagst Google was du nicht magst und die zeigen es dir nicht mehr. Siehe [04][re:5]
 
@User27: Ich sprach nicht von der Funktion an sich, die ja nun wirklich nicht viel Hirn erfordert, um sie zu kapieren, sondern vom *Handling*, also der technischen Umsetzung. Und wenn die Blockierfunktion nun einmal erst dann erscheint, wenn ich auf die Seite mit den Treffern "zurückkehre", werde ich sie NIE zu Gesicht bekommen, da ich die Trefferseite ja NIE verlasse. Ist das denn so schwer nachzuvollziehen, was ich meine?!?
 
@DON666: Na, wenn du heute nach xxx suchst und deine unerwünschten Treffer markieren würdest (Preisvergleiche, Pornographie...), dann werden dir die Seiten von Google nie mehr angezeigt. Auch wenn du morgen nach yyy suchst. Du generierst eine Blacklist - eine art Eigenzensur. Wenn du durch dein Verhalten die ungewünschten Treffer nicht markierst, dann ist das doch dein Problem. Du könntest doch auf dem Tab mit der Trefferliste die Treffer markieren, die dir in den anderen geöffneten Tabs nicht gefallen haben. Ein einfacher Reload des Tabs mit der Trefferliste und du hast die Nein-Danke-Buttons.
 
@DON666: Deine beiden letzten Kommentare zeigen mir aber, dass du das Prinzip offenbar doch nicht verstanden hast: Es geht hier darum, dass man Seiten blocken kann, die einem nicht zusagen bzw. auf die man gerne verzichtet. Wenn man nach etwas googlet und dann einen Treffer öffnet, dann kann man diesen anschließend blocken. Ich denke nicht, dass Google so blöd sein wird und diejenigen, die jeden Treffer immer in einem neuen Tab öffnen wollen und dabei die Trefferseite geöffnet lassen, von diesem Feature auszuklammern. Ich mache es auch schon seit Jahren so, dass ich meine Suichergebnisse von Google in einem neuen Tab öffnen lasse. Manchmal öffne ich auch gleich mehrere Suchergebnisse und klicke mich dann durch die einzelnen Tabs, bis ich das gefunden habe, was ich will. Wenn man hier jetzt aber feststellt, dass eine Seite im Grund nur Müll enthält oder seit einiger Zeit nicht mehr gepflegt wird, so kann man auf die Trefferseite zurückkehren und sie blocken.
 
@seaman: Na, da bin ich ja dann, wenn's hier verfügbar sein wird, mal gespannt, ob das wirklich ohne Reload der Trefferseite hinhaut. Schön wär's ja. Und doch, ich habe das nach wie vor verstanden. Habe es nur bisher nicht in Aktion sehen können und mir daher eben so Gedanken bezüglich meines Surfverhaltens gemacht. Sollte das "einfach so" funktionieren, wär ja alles OK.
 
Endlich Ciao, Yopi, Dooyoo und die ganzen unbrauchbaren pseudo Testseiten rausfiltern, danke!
 
@tintutin: Armes Experts-Exchange... ;)
 
@tintutin: Endlich... ciao "ciao"!
 
Geschickter Zug von Google die Arbeit auf die Nutzer zu übertragen.
 
@kubatsch007: warum die arbeit auf den nutzer zu uebertragen? wenn google dein surfverhalten noch staerker analysiert und dir schon sagt welche seiten du ja eh nicht klicke wuerdest. waers geschrei gleich wieder gross
 
@kubatsch007: Sonst wäre es Zensur.
 
@kubatsch007: Woher soll Google wissen, dass Nutzer A die Webseite X toll findet und Nutzer B eben nicht. Diese Sache ist so individuell, dass entweder Google komplett jeden Nutzer durchleuchten müsste oder dass der Nutzer es eben selbst macht. Was ist Dir lieber?
 
@kubatsch007: Wie kommst du darauf? Hast du die News komplett gelesen und verstanden?
 
@kubatsch007: Lassen wir den begeisterten User selbst das Profil verifizieren und verbessern. Schön zu sehen, dass noch jemand verstanden hat, was da eigentlich abgeht. -- Für den Rest: Google kann damit die Personalisierung der Trefferlisten weiter verbessern - aber nicht nur im Sinne des Users, sondern eben auch im Sinne einer interessierten Partei, die Einfluss auf die Realität der User nehmen möchte. Unsere Wahrnehmung bestimmt unsere Realität. Was wir nicht wahrnehmen ist nicht existent. Wenn ich die User-Profile von Google auswerte, dann kann ich kritischen Usern die Trefferlisten zu einem Thema entsprechend personalisieren (=manipulieren!). Der über sein Profil erkannte Kriegsgegner wird also mit entsprechend gewünschter Information (Propaganda?) nach einer Such-Anfrage versorgt. Das könnten dann Seiten sein, die eine breite Unterstützung der Bevölkerung zum Waffengang suggerieren. Dann kommt sich der Kriegsgegner als Außenseiter vor und ist nicht mehr motiviert, auf die Straße zu gehen. Wenn z.B. Gaddafi seine Bevölkerung entsprechend auswerten kann, dann kann er über die personalisierte Information/Trefferlisten die öffentliche Meinung steuern. Die im Profil bestätigten Aufständischen bekommen dann Nachrichten, die sie zur Aufgabe ihrer Anstrengungen motivieren. Die regierungstreuen User bekommen entsprechend News zu den Erfolgen der Verteidiger von Recht und Ordnung im Kampf gegen die aufständischen, von imperialistischen Terroristen verführten östlichen Stämme. Durch De-anonymisierung der User und dem Wissen über ihre Wünsche und Ängste kann man sie bequem steuern. Und nun überlegt mal, ob es nicht sehr clever wäre, wenn man rechtzeitig die Ansichten und Meinungen der User im Netz sammeln würde. Diese Datensätze der Nutzerprofile sind ein Vermögen wert. Und man kann sie über kostenlose Dienste leicht vervollständigen und verifizieren. Was man nicht direkt über das Surfverhalten auslesen kann, dass fragt man einfach über ein tolles Feature ab. Die Handynummern der User vielleicht? ;) EDIT: gerade einen interessanten Artikel dazu gefunden: >http://linkshrink.de/23548/ -- Original-Link: >http://www.spiegel.de/netzweltweb/0,1518,750111,00.html
 
@User27: Du kannst halt nicht beides haben - tolle für Dich brauchbare Suchergebnisse aber zugleich jemand, der die Suche durchführt und dabei keine Ahnung hat, was Du eigentlich suchst bzw. welche Funde für Dich interessant sind. Ausserdem wird ja niemand gezwungen, die neue Funktionalität auch zu verwenden.
 
@kubatsch007: komisch...für wahre aussagen kriegt man auf winfuture immer minus...
 
@Rulf: vielleicht hast Du deshalb noch keines bekommen ;-)
 
Herrlich, die Funktion wurd ja schon seit Jahren von vielen sehr begehrt. Ich benutz trotzdem weiter Google Domain Blocker für Greasemonkey - einfach weil ich dafür keinen Google Account und Cookies brauch.
 
@lutschboy: klingt Interessant - aber filtert das Script dann nicht nur die Seiten, also von 10 Ergenissen stehen 4 auf deiner Blocklist, also hat Seite 1 nur 6 Ergebnisse?! - Ich will nämlich keinen Google Account, für den Google meine Handynr will und meine Suchen alle Tracken kann..... - warum kann man bei Google nicht einfach neben "Im Cache - Ähnliche Seiten" einen Link anbringen, um ein Ergebnis als Trash zu melden? (Linkfarmen uä)
 
@DRMfan^^: Genau so ist das. Aber du kannst ja Google mit einem Parameter aufrufen, dass zb 100 Ergebnisse auf einer Seite angezeigt werden - dann wirst du auch ohne zu blättern trotz eventuell viel Filterung deine Ergebnisse kriegen. Vielleicht ist das Script auch zu Autopager-Scripts/Addons kompatibel. Zu letzterem: Weil das wohl zu direkte Zensur wäre. Aber in Chrome gibt es ein offizielles Addon von Google mit dem man Ergebnisse blocken kann, und dieses auch an Google gemeldet wird und dann das Ranking solcher Seiten angepasst wird, zumindest laut einer News die's hier vor kurzem gab.
 
@lutschboy: Ja, aber irgendwie trau ich dem Braten nicht, dass Chrome da nicht ne ID mitschickt und das wieder getrackt wird?! - weiß du, wie man die Suchleiste anpasst, so dass mehr Ergebnisse angezeigt werden wie du sagst? Das klingt für mich nach einer sehr guten Lösung :) EDIT: Parameter gefunden: num=40 (max 100)
 
Sehr schöne Funktion. Ein Nachteil, wie ich finde, ist jedoch dass man zuerst An**schl***en.org besuchen muss, bevor man es blockieren kann :P
 
@therealgoblin: Sprich Klartext, ich will auch wissen, was ich blocken muß! ^^ EDIT: "Anisschlitten.org", "Antischlappen.org"??
 
Und ich dachte, nur Microsoft wären beschränkt genug, Menschen ausserhalb der USA und UK Englischkenntnisse abzusprechen. Ich find's echt ne Sauerei, dass Firmen die Funktion nicht einfach auf Englisch in aller Welt rausbringen.
 
@Kirill: Google hat das schon immer so gemacht, mit dem kleinen Unterschied, dass sie es wesentlich schneller auch international verfügbar machen als Microsoft.
 
@Kirill: Und warum schreibst du noch auf deutsch?
 
@airlight: Warum nicht? Habe ich irgendwo gesagt, dass ich Deutsch hasse? Nein. Ich hasse es nur, wenn Firmen der Meinung sind, dass man ausserhlab der USA und UK kein Englisch kann und die somit für u.A. Deutschland alles sperren, was die noch nicht übersetzt haben.
 
@Kirill: Wenn du richtig gelesen hättest, dann würdest du auch wissen, dass sich die neue Einstellung auch wirklich nur auf die Sprache beziehen und nicht auf das Land von wo aus Google aufgerufen wird. Also stell deine Sprache im Google-Account auf englisch und alles ist gut (es sind aber auch noch nicht alle englischen Accounts umgestellt).
 
@ouzo: Dennoch nicht befriedigend. Einfach mal alle Funktionen verfügbar machen und wenn verfügbar, Übersetzunen, wäre ne bessere Lösung.
 
@Kirill: Stimmt, erstmal allen freischalten und Übersetzungen anfertigen lassen und bei Problemen/Änderungen dann an allen Übersetzungen noch ein weiteres Mal schrauben. Das ist eine sehr gute Idee.
 
Da setze ich lieber auf freie Filter-Lösungen die generelle Filter-Schemata zur Verfügung stellen und das ordentlich und ich kann auch selbst mal was tun (wie suche ich denn und weiß ich das man Suchen verfeinern kann), was das sortieren anbelangt, anstatt Datenkrake-Google auch noch auf die Nase zu binden, wo meine Abneigungen sind. Bei Google ist dieses Feature doch nur eine Ausweitung der Profil-Verfeinerung für welche Zwecke auch immer. Wer sich mit dem Begriff SUCHMASCHINE mal befasst hat und weiß, Welche er für welche Suche einsetzt, der wird merken, das er Google überhaupt nicht benötigt und mit der Passenden, für welchen Zweck auch immer, keinen Müll angezeigt bekommt. Wer allerdings nur Google kennt...*facepalm*
 
@Hellbend: Jeder wünscht tolle Suchergebnisse geliefert zu bekommen, die für ihn gut brauchbar sind. Aber niemand möchte, dass derjenige, der mit der Durchführung der Suche beauftragt wird, weiss welche Ergebnisse für den Anfrager brauchbar sind. Schon lustig :) Eines geht nicht ohne das andere. Oder eben eine (andere) spezielle Suchmaschine für dieses oder jenes, wie von Dir angesprochen - das jedoch dürfte zu viel Aufwand für die meisten Anwender darstellen (und bei der Vorfilterung geht es ja um genau das - gute Ergebnisse möglichst ohne viel Aufwand, also hier unnötiges Durchklicken von Suchergebnissen, für den Anwender). Ist doch nicht schlimm, wenn Google dieses Feature anbietet - niemand wird gezwungen es zu verwenden.
 
@FenFire: Naja, ist schon klar aber privat jede Bonus-Card ablehnen, weil man sich zB.von Karstadt nicht seine Kaufgewohnheiten abluchsen lassen möchte aber Google alles in den Hintern schieben, weil man zu faul oder nicht aufgeklärt ist -.- Ich meine ja nur, das Jene die es toll finden später immer am lautesten schreien.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles