Facebook schafft Anlaufstelle für Suizid-Ankündigung

Social Media Das Social Network Facebook hat eine zentrale Anlaufstelle, bei der Nutzer Suizid-Ankündigungen von Kontakten melden können. In Irland und Großbritannien arbeitet man hierfür in einem Pilotprojekt mit den Samaritans zusammen. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Konnte nutzlich sein..zwar extrem selten aber vielleicht wär das die letzte möglichkeit einen opfer zu helfen.
 
@Fotakos: Ich finde es wird überbewertet. Wer sich umbringen will, der schafft das. So schnell können die Behörden nie im Leben handeln. Und wer es nicht ernsthaft will, sucht eh nur Aufmerksamkeit und es besteht keine "wirkliche" Gefahr.
 
@C: Wer es nicht ernsthaft will, der wird gezwungen! Kann ja nicht angehen das jemand sich damit brüstet und nachher den Schwanz einzieht :)
 
@C: Nicht nur, dass so einer es trotzdem schaffen wird, es ist doch auch seine Sache. Wer bitte hat das Recht, über das Leben eines anderen zu entscheiden? Niemand! Wenn die Person nicht mehr will, dann kann sie doch gehen! Ist doch ihre Entscheidung. Denn hier geht es ja anscheinend darum, den Versuch zu verhindern. D.h. die Person ist fest entschlossen mit dem Leben aufhören zu wollen. Es geht hier also nicht mehr um Personen, die das einfach mal so lapidar darhersagen, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Solchen Menschen sollte man nämlich Hilfe anbieten. Betonung liegt auf Anbieten und nicht sie dazu zwingen.
 
@sushilange: Wenn sich, wie im Artikel erwähnt, ein 12jähriges Kind umbringen will, dann würde ich nicht einfach sagen "Ist doch ihre Entscheidung."
 
@Chris81: Wenn es das nur "will", tritt der letzte Teil meines Kommentars zu. Dass man dem Kind Hilfe anbieten sollte, nicht erzwingen, denn das macht es nur schlimmer. Wenn ein 12 Jähriges Kind wirklich dazu in der Lage ist, sich das Leben zu nehmen, dann wird es schon seinen Grund dafür haben und dann ist es doch egal. Stört doch keinen. Das Leben gehört der einzelnen Person. Natürlich sind Angehörige traurig, aber irgendwelche Rechte haben sie nicht. Die Eltern können ihr Kind doch nicht zwingen zu Leben, wenn es das nicht will. Wer hat davon was? Die Eltern? Das ist egoistisch und pervers! Das Kind wird dann nämlich sein ganzes Leben lang nur scheße drauf sein, psychologische und seelische Probleme haben, ggf. Drogen und Alkohol konsumieren, etc. weil es sonst anders nicht mit dem Leben, dass es nicht leben will, klar kommt.
 
@sushilange: Sag' mal, was ist mit Dir los? Du glaubst also, wenn es eine 12jährige schafft, Selbstmord zu begehen, hat sie dadurch auch automatisch genügend Reife, ihr handeln einzuschätzen? Du erschreckst mich. Dir ist schon klar, daß es mehrere Hundert klinisch erwiesene psychische Krankheitszustände gibt, die in Suizid münden können, wo den betroffenen Personen keineswegs klar ist, was sie tun? Obwohl sie den Revolver, das Messer, die Tabletten, das Auspuffrohr u.v.m. durchaus noch "bedienen" können, ist es um ihre Psyche außerordentlich schlecht bestellt. Wenn diesen Leuten durch Behandlung geholfen wird, sagen hinterher alle, daß sie froh sind, keinen Selbstmord begangen zu haben und noch am Leben sind. Dein "wird schon seinen Grund haben - ist doch egal" ist so ziemlich das letzte, was ich in dieser Hinsicht seit längerem gelesen habe! Du findest das wirklich egal? Das sind Menschen, Mann!
 
@departure: Ja finde ich egal. Eben weil es Menschen sind und jeder über sein Leben entscheiden kann. Du widersprichst dir leider in deiner Argumentation, denn wenn jemand so sehr geschädigt sein kann, dass er es selbst gar nicht mitbekommt, dass er sich umbringt, woher willste wissen, dass die Person nach der angeblichen "Heilung" froh ist, zu Leben? Beim ersten setzt du voraus, dass jemand "anderes" (deine Psyche, dein Kopf, was auch immer) Herr über dich ist und dir diktiert, was du willst. Das trifft aber beim zweiten dann auch zu. Dann weißt du auch nicht, ob die Psychologen es einfach nur geschafft haben, dass die Person sich nun ständig einbläut, dass das Leben toll ist. Nur weil sie sagen und glauben, muss es noch lange nicht stimmen. Wie es ihnen z.B. 20 Jahre später gehst, weißt du nämlich nicht. Wenn diese Leute sich vonn innen heraus "auffressen", weil sie seelisch weiterhin unglücklich sind und gar nicht weiter leben wollen. Unterbewusstsein und Gehirn sind völlig voneinander entkoppelt. Ich kann denken und glauben, dass ich extrem glücklich und zufrieden bin, dennoch kann ich in Wirklichkeit innerlich total unzufrieden und traurig sein. Die Psychologen stopfen die Leute entweder mit Medikamenten voll (die zu 99% abhängig machen und keine Probleme lösen können!) oder versuchen das Problem im Kopf zu lösen. Versuchen das Gehirn und die Gedanken so zu programmieren und Blockaden zu lösen, dass die Leute denken, es wäre alles wieder toll. Das eigentliche innerliche Problem gehen sie nicht an, weil sie gar nicht wissen, wie sie da ran kommen sollen, um die eigentliche Ursache zu erfahren.
 
@departure:

departure

Jeder Mensch hat seine eigene Vorstellung von Leben, wenn einem das Leben auf der Erde nicht passt, kann man hier weggehen.

Natürlich kann man dieses Individuum liebevoll davon versuchen zu überzeugen zu bleiben, aber man darf es nicht zwingen zu bleiben, wenn das Individuum das nicht möchte.

D.h. aber auch nicht das man ein Individuum gewaltsam in die Psychiatrie mit Medikamenten vollgestopft aus Geldgier.

Nicht jeder findet die Erde als Lebens freundlichen Raum zum leben geeignet.

Die Menschen sind ja nun mal nicht gerade ein liebenswertes Volk. Der Antrieb der Menschen besteht nur aus Geldgier macht und Beeinflussung.
 
@departure: P.S.: Zu dem Kind. Noch mal: Was ist daran schlimm? Selbst wenn das Kind nicht reif genug wäre und sich aus Dummheit umbringt (auch wenn ich das nicht glaube, aber lassen wir mal deine These im Raum), dann ist es doch immer noch egal? Das Kind stört es nicht mehr, wenn es tot ist. Weil es davon nichts mitbekommt und sich nicht ärgern kann, das Leben vergäudet zu haben. Da keiner von uns bewusst tot war, wissen wir sowieso nicht, was uns nach dem Tod erwartet. Lediglich für die Angehörigen ist es schlimm. Aber das ist Trauer und Kummer. Und wie ich schon sagte Egoismus, wenn das Kind am Leben gehalten werden soll, damit die Eltern glücklich sind. Das ist abartig.
 
@sushilange: Ein Selbstmord ist sehr selten gut überlegt und oftmals eine rein emotionale Entscheidung. Oft sind sie sich in dem Moment der Tragweite garnicht bewusst. Ich bin mir sicher, dass viele im Nachhinein ihre Entscheidung bereuen würden, wenn sie denn könnten. Du kannst nicht sagen, dass sie es wirklich wollen. Sie wollen nur nichts mehr von ihren Problemen wissen uns sehen aktuell keinen anderen Ausweg. Wie oben erwähnt kann es auch eine psychische Störung sein. Depressionen führen unbehandelt auch oft zum Selbstmord. Wenn jetzt also die 12-jährige an Depressionen litt, von der niemand was wusste?
 
@zwutz: Es sagt doch auch keiner etwas, dass man diesen Personen Hilfe anbieten sollte. Wenn jemand sich umbringen will, dann macht er es einfach mal eben. Wenn jemand aber Probleme hat, dann kündigt er sowas häufiger mal an und traut sich ggf. doch nicht. Das ist im Prinzip ein Hilfeschrei und da kann und sollte man auch Hilfe ANBIETEN. Aber niemals erzwingen und schon gar nicht mit Polizei, etc. Darum geht es mir. Mir geht es nicht darum, dass man den Menschen nicht helfen sollte. Mir geht es darum, dass es die freie Entscheidung der einzelnen Person ist, ob er leben möchte oder nicht und ob er Hilfe haben möchte oder nicht.
 
@sushilange: Nun gut, Du stellst das so dar, daß es dem Toten schlichtweg egal sein kann, wenn er tot ist, weil er den Zustand ja nicht mehr mitbekommt. Daraus folgerst du, daß es Dir demgemäß auch egal sein kann, fast schon egal sein muß, weil Du ja auch nichts daran ändern kannst. Du hast hier leider nur die Ratio bemüht - und danach hast du gewiß recht. Ich finde es aber erschütternd, daß Du denkst (und hier schreibst), daß jeder, der Selbstmord begehen möchte, schon wissen wird, was er tut. Glaube mir oder glaube mir nicht: Dem ist nicht so. Niemandem wird von mir - aus moralischer Sicht - grundsätzlich das Recht abgesprochen, über sein Leben und damit auch über sein Lebensende selbst zu entscheiden. Doch es kann in meinen Augen nicht sein, daß alle Selbstmorde - und deren Gründe - ignoriert werden können, nur weil jeder das Recht dazu hat, Selbstmord zu begehen (jedoch nicht im juristischen Sinne - Suizid ist ein Offizialdelikt und wird von der Staatsanwaltschaft untersucht). Als sich der Stummfilmstar Rudolph Valentino umbrachte, haben sich danach viele hundert amerikanische Tennager umgebracht - meines Erachtens eine kurzfristige Laune und Schwärmerei - hätten es diese Teenies nur noch wenige jahre ohne ihren Valentino ausgehalten, ohne Selbstmord zu begehen, hätten sie danach garantiert gedacht "Und wegen dem Blödsinn wollte ich mich umbringen" und hätten glücklich - auch ohne Existenz eines Teeniestars - weitergelebt. Wie gesagt, das grundsätzliche Recht zum Suizid spreche ich niemandem ab - sehr wohl aber vielen die vermeintlichen Gründe oder, das sie wirklich wissen, was sie tun.
 
@departure: Ja aber da sind wir doch einer Meinung, dass ich gegen Hilfe ansich nichts habe. Wenn sich jemand umbringen möchte, dann hat er es ja noch nicht und dann ist es ok Hilfe anzubieten. Aber nicht zu erzwingen. Und ein Polizeieinsatz ist erzwungene Hilfe. Wenn es schon so weit kommen muss, dann ist doch eh schon alles zu spät. Die Probleme hätte man schon früher mitbekommen müssen und man hätte der Person schon früher Hilfe anbieten müsse. Denn eine Person, die Hilfe möchte, bringt sich nicht mal eben um. Das ist ein langwieriger Prozess, bis es wirklich mal so weit sein sollte. Und das ist es ja bei den allermeisten gar nicht. Sie drohen nur, weil sie damit die benötigte Aufmerksamkeit erlangen. Die meisten davon sind am Ende gar nicht in der Lage es wirklich zu tun. Dafür hat der Körper und das Leben genügend Schutzmechanismen, soetwas zu unterbinden, sodass es da keine Polizei benötigt. Naja und ehrlich gesagt, wenn Leute sich umbringen, weil ihr Star gestorben ist oder weil sie glauben, dass aufgrund der Mondfinsternis die Welt untergeht.... ich glaube auf so hohle Menschen kann die Welt gut und gern verzichten ;-)
 
@sushilange: Nach dem, was du hier so schreibst, hast du offenbar nicht besonders viel Ahnung, was psychische Erkrankungen angeht. Angesichts so einiger Fälle persönlichen Erlebens kann ich getrost sagen, dass Zwangseinweisungen durchaus richtig sein können, ebenso wie eine medikamentöse Behandlung von Stoffwechselstörungen im Gehirn, die sich als Depressionen u.ä. zeigen. Ach und....Psychologen dürfen nicht einmal Medikamente verschreiben und stürzen damit also auch niemanden in Abhängigkeiten.
 
@sushilange: es gibt durchaus Momente, wo ich Menschen die Möglichkeit abspreche, für sich selbst die richtige Entscheidung zu treffen. Und der einzelne weiß das sogar. Nicht umsonst hocken sich Leute freiwillig in Kurse und Selbsthilfegruppen, wo sie zu Dingen gezwungen werden, die sie selbst nie machen wollen würden. Es gibt ja auch die Möglichkeit, dass jemand aktuell keine Hilfe will, hinterher aber froh ist, dass ihm dann doch geholfen wurde
 
@sushilange: Wenn jemand akute Suizidabsichten hegt handelt es sich oft um einen psychischen Ausnahmezustand, in dem das Erzwingen von Hilfe angeraten sein kann, da der/die Betroffene mitunter nicht in der Lage ist, lediglich angebotene Hilfe ("sollen wir helfen? Nein? Gut, dann gehen wir wieder, wünschen noch einen angenehmen Selbstmord") anzunehmen (in dem Moment kann Hilfe einfach als störende Einmischung aufgefasst werden - oder sie wird zwar auf irgendeiner Ebene als sinnvoll und erwünscht erkannt, aber kann dennoch nicht angenommen werden, weil im akuten Spannungszustand einfach gar nichts angenommen werden kann). Lass mich raten - Du hast noch nie jemand mit Depressionen, Borderline o.ä. gekannt und in einem akut suizidgefährdeten Zustand erlebt... ckahle, zwutz & Co. haben mit ihren Beiträgen Recht.
 
@FenFire: Bin selbst depressiv/suizidal, und seit Jahren (freiwillig) in Behandlung... Erfolg: So ziemlich gleich Null... Mit Ausnahme, dass ich durch die Medis etliches an Gewicht zugelegt hab, und meine Potenz flöten gegangen ist... Na toll...
Ansonsten hab ich schon einige mehr oder weniger enge Freunde durch Suizid verloren... (Kein Spontansuizid, alle jahrelang durchdacht, und meist auch nach Therapie)... Ein flüchtig Bekanter hat sich umgebracht, nachdem er ebenfalls in jahrelanger Behandlung war, und seine letzte Psychiaterin zu dem Schluss kam, dass ihm wirklich nicht zu helfen sei... Einer Freundin hat die Krankenkasse nach Jahren die Leistungen eingestellt, mit der Begründung, sie sei untherapierbar... (Nach Ansicht der Kasse, nicht des Psychiaters)
 
@sushilange: Selbstmord und richtig.
Ich fass es nicht...

Selbstmord wird meistens durch eine psychische Störung hervorgerufen und da ist angesagt den Menschen zu helfen und nicht einfach machen zu lassen.

Zum Glück sieht das unser Staat ähnlich.

Wenn es um schwere Krankheiten geht, da sehe ich das ganz anders.

Aber es gibt nunmal auch welche, die sich umbringen wollen, weil die Freundin abgehauen ist. Oder weil man eine schlechte Note geschrieben hat...

Selbstmord bei schwerer Krankheit, völlig ok.

Beim Rest sollte man das aber NICHT gutheißen.
Der Staat hat zum Glück auch die Aufgabe das Leben zu schützen, egal ob jemand sein eigenes wegnehmen will oder ein fremdes.
 
@greeny69: :( das ist echt schlimm, und ich kann mich vermutlich auch nicht wirklich hineinversetzen, wie groß das Leiden ist (obwohl ich auch schon "Anschauung" in meinem allernächsten Umfeld hatte - in dem konkreten Fall war die Todessehnsucht mal mehr, mal weniger präsent, aber stets im Hinterkopf, und in schwierigen Phasen konnte sie sich auf das Handeln auswirken... einen Selbstmordversuch habe ich miterlebt, der nur dank gerufenem Arzt überlebt wurde. Danach war sie aber froh, weiterzuleben. Bis zur nächsten schweren Phase...). Wie sieht denn Deine Meinung als Betroffener aus: Sollte man, wenn jemand einen Selbstmord ankündigt, diesen notfalls auch gegen seinen zu jenem Zeitpunkt geäußerten Willen therapieren, oder ihm lediglich eine anbieten und ihn ansonsten tun lassen, was/wie ihm auch trotz etwaigen akuten Spannungszustandes oder Depressionsschubes beliebt?
 
@FenFire: "Willst du Hilfe? Nein? Ok, tschüss" ist ein bisschen überspitzt von dir dargestellt. Wenn ich von Hilfe rede, dann rede ich von richtiger Hilfe. Und da gehört es selbstverständlich auch zu, zu erkennen, ob die Person Hilfe möchte. D.h. zu erkennen, ob die Person zwar erstmal "Nein" sagt, aber in Wirklichkeit "Ja" meint! Ich werde mich hüten hier irgendwelche Dinge aus meinem privaten Leben und/oder Bekannten- und Verwandtenkreis zu veröffentlichen, aber ja, ich kenne mich mit psychischen Problemen und Depressionen sehr gut aus, sonst würde ich es mir auch nicht erlauben, über dieses Thema hier so zu sprechen.
 
@sebastian2: Bitte nicht nur einen Kommentar lesen, sondern alle. Ich bin FÜR Hilfe und nicht GEGEN Hilfe!
 
@sushilange: Naja, aber wie soll das Vorgehen aussehen zur Feststellung, ob die Person letztendlich Hilfe sucht oder nicht? Meiner Einschätzung nach kann dies doch nur durch Gespräche und Beobachtung geschehen - also im akuten Fall (Meldungsbutton bei Facebook gedrückt worden) zunächst mal nur durch anrückende Hilfskräfte, die den Betroffenen in ein Krankenhaus mitnehmen. Womit aber schon mal die erste Zwangsmaßnahme getroffen worden wäre (was, wenn der Betroffene sagt "nein, ich mag nicht, fahren Sie wieder weg"?). Wo ist die Grenze? Was darf getan werden, um die "Ernsthaftigkeit" des Suizidwunsches herauszufinden?
 
@FenFire: Das bei Facebook sollte ja eher nur bei Menschen zutreffen, die im realen Leben keinen Kontakt zu irgendeinem Menschen haben. Bei allen anderen ist es Aufgabe der Eltern, Freunde, Verwandte, etc. zu erkennen, ob es der Person gut geht oder nicht. Heutzutage fragt man zwar ständig "Wie geht's?" Und bekommt meist immer "Gut" als Antwort, wenn ich die Person aber kenne (vllt sogar, wenn ich sie nicht kenne), sehe ich doch dennoch ob es ehrlich gemeint war oder ob es der Person nicht gut geht (Gesichtsausdruck, Gesprächsthemen etc.). In so einem Fall kann man erstmal selbst versuchen zuhelfen. Wenn es nicht hilft, kann man weitere Bekannte, Verwandte, Familie, etc. hinzuziehen und sich ggf. abstimmen, beraten, etc. Z.B. könnte man einfach mal ohne Zwang einen Psychater, etc. nach hause einladen, dass er einfach nur ein Gespräch mit der Person führt. Aber wie gesagt, ohne die Person die Enge zu treiben, falls sie es nämlich nicht möchte. All sowas sollte im Vorfeld passieren, sodass ein Polizeieinsatz, der die Person gewaltsam vom Umbringen abhält und die Klappse steckt, verhindert werden kann.
 
@Chris81: Jo Suizid ist erst ab 18 erlaubt!
 
@FenFire: Hilfe anbieten, ja. Hilfe aufzwingen, nein. Hab mal mitgekriegt, wie das laufen kann, wenn einem die "Hilfe" aufgezwungen wird.. War n monatelanger Horrortrip für das Mädel... Schweren Herzens, und nach langer und reiflicher Überlegung: Nein, keine Notfall-Aktion starten. Reisende soll man nicht aufhalten... Oben erwähnte Freundin wird sich früher oder später auch umbringen; _ohne_ Ankündigung an irgendwen; weil sie a) ihre Aktion natürlich ungestört durchziehen will, und b) sie niemanden in Gewissenskonflikte bringen will, bezüglich Retten oder nicht.
 
@desire: Dann sollte sich der Staat aber auch komplett raushalten _müssen_! ;)
 
@sushilange: Es dürfte eine schöne aber unrealistische Vorstellung sein, dass das Umfeld stets so viel vom Inneren einer Person erkennen kann. Entweder weil das Umfeld desinteressiert ist, aus anderen Gründen blind oder weil der/die Betroffene sich nach aussen hin gut verstellt. Siehe nach so manchen Amokläufen jugendlicher Täter, da fallen selbst die Eltern der Täter aus allen Wolken, ebenso ihre Lehrer, Klassenkameraden etc. - obwohl man im Nachhinein feststellt, dass es eigentlich jede Menge Anzeichen gab.
 
@sushilange: Menschen die versuchen Selbstmord zu begehen müssen in eine geschlossene Anstallt und BRAUCHEN (Und nicht wollen, dürfen, können!) Hilfe! PUNKT! Da gibt es überhaupt keine Diskussion! Menschen die in der Lage sind sich selbst das Leben zu nehmen, haben mit allem abgeschlossen und sind zu allem bereit. Und gerade deshalb ziehen diese Leute - anders als du es dir denken magst - oft auch andere (unschludige/lebenswillige) mit in den Tod! Außerdem haben wir eine gesellschaftliche wie auch moralische Verantwortung, denn in fast allen Fällen sind wir als Gesellschaft dafür verantwortlich, dass jemand überhaupt erst auf die Idee kommt sich das Leben nehmen zu wollen. Und daher ist jeder erfolgreich ausgeführte Selbstmord gleichbedeutend als Niederlage für uns als Gesellschaft! Ein Armutszeugnis! Das wir als Gesellschaft einfach nur mit den Schultern zucken sollen und einen auf "Öhh, ist mir doch egal!" machen ist einfach nicht akzeptabel! Todeskulturen haben in Gesellschaften wie unseren nichts zu suchen, denn das wäre das definitive Ende für uns als Gesellschaft wie auch Menschen!
 
@greeny69: Will dir nicht zu nahe treten und entschuldige mich jetzt schonmal, wenn ich falsch liege, aber es klingt für mich etwas unglaubwürdig, wenn du so extrem viel Erfahrung mit diesen Dingen gemacht hast und so viele Leute in deiner Umgebung Selbstmord begangen haben und viele bald folgen werden....Und deine Schilderungen passen auch nicht zum Bild eines depressiv-Kranken.
 
@Ex!Li: *Entschuldigung akzeptier* ;) Ja, ich weiß, erzählen kann man im Inet ja alles. Bin seit gut 10 Jahren in der Sui-"Szene" unterwegs; und hab da viele sehr nette Leute kennengelernt, und die besten Freunde gefunden. Meine Diagnose: F32.1 - Kannst du ergooglen(?)/ergoogeln(?)/mittels Google finden. Oder welche Schilderungen passen nicht zu nem Depri?
 
@sushilange: *zustimm* Nur sieht der Staat (zumindest unserer) sich durch sowas in der Pflicht, den Mensch "vor sich selbst zu schützen". ^^ :-/
 
@greeny69: Ja, irgendwie muss der Staat dich doch weiterhin noch ausnehmen (Steuern, etc.) können.
 
@sushilange: Klar. Der Staat hat dich ja auch schulisch ausgebildet, der will dich dann auch als nützlichen Arbeiter sehen.
 
@sushilange: Ich will mal sehen das einer von deinen Bekannten so Probleme hat und schauen wie du reagierst, wenn keiner reagiert hat obwohl es angekündigt war. Stell dir vor es ist jemand aus deiner Familie oder nen guter Freund. Oft sind es ganz normale und unauffällige Menschen denen man es bis zur Ankündignug nichtmal unbedingt ansieht. Ich weis wovon ich rede. Ich bin dankbar für jede Maßnahme die durch gegeben Möglichkeiten getroffen wird....
 
@sushilange: Ja aber die Art wie sie es versuchen, hoffendlich ziehen sie keine anderen menchen mit rein. Denn wenn, dann muss doch eingegriffen werden. Ansonsten hast du gar nicht mal so unrecht
 
@sushilange: Tut mir Leid, aber ich habe das Gefühl, ohne dich dabei anzugreiffen, dass du dich damit eben doch nicht auskennst...Deine Überlegungen sind durchaus richtig, wenn man davon ausgeht, dass Menschen immer rational denken und handeln. Alleine die einfachste und verständlichste Krankheit zeigt, dass es so leicht nicht geht. Leute die depressiv sind, manövrieren sich in eine Lage, für die es für SIE kein Ausweg gibt. Keine Motivation, Überforderung UND es ist auch genetisch bedingt ob man weniger oder mehr labil ist. Diesen Leuten ist definitiv zu helfen, obwohl sie so gut wie IMMER Hilfe ablehnen. Nach dem Tiefpunkt ist plötzlich alles anders, die Person fragt sich selbst, wie konnte ich mich überhaupt in solch einen Zustand fallen lassen... aber das haben sie nicht zu entscheiden. Viele Selbstmorde geschehen nicht rational sondern emotional und Emotion ist ganz besonders bei solch angelehnten Krankheiten sehr kurzweilig- wechselnd. Dazu ist es auch nicht so einfach zu sagen, ist doch sein Recht, alle anderen sind egoistisch.. der Suizidgefährdete hat auch eine Verantwortung den Mitmenschen Gegenüber und verletzt viele mit seinem Tod. Manche sind dadurch eventuell psychisch gestört und wie schon hier erwähnt selbst Suizid gefährdet. So einfach zu sagen:"ist sein Recht" ist es nun mal auch nicht. Das Problem bei der Hilfe ist doch das, dass man entweder sagt, wir helfen immer oder wir helfen gar nicht. Wenn wir immer helfen, läuft es zwangsläufig darauf hinaus, dass man Leuten hilft, die von Anfang bis Ende keine Hilfe wollten und wollen und sich im Endeffekt das Leben nehmen. Für diese Leute ist der Suizid vllt auch die beste Lösung. Helfen wir aber gar nicht, sterben viele Leute, denen man helfen könnte..
 
Wer weiß schon, was in einem Menschen vor sich geht, der sich das Leben nehmen möchte? Der Anlaß für eine ernstgemeinte Selbsttötung ist eine extreme psychische Belastung. Schafft man es, mit so einem verzweifelten Menschen rechtzeitig in ein verständnisvolles Gespräch zu kommen, dann kann man das Unheil in den meisten Fällen verhindern. Oft sind die Menschen, die sich das Leben nehmen wollten dankbar, dass man ihnen geholfen hat. Wenn sich jemand selbst töten will, dann sollte man nicht tatenlos zusehen und sagen, dass es seine freie Entscheidung sei. Oft sind Menschen verzweifelt, weil sie sich allein gelassen und gemobbt fühlen. Geht man verständnisvoll auf solche Menschen zu, kann man ihr Leben retten und sie wieder aufbauen. Es gelingt nicht immer, aber man sollte nichts unversucht lassen. Wenn man spürt, dass ein Mensch Selbsttötungsabsichten in sich trägt, dann sollte man ihm mit aller Kraft, aber so unauffällig wie möglich helfen.
 
@eolomea: Wenn aber auf einmal n paar Beamte, Rettungskräfte, oder auch nur Leute vom sozialpsychiatrischen Dienst der Stadt vor der Tür stehen, ist das nicht grad die unauffälligste Art von Hilfe... ^^
 
@greeny69: Du hast im Prinzip recht. Echte Hilfe ist oft nur erreichbar, wenn gute Bekannte und Freunde des "Gefährdeten" verständnisvoll und feinfühlig handeln. Sich mit diesem Menschen befassen und ihn in ihr Leben einbeziehen. Sobald aber die gefährdete Person einen Zwang verspürt und nicht mehr mitgehen möchte, sollte man seine "Taktik" ändern. Echte Hilfe kann nur erreicht werden, wenn ein Druckgefühl vermieden wird. Verständnis und Unaufdringlichkeit sind wichtig! - Natürlich ist auch medizinische Hilfe in vielen Fällen erforderlich. Aktuelle Medikamente können wahre Wunder vollbringen. Z.B. kann "Seroquel" einen Menschen, der unter Wahnvorstellungen leidet, völlig normalisieren, indem sein Dopamin-Haushalt ins Gleichgewicht gebracht wird.
 
@C: Die meisten der "erfolgreich" durchgeführten Suizide wurden zuvor angekündigt. Deine Aussage "sucht nur Aufmerksamkeit" ist ein häufig wiederholter Irrtum, der nachweislich falsch ist.
 
das stand gestern schon in der zeitung.. :)
 
Aha , dann können die anderen den Suicid-willen mit "mag ich" oder "mag ich nicht" voten?
 
@mcbit: So kann er dann entscheiden, ob er machen soll oder nicht!
 
@mcbit: funktioniert leider so nicht. es gibt NUR einen "like" button.. also egal was gevotet wird es sieht nach einem erdrutschsieg aus :-/
 
Klingt nach "Tue Gutes und rede darüber" PR eben. Die Zahl der Fehlinterpretationen wird enorm sein, die Bemühungen gefakter Ankündigungen tatsächliche Hilfe zu leisten auch und in aller Regel sind Suizid-Gefährdete Personen deswegen Suizid-gefährdet, weil ihnen das "Social" völlig abgeht und sie die passenden Abschieds-Sites im Netz aufsuchen, wenn überhaupt. Was für ein blödsinniges Unterfangen aber Facebook hatte wieder eine News. So what.
 
Anstatt die Kommentare nach Schlagwörtern für Werbung abzuscannen, könnte man im selben Schritt doch nach Selbstmord- und/oder Amok-Ankündigungen suchen. Nur mit einer Hilfeseite meldet es im Zweifelsfall nämlich auch keiner.
 
@JanKrohn: wie willst du das zuverlässig ausfiltern?
 
@zwutz: Ein guter Spam-Filter ist auch zu 99,9% zuverlässig. Die restlichen 0,1% per Hand.
 
Wieso lassen die Eltern eine 12-jährige Facebook benutzen?
 
@michael_dugan: Die Frage sollte lauten, warum lassen die Eltern sie es unbeaufsichtig nutzen? Und weiter die Frage, wusste die Eltern davon überhaupt?
 
@michael_dugan: Was spricht denn dagegen? Ich kann's nicht beurteilen, weil ich Facebook selbst nicht nutze.
 
@knoxyz: Es spricht nichts dagegen. gerade Soziale Netzwerke im Netz dienen hervorragend dazu, Medienkompetenz zu lehren. Natürlich sollte man bei einer 12 jährigen das noch sehr im Auge behalten. Aber wie ich schon sagte, wer sagt denn, dass die Eltern davon wussten, dass die da nen Account hat?
 
Hallo Facebook, ich will mich umbringen weil xyz mir die Freundschaft bei Facebook gekündigt hat. Gehts noch lächerlicher!? Mag ich!
 
@Xiu: Dass es noch lächerlicher geht, hast Du eben bewiesen.
 
Wenn die so schnell reagieren wie bei Meldungen über Spam und Scam apps, wäre dieses Formular die optimale Werbeseite für örtliche Bestattungsunternehmen....
 
Cool, eine Seite zum draufgehen :P
 
Ist zwar von Facebook gut gemeint, dennoch wäre es besser, wenn jemand, der einen angekündigten Selbstmord entdeckt, die Polizei oder den Rettungsdienst direkt benachrichtigt (vorausgesetzt natürlich, man kennt den/die Betroffene/n persönlich und kann entsprechend Angaben zur Person machen) und nicht auf einen "Melden"-Button klickt und sich dann zurücklehnt - der Kommunikationsweg ist einfach kürzer.
 
@FenFire: Eben, wenn man einen PERSÖNLICH kennt.

In Zeiten von 600 Facebook Freunden, ist das aber oft nicht der Fall.

Und wenn man dann anruft ala "Polizei? Hier in facebook hat Max Mustermmann einen Selbstmord angekündigt, macht etwas". Wird nicht helfen und sicherlich um einiges länger dauern als der KNopf.

Ich denke nicht, dass es für die Polizei so einfach ist.
1. das richtige Profil zu finden.
2. dann die Adresse herauszufinden
3. dafür mit facebook in Kontakt zu treten.

Da ist der Button, wo jemand drüber wacht sicherlich schneller.
 
gleich mal benutzt. (und nein nich für mich selber)
 
ich geb mir dann mal ne overdosis mann sieht sich^^
 
Worin ich ein Problem sehe, dass das ganze ausgenutzt wird. Es heißt ja, dass damit der Weg freigelegt wird, an Name und IP Adresse und durch den Provider an die Adresse zu kommen. Wenn das erstmal Anwednung findet und erstmal durchgesetzt wird, läuft das ganze Gefahr leicht ausgenutzt zu werden um wegen anderen Gründen schnell an die Daten zu kommen.
 
was ist das für ein spam??...wer sich ernsthaft umbringen will macht keinen Umweg über Ankündigung im Web.........
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Facebooks Aktienkurs in Euro

Facebooks Aktienkurs - 6 Monate
Zeitraum: 6 Monate

Der Facebook-Film im Preis-Check

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles