Android: Google nimmt sich der Fragmentierung an

Android Der Suchmaschinenkonzern Google geht die Probleme an, die sich aus der Fragmentierung der Android-Plattform ergeben. Die neue "Fragment"-Bibliothek soll Entwicklern die Arbeit erleichtern. mehr...

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na endlich!! DAS ist mal eine gute nachricht!!! haleluja, wir wurden erhört!
 
@Real_Bitfox: Nein! Im Gegenteil, das ist eine sehr schlechte Nachricht! Erstens wird das Problem damit nicht mal im Ansatz angegangen geschweige denn behoben und zweitens verschlimmert es das ganze nur, weil Entwickler sich nun um gar nichts mehr kümmern brauchen und alte API-Befehle, die längst obsolet sind, verwenden können, weil die neue Bibliothek alle Altlasten wieder einführt.
 
@sushilange: Stimmt. Und wenn man die folgenden Posts sieht, haben die meisten User die News falsch verstanden. Im Endeffekt handelt es sich hier um einen Nachteil für alle, die auf ihren Geräten Android <v3 nutzen, denn dadurch besteht noch weniger ein Grund, alte Geräte auf neuere Versionen zu heben.
 
@sushilange: Nenn mir einen API-Befehl der häufig genutzt und mittlerweile ungültig wurde. Es ist normal, dass neue Befehle hinzukommen und es lediglich empfohlen wird, die Alten nicht mehr zu verwenden.
 
@knoxyz: Es wird nicht nur empfohlen, die neuen Funktionen zu verwenden, bei allen APIs, die mir bekannt sind, kommt es auch immer vor, dass nach einiger Zeit einige Funktionen als obsolete makiert werden. Natürlich sind die dann noch vorhanden, aber als Entwickler hast du diese Funktion nicht mehr zu benutzen, weil sie ohne weitere Ankündigung mit der nächsten Version entfernt werden könnte, dabei ist es egal, ob dies nun wirklich passiert, oder sich noch lange hinzieht. Welchen solchen unfähigen Entwicklern, kommt es immer wieder vor, dass z.B. neue Software nicht auf neuen OS-Versionen lauffähig sind, weil sie entweder obsolete Funktionen verwendet haben, oder noch besser hardgecodete Pfadangaben. Siehe Windows XP Desaster, wo man schön sehen konnte, wer ein guter und wer ein schlechter Programmierer war.
 
@sushilange: Schade, dass du immer noch konkretes Beispiel genannt hast. Es bleibt eben die Frage zu beantworten, ob die Entwickler oder Kunden glücklich gemacht werden sollen bzw. Bestandskunden durch eine inkompatible neue Version rigoros ausgeschlossen werden und so verärgert werden, oder nicht.
Also ich bin generell für Abwärtskompatibilität und nur bei deutlichen Nachteilen für einen abschneiden von API-Altlasten.
 
@knoxyz: Ich kann dir kein Beispiel nennen, weil ich seit über einem Jahr nicht mehr für Android entwickelt habe, aber das ist wie gesagt auch völlig belanglos, weil es dafür kein Beispiel bedarf. Warum habe ich dir erklärt. Es geht hier nicht nur um Entwickler. Es ist auch ein großer Nachteil für die Kunden. Die Kunden haben nichts davon, wenn in Zukunft nun eine sich immer aufblähendere Altlasten-Bibliothek mitgeführt wird, die von Zeit zu Zeit immer ineffizienter wird, da sie ja einen Wrapper um die neuen API-Befehle darstellen muss. Das hat u.a. auch zur Folge, dass neue, effizientere und leistungsfähigere Funktionen nur eingeschränkt genutzt werden können oder gar nicht ihr Potential entfalten können, wenn mit einem alten API-Befehl und mithilfe des Wrappers darauf zugregriffen wird. Entwickler sind faul und solange eine App läuft gibt es kein Bedarf, sie zu ändern, da Zeit = Geld. Daher leiden die Kunden unter dieser Abwärtskompatibiltät. Natürlich können sich Kunden alter Versionen erstmal freuen, aber wie gesagt löst es doch in keinsterweise das Problem. Es unterdrückt nur die Symptome auf der einen Seite und schafft auf der anderen Seite (Kunden mit neuen Versionen) neue Probleme. Google sollte sich lieber darum kümmern die Ursache und nicht die Symptome zu beheben.
 
@sushilange: Bist du dir sicher, dass die alten Befehlssätze in der neusten Version des SDKs dokumentiert sind bzw. angeboten werden? Meiner Meinung nach stellt das ganze nur eine Abwertskompatibilität dar und mehr nicht. Es wäre ja Kontraproduktiv, wenn das neuste SDK alte Methoden zur Verfügeng stellen würde. Vielleicht hat der Autor dieser news da einen wichtigen Teil ausgelassen, der diese Diskussion überflüssig machen würde.
 
Genau genommen behandelt Google nicht die Krankheit sondern nur dessen Syptome.
 
sinnvolle sache!
 
Das wurde auch Zeit. Aber wir oft hat man das schon bei irgendwelchen Dingen gesagt. Dabei denke ich auch an iOS und vieles mehr.
 
@Narf!: iOS wäre da nicht besser. Auf wieviele Geräten läuft iOS nochmal? Ne Hand voll. Auf wieviele Geräten läuft Android? So ungefär 200? Wenn das mal reicht. Davon einige mit deutlich unterschiedlicher Hardware/Displays etc. Jetzt kann man mal überlegen wofür es einfacher ist was zu programmieren.
 
@EvilMoe: Naja das kann man so nicht sagen... Wenn iOS auf vielen unterschiedlichen Smartphones laufen würde könnte es vll. besser oder vll. auch schlechter aussehen, sowas kann man nicht beantworten... vll. wäre Apple auf sinnvollere Ideen schneller als Google in dem Bereich gekommen!? Weil Apple plant das ziemlich genau durch... daher hat das iPhone4 auch genau die doppelte Anzahl von Pixel horizontal und vertikal gesehen.
 
Richtige Richtung, dennoch falscher Ansatz wie ich finde. Im Anbetracht der Entwicklung des Smartphonemarktes sollte man darüber nachdenken, den Dingern Treiber zu verpassen. Systeme von der Hardware entkoppeln und dem Kunden freie Wahl lassen. Hersteller wären dann nur noch dran gebunden ihre Treiber stets aktuell zu halten, Treiberupdates wären vll. nicht mal nach jedem Systemupdate notwendig. Treiber sind schneller entwickelt, brauchen weniger Traffic und würden Smartphone langlebiger machen. Immerhin reden wir von Geräten welche kaum unter 500 Euro Neupreis auf dem Markt kommen, Computerhardware ist günstiger und habe ich länger als meine Smartphones und das nur aufgrund veralteter Software, das kann es doch nicht sein.
 
@gibbons: und was hat das dann mit den Display größen zu tun? die unterscheiden sich ja dann immer noch?? zb!
 
@rush: Sie unterscheiden sich auch auf Desktop Computern und dennoch ist es kein Problem. Man kann die Auflösung durch den Treiber bestimmen lassen und/oder dem User die Einstellungsmöglchkeit dazu geben. Die native Auflösung steht ja nun bei jedem Gerät sogar mit bei.
 
@rush: Das wäre mittels Treiber ja gelöst. Wenn ich ein Gerät mit der erdachten Größe von 200*200 und eins von 400*400 hätte könnte ich einfach Android installieren. Dieses liefern einen Generic-Treiber mit welcher eine sehr geringe Auflösung unterstützt. Somit würde das Interface auf jedem Gerät laufen da die Displays interpolieren. Nun erscheint automatisch ein Popup vom Hersteller wie z.B. HTC mit der Meldung "Sie haben unser Desire HD möchten sie nun die aktuellen Treiber installieren?". Anschließend bootet Android neu und fertig.
 
@gibbons: Das wäre definitiv keine schlechte Sacher. Aber versuch das mal Apple zu erklären die husten dir was ganz anderes. Bei Android, WP7 und Megoo (sofern es denn jemals richtig läuft) würde das funktionieren. So wäre das OS auch immer auf jedem Gerät lauffähig da nur noch die Hersteller wie z.B. HTC Treiber entwickeln müssten.
 
@Shadow27374: So ungerne ich es zugebe, Apple ist der einzige Hersteller der das macht, was ich hier vorschlage. Die Updates für das iphone gelten für nahezu alle Geräte und die Software erkennt die Hardware und passt sich dementsprechend an. Wenn es irgendjemand von den 3-4 großen richtig macht, was das OS betrifft, ist es derzeit (leider nur) Apple.
 
@gibbons: Das stimmt aber es gilt eben nur für ihre Geräte. Die oben genannte Lösung wäre eine herstellerunabhängige Lösung für alle Geräte. Wenn das käme säh Apple alt aus.
 
@Shadow27374: Die Hersteller wären nur daran gebunden ein Basisbetriebssystem Mitzuliefern, welches das installieren von Roms zulässt. Das kann jeder Hersteller auf seine Art lösen, Roms können schon einfache isofiles sein.
 
@gibbons: Das ist ja bereits Heute nicht anders mit den CustomROMs. Die meisten liegen als Zip vor und werden nur noch per Bootmenü installiert.
 
@Shadow27374: Was aber keine Offizielle Vorgehensweise ist sondern nur ein gefundener Weg ist. Bei falscher Handhabung -> kein Support.
 
@gibbons: ich kann die software von iphone 4 auf dem iphone 3 laufen lassen??? und das ohne probleme? so jedenfalls verstehe ich das was du grade geschrieben hast.
 
@Navajo: Ich kenne mich mit den iphones nicht aus. Updates werden,soweit ich weiß, aber für jedes iphone Modell, außer der ersten Generation, freigegeben.
 
@gibbons: naja aber Updates bekomme ich auch für mein Diamond 2 von htc mit Windows drauf, das Handy ist zwar wirklich Müll aber ich habe auch schon 2 updates bekommen dafür... Ich verstehe nicht was Apple da nun besser macht...
 
@Navajo: Das sage ich dir dann, wenn dein HTC schon seit ca. einem Jahr kei Update mehr bekommen hat, das iphone im gleichen Alter deines Diamond 2 ein neues Betriebsystem verpasst bekommt.
 
@Navajo: Also das iPhone 3G, iPhone 3GS und iPhone 4 haben alle offiziell iOS 4.x drauf! Das einzige das es nicht bekommen hat, war das erste iPhone das jetzt mittlerweile fast 4 Jahre alt ist. Sucht mal so einen Hersteller bei Android der dir für dein 3 Jahre altes Handy noch die aktuellste Software gibt, soweit es dein Handy packt. Beim iPhone 3G hat man nur durch die ältere Hardware kleine Einschränkungen... aber das liegt total im akzeptablen bereich.
 
mhhhh ich kann mein Diamond sogar mit Android 2.2 laufen lassen, das funktioniert sogar einigermassen (der Prozi im diamond2 ist zu schwach) kann man das mit dem Iphone auch? Und mein letztes Update von HTC ist ca. 4 Monate her... sicherlich könnte sogar Win7 Mob laufen, aber dieses HTC Handy ist dafür nicht geeignet, ein echter Flop, leider...
Aber ob Apple das deshlab nun besser macht,,, kommt denn wirklich neue Systeme raus oder nur Updates?
 
Problem ist, dass die Smartphonehersteller nicht rechtzeitig ihren Code auf neueres Android anpassen wollen/können (beispielsweise HTC Sense). Ich sehe da nicht die Leute von Android in Pflicht, sondern die Smartphonehersteller.
 
Ich fände ein neues Updates-System besser, mit dem auch alle Phones ein System Updates erhalten..
 
@lordfritte: Das Update System ist ansich gut. Leider sind die Hersteller einfach zu blöd es richtig zu verwenden! Sie haben die chance eigene Software in Updates einzubinden benutzerdefinierte Einstellungen etc. Aber stattdessen verzichten sie ganz auf Updates oder liefern sie erst 1 Jahr später aus. Das ist eine frechheit.
 
Es ist so lustig. Wiso will niemand verstehen dass es nicht möglich ist Updates zu erzwingen. Android ist bis auf die Google Apps OpenSource und untersteht auch dementsprechenden Lizenzen. Daher ist der Sourcecode absolut frei und die Hersteller erzeugen daraus ihre eigenen Versionen. Das Prolem dabei ist dass Google diesen OpenSource Konzept ausgeliefert ist. Durch die Nutzung von OpenSource Code in ihren Produkten müssen sie die Produkte zwangsweise genau so anbieten. So darf Google nicht einmal über Google Apps was erzwingen. Klar, sie können diese nicht ausliefern wenn gewisse Dinge nicht erfüllt werden aber das interessierte die Hersteller von 5-7 Zoll Tabets ohne Telefonfunktion bis jetzt auch nicht. Diese API ist eine Lösung gegen verschiedene Display grössen aber nicut gegen die unterschiedlichen Versionen...auch wenn die Fragmentation Android nicht schaden kann, so wäre es doch mal interessant wie Google das denn hinkriegen will.
 
Also ich habe hier schon mit Leuten diskutiert, die haben mir erklärt die Fragmentierung auf Android sei überhaupt kein Problem, und was mir überhaupt einfalle sowas zu behaupten. Alles sei viel einfacher als am iPhone.
 
@macwin: Meine Mutter hat ein BADA/SAMSUNG und braucht auch nicht mehr als die Standard-Apps.... was ist die Schlussfolgerung daraus: Nicht jeder Mensch braucht immer das Neuste, gewisse sind halt schon mit dem "Standardsrüstzeug" zufrieden ;)
 
@macwin: Es hat eben fast jeder eine Meinung. Problem dabei ist, dass davon die wenigsten auf begründeten Wissen basieren. ____ Schnelle Möglichkeit dir Klarheit zu schaffen ist, sich die Changelogs der Andriod-Versionen anzuschauen und dann zu beurteilen ob die neuen Funktionen benötigt werden oder nicht.
 
Die Meldung ist schlichtweg komplett falsch. Bei den sogenannten Fragmenten geht es um eine neue API in Honeycomb. Um die Fragmente auch auf älteren Versionen zu nutzen wurde eine statische Library veröffentlicht. Hier ein Auszug aus dem offiziellen Blog:

Today we’ve released a static library that exposes the same Fragments API (as well as the new LoaderManager and a few other classes) so that applications compatible with Android 1.6 or later can use fragments to create tablet-compatible user interfaces.
 
Nein, die WF-Meldung ist korrekt. Ist schon daran leicht zu erkennen, dass Andriod 3.0 vorausgesetzt wird. "Fragments require API Level "Honeycomb" or greater". Lese deinen selbst zitierten Satz nochmal genau. Dort steht "...so that APPLICATIONS compatible with Android 1.6..."
 
@knoxyz: NEIN, es geht nicht um die Fragmentierung von Android, das ist falsch. Fragments sind neue APIs speziell für Tablets, die aber nichts mit der Android OS Fragmentierung zu tun haben! Lies dazu http://goo.gl/aoFgh
 
@nitramz: Du Experte. Die von dir genannte Quelle ist bereits im WF-Meldung verlinkt. Diese habe ich mir selbstverständlich vor meinem Kommentar durchgelesen und verstanden. Du scheinbar nicht.
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