Anonymous zwingt HBGary-Chef zum Rücktritt

Wirtschaft & Firmen Aaron Barr, der Chef des Sicherheits-Unternehmens HBGary Federal, hat in Folge einer Auseinandersetzung mit dem Aktions-Netzwerk Anonymous seinen Rücktritt erklärt. mehr...

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Selber Schuld, wenn man alle herausfordert und selber als Sicherheitsunternehmen einen sehr niedrigen Sicherheitsstandard an Firewall aufbietet. Anonymous kann keiner mehr aufhalten.
 
@darkijj: Wer gab Anonymous das Recht, gegen die Firma auf Rachefeldzug zu gehen und Selbstjustiz zu üben? Im vorliegenden Fall hat A. höchstwahrscheinlich nicht nur zum Rücktritt dieses einen Mannes geführt, sondern vielmehr in naher Zukunft zur Pleite des Unternehmens und dazu, dass die gesamte Belegschaft arbeitslos sein wird. War es das wert, nur weil man sich angegriffen gefühlt hat? Ich bin immer wieder verwundert, wie A. hier bei wf so absolut glorifiziert wird. Was A. getan hat, ist ein Verbrechen. Sie haben realen wirtschaftlichen und auch persönlichen Schaden angerichtet, nur weil sie sich ans Bein gepinkelt gefühlt haben. Wer sowas gut findet, sollte von mir kein Verständnis erwarten.
 
@BananaDom: Naja, wenn du dann für Placebo-Sicherheit Geld bezahlen willst.. Viel Spaß!
 
@Pineparty: Um ehrlich zu sein.. ich verstehe nicht ganz den Zusammenhang zwischen meinem und deinem Post!? Ich habe die Rechtmäßigkeit/Legitimation der Anonymous-Aktion hinterfragt. Was hat damit die Qualität der Sicherheitssoftware dieser Firma zu tun?
 
@BananaDom: Seit wann brauchen Anarchisten eine "Rechtmäßigkeit" und andere die ihnen das "Recht geben" etwas zu tun?! In heutigen Zeiten, in denen unser Recht von der Wirtschaftslobby maßgeblich beeinflußt wird, ist mir dass nichtmal so unsymphatisch.
 
@lutschboy: Leider wahr, was du über Anarchisten sagst. Aber was du über unser Recht sagst, wundert mich: Unser Recht ist (auch) dafür da, um die Rahmenbedingungen für das Wirtschaften von Firmen zu stellen. Ohne Wirtschaft wäre das moderne Leben nicht möglich. Außerdem steckt hinter der "Wirtschaftslobby" im Endeffekt auch der Schreinerbetrieb aus dem Nachbardorf oder der Metzger um die Ecke. Sind das die Bösen? Oder sind diejenigen die Bösen, die weltfremd gegen die Wirtschaft wettern oder sie sogar bekämpfen?
 
@BananaDom: Also wenn von Websperren oder Vorratsdatenspeicherung und die Aufgabe der Netzneutraliät, Three Strikes Regel und sowas (jetzt mal alles IT-bezogenes Recht) die Rede ist, dann steht da nicht Schreinermeister Brühlmann dahinter, sondern die Musik- und Filmlobby. Große Konzerne, darunter auch Google & Co, lassen millionenbeiträge fließen um unsere Rechte, darunter sogar Grundrechte, auszuhöhlen und unsere Überwachung auszubauen. Wenn es soweit ist, dass selbst unser Grundgesetz von Lobbyverbänden manipuliert oder zumindest attackiert wird, find ich, ist es nachvollziehbar, wenn manche Menschen dieses "Recht" nicht mehr akzeptieren. Denn Rechte sind ursprünglich dazu da die Bürger zu schützen, nicht ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen oder sie in Einkaufspfade zu zwingen. Aber das ist ein sehr großes Thema, zu groß für hier. Ich bin hab da auch keine feste Meinung zu, ich hab nur gewisse Sympathien - die aber auch ihre Grenzen haben, keine Sorge :)
 
@BananaDom: Wenn du nicht von alleine drauf kommst weshalb es in Ordnung nein sogar richtig war was "Anonymous" tat tust du mir leid.
 
@BananaDom: wer gab HBGary das Recht Stuxnet für seine Zwecke gebrauchen zu können, Trojaner und Rootkits für PCs zu schreiben und legal an Regierungen zu verkaufen. Ich glaube, da fehlt mal wieder die Transparenz allem.
 
@BananaDom:
1.) Die Hackergruppe hat sich Strafrechtlich angreifbar gemacht. Das steht außer Frage.
2.) Die Firma HBGary Federal hat sich lächerlich gemacht. Das ist Fakt!
Gerade eine Sicherheitsfirma sollte doch wissen, wie verwundbar Systeme sein können und alles dagegen tun. Die Firma verkauft anderen Sicherheitsdienstleistung und kann nichtmal die eigenen Systeme absichern ???? Das ist das Problem bei dieser Geschichte. Wer würde eine solche Firma
noch in Boot holen wenn es um Sicherheitsfragen geht ?
Also ich für meine Person sicher nicht. Und genau das weiß der Chef auch und versucht eben dieses, ich nenne es mal "Mißmanagment" mit seinen Rücktritt zu mildern.
 
@skyjagger: Ich bin in beiden Punkten deiner Meinung. Eins nur noch zum Thema "Sicherheitsfirma müsste es besser wissen": Wer weiß denn, welcher Qualität die Angriffe von Anonymous waren? Ich kenne mich "hackermäßig" nicht gut aus, aber es könnte doch sein, dass Mittel eingesetzt wurden, gegen die das beste Sicherheitssystem machtlos wäre. Wer sagt denn, dass Anonymous "einfach nur" admin/123 eingeben musste und schon waren sie drin? Es kann genausogut sein, dass die Firma ausreichend geschützt war und es Anonymous trotzdem gelungen ist, sich reinzuhacken.
 
@BananaDom: ich meine ja, weil es gerade so einfach war und rootkit.com offline ist, darf sich diese firma nicht wundern.
 
@BananaDom: Die Angriffe von Anonymous zeugten zwar durchaus von einer gewissen Befähigung und Kreativität beim Thema Hacking, allerdings waren es nur grundlegende Methoden und das Ausnutzen von menschlichen Fehlern (Mehrfachverwendung von Passwörtern, die, weil "ungesaltet" als MD5-Hash auf den Servern, mithilfe von Rainbowtables erlangt werden konnten; Freigeben von Ports weil der Admin angeblich sein Passwort vergessen hat, usw.) und ungepatchten Sicherheitslücken, für die seit Monaten Patches vorhanden sind. Trotzdem hat sich gezeigt, dass in den Reihen von Anonymous durchaus auch fähige Menschen abseits des 4Chan-Wahnsinns vorhanden sind.
 
@BananaDom: Hier ein paar Hintergrundinfos zu dem Thema, die "seltsamerweise" von den Medien ignoriert wurden: HBGary handelte im Auftrag von "Bank of America" und wurde denen von niemand geringeren als vom US-Justizministerium (!) vermittelt. Seine Tätigkeit war es Material gegen Journalisten zu sammeln, die mit WikiLeaks sympatisieren, um sie dann im Auftrag von "Bank of America" erpressen zu können. "Bank of America" hat offensichtlich so viel Dreck am Stecken, das sie Angst haben, sie wären die Bank gegen die WikiLeaks Beweismaterial hat. Daher haben sie ihre Kontakte zum US-Justizministerium bemüht um WikiLeaks loszuwerden. Und darum bleibt Anonymous nur die Möglichkeit selbst tätig zu werden. (Quellen: http://www.youtube.com/watch?v=y-_9BWg6KBw http://www.democraticunderground.com/discuss/duboard.php?az=view_all&address=439x380533 http://www.colbertnation.com/the-colbert-report-videos/375428/february-24-2011/corporate-hacker-tries-to-take-down-wikileaks http://www.colbertnation.com/the-colbert-report-videos/375429/february-24-2011/corporate-hacker-tries-to-take-down-wikileaks---glenn-greenwald
 
@darkijj: "Anonymous kann keiner mehr aufhalten." Und das findest du doch hoffentlich nicht gut, oder? Ich definitiv nicht. Schließlich grantiert mir keiner, dass die nicht auch mich oder meinen Arbeitgeber, und damit meinen Arbeitsplatz, aufs Korn nehmen... und das nur weil ich oder mein Arbeitgeber irgendwas getan haben, was denen nicht passt. Nein, dass kann es und darf es nicht sein.
 
ist ja wirklich peinlich von denen. A: Mit einem Gegenangriff muss man da rechnen und dann B: als Sicherheitsdienstleister innerhalb von Stunden so gehackt zu werden, das auch alle Backups gelöscht werden. Das ist echt übel, aber immer wieder schön zu sehen wie diese ganzen Selbsternannten "IT-Experten" was aufs maul bekommen :)
 
@Sam Fisher: dumm wenn man backups am netz hängen hat. echt selten dämlich sowas
 
@Nippelnuckler: Das ist nicht nur dämlich, das widerspricht sogar geltenden Gesetzen für Datensicherung (in DE zumindest).
 
@Nippelnuckler: Temp. Backups kann man schon mal eine kurze Zeit auf einem Server liegenlassen, dann aber bitte auf einem anderen Server oder in einem anderen Storage, und nicht auf der gleichen Maschine. Monats-Backups gehören in den Tresor! Du hast also vollkommen recht, das ist wirklich fahrlässig.
 
@Sam Fisher: die backups lagen auf dem gleichen server wie die seite selbst. das ist so wie wenn du nen webserver auf localhost mit xampp rennen hast und im htdocs ordner rennt die seite und unter dokumente\webbackup hast du das backup
 
Sehr peinlich für ein Sicherheitsdienstleister..... ^^
 
Username: Administrator
Password: Password ^^
 
@dergünny: falsch. war admin/123 xD
 
@Nippelnuckler: Könnte aber auch pw: 0000 oder komplett leer gewesen sein :)
 
Als Sicherheitsdienstleister können die einpacken, da wird auch ein Rücktritt nichts bringen.
 
@Hennel: seh ich auch so, da er ja nicht die sicherheitsrichtlinien in der firma eingerichtet hat, sondern seine pappen.. die aktion ist zumindest für ihn und die firma ein derber tritt in die fresse.. zum glück macht ja jetzt ein cyberabwehrcenter auf.. da kann er sich bewerben.. hust hust
 
@Hennel: Ein Sicherheitsdienstleister, der selber neuartige Rootkits entwickelt, ist sowieso eine Farce. Wohl erst die Rootskits in umlauf bringen und dann die eigene Software als die einzige anpreisen, die diese entdecken kann…
 
@Hennel; das sehe ich auch so, wer ein bissel lesen kann, wird die Finger von den "IT-Experten" lassen ^^
 
Habe gelesen, dass auch brisante Dokumente über die Tätigkeiten des Unternehmens veröffentlicht wurden. Kann das wer bestätigen?
 
@waldwicht: Yup, hier z.B. http://www.heise.de/ct/artikel/Ausgelacht-1195082.html In dem Teil des Artikels der mit "Rootkits, Trojaner und 0-Days" betitelt ist, findet sich genaueres.
 
Auch wenn dies möglicherweise ganz lustig sein kann und es peinlich ist für das Unternehmen so hoffe ich doch dass Anonymous die dementsprechenden Folgen spüren wird. Das ist nicht mehr was kleines wenn man Firmen existenziell bedroht und dies nur aufgrund eigener Interessen...
 
@bluefisch200: Vor allem ist es langsam erschreckend, welches Bild von Anonymous entsteht: Angeblich wollen sie Freiheit im Netz, inkl. freie Rede. Aber die Gruppen/Personen, die etwas Anonymous-kritisches sagen, werden mit harten Geschützen attackiert. Es ist eindeutig eine Doppelmoral erkennbar. Die Rechte, die sich Anonymous herausnimmt, gestehen sie ihren "Gegnern" nicht zu.
 
@BananaDom: Anonymous hat einfach einen gesunden Selbsterhaltungstrieb. Diese Sicherheitsfirma hat aktiv dafür gekämpft Anonymous zu sprengen und dingfest zu machen. Was wären dass für Aktivisten wenn sie sich einfach ergeben würden?! Letztenendes kann man übrigens praktisch überall Doppelmoral erkennen, vorallem in Bezug auf Meinungsfreiheit und Freiheit allgemein, die immer Grenzen hat und dadurch ihrem Namen nie gerecht werden kann.
 
@BananaDom: lutschboy hat eigentlich schon alles gesagt. Es war essentiell gegen HB-Gary vorzugehen. Normalerweise attackiert "Anonymous" nur Organisationen bzw. Staaten die ihrem Volk Leid antun. Sei es durch menschenverachtende Handlungen oder Gesetze die einfach nur als Faschistisch angesehen werden können. Dementsprechend könnte sogar irgendwann unsere CDU einem Angriff ausgesetzt sein. Das ist aber noch Zukunftsmusik. Um dieses Unternehmen und die Mitarbeiter welche bewiesenermaßen andere Unternehmen betrogen haben indem sie falsche Sicherheit anboten ist es nicht schade. Wäre "Anonymous" verschwunden wäre das ein kritischer Schlag gegen alle freiheitsliebenden Demokraten dieses Planeten!
 
@bluefisch200: Ja das finde ich auch schlimm. Vor allem das die Gruppe trotzdem noch so viele Befürworter hat, auch hier auf der Seite.
 
http://www.h-online.com/security/features/Anonymous-makes-a-laughing-stock-of-HBGary-1198176.html?utm_medium=twitter
wer mal mehr Hintergrundwissen benötigt und wie der Hack zustande kam.
 
Im Boxsport würd man jetzt wohl sagen: "Technisches" K.O. ^^
 
@slave.of.pain: eher wohl: das handtuch geworfen...
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