Nachhilfe bei Computerspielen für den Bundestag

Recht, Politik & EU Bundestagsabgeordnete haben in der nächsten Woche die Möglichkeit, Nachhilfe im Bereich von Computer-Killerspielen zu nehmen. Laut einem Bericht von 'Spiegel Online' findet die Veranstaltung am kommenden Mittwoch statt. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Ich hasse diesen inflationären gebrauch des Wortes "Killerspiel". Es sind Shooter, Egoshooter oder sonstwie. Killerspiele werden in Afganistan gespielt und nicht am heimischen PC.
 
@LoD14: das Lieblingswort der Klatschpresse wird man aus den Köpfen nicht mehr rausbekommen.
 
@xploit: Du weißt doch, Raubkopierer (buzzwod) spielen Killerspiele (buzzword), gucken Kinderpornos (buzzword) und sind alles Wutbürger (buzzword, was voher keine Sau kannte)... Dick und pickelig natürlich nicht zu vergessen (danke wtf) ;)
 
@Slurp: "Kinderpornos" ist wahrlich kein zweifelhafter Begriff, wie die anderen von Dir genannten und hat in der Aufzählung auch überhaupt nichts verloren. Erst nachdenken, dann posten! Oder bist Du der Meinung, dass man über "Kinderpornos" auch anders denken kann?
 
@eraserhead: Es ging um Buzzwords. Und da Kinderpornos ebenso immer wieder auftauchen, wenn die Bundesregierung andere Themen so gut wie möglich aus den Medien raushalten will (sog. "Burying"; danke Fefe), kann man das auch ruhig anführen. Außerdem erinnere ich mich an die Aussage, dass "alle, die gegen Websperren sind, Kinderpornos schauen". Ich glaub, dass unsere (ehem) Familienministerin und aktuelle Arbeits- & Sozialministerin diese Aussage tätigte...
 
@eraserhead: Das ist Missbrauch und kein Porno! Allein deshalb ist Kinderporno ein zweifelhafter Begriff.
 
@LoD14: Aber der inflationäre Gebrauch dieses Worts ist die stärkste Waffe gegen die Abwertung der Spiele die damit bezeichnet werden. Je mehr dass Wort verwendet wird, desto normaler wird es. Zb wie bei "schwul", was vor ein paar Jahrzehnten ja auch noch ein reines Schimpfwort war, heute aber sogar in Gesetzestexten von Antidiskriminierungsgesetzen Einzug findet - durch seinen inflationären Gebrauch.
 
@LoD14: ja wir pc user sind die wahren verbrecher!
ich kann es nicht mer hören diesen mist!!!
 
@LoD14: Für die ermordeten Menschen in Afganistan ist das kein Spiel, während die Politiker gegen Bürger auf unserer Welt eiskalt Krieg führen. Videospiele sind gegen derartige reale Kriegszüge harmlos. Zumal man mit Videospielen keine Menschen erschlägt. Spielfiguren werden auch beim Kriegsspiel Schach gezogen. Dennoch sind nicht alle Schachspieler Mörder. Dieser ganze politische Irrsinn, Spiele als Sündenbock missbrauchen zu wollen ist allzu offensichtlich in der Ecke der Schusswaffen-Lobby zu verorten. Die tun alles um von Schusswaffen Verboten abzulenken.
 
@LoD14: Killerspiele sollten gänzlich abgeschafft werden!
Sie verunreinigt nur unsere wertvolle Jugend.
Genauso wie Pornografie.
Verbrennen!!!
 
@LoD14: Ich werde dich zitieren in meiner Doktorarbeit....NOT. :D

Ich hätte es nicht besser schreiben können.
 
@LoD14: Man stelle sich mal vor, alles wo Menschen zu Tode kommen, würde man mit "Killer" bezeichnen. Morgens geht es mit den Killer-News und der Killer-Tageszeitung los. Bis Mittag kommen klassische Killer-Serien wie zb. Bonanza. Nach den Killer-12Uhr-Nachrichten folgt für unsere Kleinen Killer-Trickfilme. Ab 16:00 kommen die Killer-Boulevard Magazine. Nach den Abendlichen Killer-News folgen dann entweder Killer-Filme bzw. Killer-Serien wie Killer-CSI. Nicht zu vergessen der Sonntägliche Killer-Tatort den man nicht verpassen darf. Zum täglichen Abschluss noch das Killer-Wetter mit lustigen, aber tödlichen Blitzschlägen.
 
@LoD14: Ich sehe "Killerspiel" inzwischen als synonym für "Altersfreigabe nicht über 40"
 
Unabhängig davon, dass ich den Vater verstehen kann - ist wirklich bissi lächerlich diese Aktion. Als wenn diese Spielstunde jemals ein realistisches Bild abgeben könnte. Vllt erahnen die Herren "Experten" dann mal, dass nicht jeder gleichen mit Trenchcoat und Knarre loszieht der so 'nen Shooter spielt. Auch das Thema Spielsucht kann so nie wirklich deutlich rübergebracht werden. Kuck ich mir die ganzen tollen neuen Browsergames an, so sind die noch ne schlimmere Plage als die "echten" PC-oder Konsolengames. Die Suchtgefahr ist dort doch schon fast viel größer - gerade weil man da nicht wirklich denken muss, sondern meist nur dümmlich irgendwo in der Gegend rumklickt. Naja dafür wächst die Anzahl der virtuellen Nachbarn ins astronomische und die Anzahl der realen Freunde tendiert gegen NULL...
 
1.) Das Thema "Killerspiele" ist von gestern und nicht mehr als eine Randerscheinung heute. Die meisten Spieler, die heute noch Killerspiele spielen, kommen aufgrund ihres Gewichts eh nicht mehr bis vor die Haustür. Das Problem hat sich also von selber gelöst. 2.) Medienkompetenz ist gefordert. Im Umgang mit dem PC und Internet im Alltag sollten die Politikern mehr geschult werden, damit diese wissen was heute wirklich genutzt wird und wo die Gefahren bestehen.
 
@wtf: So gern ich deinem zweiten Punkt auch zustimme, dein erster Punkt ist ein Zusammentreffen von Ignoranz und Klischee. Du sagst also Randerscheinung? Dann frage ich mich, wie Spiele wie CoD: Black Ops, CoD: Modern Warfare 2 und Battefield: Bad Company 2 zu den meistverkauften Computerspielen 2010 gehören können, wenn es doch keiner spielt. Vom Platzhirsch Counter-Strike mal ganz zu schweigen, von dem es zwar keine offiziellen Verkaufszahlen gibt, aber wöchentlich bis heute in den Steam-Topseller Listen auftaucht. Und zu diesem "dicke Kinder"-Klischee möchte ich nicht wirklich was sagen; das ist mir einfach zu niveaulos. Oder ist jeder Programmierer bis heute ein langhaariger Bombenleger?
 
@wtf: Also mit ~1,71 und zwischen 65 - 70 kilo fühl ich mich nicht dick.. und hab sehr reine Haut.. Und kenne genug andere auf die ähnliches zutrifft.. Brabelst was von Schulungen und reitest selbst auf nicht der realität entsprechenden Klischees rum.
 
@Marxus: "Ausnahmen bestätigen die Regel", würde @wtf jetzt sagen. Ich teile seine Meinung auch nicht, aber muss leider sagen, dass dein Argument nicht hält.
 
Killerspiele. Aber wenn im Spielwarenhandlungen Pistolennachbauten verkauft werrden und die Kinder auf dem Spielplatz mit 5 Coowboy und Indianer spielen sagt keiner was. Shooter sind halt Games und so sollte man Sie auch sehen. Ich verstehe den Vater durchaus aber man sollte nicht in den Falschen ecken nach erklärungen für Amokläufe suchen.
 
@ThreeM: Schützenvereine nicht vergessen. Dort kann man sogar mit echten Waffen üben!
 
@noneofthem: das finde ich nicht mal so extrem (der Schützenverein). Aber bis vor ein Paar Monaten war noch jeder Männliche Bundesbürger verpflichtet das schießen (und töten) 6 Monate lang zu lernen. Zum Glück hat sich das jetzt ach erledigt ...
 
@Christo_1989: Die Amokläufe der jüngeren Zeit fanden vor allem im Schützenvereinsmilieu statt. Aus diesem Umfeld kamen die bei den Amokläufen verwendeten Schusswaffen. Es ist zwar klar, dass Schusswaffenverbote professionelle Schwerkriminelle nicht abhalten werden, sich dennoch Schusswaffen zu verschaffen. Aber Winnenden oder dieser Amoklauf in Lörrach: http://goo.gl/uJcJD wären so wohl nicht passiert, wenn es Schusswaffenverbote gegeben hätte.
 
@Christo_1989: Ich finde, dass Waffen bei Schützenvereinen nicht das Gelände verlassen dürfen sollten. Die Leute sollen ihren Spaß haben und ich will auch keinem verbieten, dort Mitglied zu sein. Die Waffen sollten aber dort bleiben, wo geschossen wird und kein Bürger sollte eine Waffe zu Hause rumliegen haben.
 
@ThreeM: Schade, kann nur 1 Plus vergeben!!!
 
@ThreeM: ja richtig der hintergrund bei amokläufern sind hänseleien von anderen und ausschliesung der geselschaft unterdrückung der familie und deren die auf solchen leuten rumhacken!
 
ich frag mich ob der bundestag keine anderen probleme hat und die zeit mit solch belanglosem kram vergeudet werden muss.aber es wird ja immer von den wahren problemen abgelenkt .
 
@rotti1970: Nach dem ganzen Trommelfeuer an Dummschwätz dem wir aus diesem Milieu ausgesetzt waren, dass Videospiele völlig absurd verteufelte, ist es unbedingt nötig, Bildungslücken von Politikern und Politikern zu schließen und für Aufklärung zu sorgen, um Schaden für die Bürger abzuwenden.
 
Naja, die Ignoranz wird niemals sterben. Würde der Opferverband mal selbst CS spielen, würde ihnen vielleicht auch ein Licht aufgehen dass Amokläufe andere Ursachen haben als Computerspiele. Aber nein, da müßte man sich dann ja mühsam ein neues Bauernopfer suchen dass die Existenz von diesen "Verbänden", die nur dazu da sind Trauer in hohlen Aktionismus gegen alles und jeden umzuwandeln, zu rechtfertigen. Aber so "Nachhilfen" gab es ja schon öfters, dass interesse war immer eher gering. Wie gesagt, Politiker und hasserfüllte Mobs die sich in Verbänden organisieren brauchen ihre Opfer.
 
@lutschboy: das sollten die lieber nicht tun, denn dann haben wir ein anderes Problem. Man würde bemerken das es fast nur Kinder und Halbwüchsige sind, die CS Spielen. Bei dem was die sich so um die Ohren hauen während des Spiels, stellt man schnell fest, das durchaus der eine oder andere gefährdet ist. Oder wie soll man solche Aussprüche deuten: du Schwuler, du bist LOW, eh alter Wic***r, du Pis***, hau ab Schwuchtel, ich schlag dich Tod, ich fi*** deine Mutter und so weiter... Sorry, das ich so etwas hier überhaupt schreibe, aber das ist das was man liest, wenn man z.B. CounterStrike spielt. Die abartigen Aussprüche und die abfälligen bis perversen Ausdrücke bringen mir keinen Spaß und lassen mich ein bisschen Angst haben, im Dunkeln nach der nächsten LAN Party nach Hause zu gehen... (hoffentlich ist keiner im Schützenverein...)
Es wird sicherlich minuse hageln, aber ich denke die Älteren hier wissen was ich meine! Und nein, ich bin absolut nicht der Meinung das es einen Zusammenhang gibt zwischen Leuten die in Schulen oder sonstwo Menschen erschiessen und Leuten die Egoshooter spielen!!!
 
@Navajo: Die Ausdrucksweise hat aber nichts mit Egoshootern zu tun, die Kinder sprechen auf dem Schulhof ganz genauso.
 
@lutschboy: In den langen Gerichtsverhandlungen gegen den Vater des toten Amokläufsers kam heraus, dass der spätere Amokläufer an der Schule Mobbingopfer von Mädchen war. Wäre wohl besser gewesen, der hätte eher mehr Videospiele gespielt, aber nicht die Schusswaffen und das dafür nötige Schusswaffentraining durch den Schützenverein gehabt. Da es sich allzu offensichtlich um ein Mobbingopfer gehandelt hatte, das zurückschlug, halte ich diese ganzen Hasseförderer aus Winnenden mit ihrem Killerspiel Dummschwätz für verlogen. Die Ursache war allzu offensichtlich eher das Mobbing an der Schule und die leichte Erreichbarkeit von Schusswaffen und Schusswaffentraining durch den Schützenverein.
 
Ich habe damals Cowboy und Indianer mit meinen Kumpels gespielt. Wir haben uns mit unseren Winchestergewehren und Colts abgeballert und sind dabei theatralisch zu Boden gegangen. Keiner von meinen damaligen Freunden ist Amok gelaufen oder hätte sonst irgendwie jemanden umgebracht. Ob ich nun auf die Maus klicke oder "piff du bist tot" sage, ist doch Furz egal.
Und heute mit den Shootern ist aus meinem Dunstkreis auch keiner abgedreht.
 
@k.schweder: wäre man ansatzweise konsequent, müsste man auf den bayrischen Volksfesten Schießbuden verbieten... sprich das aber mal gegenüber der Weißwurstindianer aus, die werden dich aufknüpfen, weil das ja deren Kultur ist... aber gegen digitales schießen sein... ich verstehe diese Spezies einfach nicht... doppelmoralisch von vorne bis hinten... Genauso müsste man das Oktoberfest verbieten weil da ja viele Frauen angegangen werden usw... aber hey, es ist Kultur, zwar eine ziemlich versoffene, aber es ist Kultur... man könnte auch mal 0 Promille fordern... da würden die Saufkumpel erst recht abdrehen...
 
"Hans-Peter Uhl, stellt sich beispielsweise die Frage, wieso er lernen soll, wie man ein Killerspiel wie Counter Strike spielt" Hmmm... Vielleicht, damit er wenigstens ansatzweise weiß, wovon er überhaupt redet? Aber das scheint bei allen Politikern von völlig sekundärer Bedeutung zu sein...
 
@Vollbluthonk: Das Problem ist, in unserer Politlandschaft geht es nicht um Sachverstand und Kompetenz... daher kann man ja großklappig immer gleich Koalitionspartner ausschließen, denn es geht um veraltete Dogmen, die um jeden Preis gehalten werden müssen. Ich bin kein Freund der linken, aber bei allen Problemen die unser Land hat, manche Linke-Politiker haben rein vom Sachverstand her gute Ansätze, die man zumindest probieren und drüber reden könnte. Allerdings vertreten unsere Politiker (die an der Macht sind) eher eine behinderte Ideologie anstatt problemlösungsorientiert zu agieren. Daher diese Abwehrhaltung. Wo kämen wir hin, wenn wir Politiker hätten, die wissen was die Masse bewegt? Politik zum Wohle der Mehrheit kann ich mir hier einfach nicht vorstellen... es verlangt ja auch keiner, dass jeder Politiker Panzer fahren können muss, um über den Verbleib der Bundeskuschelwehr in Afghanistan zu entscheiden, aber wenn Generations-bedingte Dinge aufeinandertreffen, dann muss man offen sein... ganz egal ob man es persönlich als Politvertreter brauch oder nicht. Aber hier werden eben Dinge vermischt, persönliche Vorlieben und alte Ansichten von Politikern, bestimmen das Handeln, welches eigentlich im Nahmen des Volkes stattfinden sollte -dazu haben die sich ja verpflichtet...
 
@Vollbluthonk: Killerspieldumnschwätz ist doch bloß ein absurdes Ablenkungsmänöver, um für die Waffen-Lobby gegen Schusswaffenverbote abzulenken.
 
Ich glaube nicht an den Erfolg, den die sich davon versprechen. Eine echte LAN-Party ist etwas anderes, als Computernachhilfe für "ältere". Eine LAN-Party ist ein Erlebnis. Man trifft Freunde, man feiert ne Party und zockt dabei natürlich auch *eh*klar*. Aber das was die da machen, ist bestenfalls eine nachgestellte Situation. Sie vermitteln damit einen falschen Eindruck. Wenn die Damen und Herren auf ne echte LAN-Party gehen würden, wäre das erheblich sinnvoller.
 
@negteit: Das werden Politiker aber wohl nicht tun, Politiker könnten mit Bürgern konfrontiert werden, viele kritische Fragen könnten Politiker dann nicht aus dem Stehgreif ohne ihr Gesicht zu verlieren beantworten. :-)
 
@boofh: Jap. Die brauchen ihre Schreiber, die alles "schön"-schreiben damit das sich nicht feindlich anhört. Wenn die alleine reden würden, ohne 10 Berater im Nacken, huiuiui. Dann wärs dunkel.
 
Solange man voreingenommen mit den Computer- und Videospielen umgeht, indem man vollkommen stumpfsinnig "Killerspiel" brüllt, ohne die eigentlich taktische Komponente zu verstehen, muss man wirklich nicht damit rechnen, dass die ollen Grauhälse etwas an Kompetenz dazugewinnen. Klar, die ewig gestrigen konservativen Sackesichter haben ihre festgefahrene Meinung. Diese umzustoßen oder noch besser, sich einzugestehen, dass man einen Sachverhalt viel zu eindimensional betrachtet hat, spricht nicht gerade für Lernbereitschaft... Das wäre das gleiche, wenn ich sage, alle Politiker sind inkompetent und kümmern sich in erster Linie um sich selbst anstatt um jene, für die sie gewählt wurden bzw. von denen sie gewählt worden sind - stichwort Volksvertreter... das schlimme ist, ich werde mit meiner Behauptung mehr Recht behalten als die Politiker zum Thema Shooter... ich möchte mal darauf noch hinweisen, aus dieser Diskussion den "Killerspiel" Begriff außen vor zu lassen. Dieser Begriff ist weder rechtlich fundiert, noch andersartig definiert. Es ist populistisches Geschwätz, genauso wie Arbeitslosengeld 2 als Hartz 4 bezeichnet wird. Auf den Anträgen steht aber ALG2 drauf und nicht Hartz4... da werden Denkmäler für Personen (diesem puff-bruder hartz) von fragwürdiger Legitimation gebaut... @winfuture, und ihr trampeltiere macht da auch noch mit... irgendwie ekelhaft.
 
@Rikibu: Wie oben schon geschrieben, ich finde es richtig und wichtig wenn auch News- und Spieleportale, die politisch auf der "Seite der Spieler" stehen, dass Wort Killerspiele verwenden. Nur so kann dem Wort eine andere Wertung gegeben werden, den Gegnern den Teppich unter den Füßen weggezogen werden.
 
@Rikibu: Hmmmm... ! Wieso wird das spielerische Töten so gern von den Spielfreaks in Tatik-Spielen ( "...die eigentlich taktische Komponente ...") umbenannt. Natürlich mag "Taktik" dabei gegeben sein, aber das (spielerische) Ausschalten / Töten gehört doch genauso zu dieser Art von Spielen. Ein direkter Zusammenhang vom Ausschalten / Töten des spielerischen Gegners ist doch nun in dieser Art Spiele real spielerisch vorhanden, meint: um diese Spiele zu spielen muß man es (Ausschalten / Töten) spielerisch tun, sonst kann man es nicht spielen. Also steht doch auch dazu!
 
@Uechel: Natürlich gehört das Töten dazu, aber die Letute spielen solche Spiele nicht primär des Abschlachtens wegen... ansonsten könnte ich die absurde Debatte noch kontroverser gestalten. Wieso zum Henker hat der WWF, Grenpeace usw. noch nicht geklagt, weil der dicke Mario auf wehrlose Schildkröten springt, diese an Hindernisse schmettert, mit Feuerkugeln auf Tiere schießt usw? klingt absurd, weil Mario ja Knuddelgrafik hat, aber sachlich betrachtet, ist es auch Gewaltdarstellung. Die stören sich doch nur an der realistischen Darstellung. Wieso soll man nicht das, was im echten Leben passieren kann, visuell in Spielen darstellen dürfen? Wieso ist es im Film erlaubt und im aktiven Spiel tabu? Konsequent ist das nicht, wenn auch hierzulande eine sinnlose Zensurdebatte herrscht, 18er logo drauf, mit voller Bandbreite des Gesetzes bist du haftbar als 18jähriger, aber trotzdem maßt sich einer an, daran rumzuschnibbeln... aber uns immer Eigenverantwortung predigen, ohne uns entscheiden zu lassen, was wir konsumieren. Natürlich kann eine Gesellschaft nur im Zusammenspiel funktionieren und es ist auch so dass eine durchdrehende Minderheit die "normalos" einschränkt.... allerdings habe ich eher das Gefühl amok laufen zu müssen bei so viel Stillstand, Dummheit und Ignoranz seitens unserer Politknallchargen... da möchte ich eher ausrasten... und so gesehen würde ein Amoklauf diesbezügl. sogar Sinn ergeben, wie sonst hören die Politfritzen dem Volk zu? das Volk soll nur Steuern zahlen, immer mehr, immer mehr, den Gürtel enger schnallen, nicht zu viel fordern weil man entweder die Krise nicht bewältigt, oder den Aufschwung tötet... aber wird wirklich auf die Bedürfnisse der Masse gehört oder wird hierzulande nur Politik für eine kleine elitäre (finanziell starke) Gruppe gemacht? Dass man ewig die selbe scheiße rauf und runter predigt, ohne Probleme zu löesen und es dann mal als abgehakt zu deklarieren, ist für dieses Land bezeichnend...
 
@Rikibu: Wenn ich das richtig verstehe, gibst Du das Ausschalten / Töten als Spielinhalt zu. Das finde ich prima. Dann stehe (Du und Andere!) auch dazu. Ob "...die Leute .... solche Spiele nicht primär des Abschlachtens wegen..." spielen, da bin ich mir nicht so sicher. Glaubst Du wirklich, das eine gleich hohe Anzahl von Spielern diese Spiele ausüben würden ohne Ausschaltungs- / Tötungseffekt? Und wie sollte das gehen? Das wären denn ja nicht mehr diese Art von Spielen. Und die Wahl könnten die Spieler ja auch heute schon treffen, es gibt ja auch genug andere Spiele als "Killer"-Spiele (habe diesen Ausdruck jetzt mal verwendet zur Verdeutlichung des Unterschiedes der Spiele). Tatsache bleibt aber, das die große Mehrzahl zu diesen "speziellen" Spielen greift. Somit kann ich Deine Aussage "... nicht primär des Abschlachtens wegen..." nicht nachvollziehen. Ich schreibe dies übrigens ohne jede (Vor-) Verurteilung dieser Spieler! Eines möchte ich noch bitte anmerken dürfen! Deine Art bei nahezu jedem Kommentar ins "Politische" abzugleiten nach dem Motto hier ist politisch usw. Alles soooo schlecht, alle Politiker / Wirtschaftsbosse und Co sind solche Verbrecher, die Polizei ist sowieso das Schlimmste, die Menschen hier sind total unterdrückt oder / und so dumm dass sie das gar nicht merken usw. usw. uws., das nervt mich total ehrlich gesagt. Bleibe doch mal bei der Sache an sich! AUßERDEM: "...so gesehen würde ein Amoklauf diesbezügl. sogar Sinn ergeben, wie sonst hören die Politfritzen dem Volk zu?..." Diese Aussage finde ich schäbig und absolut dumm und unangebracht!!! Soll demnächst jeder Amok laufen, dem was nicht passt? UND: "...die Bedürfnisse der Masse...", so der Text. Bist Du die Masse, vertrittst Du die Masse, bist Du der Führer der Masse (hatten wir doch schon mal Einen, der sich dazu berufen fühlte!), bist Du derjenige der die Bedürfnisse der Masse richtig interpretiert. Und Andersdenkende als Du, sind das denn alle die Dummen, Manipulierten und Informierten Menschen und nicht die Masse, oder wie oder was und weshalb? Für mich ist das Alles sehr fragwürdig was Du da so von Dir gibts.
 
@Uechel: Ok, andere Frage. Was ist potentiell gefährlicher? Einer der per Mausklick oder Controller eine Waffe abfeuert, oder einer der eine Waffenbesitzkarte hat, echte Waffen kauft, mit echter Munition schießt... na? dämmerts? Wenn man Leuten beim digitalen Konsum von Unterhaltungsmedien schon mangelnden Verstand unterstellt, dann doch erst recht denen, die mit echten Waffen "zum Spaß" hantieren, aber halt, mit echten Waffen schießen ist ja "Sport". Jetzt können wir natürlich über ehtische Grundsätze reden... Die Frage ist, wo ist mehr Gefahrenpotential? Springe ich in die Schusslinie eines Schießstandes kann ich was abkriegen... versuche selbiges mal im Spiel selbst... Es ist doch bezeichnend, dass echte Waffenhandhabung verharmlost wird, während Spielern dauerhaft unterstellt wird, nicht Herr seiner Sinne zu sein, weil man ja potentiell Gefahr läuft REalität von Fiktion nicht unterscheiden zu können... Jetzt noch ne ganz provokante These... Da wo echte Schusswaffen benutzt werden, in Schützenvereinen, da fließt auch viel Alkohol... und Waffennutzung und Alk ist ja wohl viel teuflischer als mal eben digital einen Pixelhaufen umzunieten... Warum soll man nicht die REalität in Spielen mit allem was das Leben so mit sich bringt, nachbilden dürfen? Wenn wir digitales schießen verbieten, dann doch bitte der Konsequenz wegen auch erst recht das echte schießen... hier wird aber immer so getan, dass digitales morden viel schlimmer ist als echtes... und genau das ist die Unsachlichkeit in der Situation... meine hypothetische Amok Argumentation war ironischer Natur... warum ich ins politische abdrifte? weil alles zusammengehört und es sich nicht so strikt trennen lässt. wenn du das nicht siehst, dann denk mal länger drüber nach.
 
@Rikibu: Hallo ! Du:"...dann denk mal länger drüber nach...." Typische Reaktion derjenigen, die abweichende Andersdenkende nicht akzeptieren können und diese sofort ins Negative stellen müssen. Traurig diese Deine Denke. Das allein würde schon jede Diskussion unnötig machen. Wer anders Denkende nicht als gleichwertig und ernsthafte Menschen sehen kann, verdient es eigentlich nicht mit ihm zu diskutieren. Typisch auch, ich diskutiere über DEiNE Argumentation, Du aber nun wieder gehst sofort ins Allgemeine wie Alk und Waffen, warum sollte ich (ich mache es ja nicht!) auch nicht das gleiche vorurteilsbehaftete Allgemeinargument bringen wie "Wer Killerspiele spielt neigt auch zum Amok-Lauf". So - und nun, wen von uns beiden hilft das? Und Deine Anfangsfrage "...Was ist potentiell gefährlicher?....usw.", was soll die hier? Fühlst Du Dich angegriffen, dann hast Du wohl selbst ein Problem. Ich habe nirgends derartiges geäußert!!! Was soll also solche indirekte Unterstellung. Kannst Du nicht sachlich und am Text des Anderen orientiert Dich auseinandersetzten. Traurig das! Ich schrieb o.a. wortwörtlich "...Ich schreibe dies übrigens ohne jede (Vor-) Verurteilung dieser Spieler!...". Und ich habe nirgendwo hier den Gebrauch echter Waffen verteidigt! Was willst Du also? Warum unterstellst Du mir unterschwellig was Negatives. Kannst Du nicht am Text sachlich orientiert diskutieren. Wo bitte habe ich was von "... Wenn wir digitales schießen verbieten..." geschrieben, auch wieder nirgendwo, also wieder bloße unsachliche Unterstellung von Dir! Kannst Du es nicht anders? "...meine hypothetische Amok Argumentation war ironischer Natur... ". Ich bleibe dabei, traurig, schlecht, unangebracht! Du:"...weil alles zusammengehört...". Auch ich könnte politisieren wie z.B. Leute wie Du stellen eine Gefahr für das demokratische Zusammenleben von Menschen dar, weil sie einen Alleinanspruch für ihre Meinung reklamieren, weil sie auch bei schlechten Beispielen Gewalt (Amoklauf) nicht ausschließen können, weil sie meinen für eine breite Allgemeinheit (die Masse) zu sprechen, weil sie Andersdenke sofort verurteilen und ins Negative ziehen , weil sie sich dadurch selber isolieren und zu Gewalt neigen usw. usw. usw. Aber das wäre nicht mein Stil und ist deshalb nur so mal als Denkvariante dargestellt. Vielleicht wäre es richtig, wenn Du mal darüber länger nachdenken würdest! Das würde eine offene und gleichberechtigte Diskussion ermöglichen, aber das willst Du wohl auch gar nicht ?! SO: Und nun komme ich mal ganz bewußt provozierend mit dem Totschieß-Argument daher:"So lange Du so öffentlich gegen diese Staatsform und ihre Vertreter argumentieren kannst, kann diese nicht so schlecht sein! Woanders wärest Du sonst schon weg vom Fenster, jedenfalls jenem ohne Gitter"! "...Denk mal länger darüber nach..."!
 
Komisch! Immer ist die Spieleindustrie veranwortlich. Nur hab ich noch keinen gesehen der mit einer DVD/CD erschossen wurde. Da macht die Waffen-Lobby einen guten Job.
 
hoch lebe das private fernsehen!!!
 
@soony: auch gut
 
Hoffen wir mal, das nach der Aktion die PEGI-Petition durchgenommen und verabschiedet wird. :)
 
An Hans-Peter Uhl kann man klar erkennen, dass es nicht darum geht etwas zu verstehen, sondern ausschließlich "dagegen" zu sein. Das zieht sich seit Jahren durch unsere Politik. Es wird nicht Hand in Hand gearbeitet um Deutschland nach vorne zu bringen. Egal wer gerade am Regieren ist, die Opposition versucht alles schlecht zu machen und schafft es natürlich auch, bzw. bingt alles in Stocken.
Man, wie wenig mich diese "Machthaber" vertreten kann ich gar nicht beschreiben.
Vor einer Abstimmung sollte ein Test geschrieben werden, um zu erkennen, wer von den Vollpfosten überhaupt weiß worüber abgestimmt wird!
Mir wird schlecht...
 
@k.schweder: tja, wir leben in einem Land, indem Taxifahrer mal Außenminister waren und der Mensch mit Sachverstand seinen Lebensunterhalt mit Taxi fahren verdienen muss. Was ich aber eigentlich sagen wollte, es kommt mittlerweile nicht mehr drauf an, Probleme zu lösen (bedauerlicherweise) sondern dass es gut klingt... nicht der Inhalt ist entscheidend, sondern die Form... bloß keinen direkt ansprechen, man könnte ja in die Diskriminierungsecke geschoben werden. Diese heuchlerischen Gutmenschen kotzen mich an... und von diesem GEsindel ist der Bundestag, Landtag usw. voll davon...
 
Kein Wunder wenn das Deutsche Außenministerium von Linux zurück auf Windows will, die wollen da auch mitspielen. ^^
 
Bei der Lern- und Realitäts-Resistenz unserer Politiker leider ein verschenktes Unterfangen. Man sollte die Teilnehmer-Liste nachher bitte veröffentlichen.
 
Wieso Teilnehmerliste? Gleiche Maßstäbe für alle. Wenn ich eine Fortbildung in meinem Job nicht mache, bin ich nicht mehr so interessant, kann gewisse neue Aufgaben nicht durchführen. Wieso werden Fortbildungen für Politiker nicht Pflicht? Wer nicht mitmacht - SANKTIONEN - um mal mit eigenen Durchführungsbestimmungsgehabe zurückzuschlagen, wie es ja gerne bei bedürftigen unseres Landes getan wird.
 
@Rikibu: Nichts anderes meinte ich! Wer auf der veröffentlichten Teilnehmerliste nicht auftaucht oder eine Absage erteilt hat, outet sich, wenn nicht sowieso schon, als lern-resistent und schlechter Wahlkandidat.
 
Ich weiß gar nicht, warum Ihr Euch über die News (Computerspielen für den Bundestag) so aufregt. So lange "die" spielen, können "die" doch keine andere Dummheit begehen! Oder zählt das Motto "wer spielt tötet nicht real (direkt und indirekt)" nun nicht mehr? Ratet mal wie ich das meine?
 
ist doch schön das die Bundestagsabgeordneten jetzt den ganzen Tag auf Steuergeldkosten spielen dürfen hilft gegen die Langeweile da sie die Politik schon lange von den Lobbyisten machen lassen....
 
wieso ist bei spielen eigentlich immer von "töten" die rede? ICH KAPIER ES EINFACH NICHT!!! vielleicht ist meine sichtweise ja zu beschränkt aber ICH habe gelernt, dass man nur töten kann was auch LEBT, in irgend ner form nen stoffwechsel hat, ambitionen hat sich zu reproduzieren und weiss der geier was es nicht noch alles für merkmale gibt. auf dem bildschirm sind hingegen nur zeitglich genau aufeinander abgestimmte lichtimpulse zu sehen, die unsere beschränkte wahrnehmung erst in unseren köpfen zu einem vermeindlich realen ablauf zusammenschmelzen lässt. und wenn ich 1 million mal meine linke maustaste vergewaltige um ne aktion aufm bildschirm erscheinen zu lassen die aussieht wie das abfeuern einer waffe, kommt dabei höchstens MEINE fingerkuppe zu schaden und mein lokaler stromlieferant freut sich, dass meine kiste stunde um stunde strom aus der dose zieht. JEDER der diese vorgänge nicht von der realität unterscheiden kann hat generell n problem dessen ursache MEINER meinung nach zu 100% NICHT im spielen verborgen liegt... egal was da von ner grafikkarte auf den screen gezaubert wird. ich kann diese ganzen diskussionen das thema betreffend einfach nicht mehr hören und sehen. es KOTZT mich an wie die wirklichen probleme iiiiiiiiiiiiimmer wieder verschwiegen werden, sündenböcke generiert werden, die jeglicher vernunft widersprechen und "die masse" diesen 3 fach vorgekauten mist auch noch genüsslich aufsaugt. bloß nich selbst denken...
so, ich geh kacken... (das hat n größeres tötungspotential als jedes spiel.. höhö) schönen start in die woche euch ;)
 
@towatai: Wie gut, dass wir hier noch einen Vertreter jener Sorte haben, die wissen, was gut für die "Masse" ist und die wissen dass die "Masse" nicht denkt sondern manipuliert und dumm ist! Bravo! Solche Erkenntnisse benötigen wir noch mehr! Da ist es tatsächlich schon besser, Du gehst "kacken"! Dann landet der Mist, den Du ´rausbringst wenigstens dort wo er hingehört.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles