Abomodell: Wettbewerbsbehörde will Apple prüfen

Recht, Politik & EU Apple hat in dieser Woche ein neues Abomodell für den iOS App Store vorgestellt. Die US-Wettbewerbshüter haben in diesem Zusammenhang angeblich eine Voruntersuchung eingeleitet, schreibt die 'New York Times'. mehr...

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Solche Bedingungen haben doch auch andere Anbieter. War Amazon nicht mit seinem Marktplace-Angebot auch dabei? Da muss man doch auch ordentlich Gebühren zahlen und darf die verkaufen Sachen nirgendswo billiger anbieten. War doch so, oder? Und Ebay? Da brauche ich wohl nichts zu sagen. Die Contentanbieter/Verkäufer sollten lieber ein wenig mehr Respekt gegenüber Apple zeigen. Ist es doch der Anbieter der es als wirklich einziger Anbieter schaftt erfolgreich und mit Nachdruck digitale Güter zu verkaufen. Google und Amazon, die milliardenschweren Vorzeigeunternehmen, schwächeln in dem Sektor noch immer ein wenig. Ok, natürlich kaufen alle WF User ihre MP3s bei Amazon und ihre Handyapps im Android-Shop. ;-) PS: Fragt mal im Einzelhandel, also bei irgendeinem Laden bei euch um die Ecke, wie beliebt der Großhändler bei denen ist. Die werden auch jammern und meckern.
 
@wtf: Die Leute brauchen auch was zu tun, oder warum meinst du beschäftigt sich die EU mit sowas wie einheitlichen Gurkengrößen.
 
@Schneewolf: Tja und nun mal was Interessantes für dich: Trotz des ursprünglichen Spotts und der Häme, waren die Händler sehr schnell sehr begeistert von der "Gurkenregelung", da die Produkte einheitlicher wurden und somit weniger Gurken in den Geschäften liegenblieben, weil diese ja nicht so "schön" waren und somit der - den Händler Geld kostende - Ausschuss gering gehalten wurde. Gleichzeitig konnten mehr Gurken pro VPE transportiert werden und die Schwankungen, ob nun 20, 30 oder sogar 40 Gurken in jedem Karton lagen wurde auf eine +/-5 Schwankung reduziert. Übrigens wurde die Regelung mittlerweile wieder abgeschafft, der Markt verlangt aber weiterhin danach - die Regelung hat sich also aus sinnvollen Gründen etabliert. Aber Hauptsache man hat mal wieder ohne jede Sachkenntnis auf eine Regelung, die man nicht versteht und nachvollziehen kann, eingehackt - mit Politikern oder der EU trifft es ja auch pauschal die Richtigen...
 
@LostSoul: Sachkenntnis ist da, nur wenn sowas und ähnliches die größten Sorgen der Eu sind, dann hätte ich auch gerne diese Sorgen. Die immer höhere Verschuldung der Länder wäre in meinen Augen mal ein wichtiger Ansatz, aber nö, durch unsere Schulden profitieren die ja.
 
@Schneewolf: "Die EU" ist nicht eine einzelne Person, die sich immer nur um eine Sache gleichzeitig kümmern kann. Insofern ist es durchaus möglich (und üblich), dass sich die Einen um eben solche Probleme kümmern, andere wiederum um andere - und trotzdem kann man sich dennoch zugleich auch mit Umweltschutz, Arbeitsmarktpolitik, Wirtschaftsförderung, Zollrecht, ... kümmern. Toll, oder? Dieses "um andere Sachen kümmern"-Geplärre ist albern.
 
@LostSoul: Du vergisst ganz entscheidende Dinge. Die Bauern können nicht zu 100 % steuern, wie die Gurke wächst. Die Bauern haben Ausschuss ohne ende, weil sie einen Großteil der Gurken nicht verkaufen können, da sie nicht in die Gurkennorm passen. Das sind Millionenverluste und Lebensmittel die Weggeworfen werden. Natürlich dafür, dass manche Idioten eine gerade Gurke haben!
 
@flatsch: So ist das immer: Des einen Freud, des anderen Leid. Und es wurde auch schon immer mit Hochdruck daran gearbeitet, das Leid auf möglichst viele Leute zu verteilen - denn geteiltes Leid ist schließlich halbes Leid, nich wahr? :D
 
@flatsch: nein. Sowas kann man durch Züchtungen recht gut unter Kontrolle bringen
 
@wtf: Der Vergleich hinkt. Warum? Die Anbieter haben ja schon 30% für die App abdrücken müssen, womit alle Kosten für den App Store, etc. abgedeckt sind. Apple will aber dauerhaft beim Abo mitverdienen. Das wäre so, als würde jemand bei Amazon über den Marketplace oder bei eBay einen Handy-Vertrag oder ein Zeitschriften-Abo anbieten und Amazon oder eBay würden dauerhaft - also solange der Kunde das Abo/den Vertrag hat - immer von den monatlichen Gebühren 30% bekommen.
 
@sushilange: Wow, der Junge der dir deine Abozeitschrift Woche für Woche nach Hause bringt, bekommt auch Woche für Woche Geld dafür. Wirklich! Du kannst mir das glauben. Apple bietet Monat für Monat eine Plattform an über den die Abrechnung läuft und Updates der Apps verbreitet werden. Dazu ist es von euch eine Michmädchenrechnung. Die Verlage sparen nämlich die Kosten für den Druck, den Vertrieb und den Verkauf im Einzelhandel. Des weiteren fällt keine Retoure an. Also das sind mehr als 30% des Preises. Apple ist kein Wohlfahrstunternehmen und nimmt sich seinen berechtigten Teil.
 
@wtf: Der Vergleich hinkt. Denn die Verlage sind gezwungen das Modell von Apple zu verwenden. Ja, der Zeitungsausträger bekommt nen Lohn - nen Hungerlohn - aber es gibt Konkurrenz, d.h es gibt auch andere die Zeitungen austragen. Auch gibt es noch normale Versandarten wie Post. Bei Apple dürfen die Verlage aber in ihren Apps ihr Abo nicht anderweitig an den Mann bringen! Das ist ja die Sauerei. Verlag X bietet App Y an und Apple bekommt dafür zu recht 30 %. Mit allem anderen hätte Apple aber nichts mehr am Hut, wenn Verlag X einen eigenen Bezahldienst oder vorhandene (PayPal, Kreditkarte, etc.) in die App einbaut und so über eigene Server Content im Abo-Modell anbieten würde. Aber das verbietet Apple, weil sie ja so keine 30% vom Kuchen abbekommen. Es gibt hier also nicht darum, dass Apple die Kosten mit den 30% decken muss, sondern darum, dass Apple per Zwang an allem verdienen möchte.
 
gut das ich apple als feindliches unternehmen sehe, was seine kunden ausrauben will und sich selbst übervorteilt in betrügerischer absicht. apple ist der letzte technische schrott den ich nichtmal geschenkt haben wollte! ein unternehmen das so mit entwicklern und kunden umgeht, und sich unredliche bereichert, ist verachtungswürdig! aber ich sehe scho die fanboys auf minus klicken, weil sie ihre eigene dummheit nicht übersehen können.
 
@MxH: Harte Worte und wohl kaum nüchtern betrachtet. Du sprichst von Fanboys die deiner Meinung widersprechen könnten, allerdings spiegelt deine Aussage hier in keinster Weise Fakten wider sondern bekundet nur deine subjektive Meinung, die als "Anti-Fanboy" zu bezeichnen ist.
Apple ist einfach nur ein Unternehmen wie jedes andere auch... Diese Personifizierungen und Behaftung des Firmennamens mit diesen Attributen, die du verwendest, ist doch nicht Ernst zu nehmen...
 
Ich frage mich wo das Problem ist, jeder Kioskbesitzer verlangt vom Hersteller Prozente wenn er Waren verkauft. Was die verlage wirklich stört ist, das sie von Apple keine Adressdaten der Abonenten bekommen und diese so auch nicht weiterverkaufen können wie es bei Klassischen abos ja üblich ist. Fazit: Zu Kundenfreundlich, also muß die EU das verhindern.
 
@Maik1000: Kundenfreundlich ist das nicht unbedingt. Denn den Kunden soll ja nicht mal die Möglichkeit gegeben werden, die Dinge woanders zu kaufen.
 
@Kirill: "Kunden soll ja nicht mal die Möglichkeit gegeben werden, die Dinge woanders zu kaufen."

Wo bitte steht das denn?
 
@Kirill: Bedingungen sind: "Abo kann auch anders abgeschlossen werden, zusätzlich MUß die Möglichkeit zum Abonieren im Store gegeben sein und das Abo im Store darf nicht teurer sein als auf anderem Wege". Finde ich sehr Kundenfreundlich
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