Sichere Daten-Löschung von SSDs ist ein Problem

Datenschutz SSDs und andere Flash-Speicher sind nicht für die Speicherung sensibler Daten geeignet, da diese später nur sehr schwer sicher gelöscht werden können. mehr...

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macht ja nix.. das sicher vorarbeiten der loeschung klappt doch auch momentan nicht.. bis die da zum einsatz von teuren SSD kommen .. dauerts auch noch ewig..
frag mich eh wieso die datentraeger verkaufen.. eigentlich sollten sie diese nehmen und mit einem grossen hammer formatieren
 
@-adrian-: dauert garantiert nicht mehr ewig, ist sogar teilweise schon in Behörden usw. im Einsatz, von daher ist das schon nice to know !
 
@-adrian-: das gibt es bei uns schon lange. Da werden komplette Festplatten geshreddert. Nur so kann man Daten sicher entsorgen.
 
@-adrian-: Ich kenne es so, daß jeder RAM- sicher gelöscht ist, wenn ich ihn einmal mit Datenmüll beschrieben habe. Als neue Partition anlegen, vollmüllen und wo sind jetzt die sensiblen Daten?
 
@AWolf: Das nutzt überhaupt nix. Zum Beispiel bei Festplatten kannst du die alten Daten prima wieder auslesen(technischer Aufwand vorausgestetzt). Denn die Schreibleseköpfe arbeiten nicht 100% genau und schreiben eben neben den alten Daten die neuen. Frag mal bei den Spezialisten zur Datenwiederherstellung was die alles machen können.
 
@skyjagger: vor nicht all zu langer Zeit gabs doch eine Studie, die genau das Gegenteil bewiesen hat. Gabs hier auch nen Artikel dazu. Das mit der nicht (hinreichend) genauen Positionierung der Köpfe trifft nur für Diskettenlaufwerke zu. Im Übrigen ist mir kein Datenretungsunternehmen bekannt, das Daten von überschriebenen HDDs wiederherstellt. Dies wird in der Leistungsbeschreibung ausdrücklich ausgeschlossen.
 
@AWolf: Bei Flash Medien ist der Speicher in der Regel größer wie das was man verwenden kann. So können die Laufwerke defekte Speicherzellen deaktivieren werden aber trotz dem nicht kleiner für den Anwender. Beim normalem Gebrauch verwenden Sie die Speicherzellen dynamisch. Es ist daher bei modernen Controllern nicht vorhersehbar welche Speicherzelle beschrieben wird.
 
@AWolf: MEEENSCH!! Ruf da an und sag denen das!!!! Die forschen da ja völlig umsonst und vergeuden Steuergelder und Du hast die fertige Lösung in der Schublade... du könntest Milliadär werden.
 
Meiner Meinung nach ist das nur ein geringer Nachteil gegenüber den Vorteilen die SSDs bringen. Behörden sollten sowieso nie alte Datenträger weiterverkaufen, da einfach die Fehlerquelle Mensch schon ein zu großes Risiko darstellt. Und bei Privatnutzern kann ich nur von mir reden und ich würde nie alte Festplatten weiter verkaufen, weil es einfach immer mal vorkommt dass man eine Festplatte noch einmal brauchen kann.
 
@fredinator: Sehe ich auch so. Habe mir ins Notebook eine Crucial RealSSD C300 64GB eingebaut und bin von der Geschwindigkeit beeindruckt.
 
@lippiman: ins notebook ne 64 gb? was machst du dann mit dem betriebssystem? mir wäre schon ne 128er zu klein.. :-( allein wegen mukke und games..
 
@dergünny: es soll ja Notebooks geben in den man auch 2 HDDs einbauen kann.
 
@Siniox: joah.. okaay.. das stimmt wohl.. diese 17" schränke haben das ja.. wobei ich sowas selbst nicht mehr notebook nenne..kompakt PC trift es besser ;-)
 
@fredinator: Ich für meinen Teil verkaufe jede Platte die ich nicht benötige. Was soll der Humbug denn bzgl. Datensicherheit. Behörden haben sicher sensibelere Daten als meine ollen Inet.Temp Files. Von daher....
 
@KlausM: dagegen gibts auch nichts einzuwenden, bei Bedarf kann man (bei HDDs) die Platte auch komplett überschreiben. Entsprechend wäre es auch für Behörden kein Problem die Platten zu verkaufen, die Daten müssen sie nur eben fachgerecht gelöscht werden und das ist halt bei den bekannt gewordenen Fällen nicht gemacht worden.
 
@KlausM: Ich als Privatuser habe auch Private Sachen auf dem PC wie Bewerbungen, Telefonverzeichnisse, Behördenbriefe, gespeichert Passwörter, private (teilweise sehr private) Fotos (nein dazu äußere ich mich nicht weiter), Steuererklärungen und Bescheide usw.
Man könnte mir mit diesen Daten privat, beruflich und finanziell sehr Schaden und daher würde ich solche Platten nicht weiter verkaufen. Auf die 20 Euro kann ich verzichten. Und JA, es gibt Firmen die technisch HDDs wieder herstellen, auch wenn die Daten schon mehrfach überschrieben wurden (sonst kann man es mit jedem Freeware Tool auch selber machen).
@Link: 100% löschen kann man sie nie. Wenn einer das nötige Geld investiert, kann eine entsprechende Firma mit dem passenden technischen Aufwand die Daten meist zu 80% und mehr wieder herstellen, auch wenn die Daten schon mehrfach überschrieben wurden.
Und bei SSDs ist das löschen momentan gar nicht richtig möglich, also sollte man die erst recht in den Schredder packen!
 
@Scaver: zeigt mir bitte auch nur eine Firma, die damit wirbt, Daten auch aus mehrfach überschriebenen Festplatten wiederherzustellen. Selbst die Wiederherstellung nach einmaligem Überschreiben wird i.d.R. ausdrücklich in der Leistungsbeschreibung ausgeschlossen. Wovon diese Firmen im Wesentlichen leben (weil man es eben nicht selbst machen kann) ist die Wiederherstellung von Daten von defekten HDDs, die nicht mehr dazu in der Lage sind, die auf ihnen gespeicherten Daten selber zu lesen. Und nebenbei solltest du vielleicht auch mal die News lesen, in der berichtet wurde, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist auch nur ein Byte unter Laborbedingungen (also nicht einfach nur lesen) nach einmaligem Überschreiben richtig rauszubekommen. War irgendwas <1%. EDIT: hier hast du die entsprechende News von Heise.de: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Sicheres-Loeschen-Einmal-ueberschreiben-genuegt-198816.html
 
kann man diese erkenntniss nicht dazu nutzen auf ssds mehr speicherplatz zu bekommen? Indem man die blöcke einfach mehrfach bereibt. Wenn eh beides noch relativ leicht lesbar ist muss sich dass doch über eine gute firmware realisieren lassen.
 
@Naturee: so eine idee hatte ich auch mal ^^.... ich konnte vor jahren mal 59GB von einer 40GB festplatte wiederherstellen - viele sachen waren von mir schon längst gelöscht, und diese daten waren mir auch egal...wie das aber funktioniert haben soll, weiß ich nicht Öö...irgendwann kann man lesen: "Forscher konnten den speicherplatz auf datenträger durch verschränkung maximieren..."
 
@rony-x2: Wow wie haste das den hingekriegt? 59 von 40!! Nicht schlecht.Haste warscheinlich nachher ein teil Kopiert!! Muß ich mir merken!---Spot aus :-)
 
@Naturee: Würde mal vermuten daß es am wear leveling liegt, welches ja aut alternative Zellen schreibt anstatt immer die selbe zu bearbeiten. Selbst wenn man angeblich alles löscht bleiben die gerade inaktiven Zellen natürlich erhalten.
 
@Johnny Cache: Aber im Text steht das selbst nach dem überschreiben auf die daten zugegriffen werden kann. Das heisst ich kann doch einfach auch mehrer dateien am selben ort speicher um so den speicherplatz zu verdoppeln bis verdreifachen.
 
@Naturee: Das liegt einfach daran, dass die Daten beim überschreiben nicht an die gleiche Stelle geschrieben werden, wie die ursprünglichen Daten. Die Daten werden auf der SSD also gar nicht wirklich überschrieben.
 
@Chris81 schreibt weiter oben: "Das liegt einfach daran, dass die Daten beim überschreiben nicht an die gleiche Stelle geschrieben werden, wie die ursprünglichen Daten. Die Daten werden auf der SSD also gar nicht wirklich überschrieben." - Ja, das ist eine bedeutsame Tatsache, die nicht allgemein bekannt ist. Meines Wissens wird das so gemacht, um den Datenträger zu schonen, indem nicht immer dieselben Bereiche in die Mache genommen werden. - Ganz nebenbei: Bei Festplatten genügt zum unwiderruflichen Löschen EINMALIGES Überschreiben! Auch in der aktuellen c't wird darauf hingewiesen. Aber wir wissen ja, dass Gerüchte oft ein langes Leben haben.
 
@Naturee: SSDs und natürlich auch normale Festplatten verfügen über eine höhere Kapazität als angegeben um defekte Zellen oder Sektoren automatisch ausgleichen zu können ohne die nominale Kapazität zu beeinflussen. Wenn jetzt eine Zelle als defekt markiert wird bleibt sie eben unverändert und wird auch nicht mehr beim Löschen angesprochen. Wenn man jetzt auf die einzelnen physischen Zellen zugreifen kann lassen sich an diesen Orten womöglich noch verwertbare Daten finden.
 
@Johnny Cache: Bei den SSDs werden die Reservezellen eben immer mitbenutzt. Auch wenn noch alle Flash-Zellen intakt sind.
 
@Chris81: Wenn das so wäre, würde doch die Kapazität der SSD langsam zurückgehen, da defekte Flash-Zellen ja nicht mehr durch "Reservezellen" ersetzt werden könnten ? Das würde dann aber auch bedeuten, dass bei einer voll beschriebenen SSD, Datenverluste durch defekte Flash-Zellen (diese Defekte passieren halt) auftreten würden. Mein Fazit : Es ist doch eher unwahrscheinlich das eben die Reservezellen immer mitbenutzt werden, denn dann wären Datenverluste nicht auszuschliessen.
 
@Johnny Cache: Ja das ist klar. Haben normale HDD übrigens auch aber ich rede davon die vollen z.b. 120GB doppelt zu beschreiben, einfach weil ja die wissenschaftler behaupten trotz mehrfaches überschreiben der ganzen ssd sind die daten noch lesbar
 
@drhook: Eine 64GB SSD hat intern ja einige GB mehr zur Verfügung und benutzt diese auch mit, damit die Zellen sich gleichmäßig abnutzen. Da die SSD intern mehr Speicher hat als dem Dateisystem zur Verfügung steht ist es gar nicht möglich die SSD komplett vollzuschreiben. Somit ist es auch kein Problem wenn mal eine Zelle defekt ist und ersetzt werden muss.
 
@drhook: es ist doch möglich, dass die Zellen abwechselnd als Reservezelle markiert werden, so dass Zellen die bereits viel benutzt wurden mal etwas Urlaub bekommen. EDIT: also so wie Chris81 das schreibt.
 
@Chris81: Stimmt so nicht. Es werden nur die Zellen genutzt die für den angegebene Speicher gedacht sind. Die Ersatz-Zellen werden erst genutzt, wenn eine der im Einsatz befindlichen Zellen defekt ist. Die SSD Zellen werden immer abwechselnd beschrieben, da Flash Speicher nur eine bestimmte Anzahl von Schreibvorgängen "überlebt" und danach nicht mehr zu gebrauchen ist. Daher wäre eine Defragmentierung wie bei HHDs auch der Tod jeder SSD.
Daher wird beim "überschreiben" einer Datei einfach die alten Daten in alten Zellen ignoriert und die neuen Daten in andere Zellen geschrieben. Diese "können"(!) die aktuelle Datei teilweise überschreiben, müssen aber nicht, da dies mehr oder weniger dem Zufall (eigentlich mehreren, teilweise mathematischen Faktoren) unterliegt.
 
@Naturee: Öhm bei MLC SSDs werden doch schon mehrere Bits pro Zelle gespeichert und nicht nur eine, wie bei SLC...
 
das Hauptproblem stellen leider die Leasinggeräte dar die nach 3 Jahren dann wieder zurück zum Leasinggeber gehen und dort dann meist gebraucht weiterverkauft werden.
Und ich würde mal behaupten das das leasen von Hardware mittlerweile weit verbreitet ist.
 
@iSUCK: Mittlerweile wird alles geleast was man sich vorstellen kann. Computer sind da Normalität, in vielen Firmen werden sogar die Mäuse geleast. Ich warte nur noch darauf dass die Kugelschreibe geleast werden...
 
@Hoernchenfrank: Da Kugelschreiber bzw. deren Mine Verbrauchsgüter sind, wäre dies nicht so weiter möglich (ihr wisst, hinter "allem" stehen in DE Gesetze und Regelungen die 100%igen Definitionen folgen müssen).
Ansonsten stimmt das mit dem PC Leasing. Da ist auch das "Problem". Wenn Fachleute (meist aus Geldmangel) fehlen um vor der Rückgabe alles zu löschen und mehrfach zu überschreiben, dann hat man die Popo Karte. Das selbe aktuell bei SSDs da diese ja nicht gelöscht werden können.
ABER: Es gibt Leasing Verträge die Speichermedien ausschließen. Das heißt Festplatten und Co. werden zur Verfügung gestellt als Gesamtpaket, müssen aber nicht zurück gegeben werden. Das ist natürlich etwas teurer, dafür kann man diese Platten neu verwenden, archivieren oder schreddern.
 
Verstehe ich nicht ganz. Das bedeutet, ich kann meine SSD in 5 Durchgängen mit einem Zufallsmuster beschreiben und die Daten könnten immer noch rekonstruiert werden? bis zu welcher Tiefe geht das denn?
 
@CrazyT: Das geht solange bis alle Zellen vom wear leveling angesprochen werden. Wie oft man die SSD beschreiben muß bis jede Zelle garantiert überschrieben wird weiß vermutlich nur der Hersteller.
 
@CrazyT: Es können nach dem vermeintlichen vollständigen Überschreiben nicht alle Daten wiederhergestellt werden. Das ist natürlich Quatsch. Es können nur noch Datenfetzen herstellen. Das ist unnötige Panikmache. Es gibt bei SSD und Flash-Speicher zwei Dinge, die man beachten muss: 1.) Statt 100 GB sind in Wirklichkeit z.B. 110 GB vorhanden. Du kannst aber immer nur 100 GB ansprechen und hast keinen Einfluss darauf wo die Daten gespeichert werden. Womit wir bei 2.) wären. Die Speicher-Adressen nach außen sind ungleich den physikalen Speicher-Adressen. Beides zusammen genommen bedeutet also, dass wenn du Adresse 0 überschreibst, irgendeine andere Zelle überschrieben wird. Darauf hast du keinen Einfluss. Wenn du nun von deinen 100 GB die ganzen 100 GB überschreibst, sind auch 100 GB an Daten überschrieben. Nur weißt du eben nicht welche, weil das irgendwelche von den 110 GB sein können. Also können bis zu 10 GB rekonstruiert werden. Aber ob man damit etwas anfangen kann ist wiederum ein anderes Thema, da diese Daten nicht unbedingt zusammenhängend sein müssen.
 
Daten-Löschung per Zerstörung der SSD? ;)
 
@AlexKeller: einfachste Methode, aber schade um die teure SSD :(
 
@AlexKeller: Gute IT'ler beheben natürlich auch Userprobleme mit einem dicken Hammer. ;)
 
@Johnny Cache: Leider kommen die User dem IT'ler mit dem Hammer meist zuvor ;)
 
@AlexKeller: Ohne anschließendem Grillen in der Mikrowelle bleiben die Daten auf den Speicherchips, und könnten zu 100% ausgelesen werden.
 
Naja, für mich persönlich halb so wild. Ich verkaufe meine alten Festplatten eh nicht. Wer will auch schon ne gebrauchte 4 Jahre alte Platte haben. Somit landen sie immer auf dem Wertstoffhof. Und bevor ich mir die Löschung per x-maligem Überschreiben antue kommt meine Quickerase-Methode zum Einsatz. 5 Schläge mit dem Vorschlaghammer. Funzt bei herkömmlichen Platten und sicherlich auch bei SSDs.
 
@DennisMoore: Das mit dem mehrmaligen ueberschreiben ist ein Mythos. Einmaliges Ueberschreiben reicht aus damit keine Daten mehr wiederhergestellt werden koennen. Aber der Hammer geht natuerlich trotzdem schneller, ist aber auch nicht so zuverlaessig.
 
@Valfar: Naja, meine 1 TB Platte würde bei einfachem Überschreiben wohl knapp über ne Stunde beschäftigt sein. Wenn ich mich anstrenge schaff ich die Platte mit dem Hammer in 10 Sekunden, und zwar sehr zuverlässig. Langer Stil und 5 Kilo Hammerkopf. Da bleibt kein Auge trocken.
 
@DennisMoore: Ich häng die immer an meinen fetten Lautsprechermagneten, bj. 1970 :]
 
@DennisMoore: Mit "nicht so zuverlaessig" meine ich, dass theoretisch auch eine Platte, deren Scheiben in mehrere Teile zerteilt sind teilweise wiederhergestellt werden kann. Aber den Aufwand wuerde natuerlich niemand betreiben, es sei denn auf deiner Platte befinden sich Geheimnisse die Millionen wert sind.
 
@Valfar: Ich glaube du unterschätzt die Platter in der Festplatte. Die sind durchaus imstande zu zerspringen wir ein Spiegel. Das sind nicht nur ein paar Splitter, sondern ein richtiger Scherbenhaufen. Habs mal geschafft das eine Platte beim draufhauen aufgesprungen ist. Das setzt keiner mehr zusammen.
 
jeder der meint er könnte seine daten durch physikalische zerstörung vernichten soll sich mal anschauen was datenrettungslabore noch noch aus "völlig" zerstörten platten an daten extrahieren können :)
 
@iSUCK: Stimmt, aber Elektronik läßt sich natürlich deutlich leichter zerstören als Magnetplatten. Ich denke kaum daß die Chips ein paar Sekunden in der Microwelle überleben. ;)
 
@Johnny Cache: ich denke mal das die Mikrowelle das auch nicht überlebt wenn du da ne platte reinlegst :D
 
@iSUCK: Hab ich noch nicht versucht, von daher kann ich nicht sagen was da passiert, aber CDs grillen geht jedenfalls recht gut.
 
@iSUCK: .. was kostet schon ne neue Mikrowelle im Vergleich zu ner etwas größeren SSD ? *fg ... wenn soviel Geld da ist, dann reicht das auch noch für ne neue Mikro gleich mit zu bestellen. Bei 3000 bis 5000 Schreib&Lesezyklen der MLC Chips gibts sicher bald das nächste Klappe zu - Platte tot Spektakel .. *fg
 
@DerTigga: Bei mir waren es bisher noch nie die Schreibzyklen sondern noch jedes mal die restliche Elektronik die bei meinen SSDs den Geist auf gegeben hat.
 
@iSUCK: Fragt sich aber immer ob der Aufwand auch lohnt. Wenn meine Magnetplatter durch einen ordentlichen Hammerschlag nur noch Splitter sind (es klimpert so schön wenn man die HDD schüttelt), dann wirds auch für Datenrettungslabore schwierig und natürlich auch aufwändig.
 
Tja stellt sich die Frage was tun mit fest verbauten Flash Speicher wie z.b. In iPhone , iPod Touch vor Verkauf?
 
@balini: einfach löschen und nicht paranoid sein. oder haste angst dass der nachbesitzer deine pornobildchen finden kann?
 
@S.a.R.S.: Na ich hab eher Angst nen iPhone von dir mal zu kaufen und dort dann deine pronobildchen zu finden ;-) kleiner Spaß. Aber zum Thema. Also dass der Käufer Zugriff auf Emails erhält, die er über den Speicher nachstellen kann, darauf wär ich nicht so scharf. Man liest im Web ja immer, dass man eine wiedergabeliste in der größe des iPhone Speichers erstellen soll, neben dem zusätzlichen löschen. Halte ich aber aus dem Bauch heraus auch nicht gerade für sehr gut.
 
@balini: Ich glaube nicht, dass dort Reservezellen wie bei SSDs verwendet werden.
 
@balini: iDongle-Geräte sollen nicht in den Secondhand-Markt. Frage mal Apple.
 
Man könnte die Daten die man löschen will doch einfach mit vielen 0 (Nullen) überschreiben. Also entfernen und gleichzeitiges überschreiben!
 
@User31085: Wenn du bei einer SSD Daten überschreibst, dann landen die neuen Daten in einer ganz anderen Flash Zelle. Selbst wenn du die gesamte SSD überschreibst bleiben in den Reservezellen immer noch Daten übrig.
 
Die Überschrift ist schön doppeldeutig. Entweder ist das Löschen von sicheren Daten ein Problem, zb. für dritte Personen (Polizei usw.) weil es wirklich eine sichere Datenlöschung gibt, oder die Überschrift kann auch implizieren, dass es eben keine effektive Art der Datenlöschung gibt... so hintenrum zu formulieren birgt halt auch Risiken...dann doch lieber straight on point...
 
Wäre nett gewesen zu erfahren wieso auch überschreiben nicht helfen soll
 
@kubatsch007: siehe o3.
 
Wie löscht man denn eine normale festplatte sicher ? reicht einmal formatieren nicht? ich hatte mal so ein programm drüber laufen lassen das hat nix mehr gefunden.
 
@wolle_berlin: ich nutze dazu Boot and Nuke. http://www.dban.org/ Ist eine Live-CD. Einfach booten und alle gefundenen Datenträger werden überschrieben. Man kann einstellen wie viele mal.
 
@jackattack: Kann man auch mit TrueCrypt alles verschlüsseln und dann formatieren?
 
@wolle_berlin: Eine komplett verschlüsselte Partition kannst einfach formatieren. Allerdings kann ich, wie jackattack schon erwähnt hat, Boot and Nuke wärmstens empfehlen. Als kleine Ergänzung noch: Man kann auch auswählen, was überschrieben werden soll, weiss aber grad nicht ob einzelne Partition oder nur als ganze HDD. Je nach ausgewählter Formatierung dauerts eben seine Zeit, aber die Zeit sollte man dann auch haben ;)
 
@wolle_berlin: eine mit TrueCrypt verschlüsselte HDD brauchst du eigentlich nicht mal formatieren, da ohne das Passwort und das Wissen, dass das Teil überhaupt verschlüsselt wurde, die HDD bereits wie mit Zufallszahlen überschrieben aussieht. Entsprechend wäre die komplette Verschlüsselung auch zum sicheren löschen der ursprünglichen Daten geeignet.
 
@Link: Alles klar, damit kenn ich mich immerhin aus. Dann werd ich es lieber so machen, wenn ich mal eine platte verkaufe
 
@wolle_berlin: nein, formatieren reicht nicht, ich wäre auch bei dem "vollständigen" Formatieren skeptisch. Besser sind da spezielle Programme, die wirklich die komplette Platte einmal überschreiben, dann muss man sich keine Gedanken mehr machen. Gibts sogar als Linux LiveCD, der Name fällt mir nur nicht ein. EDIT: jetzt fällt mir wieder ein: DBAN ;-).
 
@wolle_berlin: linux: badblocks -svw /dev/sda ;
badblocks -svw /dev/hda usw
 
@zivilist: ich / habe-kein ;plan was du -.- schreibst ^^ Windows!
 
@wolle_berlin: http://goo.gl/9zgIk
 
Das liest sich wie ein Spionagefilm...
Für Privatanwender doch nahezu irrelevant. Wenn jemand sich die Mühe macht - weil so paranoid und ein einfaches formatieren zu wenig ist - und die Platte mit DBAN etc. platt macht und dann verkauft, wird wohl kein normaler Bürger auf die Idee kommen die Platte für viel Geld an einen Spezialisten zu geben, nur um eventuell an paar private Informationen des Vorbesitzers zu kommen?
 
Wie macht's die CIA? Speichermedium in Säure auflösen! -> Sicher gelöscht.
 
Naja bei dem Speed könnte man die Daten ja verschlüsseln oder nichjt? Problem gelöst. und bei ner Magnetfestplatte kann ich doch theoretisch auch bis zu 5 -6 alte Systeme wiederholen. Hat mir mal ein EV Student gesagt. Was das Kostet ist jetzt mal nebensächlich.....
 
@rush: Einmal ueberschriebene Dateien koennen nicht wiederhergestellt werden. Das koennen selbst die groeßten Experten nicht. Es ist ein Mythos, dass zum sicheren Loeschen eine Datei mehrmals ueberschrieben werden muss.
 
Also wenn man die Platte von Anfang an nur mit einem großen TrueCrypt Container beschreibt stellt sich das Problem gar nicht, da nie etwas anderes als Verschlüsselte Daten auf dem Datenträger ankommen,
 
Ach, ich lösche die Dinger immer mitt einem langen Holzstab, an dessen Ende ein mindestens fünf Kilo schwerer Eisenblock befestigt ist.
 
Dann macht man sie halt kaputt wenn sie nicht mehr gebraucht werden.
 
@Keith Eyeball: beim verkaufen wollen bzw. noch was dafür kriegen wollen braucht man sie denn aber glaub ich so irgendwie doch noch..
 
@DerTigga: erstens das (oder alternativ fügt man sie der eigenen HDD-Sammlung hinzu) und zweitens stelle ich mir immer wieder die folgende Frage: wieso wollen die Leute immer mit schwerem Gerät gegen die Platte vorgehen, wenn man einfach eine CD mit DBAN drauf ins Laufwerk reinlegen kann und ggf. noch paar Tasten drücken muss. Also mir wären diese Vorschlaghammermethoden einfach zu anstrengend...
 
@DerTigga: Behörden werden das Zeug eh einlagern, und dann irgendwann verschrotten
 
Ich frage mich wie das gehen soll. Ich habe es nämlich nicht geschaft von einem usb-stick flash speicher daten wiederherzustellen.
kann mir jemand sagen wie das geht=?
 
@Funny:Master: Mit einem USB Stick geht es auch nicht. Der hat im Gegensatz zu einer SSD keine Reservezellen.
 
@Chris81: danke
 
Scheinbar ist SSD nach so langer Zeit immer noch beta Technik. Oder hat man sich da jetzt erst Gedanken gemacht?
 
@zivilist: Besser als Nachsorge ist Vorsorge: einfach gleich verschlüsseln. Und gut ist. :-) Gilt übrigens nicht nur für SSDs sondern auch für normale Festplatten.
 
Ich sag nur ATA Secure Erase Kommando!
 
Kann man dieses Wissen nicht nutzen um den Speicherplatz zu erhöhen? Sollte doch möglich sein, wenn eigentlich überschriebene Informationen weiterhin vorhanden sind.
 
@sDaniel: Nein. Warum? Wurde hier schon 5 mal geschrieben...
 
Also das Behörden Gelder für SSD freimachen ist wohl ein Witz...und wenn Privatzuvielgeld Nutzer sich auf jeden neuen Mist ohne Nachdenken stürzen dann sollen sie doch schauen wie sie ihren Krempel loswerden...wozu die Aufregung?bei gewöhnlichen Festplatten reicht die 32fach überschreibung immer noch aus!.......
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