Die Deutsche Telekom zieht es nach Berlin

Wirtschaft & Firmen Die Deutsche Telekom orientiert sich bei der Wahl wichtiger Standorte zunehmend weg von ihrem Konzernsitz in Bonn. Berlin als Hauptstadt rückt hingegen stärker ins Visier des Unternehmens. mehr...

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Ich verstehe bis heute nicht wieso diese Pleitemetropole überhaupt irgeneine Anziehungskraft auf Firmen oder Leute hat. Ist wohl deshalb weil Berlin neben München die einzige deutsche Stadt ist die im Ausland halbwegs bekannt ist. Also ich bin immer froh wenn ich wieder raus bin.
 
@DennisMoore: Naja, ich denke mal, dass die Telekom nicht erst seit gestern da residiert :)
 
@DennisMoore: Traurige Denkweise. Berlin ist auch deine Hauptstadt (wenn du Deutscher bist). In sofern sollte es auch in deinem Interesse sein, das Berlin keine Pleitemetropole bleibt. Denn die Schulden betreffen letztendlich auch dich. Zumal bietet Berlin ein öffentliches Netz und Platz wie es keine andere Stadt derartig in DE bietet. Unser U-Bahn und Bus Netz ist ungeschlagen und wenn die DB richtig arbeiten würde, würde ich auch mit unserem S-Bahn Netz prahlen, passt aber gerade nicht so besonders. Wenn du dich in Berlin nicht wohl fühlst, ist das deine Sache. Edit: Im Anbetracht eolomeas Kommentar bin ich mir gerade nicht sicher, ob ich deinen letzten Satz korrekt verstanden habe.
 
@gibbons: na ja gibbons, ich als Berliner kann DennisMoore da in Grundzügen durchaus zustimmen. Wirtschaftlich bewegt sich Berlin seit Jahren am Abgrund, weil die Regierung es nicht geregelt bekommt deutlich Impulse zu geben und Firmen in die Stadt zu holen. Berlin IST eine schlecht regierte Metropole mit stark wachsendem Tourismus, einer mehr als schlechten Einkommenssituation und leider keinen mehr als positiven Ansätzen. Von daher ... falsch liegt er nicht ... aber man kann es auch freundlicher ausdrücken - und muss dennoch nicht vollkommen retardiertes Zeug, wie 'Berlin ist arm aber sexy' von sich geben, wo jeder Mensch mit Hirn ein double-facepalm starten sollte ...
 
@JoePhi: Berlin ist auch immer noch gespalten. Die Grenze ist im Geiste Berlins noch da. Das ist mitunter ein großes Problem, weil hier zwei Mentalitäten am wirken sind. Berlin ist neues und altes Bundesland zugleich. Ich wüsste jetzt aber auch nicht wie richtige Politik in Berlin aussehen soll.
 
@gibbons: Traurig das Berlin als meine Hauptstadt absichtlich an die Wand gefahren wird. Es ist in meinem Interesse dass es keine Pleitemetropole bleibt, doch leider darf ich dort nicht wählen. Ich wohne da ja nicht, und so kann ich nicht dazu beitragen das es besser wird indem ich gegen Wowi und co. stimme. Berlin hat viel an Infrastruktur und so zu bieten, ja. Aber leider ist das alles anscheinend nicht adäquat zu finanzieren, bzw. zu unterhalten. Und so verrottet alles langsam, aber sicher. Man will den Leuten viel bieten, vergisst aber dass man es auch bezahlen können muss.
 
@DennisMoore: Wen würdeste denn wählen? Ich frag jetzt einfach mal ganz indiskret.
 
@gibbons: Leute die Ahnung von Wirtschaft haben und die auch mal Nein zu sozialen und kulturellen Einrichtungen sagen wenn es nicht seriös zu finanzieren ist. Ich kenne die personellen Alternativen in Berlin nicht, also kann ich nicht konkreter werden. Aber ich will hoffen dass sie solche Personen haben und dass sie von den Leuten auch gewählt werden. Ich hab als Niedersachse nämlich eine Lust Berlin mit Geld zuzuschütten weil es mit dem eigenen nicht umgehen kann (Länderfinanzausgleich)
 
@DennisMoore: Und wer ist das? CDU? Linke? FDP? anderer SPD Kandidat? Es interessiert sich dort oben doch kein Schwein dafür, wie überall anders auch. Und zu sozialen Einrichtungen nein zu sagen, in einer Stadt, wo die Arbeitslosigkeit groß ist, klingt für mich auch nicht besonders weise.
 
@DennisMoore: Berlin hat politisch mehrere Probleme. Eines sind die Wähler in Ostberlin, wo eine riesiger Haufen Alt-Sozialisten sitzen und in guter alter Tradition auch noch die Linke wählen würden, wenn dies automatisch ihre Hinrichtung bedeuten würde. Zusätzlich ist die CDU in Berlin mit einer größeren Menge von profillosen Personen besetzt, dass man hier nicht von Konkurrenz sprechen kann. Was bedeutet das: Es wird weiterhin rot, röter am röstesten gewählt und Entscheidungen getroffen, die das Schulsystem abtöten und eben NICHT dafür sorgen, dass firmen und interessante Arbeitsplätze in die Stadt kommen. Wenn man ehrlich ist, ist die Stadt wirtschaftlich tot ... und jeder, der hier Karriere machen will und nicht in den Bereichen Jura, Politik, Werbung, Mode oder Marketing arbeitet, wird früher oder später weggehen. Ich denke das trifft die Situation ganz gut. Aber zumindest gibt es breite Straßen, damit die ganzen Leute, die viel, viel Zeit haben auch ordentlich Platz zum demonstrieren haben ... ;) Berlin ist vermutlich die Stadt in Dtl., die für Studenten am interessantesten ist ... und für Arbeitnehmer am uninteressantesten ;)
 
@JoePhi: Ich denke wenn eine Firma nach Berlin geht, dann gehts hauptsächlich ums Posen. Hey, wir sind wichtig, wir haben ein Büro in der Hauptstadt. Ach, ich könnte mich noch stundenlang da reinsteigern weil es so viele Dinge dort gibt die einem nicht passen können, aber ich will hier ja nicht den Sarrazin machen ;)
 
@DennisMoore: Wo kommst du eigentlich her?
 
@gibbons: Niedersachsen. Das schrob ich schon. Wir hier sind auch recht verschuldet, aber immerhin bemühen wir uns das es besser wird und schmeißen nicht unnötig Geld zum Fenster raus.
 
@DennisMoore: Hä, das ist aber nicht dein Glanztag heute. Aus einem Empfängerland kommen und sich über den Länderfinanzausgleich aufregen - wirklich sehr witzig Kollege!
 
@Metropoli: Find ich ja auch nicht gut, aber wie gesagt: Niedersachsen bemüht sich um Schuldenabbau und nicht darum noch mehr und mehr zu machen.
 
@DennisMoore: Naja, die westlichen Bundesländer außer Bayern u. BaWü sind alle ein schlechtes Vorbild, wenn es um Verschuldung geht, und die meisten ihrer Bürger machen es nach. Unter Schuldenabbau versteht man heute, dass man statt 50Mrd. Euro Neuschuldenaufnahme nur 40Mrd. aufnimmt. Es liegt mir fern ernsthaftes Bemühen um Schuldenabau zu zerreden, aber mir ist der Glaube daran abhanden gekommen, sowohl auf Bundes, als auch auf Landes- u. Kommunalebene.
 
@JoePhi, Denismoore und an die anderen "AntiBerlin-Stänkerer": JoePhi, Du willst Berliner sein? Kann ich kaum glauben. Warum steht Berlin relativ schlecht da? Weil Berlin eine Großstadt und zudem ein Stadtstaat ist. Schau Dir andere Großstädte an. Ist es da besser? Nee. Obendrein sollte der größte Teil der Deutschen die Schnautze halten, wenn es um Schulden geht. Die haben nämlich alle. Bis auf Bayern, BW und Hessen produzieren nämlich alle nur Schulden. Und die 3 Bundesländer nur deshalb nicht, weil sie durch massive Fördergelder in den 60ern aus dem Sumpf geholt und durch massive Förderungen Industrie angesiedelt wurde. Das geht in Berlin rein platzmäßig kaum oder wie sollte man hier Autoindustrie ansiedeln? Sollen die Autozulieferer in die Stadt liefern oder wie. Die Industrie, die Berlin hatte, insbesondere Siemens, ist Pleite gegangen bzw wurde wegrationalisiert. Dafür kann Berlin nichts, wenn Siemens meint, wir "orientieren uns neu". Außerdem hat Berlin Industrie und ist sehr stark im Bereich Forschung und Entwicklung. ZB sind sie deutschlandführend bei Solartechnik und in der Forschung erneuerbarer Energien. Berlin ist auch wirtschaftlich auf dem aufsteigenden Ast und ist schon lange nicht mehr so schlecht, wie es hier dagestellt wird. Was ist in Bayern, BW und Hessen? Autoindustrie PC-Technik und Banken. Wir hatten gerade ne Krise und es wurden unvorstellbare Milliardensummen investiert. Abfrackprämie, Rettungsschirm, Bankenbürgschaft. Man hätte die Hypo und Commerzbank Pleite gehen lassen sollen und keine Abfrackprämie zahlen sollen für Niedersachsen (VW), NRW (Opel, Ford), BW (Mercedes, Porsche) und Bayern (BMW), nicht die zu vergessenen Zulieferer. Das haben auch Berliner mitfinanziert! Vielleicht wäre dann so manche Großfresse mal auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden. Das vergisst man dann aber wieder mal schnell und brabbelt was von Länderfinanzausgleich... ;)
Aber zur Sache: Warum ist Berlin so schlecht gewesen und verschuldet? Kennt ihr eine andere Stadt die 28 Jahre durch eine Mauer geteilt war? Die im Krieg zu nahezu 70% zerstört war und diese Größe und Bedeutung hatte? Berlin ist noch lange nicht wieder da, wo es mal vor dem Krieg war. Da war es Europas Monopole, stand vor London und Paris. Hatte 4,5 Mio Einwohner, nur mal so als Denkanstoß. Nun mittlerweile sind wir wieder auf dem Weg dort hin.
Warum ist Berlin noch so verschuldet? Weil die Bundesregierung hergezogen ist und die Kosten (Infrastruktur) zu einem großen Teil an Berlin hängenbleiben. Nur mal so ein Beispiel: Die Sicherheitspoller vor dem Reichstag durfte Berlin blechen. Auch mal eben ne knappe Million. Jeden Staatsbesuch finanziert Berlin, weil sie Polizei und Sicherheit zur Verfügung stellen müssen und dafür nicht entlohnt werden. Ganze Polizei-Garden sind dafür abgestellt, alles auf Kosten von Berlin usw. Es gibt noch zig Beispiele.
Weil Berlin über seine Verhältnisse lebt/gelebt hat? Ja das stimmt gewissermaßen. Das machen aber fast alle anderen Deutschen auch und nur in Berlin hat es seine Begründung. Berlin war immer mindestens doppeltversorgt, d.h. als geteilte Stadt gab es alles mindestens 2 Mal. Verbindungen wurden dagegen gekappt (Straßen, Bahnlinien, usw, usw) Die (Wieder-)Verbindung hat viel Geld gekostet. Quasi nur die Wiederherstellung des Status Quo. Die Schwerindustrie im Osten der Stadt wurde Dich gemacht und abgewicklt. Nicht weil sie schlecht war, im Gegenteil, sie war teilweise Marktführer und hatte exzellente Kontakte in den Osten (warum wohl), die uns heute sicher helfen würden. Aber ne man verschärbelt Narva (Glühlampenhersteller) an den direkten Konkurrenten Osram, der als erstes die hochmoderne Fertigungsstrecke demontiert und anderswo aufbaut und dann das Unternehmen plattmacht. Die Treuhand verscherbelt die Wärmeanlagebau GmBH, ein Riese, der Heizkraftwerke baut, derern Auftragsbücher voll sind, der Millionen Barvermögen hat, Grundstücke in Edelflecken von Berlin, ein Unter nehmen das Zig Millionen und aber Millionen wert ist, für 2 Mio DM an einen Betrüger namens Rottman, der das Unternehmen ausschlachtet und sich mit Millionen absetzt (einfach mal Wärmeanlagenbau und Rottman googlen) und wegen Verjährung nicht mal bestraft werden kann. Und nun? Soll man dass Doppelte schließen. Ja Berlin hat(te) 3Flughäfen, 3 Opern und 3 große Universitäten, zig Fachhochschulen, Theater, Museen usw, 3 gigantisch große Klinikkomplexe und Kliniken, die Weltruhm haben (Charité, Bejamin Franklin, UHK). Und welches willst Du jetzt schließen? Wen willst Du rausschmeißen? Und was machst Du mit den Leuten die dann auf der Straße sitzen?

In Berlin werden die Leute ausgebildet, die auch in den Süden gehen, um dort zu arbeiten. Und nach Berlin kommen die Leute zum Studieren und gehen wieder oder bleiben und erschweren den hiesigen Leuten die Jobfindung. Warum? Weil Berlin zB keine Studiengebühren erhebt. Ohne Berlin wäre der Fachkräftemangel noch viel Größer und der Süden säße auf dem "Trockenen". Warum will die Telekom wohl nach Berlin? Lest nochmal den Text! Und warum bleiben sie? Weil in Berlin ehrliche bodenständige Leute leben. Leute, die die Meinung sagen. Die das Herz auf der Zunge tragen und frei heraus sprechen und nicht hinterfotzig hinterm Rücken der anderen dummquatschen. Weil man in Berlin alles!!! hat und haben kann. Weil Berlin kreativ ist und man hier Sachen sieht, die es so nirgendwo auf der Welt gibt. Weil Berlin Trendsetter ist (ich verweise wieder auf die TKom Ambitionen). Weil Berlin Multikulti ist und interessanterweise der Berliner weniger "Probleme" damit hat, als die Nichtberliner. In Berlin leben 198 verschiedene Nationen. In anderen Orten nichtmal so viele Einwohner. Berlin atmet, Berlin ist frei und das nicht nur in den Gedanken. Berlin ist eine der grünsten Metropolen der Welt, hat Wasserschutzgebiete, Wälder, Seen Naturschutzgebiete. Hier steppt der (Berliner)Bär, man kann aber auch seine Ruhe haben.
Letztes Thema, sonst wird das zu lang hier: Wen soll man wählen. Ich denke Rot rot ist die beste Wahl. Natürlich machen sie auch viele Sachen falsch, die anderen Parteien aber sicher nicht besser. Wer hat Berlin in den 90ern erst so richtig in die Krise gebracht? Die CDU um Diepgen, Landowski und Konsorten mit ihrer Bankenaffäre, die Berlin erst den Großteil der Schulden eingebracht hat. Berlin lebt nicht über seinen Verhältnisses, Berlin zahlt die Zinsen der Bankenpleite ab. Der Schaden der Bankenpleite beziffert sich auf unmittelbare 23,3 Mrd €. Das ist mehr als 1/3 der Gesamtschulden. Der Schaden wächst/wuchs aber weiter aufgrund von Zinsen und Verbindlichkeiten und wird ingesamt bei 60 Mrd € liegen. Als Diepgen anfing, hatte Berlin 10 Mrd Schulden, als er ging waren es fast 40 Mrd und wuchs wegen der Zinsen auf jetzt 60 Mrd an.
CDU fällt also flach und wenn ich sehe, dass die zugereisten Neuberliner CDU wählen, kann ich gar nicht so viel Essen wie ich kotzen möchte. FDP? Nicht wirklich :D Die Gründen? Frau Künast versuchst und kündigt als erstes an, dass Berlin eine 30 km/h Zone werden soll :D :D :D Ich hoffe sie verschindet wieder möglichst schnell, denn auf solche Innovation und auf Frau Künast kann ich gern verzichten. Der Grünenboom ist aber auch "Neuberlinerisch" durch die Juppies in Prenzelberg und Friedrichshain verursacht und ich fürchte Schlimmes.
Und unter Rot-rot? Boomt Berlin. Stellt jedes Jahr Rekord um Rekord beim Tourismus auf und liegt mit mittlerweile über 20Mio Übernachtungen auf Platz 2 von Europa. Wowi hat Berlin interessant gemacht. Er push das, was Berlin kann und hat. (Multi)Kultur, Musik, Kunst, Mode, Messe, Lifestil, Kreativität, Wissenschaft und Forschung. Toll wäre es, wenn er einen Großproduzenten nach Berlin holen könnte. Vielleicht einen Chinesen? Die Berliner Verbindungen nach China sind durch Wowi ja ziemlich gut. Dann wäre Berlin wirklich obenauf. Aber das schafft kein anderer außer er. Denn er ist was Bloomberg für NY war. Das Aushängeschild. Ein Sympathieträger, der auch mal feiern geht und frei von Zwängen und ideologischem Denken, und vielleicht gerade deshalb Sympathieträger ist. Und keiner der angestaubten, schmierigen Möchtegernpolitiker, die auch nichts auf die Reihe bringen und sich im Reigen der gesichtlosen, jasagenden Pfeifen einreiht.
Berlin liebt man oder hasst man. Als Berliner liebt man Berlin für immer. Beispiele? Helga Hahnemann. 100 x hab ick Berlin verflucht ... (einfach mal auf den Text hören, der triffts auf den Punkt) http://www.clipfish.de/video/3000361 und der hier genauso http://www.youtube.com/watch?v=I-oOGFnxQRI&feature=related

Und immer mehr entscheiden sich dafür Berliner zu sein.
 
@gibbons: Ok. Berlin wurde mir als Hauptstadt vorgesetzt, ob ich damit einverstanden bin oder nicht. Und was interessiert es mich, ob Berlin Schulden hat oder nicht? Nur weil es die Hauptstadt sein soll??? Wenn eine Stadt nicht wirtschaften kann, sollte man die zur Rechenschaft ziehen, die dafür Verantwortlich sind. Und nur das Unternehmen sich da niederlassen, heißt nicht, das diese dann dort mehr Steuern zahlen. Und btw Berlin ist nur ne Großstadt, dreckig und laut, sonst nix.
 
@skyjagger: Schulden sind Schulden. Deutschland geht das leider sehr dezentral an. Ich finde eine Aufteilung in Bundesländer ziemlich überflüssig, letztendlich betreffen Schulden immer alle. Darum sind wir ja ein Land. Wir können das politisch aufteilen, letztendlich ändert es aber nichts daran.
 
@gibbons: Prinzipiell stimme ich dir zu, aber warum soll man die Schulden nicht da beziffern wo sie entstehen? Da kann man doch sehr gut sehen, wer wie gut wirtschaftet. Und Berlin kann eben besonders gut schlecht wirtschaften.....
 
@skyjagger: Ich weiß nicht ob Berlin es schlecht macht. Ich glaube, das Berlin einfach andere Schwierigkeiten hat. Wie bereits gesagt, wir haben/hatten einen Ostteil zu "renovieren". Das ist bis heute nicht richtig abgeschlossen, wir haben zwei Mentalitäten, wir haben einen hohen Migranten Anteil, wir haben eine große Arbeitslosigkeit. Mit "schlecht gewirtschaftet" ist es leicht kritisiert aber selten wird an die besondere Schwierigkeit Berlins gedacht.
 
@gibbons: "letztendlich betreffen Schulden immer alle" ... Man muß aber schon sehen können wo die Schulden herkommen und da ist die Aufteilung in Regionen (Bundesländer) sinnvoll. Und es kann nicht sein, dass Berlin das nicht vorhandene Geld einfach so mit vollen Händen rauswirft und Restdeutschland dafür zahlen muss. Ich zahle gerne Steuern, aber nicht wenn sie hinterher durch Städte wie Berlin den Gulli runtergespült werden. PS: Ich sagte ja schon das ich die örtlichen Politiker zu wenig kenne um zu wissen wen ich stattdessen wählen würde, aber ich bin mir sicher dass es noch ein paar gescheite Persönlichkeiten gibt.
 
@gibbons: Berlin ist so deutsch wie ich Franzose bin! -.- Wenn Berlin mal deutsch wäre, wär das auch ned so ein stinkendes, verkommenes, überschuldetes Loch =)
 
@DennisMoore: Dann gehe doch von denen Örtlichen Politikern aus. Schenkst denen glauben?
 
@ratkiller: Ich kann deinen Kommentar nun überhaupt nicht nachvollziehen. Entweder du beteiligst sich sachlich an der Diskussion oder halte dich bitte raus.
 
@gibbons: Gemeinde, Kreis, Land??? Gemeinde: ja, Kreis: ja, Land: bedingt.
 
@gibbons: so ein irrsinn. MEINE Hauptstadt?Ja schön, dass man mich überhaupt nicht gefragt hat. Irgendwelche Greise haben das entschieden, von Bonn nach Berlin zu ziehen und ich soll das repräsentativ auch noch gutheißen? Nicht falsch verstehen, mir ist im Grunde egal aus welcher Stadt heraus unser Land politisch in den Dreck gezogen wird, das Problem sind die Leute die es tun, aber vom Volk gleich noch zu verlangen, jede Entscheidung mitzutragen, obwohl es gar nicht gefragt wurde, halte ich für sehr albern. Ob man sich nun "wie ein deutscher" fühlt oder nicht. Viel wird über die Kpfe derer hinwegentschieden, die hier leben und deshalb muss man sich auch nicht darüber wundern, dass vielen die Politik egal ist, weil es schlicht und ergreifend oft nicht um die Bürger geht. Berlin ist Prestige, Aushängeschild für dieses Land, sowohl positiv als auch negativ, also Wirtschaftsstandort und sozialer Brennpunkt zugleich...aber eines ist Berlin, eindeutig zu dezentralisiert alles... null Konzept
 
@Rikibu: Bonn war immer nur als Provisorische Hauptstadt gedacht. Berlin war sonst "immer" Hauptstadt Deutschlands. In sofern wäre die Frage danach Überflüssig gewesen, da das Hauptstadt geworden ist, was es auch vorher war.
 
@gibbons: die dortige politik und das verhalten machen die metropole zu einer pleitemetropole, das ist selbstverschuldet. Im länderfinanzausgleich rangiert berlin bei den pro kopf erhaltenen zahlungen weit abgeschlagen an erster stelle, das es schon eine frechheit gegenüber den geber sowie anderen nehmerländern ist. Sorry aber was ist am ubahn und busnetz in berlin so besondern? Hat in der form nahezu jede andere größere deutsche stadt auch. Das einzige was in berlin viel passiert sind investitionen in prestigeobjekte bei denen viel geld verbrannt wird (wenn man sich die summen anschaut was in den berliner bahnverkehr - db - inkl neuen hbf gebuttert wurde und mal stuttgart 21 daneben stellt, der witz dass überhaupt jemand gegen stuttgart 21 demonstriert). Dann noch solche kommentare vom berliner finanzsenator dass die bw regierung ihren finanzhausaufgaben machen soll wenn sie nicht so viel in den topf werfen wollen - von utopieprojekten wie "free wlan for all" ganz zu schweigen, sowas überhaupt in betracht zu ziehen bei der finanzlage, einfach nur lachhaft udn eine frechheit gegenüber allen anderen bundesländern.
 
@0711: Dein erster Satz ist leider richtig. Deshalb entschulded der Bund Berlin auch nicht. Danke Herr Landowski, saubere Arbeit :-(
Wen's interessiert: http://tinyurl.com/4qqg4a2
 
Mal einige Gedanken zur Telekom. Ich finde diesen Anbieter seriös und gut. Vorher hatte ich einen Vertrag mit "freenet". Da gab es öfter mal einen Aussetzer. Nun bin ich schon seit über einem Jahr bei der Telekom. Alles läuft einwandfrei. Gut, es ist nicht der billigste Anbieter, doch ich bin vollauf zufrieden. Mein Anschluss ist 6000. Jeder Speedtest zeigt "Sehr gut" an. Zuverlässig ist die Telekom. Ich fühle mich in sicheren Händen. - Ich schätze, dass der Ausbau der Telekom der Stadt Berlin einiges bringen wird.
 
@all: Berlin is a savage beast. Diese Stadt muß man aushalten können. Ist sie zu stark, bist du zu schwach. Dummbabbelnde Provinzheinis (egal ob aus Ost oder West), die nicht erkennen was diese Stadt alles zu bieten hat verdienen sie nicht und werden von ihr gnadenlos verdaut und wieder ausgespuckt. Die Stoibers dieser Welt haben in Berlin nix zu suchen, für die gibt's Potsdam ;-). Klar hat eine Monster-City auch Monster-Probleme, aber dieser Organismus lebt trotzdem - und das ist die Besonderheit an Berlin - diese Stadt ist lebendig wie keine andere in Europa.
 
@DennisMoore: so gehts mir auch bei Hamburg man ist glücklich da weg zu sein
 
Lieber Dennis Moore, Parteipolitische Worthülsen haben wir schon genug im Alltag. Sowas brauchen wir nicht auch noch auf WF. Leute, die in Berlin wohnen, haben Gründe dafür, warum sie so wählen, wie sie wählen.
 
@pool: Ja, sie denken dass es mit dieser Politik besser wird und übersehen dass es schlechter wird und die Stadt trotz Massen an Geld von Bund und Ländern quasi pleite ist. Und trotzdem glauben sie immer noch das es besser werden muss, weil eben sie Worhülsen der Politiker das suggerieren. Ich hab ja nichts gegen soziale Politik, aber man muß immer gegenrechnen ob es finanzierbar ist. Aber hey, finanzierbar ist - zumindest nach Aussage der Linken - alles. Man muß nur die Reichen zur Kasse bitten ^^
 
"Telekom School of Transformation" ... Die Borgs lassen grüssen, das Asimilieren kann beginnen. *ironie*
 
...und wieviele Mrd. kostet der Spass dann wieder ? Der Kunde darfs zahlen, die Aktie bleibt weiter unten. (Bin Gott sei dank kein Telekom-Kunde mehr...)
 
@pubsfried: Na dann kanne s dir ja egal sein was der Spaß kostet :)
 
@gibbons: nicht solange derBund Mehrheitseigner ist und das auch mitfinanziert. der Bund sind faktisch wir... und ab da geht uns die ganze Sache sehr wohl was an...
 
vielleicht hört der vorstand viel techno?
 
@Bergilein: der muss dann aber von duisburg her ganz schön laut scheppern, damit in berlin was ankommt.
 
Große Unternehmen haben selten edle Motive, der Staatskonzern Telekom ist sicher scharf auf Brandenburg als Tarifgebiet. Dass man da im Vergleich mit Darmstadt und Bonn beträchtliche Lohnkosten sparen kann dürfte den Herren wohl bekannt sein.
 
@Metropoli: In Brandenburg, in Brandenburg, ist wieder jemand gegen eine Wand gegurkt.... *sing*
 
@Rikibu: Sagt mir nix, sollte man das kennen?
 
Die Telekom hat in Bonn genug abgesahnt und sucht jetzt eine neue dumme Stadt, wo wieder abgesahnt werden kann.
 
voll okay, würde ich auch so machen.
 
wenn der Service dadurch besser wird oder die Leute besser arbeiten durch den Stadtwechsel. bitte
 
Hört sich irgendwie nach Entlassung an für manche Mitarbeiter.

Da wird die Arge mal wieder viel zu tun haben. Denn nicht jeder wird

mit gehen können, gleich bis nach Berlin.

Naja so ist das ebend mit den Unternehmen.
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