Papierloses Büro? Nachfrage nach Druckern legt zu

Wirtschaft & Firmen Die weiter steigende Verbreitung von digitalen mobilen Geräten und Online-Diensten lässt den Bedarf an Informationen auf Papier nicht sinken. Die Nachfrage nach Druckern und Multifunktionsgeräten legt sogar kräftig zu. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Habe mir auch erst dieses Jahr ein Multifunktionsgerät gekauft. Farblaser mit Scanner und dann auch noch netzwerkfähig. Auch im Geschäft drucke ich oft Unterlagen aus, so habe ich schlichtweg schnelleren Zugriff auf das benötigte. Allerdings könnte man natürlich auch das online System schlichtweg dahingehend verbessern, dass es übersichtlicher und schneller arbeitet. Dann müsste man nur noch die Papierzettel wie Lieferscheine einscannen können (am Arbeitsplatz und nicht an einer Drucker/Scanner/Kopierer Sammelstelle) und man hat alles online... und halt das Original noch in Papierform.
 
@pandamir: Das Problem sind, besonders in Deutschland, die Unterschriften. Ansonsten sind wir von einer papierlosen Zukunft nicht mehr weit entfernt.
 
@bgmnt: richtig, und es wird auch noch ne ganze weile dauern bis digitale signaturen sich (hierzulande) durchgesetzt haben. insbesondere was die fälschungs-sicherheit angeht...
 
@pandamir: Ich finde man müsste Lieferscheine oder so nicht mehr als Papier beilegen, sondern als Aufdruck aufs Paket realisieren. Vielleicht als 2D-Code. In so einen Code passt alles was auf einer A4-Seite steht und wenn man mehrere A4-Seiten bräuchte nimmt man halt mehrere Codes. Schon hat man was gespart. Falls Archivierung benötigt wird, kann man diese Codes ja scannen und in ein EDV-System speichern. Oder ein PDF bauen.
 
@DennisMoore: Wäre ich sofort dafür. Ich habe hier Ornderweise Lieferscheine rumstehen, inkl. den Bestellungen in Kopie, damit ich die auch richtig zuordnen kann. Die Bestellungen sind nämlich im System als pdf hinterlegt. Imho geht es schon mit weniger Papier, wenn das System entsprechend angepasst wäre und Lieferscheine von allen Firmen national und international in papierloser Form bereitgestellt werden würden.
 
@pandamir: Ja, aber leider ist da immer noch viel zu viel hätte, wäre, wenn dabei. Und dann sind da ja auch noch diese Aufbewahrungspflichten von Papierdokumenten ... Bäääh.
 
@DennisMoore: nicht nur die aufbewahrungfristen lassen dies derzeit nicht zu, schau dir die unterschiedlichen papiere mal an ... wenn ich bedenke das fast alle firmen ihren eigenen CI-scheiss haben und jeder lieferschein, bestellung, rechung anders aussieht ... wenn du es mit eu-weiten papieren zu tun hast, bist erstmal ma suchen ... code wäre wünschenswert, aebr ob das irgendwann mal umgesetzt wird ist mehr als fraglich ... paperless office ... den traum gibt's schon seit den 80er
 
@pandamir: multifinktionsgeräte sind meiner meinung nach schlecht.
wenn eins davon kaputt ist kann man es nicht austauschen.
da hab ich lieber für jeden einsatz ein gerät.
 
@GibtEsNicht: Da gebe ich dir insofern Recht, dass bei einem Defekt die Teile nicht tauschen kann. Meistens kann man aber das andere Gerät weiter nutzen. Ich habe mich deswegen auf nur Drucker und Scanner (und halt den Kopierer) ein- und das Fax weggelassen. 2 Geräte wollte ich nicht rumstehen haben, zumal da das kopieren nicht so ohne umweg (über den PC)funktioniert. Ich persönlich nehme lieber die Problematik des Nicht-Tauschen-Könnens in Kauf, habe dafür aber nur ein Gerät rumstehen :)
 
papierlos ist eine Illusion von ein paar verblendeten Beratern
 
@iSUCK: wenn die Technik besser wird und Papier/Toner/Tinte teurer wird, wird es Realität.
 
@iSUCK: Absolut falsch, selbst ein Unternehmen wie die Alianzversicherung in Frankfurt arbeitet inzwischen bis auf Endkundenschreiben papierlos. Es ist nur die Frage was man investieren kann und möchte. Aber selbst für kleinere Unternehmen sind Lösungen wie die von Docuware durchaus bezahlbar und funktionieren tausend mal schneller als sich Papier aussem Ordner zu suchen. Und mit der richtigen Hardware und Sicherung sind die Sachen auch bestens aufgehoben. Es ist ganz sicher keine Illusion, mehr eine Frage des Wollen und Können.
 
@iSUCK: Diese Illusion ist keine. Diese Bewegung findet bereits statt ohne, dass du's als Kunde merkst. Papierlos sind wir noch lange nicht, aber langsam aber sicher steuern wir darauf zu.
 
@Saiba: Und das ganze Papier, das dann gespart wird, landet bei mir als Werbung im Briefkasten. Zumindest kommt es mir in letzter Zeit so vor.
 
@matterno: irgendwann ist Papier auch für die Werbetreibenden zu teuer/lohnt sich nicht mehr. Wird zunehmend auch elektronisch gemacht.
 
Das stört mich bei uns auch. Je mehr Sachen wir in die EDV auslagern desto mehr Drucker und Papier brauchen wir für Anweisungen, Scheine und Bestätiungen aus dem System.
 
Ist doch eigentlich logisch. Je mehr elektronisch gespeichert wird, desto größer ist auch der Bedarf diese Informationen offline nutzbar zu machen. Das gilt insbesondere durch die immer weiter steigende Verbreitung von DRM-ähnlichen Systemen, welche Informationen von jetzt auf nachher unbrauchbar machen können.
 
Solange man gesetzesbedingt jeden Dreck 10 oder mehr Jahre lang im Geschäftsbereich aufbewahren muss, ist das "papierlose Büro" eine Utopie eines gelangweilten an einer Uni beschäftigten Theoretikers...
 
@Rikibu: Jup. Das unterschreibe ich so wie es da steht. Mein Dad ist Steuerberater und was der an Ordner von seinen Mandanten aufbewahren muss ist echt grausam. Soweit ich das mitbekommen habe, auch noch mit unterschiedlichen Lagerzeiten. Da brauchste ne ganze Halle.
 
@pandamir: ja es gibt verschiedene Aufbewahrungsfristen. Der Witz ist, sowas wie Thermopapier ist gesetzlich gesehen gestattet als Quittungauszuhändigen, für die gesetzlich vorgeschriebne Lesbarkeit von 10++ Jahren musst du als Quittungssammler selber sorgen, absolut albern. Wir hatten letztens den Fall, dass in einer Firma ein Keller schön fein säuberlich als Buchhaltungsarchiv genutzt wurde und sich Mäuse durch die ordner gefressen haben. Der Buchhalter hatte fast nen Herzinfarkt...
 
Also ich sehe noch keine Papierlose Zukunft auf uns zukommen. Ich bin Student und ich finde es einfach extrem unpraktisch am Bildschirm z.B. Skripte zu lesen oder einfach nur an meinem Laptop mitzuschreiben. Ich ziehe es vor, mir meine Skripte und ähnliches auszudrucken. So kann ich es erstens besser lesen und zweitens besser vermerke darauf machen. Und mit dieser Meinung stehe ich definitiv nicht alleine da!
 
@seaman: Von daheim im Chefsessel und mit großem Bildschirm sähe es dann aber auch gleich wieder viel entspannter aus ;)
 
@seaman: Das glaube ich dir gerne. Ich hatte mir in meinen letzten drei Semestern die Mühe gemacht alle Hand-Mitschriebe in der FH daheim nochmal sauber auf den Rechner zu übertragen. War teilweise eine richtige sisyphus Arbeit, hat mir aber was gebracht da ich den Stoff nochmal vor Augen hatte. Meine Profs wollten teilweise dann die Dateien für ihre eigenen Skripte, kein Problem. Da Problem waren aber eben Skripte und die darauf vermerkten Notizen, da ging es nicht anders als eben das Zeug als Papier zu haben. Und das andere Problem waren oder sind eben noch Zeichnungen, Skizzen, Diagramme etc. Da gab es damals noch keine gescheite und günstige Möglichkeit das Zeug auf dem Rechner mit zu schreiben. Heutzutage würde ich mir ein gescheites Pad mit anständigem Touchdisplay inkl. Zeichenstift und entsprechender Software wünschen und auch anschaffen :)
 
@pandamir: Ja, aber das ist alles eine Frage des Geldes!! ___ Ein Kommilitone von mir macht es z.B. auch so, dass er die Mitschriften zu Hause nochmal sauber am Rechner abschreibt (in LaTeX). Er meint auch, dass es ihm viel bringt, einerseits verbessert er so seine LaTeX-Kenntnisse immer mehr und andererseits arbeitet er den Stoff nochmal nach. Ich habe es auch schon mal so probiert, aber ehrlich gesagt fehlt mir irgendwie die Geduld dazu. Auf der anderen Seite muss ich mich zwangsläufig auch demnächst intensiver mit LaTeX beschäftigen, da ich einfach eine professionelle Praktikums- sowie Bachlor-Arbeit abgeben möchte und das geht definitiv nur mit LaTeX. Office-Suiten (egal ob Libre-/OpenOffice oder MS Office) sind dafür einfach viel zu unflexibel und "kompliziert" in der Handhabung. ___ Aber ok, ich schweife hier immer mehr vom eigentlichen Thema ab, deswegen mach ich jetzt hier Schluss. ;-)
 
@seaman: Es geht auch mit Office :) Und unsere Doktorranden hier verwenden zwar alle auch LaTex, aber die sind mitunter auch ziemlich am abkotzen was das Programm angeht. Ich habe meine Diplomarbeit mit Office geschrieben. Wenn man weiß wie man das Word Dokument am Besten aufteilt dann geht das auch sehr gut. Die einzelnen Kapitel oder Unterkapitel sind nur in dem Hauptdokument eingebunden, gleiches für Bilder und Tabellen. Öffnet man das Hauptdokument ist dort erstmal nicht viel zu sehen, man muss erst die "Links" aktualisieren und schwubs ist alles da. Kostet natürlich auch viel Zeit, aber imho tut es das bei anderen Programmen auch :)
 
@seaman: kommt immer darauf an... ich habe mir gerade nen 16.4" laptop gekauft (hatte mein alter auch, der davor war 15.4") und ich bin das ganze einfach schon sehr gewöhnt, da ich jetzt seit 5 jahren schulische sachen (vorher 4 jahre AHS Oberstufe & Matura und jetzt das erste jahr Fachhochschule) am PC mache - also alles nur gewöhnungssache
 
Ich arbeite privat auch so papierlos wie möglich. Lediglich alles das, was eine Originale Unterschirft beinhaltet, hebe ich auf. Den rest scanne ich ein und das Papier kommt in den Müll.
 
Wobei ich dann wieder bei meinem Lieblingsthema bin, "Verkaufszahlen" Neugeräte für einen neuen Arbeitsplatz, oder Neugeräte als Ersatz für Altgeräte weil Preis für Tintenpatronen + Verschleiß>= Neugerät ? Es gibt diese Teile schon für 100-200€.
 
Ich habe im Geschäft ein papierloses Büro, leider bocken immer noch gewisse Mitarbeiter "Sie wollen halt dennoch etwas in der Hand haben". Man merkt halt, dass ich von 0 und 1, oder dem digitalen Zeitalter komme ;)
 
Ich vermute, ein Großteil der Drucker ging an den Bundestag und die anhängigen Ämter - mit irgendwas muss man das Internet ja ausdrucken. ;)
 
wenn papierlos, dann müssen geräte wie tablet pcs her. alles kein problem, doch nicht jeder kann sich so etwas leisten. also denke ich, dass es in zukunft weniger paper werden wird, aber ganz papierlos nie.
 
Papierloses Büro? Sagt das doch bitte mal dem Finanzamt!
 
@The Grinch: Wieso? Immerhin gibt es jetzt ELENA.
 
@Johnny Cache: Mach Dich Selbstständig und dann reden wir weiter! Und ELENA hat nichts mit dem sonstigen Papierkrieg zu tun, den man erfüllen muss um vor dem Finanzamt bestehen zu können. Lass einfach mal eine Buchprüfung des Finanzamts über Dich ergehen, dann weiss Du was ich gemeint habe ;)
 
@The Grinch: Hab schon als Personaler gearbeitet... und selbstverständlich war mein Hinweis erotisch gemeint. Hab nur wieder die Tags vergessen. ;)
 
www.docuware.de - das papierlose Büro!

Habe da schon sehr viel gesehen, die Lieferscheine / Rechnungen usw werden nach dem Scanner manchmal sogar ganz vernichtet und man kann mit digitalen Stempeln die Dokumente im Unternehmen weitergeben!
 
Papierloses Büro ist eine Utopie. Wir haben es schon versucht, aber als Mechanischer Betrieb...Keine Chance
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles

Forum