Forscher machen JPEG-Bilder fälschungssicher

Multimedia Forscher der University of Cambridge haben ein Verfahren entwickelt, mit dem Anwender ihre JPEG-Bilder davor schützen können, von anderen manipuliert zu werden. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
d.h. kann man es nicht faelschen aber auch nicht vervielfaeltigen, oder
 
@-adrian-: "Es führt bei einer erneuten Speicherung des Fotos aber zu deutlich erkennbaren Bildfehlern" - ich verstehe es so, dass man es vervielfältigen kann, aber nicht bearbeiten. Alles andere wäre wohl auch sinnlos, oder?
 
@CherryCoke: Man kann sie sowohl editieren als auch reproduizeren, das einzige was nicht mehr geht ist sie erneut zu komprimieren.
 
@Johnny Cache: Denke nicht. Wenn du ein Bild editierst und danach speicherst, wird es ebenfalls nochmals komprimiert und dann entsteht eben oben beschriebener Effekt.
 
@timmy: Nur wenn ich es nicht lossless speichere. Allerdings habe ich dann natürlich ziemliche Unterschiede bei der Dateigröße.
 
@Johnny Cache: Dann kannst Du es allerdings nicht mehr als JPEG speichern, welches niemals lossless ist.
 
@JanKrohn: Njein, selbstverständlich wird auch das gehen, allerdings nicht ohne massive Korrekturberechnungen welche den Schutz beseitigen. Praktikabler wäre es auf jeden Fall lossless zu speichern.
 
@Johnny Cache: Auch dann greift der Schutz im Prinzip noch. Denn ich könnte ja, um die Echtheit eines Bildes zu überprüfen, dieses öffnen und erneut komprimiert abspeichern. Hab ich dann ein bearbeitetes Bild ohne Wasserzeichen, sieht es dann immer noch normal aus. Ich weiß, es kann nur dann echt sein, wenn ich es mir durchs erneute Speichern versaue.
 
@mh0001: und kann ich nicht nach der Manipulation das Wasserzeichen selber einfügen?
 
was is bei nem screenshot?
 
@Sebush McChill: Bei einem Screenshot dürfte das selbe Phänomen auftreten wie bei der ursprünglichen geschützten Bilddatei selbst - das Muster ist ja Teil der Bilddaten, wird also beim Screenshot mitgenommen.
 
@CherryCoke: Ich würde es dann als PNG speichern und schon gibt's das Problem nicht mehr.
 
Toller Schutz. Und der passende Crack heißt, einfach ein Screenshot vom Bild machen und weiter bearbeiten...?
 
@knoxyz: Wir sind hier nicht beim digitalen Radiergummi ;)
 
@knoxyz: na sicher isses nen toller schutz .. hier gehts ja nicht drum dass es nicht kopiert werden kann sondern dass du nachweisen kannst dass es das original ist :) naemlich das wasserzeichen ist dann nicht mehr im bild
 
@-adrian-: Blödsinn, dann mache ich einfach einen Screenshot, bearbeite das Bild nun nach meinen Wünschen und mach das Wasserzeichen einfach nochmal rein. Besonders einfach wirds dann wenn dann irgendwelche Standardtemplates verwendet werden.
 
@knoxyz: Selber Gedanke!
 
@knoxyz: Wenn du von dem Bild ein Screenshot machst, ist das nichts anderes, als es ganz normal in den Arbeitsspeicher eines Bildbearbeitungsprogramms zu laden. So oder so, das Bild liegt nun unkomprimiert im Speicher mit weniger deutlich erkennbarem Wasserzeichen vor. Speichert man es erneut als JPG ab, so wird das Wasserzeichen deutlicher - egal ob es vorher mit der Öffnen-Funktion eines Bildbearbeitungsprogramms oder mit der Drucken-Taste auf der Tastatur geladen wurde.
 
@-adrian-: gut das Photoshop die Funktion Content-Aware Fill bietet ;)
 
Man sollte sich vielleicht auf das Wort "Fälschungssicherer" einigen :)
 
1. Wäre es schön, dass auch mal anhand eines echten Fotos zu sehen, und nicht nur mit dem Beispielbild, da ich schon gerne das Resultat bei einem farbenfrohem Bild sehen möchte.

2. Kann ich mir nicht vorstellen, dass es wirklich schützt. Wenn ich das Bild in einem anderen Format abspeichere, kann der Schutz schon vollkommen hinfällig sein, weil man sich bei dem Schutz ja auch die Eigenart der Kompression zu Nutze machen muss, damit der versteckte Hinweis sichtbar wird.
 
@sushilange: Die News heisst ja auch JPEG-Bilder - ich gehe mal davon aus, dass das Schutzmuster nur dann sichtbar wird, wenn das geschützte Bild als JPEG gespeichert wird. Macht aber dennoch Sinn - solange das Muster Teil der Bildinformation ist, kann ich durch Speichern des Bildes als JPEG dieses sichtbar machen und somit Information zum Urheber des Bildes erhalten. Wenn also jemand Bilder als seine eigenen ausgibt, und ich einen anderen Urheber vermute, kann ich das Bild als JPEG speichern und schauen, ob ein Schutzmuster sichtbar wird... bzw. umgekehrt wenn jemand einem bestimmten Urheber ein Bild zuschreibt prüfen, ob dessen Schutzmuster auch sichtbar gemacht werden kann, falls nicht so handelt es sich um eine Fälschung
 
@FenFire: Wenn ich das Bild aber klaue und in einem anderen Format abspeichere und hochlade, dann nützt es dem Urheber nichts, das Bild wieder als JPEG abzuspeichern, weil die Informationen durch das andere Format und dessen Komprimierung verloren gegangen sein könnten.
 
@sushilange: Genau. Und eben durch den Verlust ist ja nachgewiesen, dass es sich nicht um ein Originalbild handelt und dieses manipuliert worden sein könnte :) Es soll nicht schwer sein, das Muster zu entfernen - es soll schwer sein, das Originalbild zu verändern und dabei das Muster zu erhalten. (Stell Dir einen Geldschein vor - den Sicherheitsfaden rauszureissen oder sonstige seiner Sicherheitsmale zu entfernen ist durchaus möglich. Es ist aber nicht einfach einen falschen Geldschein herzustellen, der dennoch die Sicherheitsmerkmale aufweist. Es geht bei diesem Schutzmuster um das Erkennen von Fälschungen).
 
@FenFire: Nee, es geht darum, dass das versteckte Muster erhalten bleibt, weil es eine Art Wasserzeichen ist, mit der man nachweisen kann, wer der Urheber ist. Wenn ich ein Bild habe, in dem die Info nicht mehr drin ist und jemand anderes eines hat, wo die Info drin ist, dann kann keiner nachweisen, von wem das Bild ist. Das ist ja das Problem, was es aktuell gibt. Ziel soll es ja sein, dass derjenige, der ein Bild geklaut, dadurch entarnt wird, dass man in seinem Bild den Urheber rauslesen kann. Aber diese Info geht wie gesagt sicherlich verloren, wenn man das Bild in einem anderen Format als JPEG speichert. Und damit ist der Schutz völlig nutzlos.
 
@sushilange: es wäre doch ebenso verdächtig, wenn ich ein Bild auf einmal als PNG bekomme
 
Unsinn - aber vervielfältigen eben nur als JPEG, nicht in anderen Formaten
 
@DRMfan^^: Hab ich mir auch gedacht. Etwas unsinnige Technologie. Und im Profisegment wird sowieso lieber mit TIF oder ähnlichem gearbeitet. JPG ist mehr für den Endgebrauch, weniger für die Verarbeitung. Keine Ahnung, was das jetzt bringen soll.
 
verstehe ich nicht...habe das jpg eben gespeichert - geöffnet und nochmal mit schlechterer quali gespeichert...nichts mit "VOID"
 
@jdoe2k5: Hab mir eben ebenfalls das Beispielbild von der Herstellerseite angesehen. Egal was ich gemacht hatte: komprimiert, bearbeitet, vergrößert, verkleinert und jedesmal als jpg gespeichert - von dem Schriftzug war nie etwas zu sehen.
 
@jdoe2k5: Habs auch mal probiert. Das VOID erscheint nur bei bestimmten Kompressionsraten. Wenn man das Bild in paint.net öffnet und als jpeg speichern will, kann man die schön einstellen und die Veränderung sehen.
Fazit: Bei den meisten Kompressionsraten sieht man gar nix.
 
Schön und gut was die Forscher so forschen. Aber wie verhält sich das JPEG, wenn ich ein Screenshot davon mache und das Screenshot bearbeite? Auja.. Fälschungssicher :>
 
@tatata: Du hast meine Idee raubkopiert! :-)
 
@tatata: Das war auch mein erster Gedanke. ;)
 
@tatata: toll nur ist das keine Alternative bei nem Hochaufgelösten Bild. Weil dein Screenshot wird die Auflösung deines Bildschirms haben und das ist dann schon nochmals ein gutes Stück weniger als bei ner gescheiten Aufnahme. Zudem ist die Quali eines Screenshots auch nicht vergleichbar mit ner gleichaufgelösten Originaldatei. Es kommt eher so das JPG an Bedeutung verlieren wird als das jetzt alle Screenshotten.
 
@Makaveli: Es gibt bereits Screenshot-Programme, welche horizontal und vertikal scrollen und "screenshooten". Also wenn man das Bild mit 100% anzeigen lässt und dem Programm mitteilt es soll einen Screenshot machen, hat man das ganze Bild - Pixel für Pixel.
 
@tatata: Nene so einfach is dass nich mit dem Screenshot. Mit nem Screenshot kannste nur maximal die Auflösung aufnehmen wie das Bild angezeigt wird. Wenn dass Bild aufm Screen aber nicht in Originalgröße dargestellt wird, was dir bei hochauflösenden Bilder 100%ig passieren wird dann kannste die Fälschung schonmal anhand der Unterschiedlichen Auflösung erkennen.
Fälschungssicher ist das Ganze aber trotzdem nicht. Da gibts wege solche "Sicherungen" zu umgehen.
Meiner Meinung nach ist die einzige Möglichkeit zu erkennen ob es sich um eine Fälschung handelt oder nicht die Dateien einfach zu vergleichen. Ein Programm zu schreiben welches Byte für Byte die Dateien vergleicht ist in einer Stunde(wenn überhaupt) gemacht...
 
@Viceinator: ALT + DRUCK ?
 
@ds94: Is auch nurn Screenshot der in der Zwischenablage gespeichert wird...Umgeht nicht das Problem mit der Auflösung!
 
@Viceinator: jo datei öffnen --> MD5 / SHA checksumme ziehen und in variable speichern, datei 2 öffnen MD5 / SHA chechsumme ziehen und in variable speichern: if (checksumme1 == checksumme2){valid();}else{void();}
 
@tatata: ja.. dann haste dass wasserzeichen naemlich nicht mehr drin.. somit ist es eine faelschung .. clever oder
 
@tatata: Wieso Screenshot???? Wenn es nur mit den Algorithmen der JPEG Kompression funktioniert, reicht doch ein reines Kopieren der Bitmap. Danach als PNG z.B. speichern... würde es ja toll finden, wenn sie beim Artikel eine solche JPEG file mit anbieten würden.....
 
@DevilWearsPrada: Oder einfach gar nicht kopieren und so als PNG speichern................. :D
 
mal was ganz einfaches : snipping tool unter windows 7
 
sobald man aber das dateiformat verändert, ist es hin mit dem schutz. von jpg in tiff und von tiff zurück in jpg, schutz weg.
 
@gibbons: Nein, ist es nicht. Selbst wenn du als Zwischenschritt von JPG nach TIFF unkomprimiert speicherst, komprimierst du es sobald du es wieder als JPG speicherst, wodurch dann entsprechende Muster entstehen.
 
@Johnny Cache: Also bei mir hats geklappt.
 
@gibbons: Das Muster steckt in der Bildinformation, solange das TIFF bei der Kompression keinen Verlust an Bildinformation bewirkt, sollte der Schutz erhalten bleiben. Das ist aber ok, das Bild ist ja inhaltlich noch das Originale, darf also das Wasserzeichen weiterhin beinhalten. # Ich hab's mal mit dem Demobildchen von der Webseite der Forscher probiert, man muss einen hinreichend hohen JPGE-Kompressionsfaktor verwenden, um das Muster sichtbar zu machen (allerdings bekam ich keinen Schriftzug, sondern so eine Art regelmäßiges Zopfmuster - habe IrfanView verwendet).
 
im grunde ein mehre layer bild (siehe gif, tif etc)... nix neues und auch NICHT fälschungssicher und es führt NUR im orginal zur eindeutigen identifizierung... is wie dieser psydo key schutz (radiergummi)... verspricht viel, aber im grunde nutzlos.
 
omg das is wieder eine augenwischerei.... jetz werden fotoapparate wohl damit ausgestattet und für teuer geld an unwissende verkauft die sich damit etwas sicherer fühlen und am ende hat es rein garnichts gebracht, ausser dass sie die wirtschaft angekurbelt haben.
 
noch mal fuer alle.. das ist ein schutz vor manipulation nicht vor vervielfaeltigung -.-
 
Screenshots wird es immer geben!
 
@alexmat: Ja und? Das Verfahren dient ja auch nicht zum Schutz vor Vervielfältigung.
 
Was passiert wenn das Bild gescaled wird, zb auf einer Webseite? Oder wenn man einfach ein Screenshot davon macht, oder einen simplen Korrekturfilter drüberlaufen läßt?
 
@lutschboy: Wenns hochfrequente Raster (AM-Raster oder FM-Raster) sind, dann bringen Korrekturfilter nichts, weil sie das nicht erkennen. Man müßte einen neuen schreiben oder man pinselt einfach mit nem soliden Brush drüber.
 
ein Bildschirmdruck wird sicherlich keine Verzerrung etc. herbeiführen.
 
nur mal so ne dumme frage.. was ist denn, wenn man es klassisch mit der drucktaste kopiert und so speichert? ^^
 
@Andi germany: Nach dem Kopieren per Drucktaste hast Du auch keine andere Bildinformation im Speicher als nach dem Öffnen der das unsichtbare Schutzmuster enthaltenden Datei (mal vorausgesetzt, Deine Bildschirmauflösung reicht zum Darstellen des Bildes). Ergo: Du hast das Bild incl. des unsichtbaren Musters, hättest also die Bilddatei auch gleich direkt verwenden können ;)
 
Dann rekomprimiere ich das Bild einfach, sehe wo das "VOID" steht und gehe da im Original einfach kurz mit nem Photoshop-Pinsel drüber. Problem gelöst.
 
@DennisMoore: Das ist aber natürlich aufwändiger als ein einfaches "Kopieren, als das eigene ausgeben", und ob's ganz so einfach geht... mit entsprechender Mühe vermutlich, aber ist es dann noch praktikabel? Hängt vom Einsatzzweck ab, nehmen wir mal an ein Verkäufer bei eBay könnte mit entsprechender Software kinderleicht seine Bilder kennzeichnen, um im Falle des Bilderklaus durch andere Verkäufer nachweisen zu können, dass diese eigentlich von ihm stammen...
 
@FenFire: Das Scannen nach diesen Rasterbereichen und das Entfernen selbiger ginge sicherlich auch per Programm oder Plugin für Bildbearbeitungsprogramme, also halb oder ganz automatisiert.
 
@DennisMoore: Aber die Idee ist ja gerade, dass durch das Entfernen des Wasserzeichens die Fälschung erkennbar wird - ein Fälscher will jedoch etwas herstellen, das nach Original aussieht. Wenn Du den Schutz aushebeln wolltest, müsstest Du versuchen, in Deine Fälschung ein Original-Schutzmuster einzubauen. Nicht aus einem Original jenes zu entfernen ;) Siehe [20]
 
@FenFire: Hab grad mal mit Re-Komrimierung des Beispielbildes aus dem Link im Artkel rumgespielt. Das VOID sieht man nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen. Es tritt also nicht bei jeder Rekompression auf. Hab jetzt auch nur ein bißchen oberflächlich dran rumgespielt. Man sollte diese Raster-Geschichte aber relativ gut wieder rausrechnen können. Ich kanns zwar noch nicht, aber mit ein wenig Zeit.....
 
@DennisMoore: Bei dem Schutz geht's aber auch gar nicht ums Rausrechnen ;) Es muss schwierig sein, es in der gewünschten Gestalt reinzurechnen, damit ein Fälscher diese Markierung nicht "nachbauen" und somit vorgaukeln kann, es handele sich um ein Original. Lies nochmal die News, insb. auch die Beispiele im letzten Absatz - angenommen, Reuters schützt seine Bilder mit einem bestimmten Wasserzeichen. Bilder ohne dieses sind nicht von Reuters - wer ein Bild nun auf Echtheit ("ja, dieses Bild ist von Reuters") überprüfen möchte, der speichert es (mit der passenden Kompressionsrate) als JPEG und schaut, ob das erwartete "Reuters-Schutzmuster" erscheint. Falls nicht, so handelt es sich um eine Fälschung (also ein Bild nicht von Reuters).
 
@FenFire: Hä? Und wo das Wasserzeichen fehlt ist dann ne Fälschung zu vermuten? Und was ist wenn ich im Bild ein Detail ändere und es neu abspeichere? Das VOID sieht man nicht, aber es bleibt im Bild drin und ich hab meine Fälschung gemacht. Das dürfte in dieser Art und Weise angewendet unwirksam sein.
 
@DennisMoore: Welche Voraussetzungen sollen das denn sein? Ich habs gestern mit verschiedenen Formaten und Kompressionsstärken und Methoden ausprobiert...nirgends erscheint dieses Wasserzeichen...
 
@Viceinator: Weiß nicht mehr genau was ich eingestellt habe. Ich meine es war JPEG-Kompression unter 50, progressiv aus, 2:1 waagerecht und senkrecht an.
 
@DennisMoore: Aha okay. Habs eben nochmal mit PS probiert. Wenn ich die Datei ganz normal über "speichern unter..." speichere ist auf jedenfall kein Wasserzeichen drin. Aber wenn ich "Für Web und Geräte speichern" nehme und JPEG einstelle ist es bei verschiedenen mittleren Qualitätseinstellungen(45%, 49%, 51%...) bisschen zu erkennen. Bei hoher Qualität gar nicht.
 
Also Fäschungssicher is das Verfahren auf jedenfall nich...Vor allem bei farbigen Bildern stelle ich es mir sehr schwer vor da noch so ein Wasserzeichen erkennen zu können
 
@DennisMoore: "Und wo das Wasserzeichen fehlt ist dann ne Fälschung zu vermuten" - Exakt! Genauer "wo das Wasserzeichen fehlt oder beschädigt ist / nicht so aussieht wie erwartet". Das Ganze ist mit den Sicherheitsmerkmalen eines Geldscheins zu vergleichen - nur wenn dieser die entsprechenden Sicherheitsmerkmale aufweist (hier: das Schutzmuster, das bei entsprechender Speicherung als JPEG sichtbar wird), dann ist er echt. Weist das Ding, das vorgibt ein Geldschein zu sein, die Sicherheitsmerkmale nicht in der erwarteten Form auf, so ist es wohl eine Fälschung.
 
@DennisMoore: Beispiel: Es wird von einer Nachrichtenagentur ein Bild gemacht in dem zu sehen ist, wie in einem Krisengebiet Soldaten auf die Bevölkerung schiessen. Die Nachrichtenagentur kennzeichne ihre Bilder stets mit einem bestimmten Schutzmuster. Nun will jemand das Bild zu Propagandazwecken missbrauchen und retouchiert der Bevölkerung Waffen in die Hand (oder entfernt umgekehrt die Waffen in den Händen der Bevölkerung), postet das ganze ins Web und behauptet "Dieses Reuters-Foto beweist...". Anhand des beschädigten Wasserzeichens lässt sich nun nachweisen, dass es sich bei dem Propagandabild eben nicht um ein Original-Reutersfoto handelt.
 
@FenFire: Aber genau das verhindert dieses Wasserzeichen nicht, denn es bleibt beim Abspeichern genau so im Bild drin wie es vorher auch war. Man müsste es schon über die gesamte Bildgröße ziehen um Manipulationen zu bemerken, bzw. ein Wasserzeichen über vermeintlich heikle Stellen im Bild legen.
 
@DennisMoore: Ja, das Wasserzeichen müsste für einen praktischen Anwendungsfall wohl das gesamte Bild bedecken bzw. sämtliche "kritischen" Stellen, so sehe ich das auch.
 
Was ist wenn man es in eine anderes Format umwandelt (png, bmp)? Was ist wenn man es als pdf ausdruckt? Screenshot und dann wieder einfügt?? und und und... es gibt dutzende Möglichkeiten...
 
"ein verfahren was auch bei geldscheinen eingesetzt wird wurde" und wem hält das auf? die fälscher sicher net. also ist das bei grafik auch kein problem.
 
@snoopi: Nun ja, aber zumindest können die meisten falschen Geldscheine mit entsprechenden Methoden als solche idenfiziert werden (z.B. die Prüfung des Erscheinungsbildes unter UV-Licht, die in manchen Läden an der Kasse geschieht). Der Aufwand, schwer zu erkennente Blüten herzustellen, wird erhöht. Besser als gar nichts, oder? Oder hast Du auch keine Wohnungstür, weil man eine solche ja doch knacken könnte ("und wen hält das auf? die Einbrecher sicher net")?
 
Leute, es geht gar nicht darum, Kopien zu verhindern. Es geht um die Nachweisbarkeit von Veränderungen - lest doch mal die Überschrift der News ;) Der Gedanke ist "nur wenn das erwartete Muster bei der Speicherung als JPEG sichtbar wird, ist es ein Originalbild". Wenn also jemand ein manipuliertes Bild versucht als meins auszugeben (weil ich als vertrauenswürdige Quelle für Bilder zu einem bestimmten Thema gelte, z.B. eine Nachrichtenagentur bin), dann kann nachgewiesen werden, dass es sich nicht um ein solches handelt. Mein Originalbild würde das Muster bei der JPEG-Speicherung aufweisen. Aber bei seiner Manipulation hat er das Schutzmuster gestört bzw. zerstört, und es wird beim Speichern des Bildes als JPEG nicht mehr so sichtbar, wie es das bei einem echten Bild von mir sollte. Natürlich verhindert dieses "Wasserzeichen" keine Fälschung - aber es macht Fälschungen erkennbar, da es für den Fälscher schwer sein dürfte, auch ein original wirkendes "Wasserzeichen" in seine Fälschung einzubauen.
 
@FenFire: Du bist auch ein Held. Es geht darum, dass VOID nicht im Bild zu lesen ist, wenn ich es bekomme. Wenn es zu lesen ist, dann wurde es geändert. Kapiert?
 
@Future Guy: Wer es nicht kapiert bist Du :) Schön aber, dass Du Dein Unwissen auch noch durch entsprechendes Sprücheklopfen besonders peinlich machst. Es geht um ein "Wasserzeichen", das bei Bedarf sichtbar gemacht werden kann (durch JPEG-komprimierte Speicherung). Ein Autor möchte seine Bilder schützen und versieht sie mit diesem "Wasserzeichen". Manipuliert nun jemand das Originalbild (z.B. indem er etwas heraus- oder hereinretouchiert), so verändert er dabei das hochfrequente Raster im Bild. Will jemand überprüfen, ob es sich bei einem vorliegenden Bild um ein Originalbild handelt, so führt er die entsprechende JPEG-Kompression durch. Erscheint das erwartete Muster, mit dem der vermeintliche Autor all seine Originalbilder kennzeichnet, so handelt es sich um ein Original. Erscheint es nicht oder verändert bzw. verstümmelt, so handelt es sich nicht um ein Original. Somit ist nachgewiesen, dass das Bild in der vorliegenden Form nicht vom vermeintlichen Autor stammt und manipuliert worden sein könnte (oder überhaupt nicht von ihm stammt). Siehe den letzten Absatz mit den Anwendungsbeispielen. Das Schutzmuster wird bei Bedarf von jemand sichtbar gemacht, der die Echtheit des Bildes (im Sinne der Zuordnung zu einem bestimmten Autor) überprüfen möchte - gelingt dies nicht, so stammt das Bild nicht von dem gegebenen Autor, zumindest nicht das vorliegende Dateiexemplar. Dies hat nichts damit zu tun, ob es sichtbar ist, wenn Du das Bild erhältst.
 
wirklicher unsinn und geldverschwendung... bild öffnen->print screen drücken->photoshop öffnen->einfügen->speichern, fertig=original ohne alles. kann man auch automatisieren... ich kann nur lachen vor diesem sicherheitswahn...auf dieser welt, nichts ist sicher...
in 2 sek. kann ich so ein bild umwandeln in einem neuen...
 
@taxishop: 1. würdest Du das Muster, das Teil der Bilddaten ist, mit im Bildschirmfoto aufnehmen 2. Selbst wenn das Muster dabei kaputtginge, hättest Du damit genau das gemacht, was nachgewiesen werden soll - nämlich dass es sich bei dem Bild aus Deiner Hand nicht mehr um das Original handelt. Es geht nicht um das Verhindern von Kopien, sondern um Nachweisbarkeit der Echtheit eines Originals!
 
@alle:
Screenshot bringt auch nix. Hab grad mal einen von dem originalen Bild gemacht und es als neue jpeg abgespeichert. Gleicher Effekt wie bei dem originalen, dass bei einer gewissen Kompression das VOID auftaucht.
 
@Virtuoso: Ist doch auch logisch. Das Muster ist Teil der Bilddaten, und was macht ein Screenshot? Richtig, er nimmt die Bilddaten auf ;) Das Muster im Bild ist nicht unsichtbar, weil es auf magische Weise nicht am Bildschirm dargestellt würde, sondern weil es so in das Bild eingearbeitet ist, dass man es mit bloßem Auge nicht sieht.
 
lol... gab es so etwas nicht schon einmal - solche dinge werden recht schnell wieder ausgehebelt.. FAIL...
 
@Horstnotfound: Mag sein, dass jemand einen Weg finden wird, das Schutzmuster nachzuahmen. Aber Deine Argumentation ist in etwa vergleichbar wie die Bundesbank dafür zu verlachen, Sicherheitsmerkmale in die Geldscheine einzubauen, mit dem Argument Fälscher würden diese ja recht schnell wieder aushebeln.
 
ich sehe die meisten plus bei den sinnlosesten antworten, ich hab das Gefühl die Masse kennt sich ned. Aus. Das prinzip der diskreten Kosinustransformation dient zus Speicherung von jpg. Dabei entstehen JPG Artefakte. Durch geschickte Wahl des "Rauschens" (d.h. mathematisch errechnete parameter welche bei einer erneuten transformation muster erzeugen) kurz und knapp was man dagegen tun kann. screenshot ist blödsinn, denn der kopiert das bild ja wieder 1:1 (also mit den bestimmten Parametern) in PNG speichern und verändern macht das zeichen noch nicht sichtbar, aber nach einer transformation sieht man das "beschädigte" wasserzeichen. Aber durch zufällige leichte anpassung der parameter für die rücktransformation "löscht" das wasserzeichen. Das prinzip ist ählich zur steganografie und lässt sich mit gleichen mitteln verhindern. sobald der algorythmus bekannt ist (fals er es nicht schon ist, könnte man auch das wasserzeichen nachträglich wieder hineinrechnen ^^)
 
@wischi: Plus für dich (+) ... mal nebenbei die Frage, wenn ich das Bild in 16 Bit umwandle, um es dann wieder in 24 Bit zurückzuwandeln, ist das Wasserzeichen dann noch zu sehen? Immerhin wird das Wasserzeichen (im Gegensatz zum Beispiel oben) nur ein ganz leichtes Rauschen verursachen (allenfalls um eins, zwei Werte pro Nachbarpixel).
 
Interessant: scrolle ich diese Seite jeweils um ein Pixel, ist das Wort "VOID" im Original-Bild abwechselnd zu sehen und nicht zu sehen. Muss wohl am Panel liegen, welches die 16,7 Millionen Farben nicht wirklich darstellen kann.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles