Microsoft: Auch Bing nimmt am IPv6-Day teil

Internet & Webdienste Der Software-Konzern Microsoft wird sich mit seiner Suchmaschine Bing an dem von mehreren großen Internet-Unternehmen initiierten IPv6-Day beteiligen. mehr...

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Haben die schon wieder von Google geklaut!!!!111einseinself EDIT: Weil ich hier lauter Minus abkriege: http://winfuture.de/news,61183.html
 
@DasFragezeichen: du hast vielleicht ahnung... ipv6 gehört doch nicht google -.-
 
@DasFragezeichen: erkenne nur ich den "Witz" dahinter? oO
 
@Kulli78: Anscheinend ja :/
 
finde ich super, wobei ich immer noch nicht verstehe warum keiner wirklich umsteigen will. ipv6 hat gezeigt das es praxistauglich ist. Der halbe osten verwendet das schon seit jahren (indien zum beispiel). Ich glaube es liegt einfach an der trägheit der ISP's. Die wissen nicht wie sie umstellen sollen und lassen es daher einfach so weiter laufen bis es nicht mehr geht...
 
@Sam Fisher: Weil teilweise immernoch die verbaute Hardware nicht mitspielt und natülich die ISPs nicht wirklich umstrukturieren, sondern lieber über V4 tunneln...
 
@Slurp: weil es viel zu viel aufwand ist umzusteigen. Wenn wir alle Geräte auf IPv6 umstellen müssen, bricht hier das chaos aus. Das ist nicht einfach damit getan die IPs im DHCP zu ändern. Es gibt hier viele Geräte mit statichen IPs die man darüber erreichen muss, wie auch Server. Und die IP Adressen kann sich keiner mehr merken.
 
@granworld: Du weißt aber schon dass der Umstieg langfristig kommen muss und nicht freiwillig ist. Klar wird Chaos ausbrechen, wenn ein Jahrzehnte altes Protokoll abgelöst wird und der große Umstieg erst wenige Wochen vor dem Erschöpfen der IPv4-Adressen passieren wird.
 
@Sam Fisher: Es hat nichts mit Wollen zu tun. Ich will zum Beispiel. Nur macht das mein Provider nicht, weil dafür definitiv neue Hardware nötig wird, die es auch nicht umsonst gibt. Bzw. für mich umsonst schon, nur nicht für den Provider.
 
@Kirill: naja, das mit der neuen Hardware ist so eine Sache. Seit 2004 können alle ausgelieferten Endgeräte (auf Kundenseite) IPv6. Das die Provider ein paar Core Switches und Router tauschen müssen ist klar, aber auch nicht so drastisch wie gedacht, da sehr viele Router das verreits können. Des weiteren kommt die umstellung ja nicht ganz plötzlich, sondern war schon vor 10 Jahren absehbar, das die Adressen knapp werden. Was die oft kritisierte Lesbarkeit der Adressen angeht, ich bin Server-Admin und habe mir einmal das System angeschaut und kann es seit dem auch ganz normal merken und schreiben. Für alel die die denken, dass die Telekom-Techniker alle Router-IP's auswendig wissen und daher nicht umstellen können weil die alle neuen lernen müssen, das ist Blödsinn, kein mensch merkt sich hunderte von IP-Adressen. Egal ob v4 oder v6
 
@Sam Fisher: "Seit 2004 können alle ausgelieferten Endgeräte (auf Kundenseite) IPv6". Halte ich für ein Gerücht! Beispiele?
"Das die Provider ein paar Core Switches und Router tauschen müssen ist klar". Nicht unbedingt notwendig. Diese können teilweise durch Softwareupdates fit für IPv6 gemacht werden. Siehe Features bei Ciscos IOS.
 
@Sam Fisher: Also ich bin mir verdammt sicher, dass mein Router kein IPv6 kann. Vielleicht verteilt dein Provider ab 2004 derart zukunftssichere Hardware, meiner machts nicht. Ausserdem ist es umstritten, ob der art frühe Implementierungen problemfrei sind.
 
@Sam Fisher: trägheit der ISP's ... ich glaube die ISP's wollen das seit Jahren ... viele hätten sogar auf MPLS verzichtet ... das Problem sollte man nicht "nur" bei den ISP's suchen sondern, auch bei Hardwarelieferanten, Softwarelieferanten und bei der ITU und IETF ... die sind alle Träge und es gibt und gab sehrwohl viele Probleme. In manchen Ländern legt man nur nicht soviel Wert auf bestimmte Dinge ... vielleicht verzichtet man auch dort auf Standards und nimmt von einem einzigen Hardwarehersteller eine propitäre Lösung ... Die IPv6 Projekte bei den ISPs laufen sicherlich schon seit vielen vielen Jahren ... aber man muss auch mal über den Tellerrand hinaus schauen ... Backbones laufen nicht mit TCP/IP ... ist klar das jeder pups sein 500 Mann Netzwerk dort mal eben auf IPv6 umschalten kann ... und IPv6 hat noch seine Probleme ... siehe allein iPhone und Android ... siehe Datenschutz ... siehe, siehe, siehe ...
 
@Sam Fisher: Die machen viel zu viel hantier. Man sollte ein Fixdatum schaffen an dem alle umstellen müssen. Und wenn sie es nicht tun, sind Sie halt offline :-)
 
@granworld: drastisch, aber ein guter ansatz. Anders wird es so oder so nicht gehen...
 
Ich versteh gar nicht, warum das ganze so lahmarschig geht. Aber das liegt wohl vor allem auch an den Providern wie Arcotz, die noch vor wenigen Jahren, obwohl man es besser hätte wissen müssen immernoch IPV4-Router veramscht haben.... Dennoch könnte man doch locker intern schon auf IPV6 umstellen und nach und nach bis zum Endverbraucher...
Naja, ich bin mir sicher, dass das soooo schwer dann auch wieder nicht ist.....
 
@bowflow: Da war Arcor doch noch schnell. Hier in Spanien gibt's bei der oh so grossen und mächtigen Telefónica immer noch (nicht umrüstbare) IPv4-Router zum neuen Internetanschluss, von IPv6 keine Spur.
 
@bowflow: was bringt es dem privatkunden vor einigen jahren schon ipv6 router zu geben, wenn sich dort noch sovieles ändern kann? vor einigen jahren waren noch weniger ipv6 fragen entgültig geklärt als jetzt? angehende standards wurden dort weggeschmissen und neu gemacht ... vieles ist heute noch im argen ... und wenn die hersteller nun die carrier routing systeme vollständig und fetrtig haben bieten die zuert nur ihre propitären herstellerabhängigen lösungen an und warten noch ein bisschen mit dem implementieren von standards damit isps multivendor beibehalten können und router vno mehreren herstellern verwenden wie juniper oder so ...
wenn man so locker auf ipv6 umstellen könnte, hätten die ISP's vor jahren nicht für milltionen von euro zuerst auf mpls umgestellt und alles dorthingehend umstrukturiert und umgebaut ... das macht keinen sinn ...
 
Bitte nicht zu schnell über IPv6 nachdenken...ich will den Crash noch erleben :D
 
@bluefisch200: Einen Crash wird es nicht geben. Lediglich den Providern gehen die Adresen aus, und sie müssen entweder Kunden abweisen, oder Adresen vom Konkorrenten teuer zukaufen. Beides ist ungut, und daher wird sich so mancher Mobilfunk- Anbieter darüber nachdenken, ob er nicht bei Neuverträgen still und heimlich umsattelt, um die freien Adressen an Mitbewerber zu vermieten. Ich vermute, daß der Durchbruch von IPv6 im mobilen Bereich stattfindet, und das IPv4 in diesem Jahrzehnt nicht tot zu kriegen ist, genauso, wie DOS, welches selbst bei Win7 als "Eingabeaufforderung" weiterlebt.
 
@bluefisch200: So einen Crash wie bei der Jahresumstellung 1999 -> 2000 ? Nee, lass mal. Auf diese Katastrophe warte ich nicht :D
 
Ich lege mal da nach, wo WinFuture gepfuscht hat, mit anständigen Infos: An diesem Tag wird nicht IPv4 rausgeschmissen, und auf IPv6 umgestellt, sondern lediglich die DNS Server so umgestellt, dass sie im Mischbetrieb laufen, und sowohl eine IPv6- als auch IPv4 Adresse angeben. Das wird aus dem Grund getestet, da das bei manchen Nutzern Probleme gibt, weil die von einem Problem betroffen sind, bei dem der Router im lokalen Netz IPv6 Adressen vergibt, dass Betriebssystem daher denkt, dass es auch über IPv6 ins Internet kommt, und es daher erstmal mit dieser Adresse versucht, wenn es zwei bekommt. Wenn es jetzt aber tatsächlich so ist, dass IPv6 nicht geht, ist das Problem, dass eine TCP Verbindung einen ziemlich langen Timeout hat (> 1 Minute), und in dieser Zeit versucht wird, die Seite zu laden und nichts passiert, bis das Betriebssystem merkt "hoppla, da stimmt was nicht, versuch ich mal IPv4". Und um zu gucken, wie groß dieses Problem überhaupt ist, wird es diesen IPv6 Day geben. (Nach diesem Tag wird übrigens vorläufig wieder auf IPv4-only umgestellt.)
 
@RandomGuy: Danke für die Erklärung! Beim lesen der News entsteht wirklich der Eindruck, dass IPv4 für diesen Tag komplett abgeschaltet wird, aber mein logischer Verstand hat mich auch gleich berichtigt ;-) und mir "gesagt", dass die weltweiten wirtschaftlichen Folgen (selbst für einen einzigen Tag) wohl fatal wären. Aber ich wusste trotzdem nicht, wie das technisch bewerkstelligt wird, bis ich deinen Kommentar gelesen habe. So etwas sollte wirklich mit in die News einfließen!
 
@RandomGuy: Danke für diesen recht klaren Post. Abgesehen davon bin ich von diesen "führenden" Konzernen trotzdem enttäuscht. 1. gibts IPv6 ja nicht erst seit gestern oder nem Jahr und das schneller aufbrauchen der IPv4 Blöcke sollte doch dazu führen, dass der Test vorgezogen wird. und 2. hat Heise zB letztes Jahr quasi den selben Test selbst gemacht und fährt seit dem, durch das tolle Ergebnis, schon Dual. In der Testergebniszusammenfassung stand soweit ich mich erinnere, dass es 1-2 Leute gab die sich meldeten, und da lag das Problem auch nicht an der Umstellung selbst (+/-)^^ ;)
 
http://test-ipv6.com <- für alle die den Test jetzt schon machen wollen.
 
http://www.bing.com/search?q=marcel+davis
 
@Lastwebpage: Help...was soll da sein?
 
@bluefisch200: Das 1&1 keinerlei Anstalten diesbezüglich macht ;)
 
Machen kleinere Anbieter schon länger. So manitu(.de) aka hostblogger(.de).
 
Statt jetzt hinter ipv6 herzuhetzen hätte man sich zu der Zeit als die Problematik der Adressknappheit abzuzeichnen begann mal überlegen sollen ob es Sinn macht einer einzigen Institution ein Netz zuzuweisen, welches 16 Milliarden Adressen ermöglicht. Ich möchte nicht wissen wie viele Adressen aus dem v4-Adressraum einfach nur durch blinde Verschwendung einfach so brach liegen. Das muss ein ziemlich hoher Prozentsatz sein.
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