Microsoft Patent: Schneller Dual-Boot mit Hypervisor

Windows 8 Microsoft hat ein Patent beantragt, das ein Konzept beschreibt, bei dem Schnellstart-Betriebssysteme mit reduziertem Funktionsumfang zusammen mit einem Allzweck-OS wie Windows in einer Dual-Boot-Konfiguration verwendet werden sollen. mehr...

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Mein Ubuntu startet in 10 sec das reicht
 
@Spaceboost: Linux und Windows kann man aber da schlecht vergleichen, da beide Systeme zu unterschiedlich sind. Fängt schon beim Aufbau des Kernels an.
 
@omg: Zumal die Aussage ziemlich daneben ist. 10 Sekunden nur bis zur Konsole ist sogar ein recht langer Bootvorgang für Linux, das kann deutlich schneller gehen. Wenn KDE oder Gnome beim Bootvorgang mit gestartet werden, sind es sicher keine 10 Sekunden.
 
@omg: Na und!? Beides sind Betriebssysteme und das Endergebnis zählt!
 
@Spaceboost: Ernsthaft? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein frisch installiertes Ubuntu etwas über eine Minuten zum Booten braucht. Wohlgemerkt, kompletter Boot, kein Erwachen aus Hibernation oder so. Wenn man jetzt den Initrd-Zwischenschritt und das Laden von Modulen mit einem statischen Custom-Kernel umgeht, kann man sicher so 10 Sekunden einsparen (basierend auf dem einzigen Bootchart, den ich je für ein Ubuntu rendern ließ). Dann kann man den dhcp-Daemon aus dem Start entfernen, den Bootsplash, die log-Daemons, etc. rausnehmen um noch ein paar Sekunden zu sparen, aber dann würde es wohl schon ans eingemachte gehen, kann mir kaum vorstellen, dass du 10 Sekunden mit Ubuntu erreichst, du kannst ja mal einen Bootchart posten (ganz einfach zu machen, bootchart ist sicher sogar als Paket verfügbar). Mein Rekord war übrigens in 12 Sekunden, erreicht mit einem extrem reduzierten Kernel ohne Module (jede Option durchgegangen), einem in C programmiertem Init-Programm, dass die Aufgaben asynchron durchführt und fast nichts als Hardwareclock, udev und dem X-Server mit Fluxbox (unendlich viel schneller als GNOME beim Start) beim Start dabei. Das du mit Ubuntu also 10 schaffst ist kaum vorstellbar. Soviel braucht das fette GNOME ja fast alleine.
 
@tinko: ich habe gestern mal spaßeshalber wieder ubuntu installiert und bei mir startet ein frisches (standard-)ubuntu in 20-30 sek. Habe es allerdings wieder deinstalliert, weil linuxe mit meinem pc nicht so gut klarkommen und mir das manuelle Einrichten der Treiber etc extrem zuwieder ist.

edit: keine ssd vorhanden...
 
@Spaceboost: uppe deine visboot png oder lösch dein Kommentar wieder. da du ubuntu user bist meinst du auch sicherlich noch mit gnome.Ubuntu ist selbst nach der Anzeige vom Desktop noch kräftig am rödeln, für ein Laien erscheint das aber als bereits hochgefahren.
Was stimmt ist, dass Ubtuntu seit der (teilweisen) Umstellung von init.d nach upstart deutlich schneller bootet. Aber wozu schreibe ich das, dein trollversuch 2/10 : )
 
@MarZ: Es startet mit SSD 10 sec bis zum Desktop ohne sind nur 18. Und alles ohne optimierungen. Bei Windows dauert das viel länger!!!
 
@Spaceboost: Ohne Optimierungen kann er niemals in 10 Sekunden booten. Das hat mit einer SSD im Übrigen auch wenig zu tun. Ohne Optimierungen ist ein Ubuntu-Boot-Vorgang die meiste Zeit damit beschäftigt nach Hardware zu suchen, die nie im System war (das soll kein Flame sein, es ist der sicherere Ansatz, wahrscheinlich ist Windows da nicht anders, wobei man bei Windows natürlich nicht vernünftig mitloggen kann um das zu testen). Das Kernel-Image ist vielleicht 3 MB groß, da macht eine SSD keinen Unterschied. Wie groß das Initrd ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht, aber mir fällt kein vernünftiger Grund, dass es mehrere Größenordnungen entfernt sein sollte. Da nützt auch die schnellste Hardware nichts, wenn nicht vorhandene Geräte angesprochen werden und das System x Sekunden auf eine Antwort wartet, damit die 5% der User, die das Gerät tatsächlich besitzen nichts einstellen müssen, dann dauert es nunmal x Sekunden, selbst wenn bereits alle relevanten Daten im L1-Cache wären (und der groß genug dafür wäre).
 
@tinko: sry aber du hast nicht grad viel ahnung ;)
 
@Spaceboost: Du umso mehr? Dann poste doch mal dein Bootchart. Und weiß mich auf ein paar beispielhafte Fehler hin, die meine Ahnungslosigkeit demonstrieren. @schnitzeljäger: Etwas habe ich bei mir mit Ubuntu Netbook Remix (Version vom Oktober 2010) auf meinem EeePC gemessen, der natürlich eine langsame Platte und eine schwache CPU hat. Die Zeit ist nicht handgemessen, sondern direkt dem Bootchart entnommen, also genau die Zeit zwischen dem Enter bei GRUB und der abgeschlossenen Anmeldung.
 
@Spaceboost: Super! Ich habe gerade einen Apfel gegessen!
 
@Spaceboost: Würde noch schneller gehen wenn EFI mal für euer System kommt. Noch ein großer Mac Vorteil.
 
@JacksBauer: Wie schade dass Windows schon Jahre UEFI kann und jetzt auch die ersten Mainboards heraus kommen...OS X ist da auf EFI 1 hängen geblieben...jaja, der liebe Fortschritt...
 
@bluefisch200: hey.. apple is innovativ also tssshh
 
@bluefisch200: grub kann das auch schon seit jaaaaaaaaaaaaahren
 
@Spaceboost: Oh man ihr seit doch nur neidisch :)
 
@Spaceboost: Alles klar,... Reply an dich selbst. Du bist ja sooooooooooo schlau.
 
@Spaceboost: Für einen DVD-Player ist das zu lang.
 
Die Nachricht sehe ich als gute Nachricht einerseits, als schlechte Nachricht andererseits. Das gute: Falls es gelingt diesen Übergang einigermaßen elegant zu meistern und der User wie beschrieben nichts mitkriegt, dann hätte man ein schnell nutzbares System verbunden mit dem Vorteil, das man trotzdem nicht neustarten muss, wenn man das volle System nutzen möchte. Die schlechte Nachricht ist, dass man nicht von vorne herein für einen schnellen Boot-Vorgang sorgt und die waren Probleme nicht angeht. Wenn es nur ansatzweise ähnlich wie bei Linux ist (und in vielen Vorgängen sehe ich kein Grund ein völlig anderes Prinzip zu nutzen, wie auch immer das aussehne sollte), dann stehen bei >95% der durchgeführten Aufgabe die Ergebnisse praktisch fest. Welche Partitionen? Die gleichen wie gestern. Welche Platten? Die gleichen wie gestern. Welche Netzwerkkarte? Die gleiche wie gestern... RAID1,2,5,10? Nein. Netzwerklaufwerk? Nein. Wenn wir schon den Hypervisor haben, wie wäre es, wenn wir das System von vornherein mit den gleichen Treibern wie beim letzten Mal booten (für selten gewechselte Geräte, vom USB-Stick, der gestern noch drin war, muss man nicht ausgehen), ohne allg. fest installierte Hardware nach Anwesenheit zu fragen, etc. Im zweiten "Thread" könnte man ja die ganzen Hardwareprobes abwarten und bei Veränderungen die anderen Treiber laden und dann zu dem Wechseln, wenn nötig (was in 95% der Fälle nicht passieren muss). Ich denke ein vollwertiges OS kann bis zum Desktop in unter 10 Sekunden booten (Rekord unter Linux: 5 Sekunden bis zum Desktop, kein Nachladen), wenn man nur die tatsächlich nötigen Sachen durchführt, wenn man diesen Hypervisor hat, kann man sogar im Nachhinein mit den unwahrscheinlichen Abweichungen umgehen.
 
vieleicht ne gegenmaßnahme gengen chrome os. naja wenn das alles funktioniert und man von der umschaltung nichts mitbekommt ist das eine sehr gut idee. mich regt das immer auf das wenn ich den pc starte und nur was im internet nachsehen will.
 
@henne_boy: Gegenmaßnahme ... ein Patent um Konkurrenten ein kundenfreundliches, schnelles System vorzuenthalten, außer sie nutzen Windows. Warum hat denn die Linux-Communitiy nicht schon längst Patente dafür beantragt!? Es wäre uns allen nur zu wünschen, dass ClosedSource, dieser propietäre Scheiß ausstirbt!
 
@Beobachter247: Weil die Linuxcommunity kein einzelner Verein ist und somit nicht ohne weiteres Patente beantragen kann.
 
@nemesis1337: nein. stichwort: linux - foundation.
 
Erfunden von Dr. Scheller? ^^
 
Wichtig für einen schnellen Bootvorgang ist ja nicht nur das Betriebsystem sondern auch die verwendete Hardware. Mit neuen Speichertechnologien werden auch konventionelle Betriebssysteme in Windeseile starten. Ich denke da zum Beispiel auch an die Racetrack-Technologie die endlich mal mit dem ineffizienten Datentransport von der Fesplatte in den Arbeitsspeicher oder zurück Schluss macht weil sie flüchtigen Speicher überflüssig machen würde. In der Praxis würde man also seinen PC ausschalten und wenn man ihn wiedereinschaltet erscheint er von einen auf den nächsten Moment in dem Zustand in dem man ihn ausgeschaltet hat, unabhängig vom Betriebssystem.
 
@pvenohr: Genau. Thinkpad x201 mit Core i7 mobile + Corsair SSD + 4 GB RAM + Windows 7 = Systemstart ab Bootloader von unter 40 Sekunden bis zum bedienbaren System.
 
Dass sowas vorraussichtlich eines Patents würdig ist, unterstreicht die Absurdität von Softwarepatenten erneut.
 
Gib dem Kind einen Namen und melde es zum Patent an. Als ob ein s.g Virtual Machine Monitor etwas neues wäre. Typisch Microsoft! Die vermarkten erfolgreich Ideen, ohne selbst welche zu haben. Gratulation! Wäre es Microsoft nicht gelungen, früh Abhängikeiten zu produzieren, würden wir seit 1990 von dem Unternehmen nicht mehr sprechen.
 
Gesetz den Fall das wird fester Bestandteil von Win8/9.
Hypervisor+OS= genau so schnell wie nur das OS? Was nützt es mir wenn ich z.B. den Win Desktop sehe, ich aber nichts machen kann?
Gut zu wissen, dass irgendein andere User, der z.B. mit seinem Media Center auf seinem TV Fernsehen schaut 5 Sekunden spart und es bei mir dann 10 Sekunden länger dauert.
Ähnlich wie diese Heimnetzgruppe usw., wenn man es nicht abschalten kann, obwohl man es eigentlich gar nicht braucht, ganz tolle Geschichte. Nein sorry, MS sollte es möglich machen, ohne irgendwelche Registry Hacks, das manuelle entfernen irgendwelcher Dienste usw., eine Auswahl bei der Installation anbieten was der User überhaupt für einen PC hat, und dann auch nur das dafür notwendige installieren. Insgesammt ist mir Windows jetzt schon mit zuvielen Funktionen für Alle überladen.
 
@Lastwebpage: Du hast das Konzept, was hier beschrieben wird nicht verstanden. Einfaches Beispiel: Waehrend du dein Windoof bootest, hast du parallel schon einen Browser auf um im Internet zu surfen oder kannst schon deine Musik abspielen - bevor das komplette OS hochgefahren ist.

Hier geht es nicht um serverseitige Virtualisierung im Mehrbenutzerbetrieb. Hoer also auf rumzupoebeln und lies das Konzept doch etwas genauer.
 
@nemesis1337: habe ich ja. Es wird zuerst also ein Basissystem geladen UND dann wenn ich es haben will z.B. das "Haupt OS" oder z.B. der Media Center zum Fernsehkucken. NUR, was ist wenn ich Windows ausschließlich nur mit OS nutze? Das ganze soll schneller sein als ohne Laden des "Basissystems", willst du mir das sagen? Was ist also wenn ich auf meinem PC weder TV, Music, DVD oder "other" nutze? Unnötiger Ballast, wie an vielen Punkten, z.B. Heimnetzwerk, in Windows.
 
Verstehe ich das richtig, dass die ein Patent angemeldet haben, was genau Linux+Xen entspricht? Das gäbe es dort schon seit 2003...
 
@475: nein. Hier werden zwei OS' gleichzeitig gebootet. Bei Linux+Xen wird erst Linux gebootet und dann ein zweites OS (und drittes und viertes ...). Anders als bei bisherigen Lösungen arbeiten die beiden parallel gestarteten OS' zusammen bzw. das beim Booten langsamere ergänzt nach und nach das schnelle.
 
@Der_da: Ah, danke. Also wird es eigentlich kein Sinnvolles Patent, da Windows vermute ich nie mit anderen Systemen wie MacOS/Unix/Linux/BeOS/... zusammenarbeiten wird. Wird also wieder ein Patent sein, um nur der Konkurrenz zu schaden. Schade dass die Entwicklung immer mehr in diese Richtung hinausläuft
 
Als ob ich mein BS so oft starten will ...
 
@Sighol: einige starten es ein Dutzend Mal am Tag.
 
Wüßte jetzt nicht was an der Kombination bereits existierender Technologien (teilweise sogar selbst patentiert) Patentwürdig ist. Es ist einfach nur ne neue Idee etwas zusammenzubauen.
 
@DennisMoore: Das ist doch immer so. Bis auf das Rad und das Feuer waren alle Erfindungen nichts anderes, als bekanntes neu zusammenbauen.
 
@Kirill: Das Rad hat sich der Erfinder sicherlich auch von der Natur abgeschaut. Vom Gürteltier oder so :D. Und das Feuer war keine Erfindung, sondern eine Entdeckung. Von daher gab es wohl nie Erfindungen ^^
 
@DennisMoore: Stimmt, nur Kombinationen bereits vorhandener Techniken und Objekte.
 
Erinnert an MS-DOS und Windows 3.11 ... oder an Linux ohne und mit GUI. Na ok, die sind nicht nebeneinander gestartet worden, sondern hintereinander.
 
Manche verstehen den Sinn hinter diesem "instant on" System nicht. MS baut Windows in einer Art und Weise modular auf. Das heiß konkret: Ein HTPC braucht kein voll lauffähiges Windows. Statt eine neue, eigene Windows Version für diese kleinen Media Center für das Wohnzimmer rauszubringen, baut MS Windows (8?) so auf, dass das System erkennt: Aha das ist jetzt ein HTPC und dieser braucht nur gewisse Funktionalitäten. So werden auch nur diese gestartet.
Der Vorteil dieser Funktion liegt klar auf der Hand: So hat man ein Betriebssystem für verschiedenste Endgeräte -> MS braucht nur ein Produkt mit Updates zu versorgen und konzentriert seine Kräfte auf ein BS. Somit wäre dieses "Instant On" der Tod für Embed Windows und viele andere Versionen, die da draußen noch herumgeistern. Und falls man doch mal die eine oder andere Funkionalität von einem voll lauffähigem Windows brauchen sollte, kann man dieses "starten" lassen. Michael Gillett hat das gut beschrieben: http://mymicrosoftlife.com/2011/02/03/one-os-to-rule-them-all/
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