O2-Call Center: Widerstand gegen Lohnkürzung

Wirtschaft & Firmen Der Verkauf des O2-Call Centers in Teltow an den Medienkonzern Bertelsmann geht offenbar nicht so glatt über die Bühne, wie es sich die beteiligten Unternehmen erhofft hatten. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Frechheit! Werden solche Dinge nicht vor einem "Verkauf" geregelt? Oder war es einfach so, dass die Mitarbeiter nicht Informiert wurden? Aber wenigstens versucht O2 nun die ganze sache zu Regeln.
 
@Edelasos: die mitarbeiter sind immer die, die zu letzt informiert werden. seit wann haben sklaven was zu melden? das läuft leider überall so...
 
@Morc: also ueberall nicht :)
 
@Edelasos: Bei meiner letzten Kündigung hielten es die Arschlöcher noch nicht einmal für nötig sich vorher zu informieren wie viel Urlaub die Leute haben und ob sie überhaupt noch da sind um Nachfolger einzulernen. Das Highlight war die Antwort auf die Aussage daß man noch Urlaub habe und nur noch 5 Tage da sei und folglich niemand mehr einlernen könne... "dann nehmen sie den Urlaub halt danach"... also wenn man nicht mehr dort angestellt ist? ;)
 
@Johnny Cache: du darfst den urlaub glaub ich ins neue arbeitsverhealtnis mitnehmen..
 
@-adrian-: Was für ein neues Arbeitsverhältnis?
 
@Johnny Cache: na.. das neue arbeitsverhaeltnis nachdem du beim alten gekuendigt wurdest :O
 
@-adrian-: Wenn es das immer gäbe würde sich vermutlich niemand über eine Kündigung aufregen.
 
@Johnny Cache: ich koennte schwoeren dass ich soetwas beim arbeitsrecht schon mal gehoert habe .. meinste die leute werden gekuendigt und regen sich nur darueber auf das der urlaub verfaellt? ich hab jedoch auch nicht so sorgfaelltig aufgepasst :)
 
@-adrian- / @Johnny Cache: Handelt es sich um einen Betriebsübergang gibt es die Verpflichtung des neuen Arbeitgebers die alten Arbeitnehmer zu alten Konditionen für einen bestimmten Zeitraum (1 Jahr, sofern nicht z.B. tarifvertraglich etwas anderes bestimmt ist) zu übernehmen.
 
@LostSoul: hier gehts doch aber gerade um urlaub.. ich bin der meinung dass man den gesetzliche mindesturlaub nach einer kuendigung falls noch nicht genommen im neuen unternehmen mit einbringen darf
 
@-adrian-: Auch hier ist die Frage, ob es sich um einen Betriebsübergang oder eine Neueinstellung handelt.
 
@LostSoul: Natürlich ist es eine Neueinstellung, schließlich alles andere würde ja die gesamte Aktion mehr oder weniger sinnlos machen.
 
@Johnny Cache: Nein, wenn der Betrieb(steil) in Gänze übergegangen ist, handelt es sich um einen Betriebsübergang. Das hat zwar zur Folge, dass die Kosten über das erste Jahr für den Erwerber gleich bleiben, aber danach kann er die Kosten senken, indem er beispielsweise eine neue Gehaltsstruktur anwendet. Sowas sind nun mal keine Vorhaben (auch nicht für den Erwerber), die nach drei Wochen Gewinne bringen sollen, sondern sowas ist mittelfristig ausgelegt. Um Neueinstellungen handelt es sich in diesem Fall jedoch nicht.
 
@-adrian-:
Was ist denn das für ein Schwachsinn kein Arbeitgeber gibt dir Freiwillig Zusätzlichen Urlaub.
Uralub kostet die Firma Geld das du erstmal reinwirtschaften musst deswegen hat man in der Regel auch erst nach 6 Monaten Anspruch auf Urlaub.
Da bleibt nur auf seinen Urlaub zu Bestehen und den zu nehmen oder aber Auszahlen, wobei Auszahlen Versuchen die Meisten zu Firmen zu machen.
 
@walker1973: Auszahlen von Urlaub ist nur möglich, soweit dieser nicht mehr in Natura gewährt werden kann (z.B. weil das Arbeitsverhältnis beendet wurde). Auch wenn sich beide Seiten ansonsten einig sind, was die Auszahlung betrifft, so ist diese nicht erlaubt, da sie dem gesetzlichen Zweck des Urlaubs zu wider laufen würde.
 
@Edelasos: Schweinerei ist das!!!
 
@Tiger_Icecold: aber 10 euro mehr jeden monat bezahlen sodass man gar nicht erst outsourcen muss ist nicht drin, gell :)
 
@Edelasos: Zusammenfassung Callcenter: Unterbezahlter Scheißjob incl. lustigem Schichtsystem. Geeignet für Ungelernte und Studienabbrecher, die sich keine Zukunft aufbauen wollen. Geleitet von BWLern und Sonstigen die nirgendwo Verantwortung übernehmen dürfen.
 
@Edelasos: O2 ist doch nur ein Nachzügler, Firmen wie Xerox - HP usw. haben solche Praktiken schon seit 10 Jahren umgesetzt, leider.
 
@all: irgendwie dreht sich die ganze Diskussion um den Standpunkt, dass 2 Arbeiter, die unterschiedlich bezahlt werden, niemals gleich gut arbeiten werden...

Hat da jemand Belege für?
 
@codecrunsher3010: Also ich arbeite bei einem o2-Dienstleister und bearbeite das gleiche Thema wie die Kollegen in Teltow. Die Kundenzufriedenheitsbefragungen weisen keine Unterschiede zwischen Inhouse und Diensleistern aus. Nur das wir das ganze schneller und zu einem geringeren Gehalt als die Kollegen hinbekommen. Trotzdem können wir mit den Kollegen mitfühlen. Wir hätten auch gern solche Gehälter. Aber am Markt gelten nun einmal andere Gesetze. Wenn wir einen Job finden würden der uns mehr Gehalt bringt, wären wir schon alle weg. Leider nix zu finden. Vielleicht ist deshalb die Verärgerung so groß!?
 
und morgen beschwert ihr euch, weil die Mobilfunkpreise zu hoch sind?
 
@xploit: So ein Blödsinn. Hier geht es lediglich um Gewinnmaximierung.
 
@mcbit: ja.. und wie maximiert man den gewinn? mit hoeheren mobilfunkpreisen:)
 
@-adrian-: O2 schreibt gute schwarze Zahlen, es ist IMHO gar nicht nötig, solche Aktionen zu starten. Denn das CallCenter hat in den vergangenen Jahren auch nicht verhindert, dass mehr Kunden zu O2 kamen und den Gewinn steigerten, udn das trotz sinkender Preise.
 
@mcbit: Solche Maßnahmen sind alle nicht von heute auf morgen umgesetzt und ein Unternehmen ist dazu gezwungen langfristig seine Existenz zu sichern. Wenn das Unternehmen erst dann anfängt "solche Maßnahmen" durchzuführen, wenn es schon rote Zahlen schreibt, kann es durchaus passieren, dass es - trotz dann eingeleiteter Maßnahmen - bald gar keine Zahlen mehr schreibt.
 
@LostSoul: Langfristige Planung kann so oder auch so erfolgen. Diese ganzen Outsourcingsachen können auch ganz böse nach hinten losgehen, sehe ich in meiner Firma, wo inzwischen wieder massiv Insourced wird, weil genau das eingetroffen ist, was Fachleute und Betriebsrat damals vorhergesagt haben, was diese BWLer in den Chefetagen, ohne Fachkompetenz im Bezug auf das Unternehmen, einfach ignoriert haben. Unsere Firma stand dadurch kurz vor dem Bankrott - totgespart.
 
@mcbit: Diese Einzelfalldiskussion ist nicht repräsentativ. Natürlich gibt es in einzelnen Betrieben immer wieder auch genau gegenteilige Erfahrungen. Genauso gibt es aber mehrheitlich die Situation, dass ein Verbleiben in der Situation zu wirtschaftlichen Nachteilen führt, solche Maßnahmen also richtig sind, da ansonsten dem Unternehmen geschadet würde. Was die "BWLer" betrifft, so ist es billige Polemik die du betreibst - deine Glaubwürdigkeit untermauerst du damit nicht.
 
@LostSoul: Meine "Glaubwürdigkeit" ist dabei vollkommen irrelevant, wenn man sich umschaut. Und wenn Du das als billige Polemik siehst, ist das auch O.K. . Fachfremde BWLer sehen nur Zahlen, Diagramme und Powerpointdateien. Sie klönnen oftmals die Tragweite ihrer Entscheidung auf das Geschäftsfeld der Firma nur in Teilen oder gar nicht abschätzen. Das kannst Du nicht bestreiten. Natürlich gibts Ausnahmen. Im Falle des O2-Callcenters: Qualität beinhaltet auch die Identifikation mit dem Unternehmen. Externe, der Lohnkürzung nach dem Outsourcen Verfallene, werden sich nie voll reinhängen.
 
@mcbit: Verzeih, bei solch billiger, sachfremder und nicht zweckdienlicher Polemik verabschiede ich mich aus der Diskussion. Für dich sind offensichtlich alle Leute, die nicht aus dem Fach kommen, unfähig einen Betrieb leiten zu können. Wozu das führt, sieht man an den zehntausenden Insolvenzen jedes Jahr, die von eigentümergeführten (und daher "vom Fach kommenden Personen geführt werden) Betrieben ausgehen, immer wieder.
 
@mcbit: Das kannst du nicht nach Belieben von einander trennen. Über die Produktpreise müssen eben auch die unternehmerischen Kosten gedeckt werden, sodass du natürlich mit deinen Mobilfunkpreisen ebenso das Callcenter betreibst. Werden hier die Kosten gesenkt, wirkt sich dies natürlich auch auf die erwirtschafteten Deckungsbeiträge aus.
 
@LostSoul: Ähm, und wie steht das meiner Aussage entgegen? BTW, Service gehört zum Angebot. Es wird logischerweise durch die Preise des Angebots finanziert. Es spiegelt sich aber auch in der Kundenzufriedenheit wider. Ich bin mit der O2-Hotline bisher immer sehr zufreiden gewesen, nciht zuletzt, weil es offenbar recht motivierte Mitarbeiter sind. Ein mittelmäßiger oder gar schlechter Service aufgrund mies gelaunter und demotivierter Service-Mitarbeiter kann Kunden kosten. Aus eben jenem Grund (und der Preisstruktur) bin ich von Vodafone weg.
 
@mcbit: @re8: Du antizipierst oben einfach nur das Ziel der Gewinnmaximierung, ohne dieses belegen zu können. Darum geht es. Ebenso tust du das gleiche, wenn es um die Frage der Produktqualität geht, obwohl du - in Bezug auf o2 und den konkreten Fall - nicht darlegen kannst, ob sich die Maßnahme überhaupt auf die Qualität auswirkt.
 
@LostSoul: Ich gehe nicht mit Scheuklappen durch die Welt. Du argumentierst wie ein Standard-BWLer. Unzufriedene, geringer bezahlte Mitarbeiter liefern auf so ziemlich keinem Gebiet 100% Qualität ab. Wenn jemand keinen Anreiz hat, seinen Job vernünftig zu machen und das Einkommen es nicht rechtfertigt, alles für den Job zu tun, leidet die Qualtität. Man bekommt keine gleiche Qualität für weniger Geld, das ist eine Binsenweisheit.
 
@mcbit: Die Qualität von Arbeit ist bei weitem nicht nur, wenn natürlich durchaus auch, von der Höhe des Arbeitsentgeltes abhängig, auch wenn du es wiederholt versuchst darauf zu reduzieren - und dabei jeden Beweis schuldig bleibst.
 
@LostSoul: Du willst quasi für ein Naturgesetz einene Beweis? Soll ich jetzt in meinem Umfeld recherchieren oder eine Umfrage starten? Ist ein wenig älter, aber http://tinyurl.com/4u4etda
 
@mcbit: Wie schon geschrieben bearbeite ich das gleiche Thema bei einem Dienstleister. Wir sind immer noch motiviert und versuchen stets das Beste für die o2-Kunden zu geben. Die Identifikation mit dem Auftraggeber ist riesig. Wir machen noch die Hotline für andere Mobilfunker und freuen uns immer sehr, wenn wir mit o2 bei den Hotlinetests ganz vorn liegen. Außerdem machen die Dienstleister eh schon deutlich mehr als 80% der Hotline. Die Einschränkungen durch Teltow sind damit nich soooo signifikant.
 
@mcbit: die Aussage war mit Absicht kontrovers formuliert. Der Kunde verlangt günstige Preise und subventionierte Handys. Hätte die News den Titel gehabt "Mobilfunknetzbetreiber erhöhen gemeinschaftlich die Preise", würdest du dann jubeln? O2 gehört zur Aktiengesellschaft Telefonica. Und wer ist Aktionär und somit am Gewinn interessiert? DU! Der einfache Bürger mit seiner Rentenanlage oder dem Tagesgeldkonto, das bitte jedes Jahr 3% bringen soll. Tja... die Wirtschaft ist ein fieser Kreislauf. Jeder will Geld haben, da muss letztlich einer für bluten. Das bist auch DU!
 
@xploit: Jepp, ich weiß das. Deswegen darf man das doh kritisieren, oder? BTW, ich habe kein Problem mit realen Preisen. Diese Kampfpreise werden immer auf Kosten der Belegschaft geführt, nicht zuletzt zu Ungunsten der Volkswirtschaft. Ein System frisst sich selbst auf, über lang oder kurz.
 
@xploit: Es ist wie immer, die Qualität sinkt und die Preise steigen trotzdem... Beim outsourcing werden immer nur die Kernarbeitsfelder berücksichtigt und die vielen kleinen Dinge (die extrem wichtig sind und die meiner Meinung nach eine Firma ausmachen) bleiben auf der Strecke! Der Kurzfristige Erfolg und Kosteneisparung bekommt der Entscheidungsträger mit einem dicken Bonus honoriert. Die nicht in Zahlen erfassbaren Kosten, die auf der Anderen Seite entstehen tauchen in der Bilanz leider nicht auf - und die sind in der Regel höher als die Einsparung... Vielleicht sollte man ein paar Ebenen höher "outsourcen"
 
@xploit: recht hast! oder noch besser -> alles billig billig, geiz ist geil, letzte dreck kaufen und dann beschweren, dass die produktion nach China ausgelagert wird....
 
Tja, so ist das wenn man etwas zu hoch pokert. Es gibt eben doch noch Leute die nicht alles mit sich machen lassen, leider gibt es mehr als genug Menschen die solche Jobs annehmen müßten.
 
@Johnny Cache: Wie kommst du auf "zu hoch gepokert"? Solche Eventualitäten sind normalerweise mit eingerechnet, auch wenn sie selten eintreten. Die Folge ist einfach nur, dass die Kosten (kurzfristig) steigen, die Maßnahme an sich wird aber doch durchgeführt, da gibt es für die Arbeitnehmer kaum was zu rütteln. Und mittel- bis langfristig wird das Unternehmen trotzdem das Geld wieder reinholen, da sie nicht mehr das gesamte Center unterhalten müssen.
 
@LostSoul: Die logische Konsequenz aus einer solchen Nummer ist zwar daß die Kosten sinken, aber damit auch die Qualität des Services. Und selbst wenn die Leute nicht weniger verdienten, oder viel mehr bekämen, ist es schon immer so gewesen daß externe Dienstleister schlechtere Qualität abliefern als interne. Effektiv ändert sich nur daß noch ein weiterer daran verdient und die Mitarbeiter draufzahlen... zumindest wenn sie mitspielen.
 
@Johnny Cache: Das was du sagst ist nicht richtig. Weder die Eigenleistung noch die externe Beziehung einer Leistung sind pauschal besser oder schlechter, sonst gäbe es auch keine externe Fertigung von Produkten etc.. Die Qualitätssicherung ist eine Frage der Kontrolle, der vertraglichen Ausgestaltung etc., aber keine Frage durch wen die Leistung erbracht wird. Wenn die Qualität durch ein Outsourcen sinkt, dann ist dies dem Willen der Parteien geschuldet. Möglich ist sogar der andere Weg: Ich nehme einen externen Dienstleiter, die hochspezialisiert ist - der kann sogar besser sein, als der Betrieb eines solchen Unternehmensbereiches aus eigener Organisation heraus.
 
@LostSoul: Natürlich kann man sich auch eine bessere Dienstleistung einkaufen als man selber in der Lage ist, aber die kostet eben viel Geld. Und da es ja die selben Mitarbeiter bei geringerem Lohn sein sollen kannst du dir deren überschwängliche Motivation sicher vorstellen. Und bei dem Dienstleister bei dem ich mal arbeiten durfte war die Qualität auch nicht so prickelnd, weil wir mit schöner Regelmäßigkeit nicht über Änderungen informiert wurden, was immer ganz toll war wenn man es dann von den Kunden erfährt.
 
Allein der Zusammenhang von "Betriebsbedingten Kündigungen" und "Senkung der Betriebskosten" ist ein Schlag ins Gesicht. Ich betrachte es immer noch so, dass betriebsbedingte Kündigungen erst dann ausgesprochen werden können, wenn es ansonsten mit dem Laden den Bach runtergeht. Davon ist aber O2 meines Wissens meilenweit davon entfernt...
 
@hcs: Das kann man ja mit dem sogenannten "Outsourcen" umgehen. Ein Teilbereich wird ausgegliedert, kurze Zeit später für Pleite erklärt und dann kan feuchtfröhlich gekündigt werden. Und wenn man dann die Stellen etwas umlabelt und neu ausschreibt, so dass sich jeder Mitarbeiter quasi neu bewerben muss, kann man sogar den Sozialplan umgehen.
 
@hcs: Wenn ein Unternehmensteil verkauft oder geschlossen wird, handelt es sich ganz originär um eine betriebsbedingte Angelegenheit, weswegen sie ja auch ebenso heißt und nicht unternehmensbedingte Kündigung. Willst du künftig jedes Unternehmen zwingen, nicht rentable, zu teure oder sonstwie nicht mehr notwendige Standorte zu unterhalten, nur weil es dem Gesamtunternehmen (noch) nicht schadet? Langfristig wird der dadurch resultierende Schaden nämlich wesentlich größer.
 
@LostSoul: Man kann doch nicht Kosten eines Betriebes als unrentabel ansehen und das auf dem Rücken der Angestellten austragen oder lösen. Ein Callcenter bei O2 hat ja den Sinn dem zahlenden Kunden Service zu bieten. Dieser Service ist selbstverständlich für ein Unternehmen. Ohne den geht es nicht. Ein Konzern sollte also akzeptieren dass gewisse Bereiche des Unternehmens ausschliesslich Geld Kosten während andere Bereiche das Geld einbringen um wirtschaften zu können. O2 hat ne stabile Finanzlage und auch der Mutterkonzern Telefonica geht mit grossen Gewinnen in die Quartale. Warum soll also deiner Meinung nach ein Sklavenhändler mehr mitfinanziert werden während die Angestellten auf Lohn verzichten sollen? Das ist sozial nicht gerecht. Wenn sich die Angestellten dagegen wehren braucht man sich nicht wundern. Wenn Sklavenverleiher die Funktion erfüllen würden für die sie ursprünglich gedacht waren und vernünftige Löhne Zahlen würden, würde es mit der Binnenwirtschaft in Deutschland wieder aufwärts gehen.
 
@Traumklang: Schlaumeier! Wenn o2 den Dienstleistern mehr zahlen würde, könnten die auch Gehälter erhöhen. Da es Dienstleister gibt wie Arvato oder Walter Services die Dumpingpreise der Anbieter akzeptieren, suchen sich o2, E+, Vodafone, Hansenet, T-Mobile, Kabel Deutschland, Tele Columbus, Kabel BW, 1+1, ....... halt diejenigen Outsourcing-DL, die die Preise mitmachen. Wer seine Projekte nicht verlieren will muß dann mit den Preisen mit runter oder seine MA entlassen. Im übrigen wollen die Kunden bei o2 möglichst auch nichts oder wenig bezahlen und wechseln im Notfall zu simyo und Co. Der gesetzgeber tut noch seiniges dazu, daß die Einnahmen bröckeln.
 
@LostSoul: wie sowas verläuft, sehe ich gerade in unserer Firma. Dort wurde outgesourced um Kosten zu sparen. Die Steuerung des Dienstleisters kostet jetzt ein vielfaches mehr an Zeit und Geld. Darüberhinaus hat man einen gewaltigen internen Verwaltungsapparat aufgebaut. Zur Steuerung des Dienstleisters. Mir kann keiner erzählen, dass sich eine Firma damit tatsächlich Geld spart. Auch nicht längerfristig. Der Spareffekt entsteht nur durch Schönrechnerei.
 
und wie motivierte diese Mitarbeiter dann wohl noch sind, wenn sie für den gleichen Job 20% Gehalt weniger bekommen. Danke für die Info! - Ich werde sicher kein Kunde bei O2.
 
@darkblueHH: Ich hoffe, du hast dann auch gleich deine Verträge bei der Telekom, Vodafone, BASE etc. gekündigt bzw. wirst dieses tun - das Vorgehen ist nämlich bei allen schon durchgeführt worden. Übrigens, wie kommst du eigentlich noch ins Internet?
 
@LostSoul: ich versuche das geringste "Übel" zu wählen. Hier geht einzig und allein um Gewinnmaximierung. Aber das hat dann auch Grenzen. Und zum Schluß wollen sie dann auch keine Kunden mehr, denn durch Kunden entstehen ja auch nur Kosten (Siehe Callcenter)
 
@darkblueHH: Aha und welches Unternehmen ist das "geringste Übel". An welchem Maßstab machst du das fest - das muss ja irgendwie belegbar sein. Und wie kommst du darauf, dass es nur hier um Gewinnmaximierung geht, nicht jedoch bei der Telekom oder sonstwem?
 
@LostSoul: die Ich AG
 
@LostSoul: genau. ePlus hat schon vor Jahren KOMPLETT an einen DL den kundenservice outgesourct. T-Mobile an Walter Telemedien, die gerade in die Insolvenz schlittern. Vodafone hat auch diverse DL (auch Arvato).
 
@darkblueHH: wie motiviert wohl arbeitslose sind um diesen job ausfuehren zu duerfen..
 
Wenigstens schaut O2 - zumindest angeblich - dass sie die leute wo anders unterbringen können, ich bin mir sicher, das ist nicht überall so!
 
@Ludacris:
Das ist doch auch nur daher gesagt ob die Wirklich etwas tun ist Fraglich.
Bloß wenn Sie sagen würden das sie das nichtmal Versuchen würde der Image Schaden noch Viel grösser sein als er es jetzt Ohnehin schon ist.
Ich weiss für meinen Teil das ich bei O2 nie wieder etwas holen werde, ich Arbeite selber als Leiharbeiter und das ist das Letzte!
Einfach Boykottieren die Firma dann sehen Sie schon was Sie davon haben.
Ich Schaue schon wie das mit dem Service ist Kostenlose Hotline und habe ich ein Geschäft bzw Laden vor Ort so das ich zur Not dahin gehen kann.
 
@walker1973: wie eben geschrieben - angeblich - suchen sie nach neuen posten ;) Ich kann das ganze nicht wirklich beurteilen weil ich noch zu teilen von meinen Eltern finanziert werde aber ich weiß wie beschissen es sein kann in nem callcenter zu arbeiten
 
@Ludacris: das Grundproblem der Kollegen in Teltow ist ein anderes. Durch die Hansenet-Übernahme gab es für andere Standorte und Bereiche auch MA-Abbau. Hier wurde aber ein (recht) attraktives Abfindungsprogramm zur Verfügung gestellt. Aber weil die Kollegen in Teltow ja ihren Job behalten durften (zu wesentlich schlechteren Konditionen) war das Paket eher seeehr übersichtlich. Das wurmt dann noch zusätzlich. Ansonsten hat der Betriebsrat in den letzten Jahren viel dafür getan, dass o2 keine Lust hatte den CC-Standort zu halten. Man hätte sich ja auch von einem anderen CC-Standort trennen können. Warum hat es wohl ausgerechnet Teltow getroffen.
 
Nächstes Jahr wird das ganze Callcenter dann nach Bulgarien verlagert. Habe ich täglich am Telefon. "Wiiilllkommen beim Lähnovo Kundenserrrrvice mein Naaahhme iszt Katryzxina Chuzpokutzyckski, wie kann ich iiiiehnen chelfen?"
 
@der_ingo: ich hatte bei hp mal einen drann der hörte sich an wie die deutsche synchronstimme von zohan. mir brannte es das ganze gespräch lang in den fingern "wolle fisi bubbele?" oder "lass knacken" zu sagen. das war hart es nicht zu tun^^
 
@der_ingo: Und ich hatte mit nem Inder, Chineseen (oder ähnliches) Englisch gesprochen... WORST CASE!
 
Der Lohn ist kein Kostenfaktor sondern hat mit der Menschenwürde zu tun. Die Arbeiter sollten einen fairen Lohn erhalten.

Das dumme ist, die Unternehmen kürzen bei den gehältern,und erwarten gleichzeitig höhere Umsätze/Absätze.Wer soll die Ware/Dienstleistung kaufen?
 
@sersay: lol made my Day^^. Aber is echt so. Hast recht!
 
@sersay: Jepp, sage ich auch immer wieder. ;-) So kann das System langfristig einfach nicht mehr funktionieren.
 
@sersay: Genau das ist das Problem in Deutschland. Während in anderen Ländern Menschen bereit sind für Dienstleistungen zu zahlen und auch das Image eines 'Dientsleister'-Jobs wesentlich besser ist, möchte bei uns jeder den Service für umsonst. Dann soll die Hotline noch kostenfrei sein, die Auslandstarife gesenkt, Datennutzung per Highspeed (selbstverständlich techn. auf neuestem Stand) und Flatrate ganztags verfügbar sein. Grundgebühr? - Natürlich nicht! Handy? Soll idealerweise umsonst dazukommen oder wenigstens zu absoluten Schnäppchenpreis.
 
@o2_CC_Dienstleiter: Ähm warum nicht gleich LTE gratis, ein Handy der aktuellen generation (HTC HD7, Desire HD oder iPhone 4 in weiß (am aller besten alle drei)) zur gänze gratis, dazu 999stunden, 999k sms und auch keine grundgebühr ;)
 
@Ludacris: Da fehlt noch das kostenfreie iPad ;-)
 
@o2_CC_Dienstleiter: ne ipad will ich keins :D aber ein eeepad mit 12" würde ich gerne nehmen ;)
 
eBay, Telekom, Internet- und Stromanbieter... -alle- haben Mitarbeiter die teilweise seit Jahrzehten dort beschäftigt waren gekündigt und in neue sehr schlechte Arbeitsverträge gesteckt. Oder eben durch Arbeitslose und Hausfrauen ersetzt. Ist billiger, aber das der Service darunter leidet dürfte klar sein. Gut das die O2-Mitarbeiter das nicht mit sich machen lassen!
 
Avarto ist eine Scheiß-Firma! Ich find auch den gesamten Bertelsmann-Verein zum Kotzen, inkl. RTL
 
@Der_da: die Company heißt Arvato und die CC-Firma Arvato Services. Bei dieser stimme ich Dir zu. Bertelsmann allgemein und RTL sehe ich anders. Wer macht sonst das Dschungelcamp und liefert uns D. Bohlen!? ;-)
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles