Design-Fehler: Intel stoppt Sandy Bridge-Verkauf

Prozessoren Der Chip-Hersteller Intel hat kurzfristig die Auslieferung seiner neuen "Sandy Bridge"-Prozessoren gestoppt. Grund ist ein gerade erst entdeckter Fehler in der Architektur. mehr...

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Woher weiß man ob man ein gutes oder schlechtes Exemplar erwischt hat?
 
@klumy: Da laut Text bis jetzt noch keine guten Exemplare ausgeliefert wurden, ist dies doch recht einfach, oder?
 
@klumy: Du hast es schon = schlecht, du wirst es in Zukunft Dir holen = vermutlich gut :)
 
@klumy: Daran, dass du jetzt schon ein Board mit Sandy-Bridge hast. Die Chips ohne den Fehler kommen erst ab Februar. Quelle: http://www.computerbase.de/news/hardware/chipsaetze/intel/2011/januar/design-fehler-in-sandy-bridge-chipsaetzen/
 
Das ist natürlich schon krass für Intel.
Aber immerhin hat man den Fehler noch vor dem Massenverkauf bemerkt.
Hätte man den Bug ncoh später bemerkt, wäre der Schaden sicherlich noch größer geworden.
 
@wMAN: Sandy-Bridge wird schon verkauft!
 
@Fallen][Angel: Oh ok, danke für die Info!
Ich dachte die kommen erst im Februar.
Liest sich auch so als wären sie noch nicht draußen. Aber nun bin ich schlauer ;)
 
Ähm... sehr verwirrend der text ... was denn nu ? Prozessor oder chipsatz? Solltet ihr eindeutiger schreiben ... is ist nämlich der Chipsatz, und somit is das board "defekt" und ned der prozessor...
Der Heise Artikel hierzu ist sehr gut.
Die Beiden SATA3-6GB Ports sind von dem Prob nicht betroffen.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Intel-Hardware-Fehler-in-neuen-Mainboard-Chipsaetzen-Update-1181172.html
 
@Lilinee: Jep. So ist es. Der Fehler ist im Chpsatz nicht in der CPU und er betrifft nur die SATA2 Ports. Kann man eigentlich überall sonst lesen, ausser hier.
 
@Lilinee: Kürzer, das Winfuture Kommentarsystem demoliert sonst allzu gerne die URL : http://heise.de/-1181172
 
*LoL* Merke: Kauft keinen Kram mit Kinderkrankheiten! Egal ob neue Windows Version, oder neue Hardware Generation, einfach 1 bis 2 Jahre abwarten, bis Servicepacks und Hardwarerevisionen die schlimmsten Fehler beheben und gut ist. Erfahrene User lassen den Kinderkrankheitenopfern gerne den Vortritt. :-)
 
@boofh: Schwachsinn...
 
@eisteh: Hast Du etwa schon den Intel Pentium Bug vergessen? http://goo.gl/SWGC5
 
@boofh: Der Pentium-Bug war damals vor allem ein Riesen-Medienwirbel, da Intel nun mal das Vorzeigekind der Branche ist. Aber das wirst du ja mit Sicherheit wissen. Jedoch gehört ja Intel für dich gemeinsam mit Microsoft zur dunklen Seite, richtig? ^^
 
@DON666: Wie kommst Du darauf? Habe zur Zeit hauptsächlich Intel CPUs am werkeln. Aber zum Glück nicht die betroffene "Sandy Bridge" Plattform, da hatte ich Bedenken wegen Kinderkrankheiten, die ja auch voll zugeschlagen haben. Offensichtlich sind hier bislang etwa 15 Winfuture User betroffen die auf Sand gebaut haben.
 
@boofh: 1 bis 2 Jahre sind im PC-Bereich etwas zu viel, aber generell hast du recht, das Zeug soll bitte schön bei den ganzen freiwilligen Betatestern reifen bevor es bei mir in den Rechner kommt.
 
@boofh: 1-2 Jahre ist aber schwer übertrieben.
 
@Chris81: Willst Du auf Sand bauen?
 
Jetzt mal ganz blöd gefragt, so wie ein Saturn oder Mediamarkt Kunde, bekomm ich jetzt ein neues Board?
 
@tintutin: Nein du wirst dann bestimmt wegen deiner geiz ist geil mentalität als "saublöd" hingestellt und es war dein fehler!
 
@Carp: Nur gut das ich kein Rechner von der Stange hab...
 
@tintutin: Vollständiges System, Supporthotline die erreichbar ist, Next Business Day Vorabtausch der Hardware. Ganz ehrlich ich möchte das nicht gegen irgendwelche Einzelteilsysteme tauschen...
 
Die intel käufer schert es doch nicht!Denn das preis und leistungsverhältniss scheint da so oder so nicht zu interessieren.Also gleich das nächste board mit dem nächsten chipsatz kaufen hauptsache intel.So nun steinigt mich wenn ihr alles wieder vollkommen ernst nehmt oder auch nicht.
 
@Carp: Naja, zur Zeit können die neuen Intel Desktop CPUs noch ganz lässig Kreise um die AMD Desktop CPUs rennen, wenn auch nur maximal so lange, bis der Intel Mainboardchipsatz so weit verrottet, dass es die Filesysteme auf den Laufwerken zerreißt.
 
@Carp: Du solltest mal aktuelle Benchmarks und Verbauchswerte anschauen. Ich als langjähriger und noch AMD user muss sagen das die Sandy Bridge derzeit sehr gut ist was Preis/Leistung angeht. AMDs Schlachtschiffe die Hexacore kommen nicht wirklich an die schnelleren core i5 und core i7 an. Und der Core i5 ist schonmal gut unter 200 zu bekommen. Also wenn man zur Zeit wirklich Preis Leistung und niedrigen Stromverbrauch will kommt man um Intel nicht herum. Nur im wirklich low end segmend mit schwachen dualcores und so hat AMD zur zeit ein gutes Preis Leistungs verhältnis. Aber ich sehe zu zeit keinen Grund zu einem Phenom 2 X4 für 1-120 Euro zu kaufen wenns für 30-40 Euro mehr bereits nen um einiges schnelleren und sparsameren Core i5 gibt.
 
@Ripdeluxe: Intel-Boards sind im Normalfall trotzdem teurer. Also wirds nichts aus "nur" 30-40 Euro Aufpreis.
 
@Hoodlum: Naja Die 1155er Boards gehen ab ca 65 Euro los. Für für ein ordentliches zahlt man eben 80 bis 100. Und 80 Euro gebe ich für ein einigermaßen anständiges AMD board auch aus.
 
na toll, ich hab mir grad am Samstag ein neues Board bestellt -.-
 
@zwutz: Bestellt? Da kannst Du ja sogar direkt das Rückgaberecht ausnutzen. Zwar unschön, aber praktisch.
 
find ich mal übel, weil sie Scheiße fabriziert haben, gleich mal Aktienhandel aussetzen? damit verschieben die doch nur die Abstoßung bei Leuten die wirklich die Aktien loswerden wollen. Aber sowas ist natürlich immer nur von großen Firmen möglich.
 
@Rikibu: Wusste garnicht, dass das so einfach geht..
 
"Der Fehler wird nach Einschätzung von Intel nur bei einigen wenigen Prozent der bisher ausgelieferten Chipsätze tatsächlich zu Problemen führen." - Und die, die davon betroffen sind, können es sich mit Sicherheit austauschen lassen. Fehler passieren halt, und so gravierend scheint der Fehler nicht zu sein, da ihn in den Kontrollen keiner bemerkt hat. Intel verhält sich vorbildlich, indem sie den Fehler sofort bekannt geben und einen Austausch durchführen. Damit hat sich die Sache für den Kunden erledigt, für Intel wird es wohl aber recht teuer. Sie hätten ja auch die NVidia-Strategie fahren können, als diese damals ungeeigneten Lötzinn für ihre Notebook-GPUs verwendet hatten: Erstmal gar nichts zu sagen, und dann auch nur bei denen tauschen, bei denen es abraucht.
 
"weil die verwendeten Materialien verschleißen" wie können in einem Microchip Materialien verschleißen, da arbeitet ja nix mechanisch ?
 
@marcol1979: auch elektronenfluss kann material abtragen und atome "verschieben". feldstärken sind bei so kleinen strukturen auch recht hoch, was das material beansprucht. etc...
 
Erinnert mich doch sehr an den AMD-Southbridge-Bug. http://shortlinks.de/776n Aber amD hat damals monatelang nach Markteinführung alles abgestritten gehabt.
Gut, dass Intel öffentlich, schnell reagiert.
 
@Supernorbi: Intel hat ebenfalls Erfahrung mit Fehler Vertuschungsversuchen: http://goo.gl/SWGC5
 
@Supernorbi: Wie AMD Bug? Ich kann hier nix von nem AMD Bug finden, hier gehts um einen Bug im der VIA Southbridge.
 
@Supernorbi: Wow, du hast 66% der Buchstaben des Namens "VIA" falsch gelesen und bist so auf den Namen "AMD" gekommen. Was sagt dein Optiker dazu?
 
So recht mag ich das alles nicht glauben... Das Zeugs ist keine 4 Wochen im Handel, es sollen nur wenige Prozent der ausgelieferten Chipsätze betroffen sein, dennoch rechnet Intel mit Kosten in Höhe von 700 Millionen Dollar, nur für den Austausch... Ist für mich nicht sonderlich plausibel...
 
@Vollbluthonk: Stell dir mal vor, dass Intel wahrscheinlich bei den Motherboardfertigern die Produktion gestoppt hat. Dann können die nicht mal eben kurz andere Motherboards (z.B. mit AMD CPUs) herstellen. Diese Produktionsprozesse sind genau geplant und wenn so ein Stopp kommt, kommt das alles richtig durcheinander. Das sind dann ja auch finanzielle Verluste, die Intel wohl nicht direkt bezahlen muss, aber irgendwie (vielleicht durch neue Lieferungen mit hohem Rabatt) "ausgleichen" muss. Solche Kosten stecken wohl auch in den 700M$, wobei ich glaube, dass die "Kosten" für Intel insgesamt noch höher ausfallen werden.
 
@drhook: Die Gesamtkosten werden deutlich höher sein, das mutmaße ich auch, zumal Intel nun auch keine Sandy-Bridge-Prozessoren an den Mann bringen kann, gibt ja keine alternativen Chipsätze, mit denen die Dinger laufen. Das dürfte schon eine spürbare Umsatzeinbuße sein... Aber back to topic, die 700 Millionen beziehen sich, meiner Meinung nach, wirklich nur auf den Austausch der defekten Einheiten. So liest es sich jedenfalls auch bei anderen Quellen...
 
@Vollbluthonk: Ob nun viele oder einige der Chips defekt sind, ist eher uninteressant - es wird wohl kaum einer abwarten, bis seine Daten verloren sind, sondern direkt umtauschen.
 
@Whistler2010: bei Leuten, die ihre Systeme selber bauen mag das zutreffen, bei denen, die Fertig-PCs kaufen behaupte ich mal wird es nie zu Problemen kommen, denn wenn die in der Fabrik nicht völlig bescheuert sind, haben sie die eine HDD und das optische Laufwerk an die schnelleren Ports angeschlossen. Und da bei Fertig-PCs, speziell Notebooks, i.d.R. keine weiteren Laufwerke vorhanden sind, werden die problematischen Ports gar nicht benutzt.
 
@Link: Wie sieht's denn bei den billigen OEM-Boards aus? Werden da wirklich die SATA3-Ports verbaut, oder aus Kostengründen doch nur die SATA2-Ports? Im ersten Fall hättest du natürlich recht...
 
@Whistler2010: ich wusste jetzt keinen Grund wieso das Verdrahten von den schnelleren Ports teurer sein sollte als von den langsameren. Meiner Erfahrung nach (und ich verbaue eigentlich immer die preiswerteren Modelle) wird eventuell nicht die maximale anzahl der Ports verbaut, aber die schnelleren sollten eigentlich nicht fehlen, die "OEM-Bords" werden ja auch seperat verkauft, wenn auch vielleicht in leicht abgeänderten Version und da wird man auch nicht darauf verzichten wollen. Und die OEMs werden sich bestimmt auch nicht den großen SATA3 Aufkleber entgehen lassen, sowas verkauft sich immer gut. Letztendlich sind OEM/Low-End-Boards auch nicht viel anders als die High-End-Modelle, es fehlen im wesentlichen nur ein paar Features, die für die meisten User eh nicht von Bedeutung sind.
 
Tja, und bei mir läuft seit einer Woche genau dieser Chipsatz (P67). Da gönnt man sich nach einigen Jahren wieder neue Hardware und muss dann dies lesen, naja.

Letztendlich kann man aber nur abwarten und tee trinken. Ich habe meine zwei internen Laufwerke (SSD und HDD) eh an den SATAIII Anschlüssen laufen. Von daher ist die Ganze Sache erst einmal nicht so tragisch.

Falls ich mich dennoch für einen Umtausch entscheide, warte ich noch einige Wochen, da ich keine Lust habe, hier ne gefühlte Ewigkeit ohne funktionierenden PC zu sitzen. Vor Februar/März wird es mit dem Austausch ja eh nichts.
 
Kurze Frage. Gibt es eine Eingrenzung der Serien- oder Chargennummern bei denen diese Problem auftreten könnte? Kennt vielleicht jemand einen Link eventuel dazu?
 
@markuscjb: Nein, jeder bisher Hergestellte Chipsatz der "Intel Series 6" ist betroffen, steht ja auch in der News. Deshalb haben die auch die Herstellung von Mobos gestoppt, fehlerfreie Chipsätze müssen erst noch produziert werden.
 
Der Titel ist komplett falsch. Sandy Bridge CPU Verkauf wird nicht einegstellt, ledeglich die Chipsatze der 6er Serie sind vom Fehler betroffen und müssen ausgetauscht werden.
 
WooW ich sags mal so - ich möchte nicht der typ sein, der zu seinem chef geht - und sagt - wir haben da ein kleines problem... Ich habe das etwas heraus gefunden..
 
Endlich erwischt es auch mal Intel ... ;D
 
@stfN: Intel hatte das ganze auch schonmal ich sag nur P IV ;) der hatte auch Probleme.

@Topic:
Ich habe mit erst letzte Woche in SB System gekauft. Naja mal sehen wann die Rückrufaktionen kommen. Evtl. ist ASUS ja schneller mit der Rückrufaktion als Intel mit dem Aufstocken der Lagerbestände von i5 2500K (mein Händler hat nämlich keine für mich auf Lager und wartet selbst auf Lieferung).
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