Blizzard & PayPal gehen gegen Gold-Verkäufer vor

PC-Spiele Die Spieleschmiede Activision Blizzard will gemeinsam mit den Betreibern des Payment-Dienstes Paypal gegen Personen vorgehen, welche verschiedene Ingame-Produkte für World of Warcraft zum Verkauf anbieten. mehr...

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Welche Verletzung des geistigen Eigentums soll denn vorliegen? Die Ingameprodukte werden ja nicht gefälscht oder kopiert, sondern lediglich gegen Bares an einen anderen Nutzer übertragen. Oder verstehe ich da was falsch?
 
@mcbit: das du kein geld in real life damit machst da es blizz besitz ist. neben gold sind sicher sammelkarten gemeint die codes beinhalten für ingame crap. meine freundin kauft sich ab und zu auch bei ebay sowas zb das blumen hinter ihr her schweifen beim gehen, kost ca 2euro. die blöden karten kosten knapp 5 auro und man weis nicht was drinne ist :) bei der abzocke selber schuld, wer kauft sich für 5euro solche dummen karten? o0 oder das fliegende ponny kost bei ebay auch weniger als im hauseigenen blizz shop. was ich nur hoffe, das man weiter mit paypal guthaben für 19euro kaufen kann denn 27euro im blödmarkt sind einfach nur abzocke!!!
 
@neuernickzumflamen: "meine freundin kauft sich ab und zu auch bei ebay sowas zb das blumen hinter ihr her schweifen beim gehen, kost ca 2euro."

aber dumm fi.. gut, stimmts?
 
@Siamkat: Bei mir schweift gelegentlich auch was hinterher. Der geruch ist aber nur schwer mit blumig zu beschreiben. ;)
 
@mcbit: diese ingame produkte gehoren aber blizzard und dürfen nicht verkauft werden. ist ca so dass wenn du deinem kumpel dein fahrrad leihst er es nicht an einen anderen kumpel von dir gegen bares geben darf ;-)
 
@bigbasti87: Aber dass ist doch nichts gesetzliches. Blizzard kann den Spielern natürlich per AGB dies oder jenes verbieten, aber was hat PayPal damit zu tun? Ich seh da keinen direkten Gesetzesverstoß, auch nicht gegen das Urheberrecht. Wenn ich eine Cola-Flasche fotografiere und das Bild verkaufe, hab ich dann die Rechte von Coca-Cola verletzt? Sperrt die Sparkasse dann mein Konto? Nicht ganz das selbe, aber irgendwie wäre das genauso abstrus. Es kopiert ja niemand was aus WoW, oder verwendet es fremd usw. Wo ist also die Urheberrechts- verletzung? Die AGBs an sich sind dabei irrelevant, die können zwar eine Accountsperrung nach sich tragen wenn Blizzard das so will, aber eine Kontosperrung bei einem Finanzdienstleister?
 
@lutschboy: doch, das gold gehört blizzard, deswegen darfst du das nicht verkaufen was ist denn daran nicht zu verstehen? Ist halt geistiges eigentum wie ein foto oder ein Artikel. Paypal hat damit soweit zu tun dass die meißten geld geschäfte darüber fließen und blizzard will nun mit denen zusammen arbeiten um solche zahlungen zu verhindern.
 
@bigbasti87: Aber das "Gold" wird doch nicht wirklich verkauft. Es bleibt doch auf den Blizzard-Servern, wird nicht "weg- genommen". Die Leute kaufen im Grunde garnichts. Sie geben Geld für eine Transaktion eines virtuellen Guts - wo dass nun eine Urheberrechtsverletzung sein soll, hast du mir jetzt immernoch nicht erklärt. Es ist eine Verletzung der AGBs, aber nicht des geistigen Eigentums. Ich kann dir doch Geld dafür überweisen dass du mir zb ein Plus auf diesen Kommentar gibst - was ginge das dann PayPal an? Ich persönlich finde es nicht korrekt dass PayPal sich als Polizei und Richter aufführt, und aufgrund von AGBs irgendwelcher Spielepublisher Konten sperrt. Klemmt mir als nächstes Alice das Internet ab weil ich gegen die Netiquette in einem Chat/Forum verstoßen habe? Dass ist im Endeffekt nichts anderes als ein Justizssystem der Industrie, dass vorbei an der staatlichen Judikative konstruiert wird. Ein Lobby- staat im Staat, klingt übertrieben, aber genau das ist es doch.
 
@lutschboy: Amen! Du hast ja so Recht...
 
@bigbasti87: Nach Deiner Logik dürfte ich auch keinen Account weitergeben?
 
@bigbasti87: Daher auch die Formulierung in den Auktionen. Du bezahlst dort nicht für das virtuelle Gold sondern für die Zeit die aufgewendet wurde es zu farmen. ^^
 
@Alle: Nur ein kleiner Hinweis, wenn ihr euch irgendeine Software kauft erwerbt ihr damit auch nur das Nutzungsrecht, und meistens das Recht diese Nutzungsrechte weiter zu geben (bzw. andere Erlaubnisse und Verbote was ihr mit dieser Software macht), ihr kauft aber nicht irgendwelche Eigentumsrechte an der Software. Bei diesen elektronischen Gütern ist es genau so.
 
@Lastwebpage: Irrtum! Nebenabreden werden üblicherweise bei Kaufverträgen ausgeschlossen. Das was ich kaufe, habe ich gekauft und nicht gemietet, geleast oder sonstwas. Oh ja ich habe KAUFquittungen! (z.B. von Videospielen) Nebenabreden sind ausgeschlossen.
 
@boofh: Kein Irrtum. Du kaufst den Datenträger, und zusätzlich ein Nutzungsrecht für das Programm.
 
@Lastwebpage: Ja eben, wenn ich Windows "kaufe", darf ich später trotuzdem den Datenträger und die Lizenz weitergeben, ich darf es nur icht selber mehr nutzen dann. So verstehe ich das auch mit diesen Ingamesachen. Ich habe mir z.B. eine bestimmte Waffe erspielt, erkämpft oder gekauft. Diese Waffe darf ich aber jederzeit an einen anderen Account verscherbeln. Es ist ja nicht weg, es hat jemands anderes und ein Urheberrecht dürfte auch nicht verletzt sein. Anders wäre es, wenn ich mir durch einen MOD eine solche Waffe erschleiche und dann verkaufe.
 
@mcbit: das problem ist das man nichts verkaufen kann was einem nicht gehört. alle immateriellen güter die wow betreffen gold items sogar chars sind eigentum von blizzard, das erkennt jeder mit den agb's an. somit ist es nich rechtens diese sachen zu verkaufen. ok in wie weit man nun gegen die agb's vorgehen kann sei dahingestellt, denn wir wissen ja das nur weil es in den agb's steht es noch lange nicht rechtens sein muss, aber das muss in einem anderen fverfahrne geprüft werden.
 
@d4rkside: Achso, na gut, wenn es in denm AGB steht, muss es erstmal eingehalten werden. Stellt sich aber die Frage, was hat Paypal sich da einzumischen?
 
@d4rkside: Schmarrn, der Verkäufer kann immer noch das Argument bringen, er würde lediglich die Stunden an Arbeitsaufwand für die Beschaffung des E-Goldes oder Items berechnen (also nicht die immateriellen Güter selbst). Was hättest du diesem Argument entgegenzusetzen?
 
Ihr könnt den Leuten ruhig noch mehr Minuse geben, das ändert aber nichts an der Tatsache das World of Worcraft ein Produkt von Blizzard ist und alle Spielinhalte auch Blizzard gehören und Gold gehört eben dazu... So bekloppt es sich für uns alle auch anhört das die echt gegen so einen Sch*** vorgehen!^^
 
@winül ja die haben das in den agb stehen :)
 
@tehace: Nur weil es drin steht, heißt das nicht, dass die auch automatisch gelten.
 
@Hoodlum: Doch. Nur wenn es sich um unerhörte Klauseln handelt, kann die ganze AGB auf der Kippe stehen. Verwechsle die AGB nicht mit der EULA.
 
@Der_da: Meine Aussage bezieht sich auf vorformulierte Vertragsbedingungen im Allgemeinen. Sowohl die AGB als auch die EULA gehören zu dieser Kategorie.
 
@Der_da: dafür gibt es afaik doch die salvatorische klausel, dass nicht wg unerhörter klauseln die ganze agb kippen kann, und an die wird actiblizz wohl gerade noch gedacht haben, vermute ich...
 
@maharbal: Die salvatorische Klausel ist unnötig. Vgl. §306 BGB
 
@Hoodlum: ah ok, danke, wundert mich dann aber wieso ich die immer noch so häufig lese, wenn ich online einkaufe... vllt. um von anfang an missverständnisse aus dem weg zu räumen oder so...
 
@maharbal: also nicht falsch verstehen. Die salvatorische Klausel ist in AGB unnötig. In anderen Verträgen kann sie sinnvoll sein. siehe http://tinyurl.com/5rslt5t
 
Man verkauft ja auch nicht das Gold selber. Ich sehe immer öfter das die Zeit die dafür gebraucht wird gekauft wird nicht das Gold selber. Als Käufer wird man ja auch schon lange nicht mehr gebannt oder bestraft. Damals gab es noch Verwarnungen mittlerweile nicht mal mehr. Kaufe schon ca. 5 Jahre regelmäßig weil ich einfach keine Zeit hab spiele nur 1-2h am Abend.
 
@Hektik: Ohhh das siehst Du aber leider falsch, 2 Gildenkollegen haben deswegen einen Permaban kassiert weil Sie zum start von Cata jeder 20.000g gekauft haben.
 
@The_Night: Da werden deine Kollegen aber mehr gemacht haben als Gold gekauft ;) was sie natürlich nicht zugeben werden :P evtl sogar weiterverkauft dort wirst sofort gebannt. Ich kaufe immer mengen um die 50 tausend Gold auch zum Release von Cata, dort waren es 70tausend. Ich wurde sogar schon einpaar mal gemeldet aber das schon länger her nach einen Gespräch mit dem GM hab ich fröhlich weitergespielt. Das ist aber erst so seit Blizzard US einen eigenen Standort in der EU eröffnet hat.
 
@Hektik: wie will blizzard das einem eigentlich nachweisen dass das gold, welches man durch den kauf erhält, auch wirklich gekauft ist? ich mein, ich geb freunden gelegentlich auch mal ein paar hundert gold oder bekomme ähnliche summen von ihnen. würde mir also blizzard illegale aktivitäten vorwerfen wenn ein freund mir 80k gold geben würde? oO
 
@ExusAnimus: Weil die GMs alle Charaktere sehen des Accounts, und wohl auch die IP-Adresse. Wenn die aus China kommt und es sonst nur Level 1er gibt... :P
 
@tienchen: das ergibt sinn^^ hatte nie was gekauft, deshalb fragte ich
 
@tienchen: darum verkaufen die meisten goldseller mit deutscher IP und ausgewqachsenen charakteren. ein kampf gegen windmühlen..
 
@rotti1970: dann sind das gehackte Accounts. Auch das kann man rausfinden
 
@Hektik: Blizzard hat seit Beginn von WoW schon einen Standort in der EU, momentan sind es sogar zwei (Frankreich & Irland). Und dass du Gold gekauft hast und der GM das durchgehen hat lassen wage ich stark zu bezweifeln. Wobei ich es lustig finde, dass man Gold sich kaufen muss in WoW. Da fragt man sich dann schon, ob das Spiel richtig für einen ist, so wie es einem ingame hinterher geworfen wird. Selbst bei Raids kommt am Ende noch was positives raus, was lange nicht so war.
 
Das fällt aber früh auf.... Wow gibts ja erst seit dem 11. Februar 2005 (in Europa)
 
Daß es gegen die AGB von Blizzard verstößt ist klar, aber was das mit Paypal zu tun hat wüßte ich schon mal gerne. Und zwar ganz besonders deswegen, weil sie ja eigentlich eine Tochter von eBay sind, welches sogar eigene Kategorien für den Handel mit Gold hat. Irgendwie erscheint mir das höchst inkonsequent.
 
@Johnny Cache: Man könnte auch sagen, bei eBay weiß die eine Hand nicht was die andere tut.
 
Ich frage mich manchmal wie tief man sinken bzw. wie abhängig man sein muss um noch zusätzlich echtes Geld für solche "Ingame-Produkte" auszugeben.
 
@kubatsch007: Grundsätzlich stimme ich dir zu aber selbst wenn man als Spieler z.B. 50 Euro im Monat fürs Spielen und Gold ausgibt ist das teilweise immer noch sehr viel weniger als andere für Zigaretten, Alkohol oder andere "Genussmittel" ausgeben, bei denen es auch zu körperlichen Abhängigkeiten und Schädigungen kommt. Komischerweise sind Rauchen und Komasaufen gesellschaftlich akzeptiert.
 
@pvenohr: Naja, ein Vergleich mir einer anderen fragwürdigen Sache kann doch aber nicht als Rechtfertigung dienen.
Aber mal davon abgesehen heiße ich auch weder rauchen noch Komasaufen gut.
 
@pvenohr: PolyTox...ART...das ist normal ^^
 
jo, wer für sowas geld ausgibt ist im grunde doof...weil er sich von diesen firmen bewust abzocken läst...bzw sehe ich in dem handel mit diesen "ingame-produkten" eine art des betruges der firmen.
 
@MxH: Betrug ist etwas eigentlich doch immer nur dann, wenn der Käufer nicht vorher weiß, was er für seine Kohle bekommt. Ich finde, bei sowas wie InGame-Content trifft das nicht zu. Jeder kann doch - normalerweise - frei entscheiden, ob er sich sowas zulegt. Und was gibt es an "10000 Gold" oder "Super-Spezial-Plattenpanzer mit 500 Hitpoints" (oder so) rumzudeuten? Jeder weiß, was er da für die Kohle bekommt. Ob man sowas nun gutheißt oder nicht, steht auf einem völlig anderen Blatt.
 
Hmm ist jetzt natürlich Auslegungssache. Ich gehe hier nicht davon aus, dass mit der virtuellen Ware Ingamegold gehandelt wird. Man handelt hier doch eher mit der Dienstleistung "Zeitaufwand". Und ab diesem Punkt ist der Strafbestand "Verletzung geistiges Eigentums" eigentlich nicht mehr gegeben.
 
Na dann sollen sie eben künftig nicht mehr das Gold verkaufen, sondern den Zeitaufwand für die Übertragung des Goldes auf einen anderen Spieleraccount, dann wird auch kein Eigentum mehr "verletzt"....
 
Dann Verkaufe ich eben Zeit im Spiel ;) Nennt man das Kind halt bei nem anderen Namen...
 
Auch wenn ich kein Zocker bin, kann ich hier absolut keine Urheberrechtsverletzung erkennen, wo Paypal sich einmischen müsste. Letztendlich wird doch die Leistung (Zeitaufwand) eines Spielers verkauft. Das diese Spielentwickler dahinter her sind, ist verständlich. Sie wollen wahrscheinlich lieber, dass die Leute Ihr Geld Blizzard geben und damit Items erwerben und diese im Gameshop (wenn es sowas bei WOW gibt) gegen Gold verkaufen.
 
klar gehts nur ums abzocken der user! spiele die zwingend online sein/aktivierung per internet verlangen..kaufe ich gar nicht erst, weil dieses ein mißbrauch des uhrheberechts darstellt.
 
die sind doch echt kaputt...
 
es geht ums abzocken der user..ihnen ihr geld stehlen..mehr steht dahinter nicht!
 
Zugegeben mit paypal hat das ganze wenig am Hut, jedoch finde ich die Goldverkäufe trotzdem Mist! das liegt darin begründet, das das meiste Gold von gehackten Accounts stammt(nicht alles aber vieles!). Das problem dabei ist, wenn Blizz nun wiederum hingeht und würde diese gehackten sachen löschen, bzw dem eigentlich eigentümer zurücktranferieren würde, wäre das Gebrüll gegen Blizz nicht zu überhören. Deshalb setzt Blizz darauf die Dienste zu bekämpfen. Ich würde an Blizzards Stelle hingenehn und die betreffenden Chars samt Gold einfach löschen! Zudem noch die Nutzer die den Dienst in anspruch genommen haben, weil auch sie gegen AGBs verstoßen haben. Niemand hat lust seine Chars zu riskieren die er sich monate lang hochgelevelt hat!
 
mißbrauch des uhrheberrechts nach §263 stgb begeht bizaard hier! wer geld für eine dienstleistung verlangt und die weitergabe des rechtes versagt, betrügt seine kunden. paypal macht wiedermal klar das sie kein seriöser dienst sind! paypal hat für seine kunden da zu sein und diese zu schützen, nicht irgendwelche fremden konzern wünsche. auch paypal betrügt somit seine kunden. das unternehmen aus den usa mitlerweile arrogant, betrügerisch und unsozial handeln, liegt an ihrer raffgier nach geld und zeigt auch das diese unternehmen nicht wert sind benutzt zu werden und man versuche solte amerikanische firmen aus europa zu vertreiben, da sie ihre marktmacht mißbrauchen, oder ebend spezelle strafzölle/steuern für diese unternehmen einzuführen, die nicht an die kunden weitergegeben werden dürfen! übrings online games sind der letzte scheiß, bzw games die online verbindung verlangen. diese moderne gängelei des drm ist affig und zeigt die geldgeilheit dieser untenehmen, die ebend keine seriöse arbeit mehr abliefern wollen.
 
@MxH: Echt schwer Deinen Text zu lesen. Es fehlen Worte und die Shift- Taste klemmt:) Bei MMORPG´s ist eine Onlineverbindung sinnvoll, da Spielprinzip bedingt - Bei DRM geb ich Dir recht.
 
Richtig so. Nächster Schritt den die machen sollten endlich die Accounts der käufer im Spiel sperren. Ohne Goldkäufer gibt es automatisch weniger "Hacks" und der Preisverfall wäre nicht so extrem.
 
Das Blizzard mal wieder "Tue Gutes und rede darüber" streut, schön und gut! Aber das PayPal sich da jetzt reinhängt ist ein absolutes NoGo. PayPal war schon vorher grenzwertig. Mit dieser Aktion zweifelt man schlußendlich völlig an der Seriosität.
 
Blizzard hat doch gar kein Interesse das Leute gebannt werden wegen Goldkauf. Wenn mir nämlich chronisch Kohle fehlt um coole Items zu kaufen ist die Chance gross das ich mit WoW aufhöre und das will Blizzard ganz sicher nicht. Blizzard stört sich daran dass sie selber nicht dran mitverdienen. Habe schon vor ca einem Jahr aufgehört, alles vertickt beim Händler und die ganze Kohle vor dem Auktionshaus in der Zwergenstadt verschenkt. Erst wollte mir gar niemand glauben dass ich Geld verschenke, aber dann sind sie gekommen wie die Fliegen ^^
 
Mh, kann man das Thema eigentlich ernsthaft diskutieren? Blizzard ist mitunter immer noch eine der angesehensten und "ehrlichsten" Spieleschmieden die es gibt. Ich bin selbst WoW Spieler und finde es richtig, dass gegen den Goldhandel vorgegangen wird. Auf welchen rechtlichen Grundlagen das ganze geschieht kann ich nicht durchblicken. Aber da es anscheinend nicht reicht dem ganzen im Spiel selbst entgegen zu wirken, ist es gut das sie andere Möglichkeiten suchen. Außerdem hängt am Goldverkauf für WoW Spieler mehr als nur eine Transaktion. In WoW existiert im Grunde ein Wirtschaftskreislauf der durch den Kauf und Verkauf von Gold verfälscht, verändert oder ganz zusammenbricht. Das ist ein direkter Eingriff in den Spielfluss. Außerdem kann Blizzard vll so argumentieren, dass du um mit WoW Geld verdienen zu dürfen - denn das tun Goldseller ja - man das entsprechende Recht erwerben muss. Du darfst schließlich auch nicht den MC Donalds Hamburger nach genau dem Rezept verkaufen ohne die Rechte daran von MC'es erhalten zu haben. Das selbe gilt für Goldseller. Sie nutzen fremdes Eigentum um sich selbst daran zu bereichern. Es ist zwar nur eine Dienstleistung, dessen hintergrund ist aber rechtlich nicht ganz eindeutig abgedeckt.
 
Ich finde es viel bedenklicher das Paypal immer öfter zum Instrument der Industrie wird um Dinge zu zensieren oder irgendwo den Geldhahn abzudrehen. Es muss dringend eine neutrale Alternative her die sich nich vorschreiben lässt was sie zu tun und zu lassen hat.
 
@Xiu: Genau, in der aktuellen c't ist wieder ein Fall bei dem Paypal einem jungunternehmer einfach mal das Paypal Konto gesperrt hat.
 
Also man sollte es mal aus allen Blickwinkeln betrachten. Was passiert wenn man über Paypal 50.000 Gold kauft oder meinet wegen auch den Zeitaufwand dafür bezahlt und der Verkäufer nichts raus rückt? Wer soll das regeln? Blizzard? Paypal? Wer soll für das Verhalten der Spieler dann verantwortlich gemacht werden können? Soll Paypal nun zu Blizzard gehen und denen mitteilen, daß einer deren Spieler böse war und das Gold nicht raus gerückt hat obwohl ein Vertrag zustande kam welcher nicht den AGB's oder sonstigen Richtlinien von Blizzard entsprochen hatte? In dem Fall sichert sich Paypal vielleicht auch nur ab. Genau kann ich das natürlich auch nicht sagen, weil es jetzt ein reiner Denkprozess meiner seits ist, aber man sollte es nicht immer nur aus der Sicht der Kunden sondern auch aus der Sicht der Betreiber sehen :)
 
Ich denke Blizzard geht das schon richtig an. Allerdings denke ich die Strafen sollten härter sein. Auch für Gold-Käufer sofort Permanenter Ban. Lassen wie mal das Ganze "bekomme ich mein Gold für mein Geld" außen vor. Das Problem ist doch dass die leute die Gold gegen Bares kaufen die Inflation auf dem jeweiligen Realm vorantreiben und leute welche ihr Gold ehrlich erspielen haben keine Chance in Auktionshaus etwas zu günstigen Preisen zu erwerben.
 
@minimalhunter: im Ah war nur der Schrott günstig. Oder hast du jemals die Preise der richtig krassen Items gesehen. 400'000 Gold und so Preise ^^
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