SourceForge: Entwickler-Plattform unter Beschuss

Sicherheitslücken SourceForge, eine Entwicklungsplattform für Open Source-Projekte, hat eine Reihe ihrer Server abgeschaltet. Hintergrund dessen sind Angriffe auf die Infrastruktur. mehr...

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Schon trauig, dass man ausgerechnet solchen Projekten schaden zufügt.
 
@Golum1289: Vielleicht steckt ein Konkurrent aus den ClosedSource Bereich dahinter, dessen Geschäfte dank konkurrierender OpenSource Software stetig schlechter laufen als je zuvor. Ich hoffe allerdings, dass kein Projekt bei Sourceforge Schaden von den Angriff nimmt.
 
@Pizzamann: Deshalb wurden eben sicherheitshalber zahlreiche Server und Dienste abgeschaltet.
 
@Pizzamann: Ich würd ja auf Oracle tippen^^
 
@Pizzamann: "Vielleicht steckt ein Konkurrent aus den ClosedSource Bereich dahinter" Diese Aussage von dir zusammen mit der eingeblendeten Microsoft Werbung im Artikel... Unbezahlbar...
 
@Golum1289: manchen ist Respekt einfach ein fremdwort :(
 
@Golum1289: Du hast recht. Diese Hacker sollten sich einmal Facebook vornehmen, dann wäre es wenigstens sinnvoll.
 
@Golum1289: Es wäre kein Wunder, wenn hinter der Attacke kommerzielle Softwarekonzerne stecken würden. Aber mal Ernsthaft: Es ist doch absolut traurig und schäbig, das man sich auf solche Art und Weise gegen freie Programmierung wendet. Wer auch dahinterstecken mag, ich hoffe, der/die jenige(n) wird/werden bald gefunden, woher dessen Angriffe stammen. Es gibt ausserdem viel bessere Angriffsziele als SourceForge.
 
Ich glaube kaum, dass dahinter Konkurrent aus dem Bereich ClosedSource steckt. Wieso? Weil OpenSource im Business-Bereich keine größere Bedeutung hat, wie ClosedSource. OpenSource ist nämlich NICHT gleich kostenlos! Es können entweder dennoch Lizenzgebühren anfallen und selbst wenn dies nicht der Fall ist, benötigt man immer noch Geld für Wartung&Support. Gerade letzteres ist sehr wichtig, wenn in der Software Sicherheitslücken entdeckt werden. Ihr könnt den privaten Bereich nicht mit dem Business-Bereich vergleichen, wo es nahezu egal ist, ob ich nun z.B. MS Office oder OpenOffice verwende. Also ein Kampf zwischen ClosedSource und OpenSource findet ihr garantiert nicht statt. Wenn eine Firma dahinter stecken würde, dann würde sie auch ClosedSource-Konkurrenten angreifen.
 
@sushilange: Auch wenn deine Aussage allgemein gehalten korrekt ist, in Bezug zu SourceFourge ist sie falsch. Denn die Lizenzen der auf SourceForge gehosteten Projekte müssen von der Open Source Initiative anerkannt sein, und wenn ich mich nicht irre, bedeutet dass dass die Lizenzen gebührenfrei sein müssen.
 
@lutschboy: Es gibt verschiedenste Arten von Lizenzen, sodass nicht immer auf dem direkten Wege Lizenzgebühren fällig sind. MySQL ist doch auch auf Sourceforge, wenn ich mich nicht irre und MySQL ist auch nicht in jeder Hinsicht kostenlos. Will man z.B. eine Software verkaufen, die einen MySQL-Server beinhaltet, müssen Lizenzgebühren bezahlt werden, die übrigens ganz schön hoch sind.
 
@sushilange: Also im Serverbereich ist OpenSource wohl präsenter als alles andere. Allein schon Linux und alles was auf gängige Distributionen aufsetzt, Java, Ruby, etc. pp. Jetzt erzähl mir mal, daß es im Serverbereich kein Geschäft gibt. Besonders bei Datenbanken ist es momentan ein wenig am kippeln, auch wenn MySQL laut Oracle frei bleiben soll. Und selbst im geschäftlichen Bereich ist OOo mehr als ausreichend. Ich verwende es nur, und das einzige Problem sind die neuen proprietären MS-Formate, die ich allerdings über Google Text & Tabellen umwandle. Übrigens ist Open Source auch im Videobereich durchaus in der Wirtschaft vertreten. Diese pauschalisierten und uninformierten Aussagen nerven langsam. Es gibt doch auch genügend Firmen, die Wartung und entsprechende Dienstleistungen anbieten, damit die Programme rund laufen. Die Kosten mögen vielleicht letztendlich gleich sein, wie bei geschlossenen Programmen, jedoch ist alles transparenter und man macht sich weniger abhängig. In einigen Bereichen sind quelloffene Programme durchaus eine Konkurrenz für kommerzielle, in anderen nicht, und in wieder anderen gibt es eine friedliche Koexistenz. Aber hier wieder Quelloffenheit eine Firmenuntauglichkeit zusprechen zu wollen ist nichts als purer Schmarn.
 
@bgmnt: Ich hab doch gar nicht gesagt, dass OS nicht im Business-Bereich eingesetzt wird?! Ich sagte nur, dass OS im Business-Bereich nicht immer gleich kostenlos ist, sondern ggf. genauso oder gar mehr als ClosedSource kosten kann. Damit wollte ich ja auch nur sagen, dass OS keine Gefahr für CS ist und ich somit das angebliche Motiv für völligen Quatsch halte.
 
@sushilange: Du hast geschrieben: "Weil OpenSource im Business-Bereich keine größere Bedeutung hat, wie ClosedSource." Zudem hast Du behauptet, MS-Office wäre im Geschäftsbereich eine absolute Notwendigkeit, was definitiv nicht stimmt.
 
@bgmnt: Nö habe nicht gesagt, dass MS Office eine höhere Bedeutung als OpenOffice hat. Zwar ist dem in der Tat so, aber ich habe es vorher nirgendwo geschrieben. Das ist deine eigene Interpretation meines Kommentares. Und das zitierte stimmt. OpenSource ist im Business-Bereich nicht wichtiger und hat auch keine höhere Bedeutung als Closed Source. Das sind nun mal Fakten. Maximal sind OpsenSource und ClosedSource gleichgestellt, aber aktuell ist es immer noch so, dass OpenSourcen einen viel kleineren Anteil hat. Klar läuft auf Servern Linux. Ja und? Der Business-Bereich ist rieeeeeeeeeesig. Da macht die Nutzung von Linux auf irgendwelchen Servern nur einen Bruchteil aus. Die allermeisten Firmen haben keinen Nutzen von OpenSource, weil es wie gesagt auch nicht kostenlos ist und es kein Vorteil ist, dass man den kompletten Quellcode hat. Weißt du, wie ewig lange es dauern würde und wie schweinemäßig teuer es wäre, wenn man selbst OpenOffice, Linux, MySQL, etc. pp. an die eigenen Bedürfnisse anpassen will oder ein Sicherheitsloch schließen möchte? Bei ClosedSource habe ich einen Ansprechpartner und ggf. auch Verträge und Garantien, Support, Updates, etc. pp. Das gibt es bei OS natürlich auch (z.B. RedHat, etc.), aber das kostet mind. genauso viel und ich habe dann wie gesagt keinen Vorteil mehr ggü CS.
 
@sushilange: Wenn Du einen Vergleich angestrebt hattest, dann ist Deine Interpunktion falsch, denn diese impliziert folgendes: "Open Source hat keine größere Bedeutung im Geschäftsbereich, im Gegensatz zu Closed Source." Und dann nochmal ein Zitat: "Ihr könnt den privaten Bereich nicht mit dem Business-Bereich vergleichen, wo es nahezu egal ist, ob ich nun z.B. MS Office oder OpenOffice verwende." Dies impliziert, daß MS-Office im Geschäftsbereich eine Notwendigkeit wäre, was in der Tat übrigens überhaupt nicht der Fall ist. Und ich wette, sehr viele Firmen haben einen Nutzen aus Open Source. Fängt ja schon beim VLC an, jeder der beim Film arbeitet würde ohne den wohl verweifeln. Weiter über kostenlose PDF-Drucker, Bildbetrachter, Archivierungsprogramme, lauter kleiner nützlicher Programme, für die heutzutage keiner mehr dran denkt noch Geld auszugeben. Open Source ist allgegenwärtig, wenn auch oftmals recht unscheinbar. Allein die Beliebtheit von Firefox zeigt die Relevanz, und der Sicherheitsaspekt spricht in diesem Fall eher für Open als Closed Source. Es ist also eine schiere Behauptung, daß Open Source den meisten Firmen keinen Nutzen brächte. Es stellt sich eher die Frage, was die meisten Firmen OHNE Open Source machen würden. Und ich habe nicht geschrieben, daß man die Programme selbst anpassen soll, denn dafür gibt es ja, wie ich geschrieben habe, die entsprechenden Dienstleister, die das für einen machen. Und sollte dieser seine Arbeit nicht ordentlich verrichten, so kann ich den Dienstleister wechseln, ohne einen Programmwechsel vornehmen zu müssen, was wieder Schulungen und somit mehr Kosten bedeuten würde. Bei einer guten Wirtschaftung KANN Open Source Ersparnisse bringen, auf jeden Fall bringt es aber mehr Unabhängigkeit und mehr Flexibilität.
 
@bgmnt: Was du aber grade aufzählst, ist Freeware und hat nichts mit OpenSource zu tun. Mag sein, dass es in Firmen viele nützliche kleine Programme gibt, die kostenlos sind. Da spricht ja nichts dagegen. Aber da macht es auch überhaupt keinen Unterschied, ob diese nun Freeware und ClosedSource oder OpenSource sind. Und diese kleinen Tools haben überhaupt nichts mit dem Business-Bereich zu tun, von dem wir reden, weil es auf die nicht unbedingt ankommt. Wir reden von Programmen, mit denen Mitarbeiter arbeiten müssen. Wer da auf Freeware setzt, setzt sich auch einem gewissen Risiko aus. Klar spart man Geld und mit Glück hat man damit auch nie Probleme, aber wenn es mal ein Problem gibt, brauch man einen zuverlässigen Ansprechpartner. Also nochmal: Es macht kaum einen Unterschied für die allermeisten Firmen, ob es OS oder CS ist. Es bringt nur einen Vorteil, wenn man auch mit dem Sourcecode etwas anfangen möchte. Es ist ein Irrglaube, dass man automatisch dank OS flexibler und unabhäniger ist und Geld sparen kann. Damit sind schon so einige Firmen, die "cool" sein wollten und auf OS umgestellt haben, voll auf die Nase gefallen. Und MS Office hat eine sehr, sehr, sehr, sehr große Bedeutung im Business-Bereich. Ich rede von der Praxis und nicht von der Theorie. Natürlich könnten viele Firmen viele Aufgaben auch mi OpenOffice erledigen. Tun sie aber nicht. MS Office ist im Business-Bereich unumstritten mit rieeeeesigem Abstand Marktführer. Der Anteil von OpenOffice ist so klein, dass man ihn gar nicht messen kann. Das ist nun mal der Ist-Zustand. Und aufgrund dessen ist es in vielen Fällen auch so, dass man um MS Office nicht drum herum kommt, wenn man 100% Kompatibilität zu anderen Produkten oder zu anderen Firmen beibehalten will. Von Microsoft bekommen Firmen Komplett-Lösungen: Office, Outlook, Exchange, Business Contact Manager, Sharepoint, etc. pp. Das läuft alles perfekt und nahtlos miteinander. Das kann keine Frickelsoftware bisher bieten - trotz OpenSource und verwendeter offener Standards, gibt es dafür keine Komplett-Lösung und auch keine Einzellösungen, die alle miteinander harmonieren. Ich bestreite ja nirgendwo, dass es auch OpenSource-Software gibt, die völlig ausreichend ist je nach Firma auch eingesetzt werden kann. Darum geht es aber nicht, sonder darum, dass der Ist-Zustand nun mal so aussieht, dass weltweit OpenSource im Business-Bereich nur eine sehr geringe Verbreitung hat und wenn OS genutzt wird, es nicht unbedingt einen Vorteil gegenüber CS hat, weil wie gesagt nur die allerwenigsten die Vorteile von OS nutzen wollen. Dort wo OS eingesetzt wird, kann es auch einfach nur sein, dass man sich für das Produkt entschieden hat, weil es für einen das beste war oder es sogar gar keine Konkurrenz gab. Es muss nicht zwangsläufig sein, dass man sich bewusst für OS und gegen CS entschieden hat.
 
@sushilange: Vermutlich wurde eher Closed Source eingekauft, weil es augenscheinlich am billigsten war. Bis sich herausgestellt hat, daß die Entwicklerfirma ein gieriger Vampir ist, der einen aussaugt und dem man absolut hilflos ausgeliefert ist, weil ein Umstieg nur mit immensen Summen bewerkstelligt werden kann. Ich kenne solche Fälle aus der Praxis, weshalb ich ein klarer Befürworter von Open Source bin, weil dort solche Machenschaften einfach schwieriger zu bewerkstelligen sind. Und was ich aufzähle ist keine Freeware, sondern Open Source. Ich achte da penibel drauf, weil ich entweder die Lizenz für meine Programme bezahle, oder weil ich dafür definitiv nie zahlen müssen werde. Alles halblegale ist aus meiner Sicht im Geschäftsbereich zu heikel. Und oftmals macht es einen großen Unterschied, nämlich wenn die Freeware nicht kommerziell genutzt werden darf, wo genau der Vorzug von Open Source zum Tragen kommt. Und wenn offene Standards nicht unterstützt werden, so ist das nur ein Armutszeugnis für den jeweiligen Administrator, sodenn es einen gibt. Ansonsten muss eben mal ein Praktikant dafür sorgen, daß es läuft. Wer mit Technik arbeitet, muss sich auch ein wenig auskennen, ansonsten versanden die Vorteile digitaler Arbeit. Und offene Standards zu lesen ist nun keine Hürde. Und MS-Office mag ja Marktführer sein, aber dennoch ist es nicht notwendig, um im Geschäftsbereich vorne dabei zu sein. Das ist ein Irrglaube. Ich kenne einige Leute, die kein MS-Office haben und damit sehr gut fahren. Vielleicht liegt es aber auch einfach an deren Kompetenz bezüglich technischer Hintergründe. Und von nahtlos und perfekt würde ich bei MS-Produkten nicht sprechen. Ich kenne genügend Inkompatibilitäten von MS-Produkten untereinander, schlimmer ist es bei Open Source keinesfalls, dort sind die Probleme meist noch eher zu lösen, da es ja offene und somit leicht konvertierbare Standards sind. Wer einmal in den Fängen von Closed Source war kennt die Probleme, die daraus entstehen und nur mit extrem viel finanziellem Aufwand wieder lösbar sind. Bei Open Source kostet es vielleicht eine Menge, aber zumindest kann das Projekt insgesamt behalten werden, da nur der Dienstleister gewechselt wird und man sich somit nicht einer Firma komplett ausliefert. Meiner Meinung nach vermindert OpenSource nachhaltig die Kosten, weil es transparenter ist. Wer die Vorzüge natürlich nicht erkennt und nutzt, für den ändert sich natürlich nicht wirklich etwas. Letztendlich liegt es an den Entscheidungsträgern und dem Admin, ob Open Source Geld spart oder nicht, das Potential hat es aber auf jeden Fall.
 
@bgmnt: Du kannst die eigenen Erfahrungen nicht verallgemeinern. Mag ja sein, dass es in dem einen oder anderen Fall stimmt, aber im Gesamten ist es eben noch nicht so. Wenn keine offenen Standards verwendet werden, hat das überhaupt nichts damit zu tun, welche Fähigkeiten der Admin hat. Ich glaube du verstehst noch nicht so ganz, wie große Firmen funktionieren und du verstehst auch nicht so ganz, dass viele Firmen keine andere Wahl haben. Wenn irgendein Entscheider dieses oder jenes vorschreibt, dann kann der Admin sich noch so querstellen und am Ende klein beigeben müssen. Und wenn die Parner-Firmen bzw. Kunden nur bestimmte Formate lesen können, dann bist du gezwungen diese Formate auch zu verwenden. Da kann man es sich nicht leisten sich stur zu stellen und andere Formate zu verwenden. Natürlich gibt es für viele Dateiformate offene Standards, aber solange diese nicht flächendeckend gentutzt werden, kann man diese selbst auch nicht unbedingt verwenden. Wie gesagt mag es ja sein, dass es Firmen gibt, wo dies keine Rolle spielt. Es gibt aber auch unzählige Firmen, wo dies einfach nicht möglich ist. Firmen und die Entscheider (Chefs und Manager) regieren und bestimmen welche Standards wirklich verwendet werden. Was meinste, wieso Windows so viele Altlasten mit sich rumschleppt? Weil die ganzen BWLer Heinis in irgendwelchen Firmen ausrechnen, wie teuer es doch ist, auf neue Technik umzustellen, also wird Druck auf MS ausgeübt, dass Altlasten aus Kompatibilitätsgründen beibehalten werden. Deine Aussage, dass man mit OS besser fährt, ist auch nicht zu verallgemeinern. Das mag wie gesagt in einigen Fällen wirklich flexibler oder auch günstiger sein, aber das ist es nicht immer. Wenn dem so wäre, würde im Business-Bereich nur noch OS überall eingesetzt werden. Dem ist aber wie gesagt nicht so. OS im Business-Bereich macht nur einen sehr gerinten Anteil aus. Auch scheinst du nicht zu verstehen, was Open Source ist. Es stimmt nicht, dass du Open Source einfach so verwenden kannst. Open Source bedeutet ausschließlich, dass der Code öffentlich ist. Nicht mehr und nicht weniger. Daran angeknüpft kann jede noch so erdenkliche Lizenz hängen. Selbst eine völlig neue, selbst geschriebene Lizenz. Und somit kann OpenSource auch bedeuten, dass ich dennoch für die Nutzung des Programmes zahlen muss, oder zumindest, wenn ich die Software nicht privat nutzen möchte. Es betrifft also nicht nur Freeware, die häufig nicht kommerziell verwendet werden darf. Du verallgemeinerst also auch hier, dass OpenSource immer kostenlos und somit besser ist. Das stimmt nicht. Das betrifft einfach nur bestimmte Projekte und Programme, die du anscheinend schon kennen gelernt hast. Es gibt aber auch unzählige Gegenbeispiele. Du scheinst immer noch zu glauben, dass ich gegen "dein" OS bin. Bin ich doch gar nicht. Ich sage doch nur, wie der Ist-Zustand ist und das sind nun mal Fakten, die du nicht leugnen kannst. Wenn du dich angeblich in dem Bereich auskennst, dann weißt du selbst, wie unbedeutend OpenSource zurzeit noch im Business-Bereich ist.
 
@sushilange: Unbedeutend ist dennoch der falsche Begriff. Und Du hast selbst eben geschrieben, daß es letztendlich an irgendwelchen Entscheidungsträgern liegt, was verwendet wird. Diese haben jedoch leider keine Ahnung und meist zu wenig Schneid sich einen kompetenten Experten zuzulegen, der ein wenig berät. Stattdessen wird diesem Kompatibilitätsquatsch Glauben geschenkt, weil der Vertreter nett ist, und schon ist man wieder in der Falle. Natürlich müssen Millionen von Geldern für MS-Office ausgegeben werden, schließlich ist dieses Format festgefahren, wenn auch gar nicht notwendig. Und genau hier zeigt sich auch der Vorteil von Open Source auf: ODF = unabhängig. MS führt ein neues Format ein, um "kompatibel" zu bleiben, "muss" natürlich auf die neue Version umgestellt werden -> Kosten. Beim Verwenden von offenen Standards wäre das in dieser Form nicht notwendig. Dort wird nur für tatsächliche Leistung bezahlt, nämlich die Leistung hinter dem Produkt. Und sollte Open Source nicht frei zu nutzen sein, so ergibt es kein Sinn etwas quelloffen zu machen. Deine Beschreibung dessen ist hanebüchen, denn Open Source ist auch eine Philosophie hinter der ganzen Programmiererei. Und der Admin hat dem Entscheider mitzuteilen, wie die technische Lage aussieht und Empfehlungen abzugeben und dafür zu sorgen, daß alles so reibungslos wie möglich läuft. Wenn da ein offener Standard nicht verwendet werden kann, dann hat der Admin etwas falsch gemacht.
Ich sehe auch nicht, daß Du gegen Open Source bist, ich sehe nur, daß Du Closed Source als unumgänglich ansiehst und die Vorteile von Open Source als nicht gegeben ansiehst. Die Vorteile sind aber da, nur leider werden sie nicht genutzt, respektive die Umstrukturierungsmaßnahmen werden nur halbherzig und unüberlegt durchgesetzt. Letztendlich liegt das Problem bei den Menschen, die die Entscheidungen treffen und damit arbeiten müssen, das Konzept als solches ist wesentlich vorteilhafter als Closed Source. Open Source ist außerdem sehr präsent, nur meist eher unmerklich, wie schon genannt bei Servern oder in kleinen nützlichen Programmen. Wenn Java in der Wirtschaft nicht präsent ist, wo dann? Offene Standards sind meist besser, siehe OGG, FLAC, ODF oder generell alles, was auf XML aufbaut. Und ohne Apple in seiner Strategie zu befürworten, doch kaum haben sie begonnen Flash nicht zu unterstützen, schreien viele auf: "Flash ist überflüssig, sollen doch alle auf HTML 5 setzen." Teilweise ist proprietärer Kram noch notwendig oder besser, aber in den meisten alltäglichen Bereichen meist eine Geldverschwendung, die mehr Probleme schafft als löst. Allein in der Filmbranche, mit den tausenden proprietären Formaten (alle voran hier dann wieder Apple) gibt es nur und ständig Probleme, wegen Inkompatibilitäten. Allein, weil ich das selbst sehr gut kenne und von anderen Filmschaffenden immer wieder höre, kann ich sagen, daß geschlossene Formate und Programme auf die Dauer gesehen eher nachteilig und teurer sind. Auch ich arbeite mit den Adobe-Produkten, einerseits weil sie gut sind, aber besonders, weil sie einen Quasi-Standard darstellen. Ohne ginge es nicht. In diesem Fall bin ich abhängig von Adobe, was zu einer Abhängigkeit von MS wegen Windows führt. Eine Abhängigkeit führt zu nächsten, und die Kosten steigen und steigen. Wenn man dies erstmal genauer betrachtet, so kann Open Source letztendlich nur billiger sein, man muss es nur richtig angehen.
 
@bgmnt: Da widerspreche ich dir doch auch gar nicht. Ich bin auch für offene Standards und die Firmen haben sich natürlich selbst in den Mist reingefahren. Und natürlich brauchen nicht alle MS Office. Für einfache Tätigkeiten reicht auch OpenOffice. Für Exchange, Outlook, Sharepoint, etc. hingegen gibt es aber wirklich absolut keine Alternative. Du hast richtig erkannt, dass ich nicht gegen OS bin, hast aber falsch erkannt, dass ich CS als unumgänglich ansehe. Ich rede doch nicht davon, was besser ist und in der Zukunft sinnvoller wäre. Ich versuche doch nur zu erklären, wie der Markt zurzeit aussieht. Für die Marktsituation kann ich doch nichts. Ich kann doch nichts dafür, dass zurzeit im Business-Bereich OpenSource kaum verbreitet ist. Natürlich gibt es Firmen, die voll auf OS setzen oder vielleicht ganze Branchen, aber wenn man sich den ganzen B-Bereich anschaut, hat OS halt noch einen sehr kleinen Anteil. Mehr sage ich doch gar nicht. D.h. doch nicht, dass ich CS besser als OS ansehe. Ich versuche nur zu begründen, wieso OS zurzeit noch keine hohe Verbreitung hat. Und da habe ich damit argumentiert, dass man nicht zwangsläufig Vorteile durch OS hat, d.h. es ist für viele Firmen egal, ob es OS oder CS ist. Natürlich hat OS Vorteile, aber nicht jeder brauch sie. Es kommt ja immer auf den speziellen Fall an. Genauso wie CS auch Vorteile gegenüber OS haben kann und diese Vorteile von einigen benötigt werden.
 
@Golum1289: apple klopft an...
 
Ist extrem Ärgerlich, denn ich kann nicht mehr auf mein SVN Repository zugreifen.
 
Was eine sauerei! Auf diesen Servern liegen richtig geniale Projekte die openSource sind und komplett kostenlos - warum sollte jemand sowas angreifen? Schande über die die die Server angreifen! Hoffentlich werden sie gefasst o.Ä.
 
Wer solche Seiten/Projekte angreift, gehört weggesperrt... unfassbar
 
@nipper: Das steckt eventuell Apple dahinter, denn denen ist ein freier "App Store", wie Sourceforge es ist, ein Dorn im Auge.
 
@HansF: Ging mir auch gerade durch den Kopf. Ein Angriff auf eine freie Plattform von Software kann nur von der "Content-Mafia" ausgehen.
 
@marcol1979: Oder von Hackern/Crackern/etc. die einfach nur Böses im Sinn haben...
 
@nipper: Deswegen soll die Vorratsdatenspeicherung sofort weltweit eingeführt werden!
 
@Sheldon Cooper: Hoffentlich nicht. Die Vorratsdatenspeicherung nutzt in dem Fall gar nichts.
 
@HansF: Ironie ist wie immer hier ein Fremdwort... ;)
 
@Sheldon Cooper: Und wer denkt an die Kinder ?
 
@nipper: Wenn Spuren von Saumagen gefunden werden, war es wohl der Rheinland-Pfalz-Trojaner. Dass diese Verbrecher aber auch vor gar nichts zurückschrecken 111
 
naja hier is schlimm bei visa und mastercard wars dann ok .. man ihr seid echt ein haufen fanboys... ihr faellt urteile nicht nach recht und unrecht sondern nach like/dislike
 
@-adrian-: Wo ist das Problem? Beim Fußball jubelt man ja auch nur für das Team, auf dessen Seite man ist ;-)
 
@-adrian-: Was hat denn SourceForge so böses gemacht, weshalb sie attackiert werden? Richtig, gar nichts! Dieser Angriff ist also ziemlich grundlos. Und jetzt sag mir womit Visa und Mastercard die Internet Community verärgert hat ;)
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