Partyfotos interessieren Personalchefs oft gar nicht

Wirtschaft & Firmen Die oft beschworene Gefahr, wegen peinlicher Partyfotos in Social Networks keinen Job zu bekommen, ist offenbar deutlich geringer als gemeinhin angenommen wird. mehr...

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es gibt auch andere Beispiele, wo eine Online-Recherche zur Absage führte. Gerade ehemalige Call-In-Moderatoren werden gerne mit ihrer Vergangenheit konfrontiert :) http://fernsehkritik.tv/blog/2011/01/loschen-und-loschen-lassen/ und http://www.stefan-niggemeier.de/blog/vergessen-und-vergessen-machen/
 
Sorry, aber diese Studie ist Blödsinn, weil kein befragter Personalchef aufgrund der Gesetzlage zugeben würde, dass solche Fotos evtl berücksichtig würden, wenns um die Auswahl geht.
 
@mcbit: wer sagt da schon die Wahrheit wenn man dann gegen ein Gesetz verstoßen würde ? Bzw wieso "Partyfotos" immer als negativ gelten versteh ich nicht, ein Mensch der nie auf Partys (oder ähnliches geht) an dem ist doch eher was "faul" als an einem "normalen" Menschen ?
 
@CvH: schön, dass laut deiner Meinung an mir was "faul" ist
 
@Fritzler: erstens war das keine Aussage das es für alle gilt, zweitens ist es im allgemeinen schon eher ungewöhlich das man keine Sozialen Kontakte pflegt !
 
@CvH: Soziale Kontakte kann man auch außerhalb von dem Partys pflegen. Zumindest die klassische Version einer Party (laute Musik, Alkohol, ect) ist eher für oberflächliche neue Bekanntschaften gut als für langfristige Kontakte. Das Mädel letzten Samstag schien auch intelligenter als sie von der Musik übertönt wurde.
 
@mcbit: Da stimmt ich dir zu. Des weiteren geht es ja nicht direkt um ds Feiern an sich, sondern auch um den umgang mit Daten und Firmendokumenten. Denn wenn man diese "Partybilder" einfach so ins Netzstellt zeugt das nicht umbedingt von einem vertrauensvollen Umgang mit sensiebelen Dokumenten.
 
@mcbit: selbst ein personal cheff macht partys und ganzerlich wer ist so blöd und ladet fotos hoch die so peinlich sind das man sie nicht zeigt der hat den aber auch selber schuld... ich lade ja auch kein foto von mein besten .. und schreibe aufen bauch donking xD
 
@sanity327: Manchmal reichen auch reine Textbeispiele, um sich zu disqualifizieren. Da braucht's dann gar keine zusätzlichen "peinlichen" Fotos mehr.
 
@DON666: selbst schuld wenn man seine einstellungen nicht so hinbekommt das der chef es nciht sieht...
 
@DON666: Das war auch mein erster Gedanke :-)
 
@mcbit: Nö, macht auch keiner. Aber Gott sei dank gibt es Mathematiker, die Wahrscheinlichkeitsrechnung beherrschen. Bei solchen Studien bzw. Befragungen gibt's nämlich 'nen lustigen Trick um an realistische Ergebnisse zu kommen, ohne die echte Antwort eines Einzelnen zu kennen. Der funktioniert aber nur bei Ja/Nein-Fragen. Grundlage ist wie schon erwähnt, die Wahrscheinlichkeitsrechnung (oder, wer's genauer will: Das empirische Gesetzt der großen Zahlen). Der Trick funktioniert folgendermaßen:
Eine zu befragende Person wird angewiesen, für sich und den Fragenden unsichtbar, einen Würfel zu werfen. Danach soll er eine Ja/Nein (Hier: Spielen Partyfotos in Facebook bei ihrer Personalwahl eine Rolle?) beantworten, ABER je nachdem, was er gewürfelt hat, muss er dabei die Wahrheit sagen bzw. lügen. Bei 1 oder 2 muss er lügen, bei 3, 4, 5 oder 6 muss er die Wahrheit sagen.
Wenn man auf diese Weise genug Leute (gegen Unendlich, also etwa > 1.000) befragt, kann man sich die wirkliche Häufigkeit von Ja und Nein ziemlich gut hochrechnen. Die Ergebnisse sind hierbei erstaunlich genau. Und man weiß NIE die Antwort eines Einzelnen :-P
 
@windaishi: Da hast Du absolut recht. Genau deswegen haben wir diese Studie gemacht: Weil quantitative Forschung jeweils nur ja/nein oder Skalen abfragt... hier hat es ausführliche Interviews gegeben, die natürlich nicht als repräsentativ angesehen werden können... dafür aber einen "tiefen" Blick in die Arbeit von Personalverantwortlichen geben.. und bei den Befragten spielen soziale Netzwerkseiten kaum eine Rolle... noch nicht. Auch das ist ein Fazit.
 
@mcbit: Weil bei solchen Befragungen ja auch nie Anonymität zugesprochen wird. :roll: Anscheinend setzen die befragten Personalchefs doch mehr auf die persönliche Erfahrung und Menschenkenntnis, als auf abstrakte peinliche Fotos. Ist natürlich auch immer die Frage, was für Fotos es gibt, schließlich wird der Geschäftspartner ebenfalls Internet haben, und genau da wird es dann interessant.
 
@mcbit: Auch wird ein Personalchef nicht nur darauf schauen, was veröffentlicht wurde, sondern vielleicht auch wann die Veröffentlichung stattfand, und welchen Ton der Bewerber verwendet. Er möchte keinen Mitarbieter haben, der sich während der Arbeitszeit massiv in social- Networks tummelt. Aber, eine lustige Zusammenfassung einer Fete mit anonymisierten Bildern, die außerhalb der Arbietszeit plaziert wurde, kann auch ausschlaggebend für einen Job sein.
 
@mcbit: Au weia... da kennt sich einer mit Forschung aber richtig gut aus. ;)
 
Kommt eigentlich auf die Branche an! Im Banken -oder Regierungsumfeld ist Online-Recherche normal, vor allem wegen vielleicht gefälschten Diplomen (Master/Bachelor). In anderen Branchen aber zum Glück nur vereinzelt...
 
Richtig, denn das hat sie auch nicht zu Interessieren. Das nennt sich Privatspähre! Jeder will seinen Spass haben und das vorallem in Jungen Jahren. Es zählt wie er/sie Arbeitet und nicht ob er Party macht oder nicht. Oder müssen wir bald noch die Erlaubniss des Chefs haben, um Party machen zu dürfen?
 
@Edelasos: Sachen, die man weltweit (!) zugänglich macht fallen bei dir unter Privatspäre?
 
@Link: Jap. Es ist etwas was ich in meiner Freizeit mache ,und somit geht das keinen Chef etwas an.
 
@Edelasos: Erstmal muss es dein Chef werden! Gerade in Deutschland wo man sich mit dem Zeugniss eh den Hintern abwischen kann (kann ja jeder immer wieder hinkommen bis es ihm "passt" wenn er ausscheidet) wird man bei "besseren Jobs" natürlich mal Googlen. Vielleicht guckt man auch mal wie die Gegend aussieht wo der Typ herkommt (danke streetview) usw. Aber hey, schöne neue Welt, ICH habe doch nichts zu verbergen. Kann doch jeder alles sehen von mir. Also warum sollte man sich nun aufregen?! :)
 
@Yamben: Ja stimmt.....das nennt man Oberflächlichkeit und dass solte Strafbar sein (Absurd ich weiss). Wenn die Familie kein Geld hat, und darum in einem Scheiss Viertel wohnt heisst dass ja nicht, dass der Sohn auch so ist oder?
 
@Link: Facebook würde ich eher als öffentlichen Raum betrachten. So wie zum Beispiel den Aufenthalt in einem Cafe auf einem Marktplatz. Somit ist dein Handeln immer noch <Privat> obwohl du Dich an einem öffentlichen Platz befindest. Oder anders ausgedrückt: Du würdest es auch nicht gerne wollen, dass du an deinem Verhalten von deinem letzten Oktoberfestbesuch gewertet wirst. Das ganze hier sind natürlich fiktive Beispiele, aber ich denke der Vergleich sollte sich jedem erschließen. Der Springende Punkt ist, dass Facebook nicht so schnell vergisst. Die Beständigkeit ist das Problem. Schlussendlich gibt es von mir auch belastende Partyfotos, aber die Seite ist vor ein paar Jahren eingegangen :) Aber was soll's, es sind nur Partyfotos und mal ehrlich, der Personaler der bei jedem X-beliebigen Bewerber für jede X-beliebige Stelle die Zeit hat, Onlinerecherche zu betrieben, der ist definitiv nicht ausgelastet. Und das würde mir als Chef echt zu denken geben. Kurzum Facebook ist öffentlich einsehbarer Privatraum, wie ein Hintergarten wo die Hecke zu tief gestutzt ist, mit <Freeze> -Funktion.
 
@Gorxx: Ja, aber wenn man sein privates Handeln fotografisch dokumentiert und anschließend auch noch jedem auf diesem Planeten lebenden Menschen zur Verfügung stellt, braucht man nicht groß über die Privatsphäre reden, denn hier hat man bewusst darauf verzichtet, dass dies privat bleibt.
 
Wieso wurde die Frau nicht eingestellt, nur weil sie online Unterwäsche verkauft? Ist doch ihre Sache und hat doch überhaupt keinen Einfluss auf die Arbeit. Stört doch auch keinen, wenn die Manager sich abends nen Gummiball in den Mund stopfen und sich von einer Domina auspeitschen lassen!
 
@sushilange: außerdem zeigt es, dass sie ein sin für geschäfte hat und weiß wie man an geld kommt :)
 
@sushilange: cool die alte. Aber Personalchef mochte sie einfach nicht.
 
@sushilange: oder der chef war der beste kunde von der dame und er dachte sich, der dame hab ich schon genug geld gezahlt, die braucht nich noch einen job in meiner firma ...
 
@karl marx: Genau, oder er hatte Angst sie könnte aufhören damit wenn sie ein festes Einkommen hat.
 
@sushilange: Wahrscheinlich wollte der Persochef nur nicht, das die Dame ein Zweiteinkommen hat. Nebeneinkünfte müssen eh vom Hauptarbeitgeber genehmigt werden.
 
Was die Personalchefs nicht sagen wollten: Sie interessieren sich da eher für die P*rns der Bewerber^^
 
PartyPics von Personalchefs interessieren sicherlich ;)
 
Jeder junge Mensch macht Party, das wissen die doch sowieso auch wenn man keine Bilder online hat.
 
Innerhalb von 2 Wochen gibts hier wieder ne News über eine Studie die das Gegenteil aussagt.
 
naja wir sind eh immer ein paar jahre den amis hinterher was derartige entwicklungen angeht. Bei den amis ist es defintiv üblich. Allerdings gehts da weniger um die "partyfotos" an sich...die sind eh uninteressant, das weiss jeder personaler dass er keine maschine einstellt
 
@0711: Partyfotos sind ganz normal. Als Chef würde ich mich eher wundern wenn keine Fotos da sind. Ich will ja keinen Sozial inkompetenten Menschen einstellen der nicht Team fähig ist.
 
@Sheldon Cooper: Das hängt davon ab, was auf den Fotos zu sehen ist. Wenn man einfach fröhlich feiert, ist es ja OK. Wenn man aber auf jedem zweiten davon ohnmächtig in einer Pfütze aus eigenem Erbrochenen liegt, könnte das eventuell doch einen negativen Eindruck hinterlassen.
 
@Sheldon Cooper: Was hat Party machen mit sozialer Kompetentz oder Teamfähigkeit zu tun? Ich bin z.B. kein Partygänger arbeite aber im Team und habe einen großen Freundeskreis.
 
@ThreeM: es kann ein indiz dafür sein...wenn sich ein personaler allein auf einen punkt völlig verlässt ist er schlicht eine fehlbesetzung
 
Jeder ist selbst dafür verantwortlich,auch im Internet,was er tut oder lässt...Ergo:Nachdenken,bevor man sich etwas 'versaut'...
 
Also wenn ich die Dame wäre würde ich aber auf das Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz verweisen und klagen^^ Einen Chef hat es die Bohne zu jucken wem ich vor oder nach der Arbeit tiefer lege, was ich saufe oder sonst was. Meine Leistung bei der Arbeit zählt und nix anderes.
 
Also ich mache persönlich jeden Tag nach der Arbeit noch party und bin betrunken beim Dienst. Mein Chef traut sich allerdings nicht mich rauszuschmeissen weil ich der beste Mitarbeiter bin haha
 
Ich denke mal da muss man Partyfotos und Partyfotos unterscheiden ^^
Mit Freunden zusammensitzen oder besoffen ohne Hemd unter der Bierbank liegen ... mal nur so als "Beispiele"
 
@TeamST: Ergänzung: Oder einfach Profileinstellungen so machen, dass keiner außer die Leute auf der FL die Fotos sehen können. Fertig
 
@TeamST: Noch einfacher: Den FB-Account mit dem ganzen Freizeitspaßkram nicht unter dem echten Namen laufen lassen. Weiß doch außer meinen Freunden keine Sau, wer sich hinter DON666 verbirgt. Unter dem Pseudonym kann ich doch dann da reinstellen, was ich will.
 
BTW: bei aller völlig richtigen dikussion um privatsphäre bzgl. sozialen netzwerken hat die diskussion eines den großen netzwerken wie vz oder facebook gestohlen - die möglichkeit neue menschen kennenzulernen - das was die netzwerke eigentlich auch mal großgemacht hat. denn man schaue sich als user mal die netzwerke an ... kaum ein unbekannter lässt noch blicken, was er gut findet und was ihn ausmacht - ja selbst die freunde der freunde nicht. das halte ich für alles andere als sozial und so braucht man sich nicht wundern das die großen plattformen eigentlich zu freundeskreis-communities werden und schon geworden sind und so dem wort "netzwerk" kaum noch gerecht werden ... immer wieder wurden die netzwerke in ihrer funktionalität bzgl. privatsphäre kritisiert - niemals aber die user, denen eigentlich eingeimpft hätte werden müssen, wie sie sich in der öffentlichkeit des interent richtig zu verhalten haben ... nur mal so als gedanke nebenbei. mfg.
 
Ich glaube nicht das Facebook und Co großen einfluss auf eine Entscheidung nehmen, außer der erste Eindruck durch die Bewerbung war schon nicht überzeugend. Denn der Erste Eindruck egal in welcher Form, ist das maß an dem der Mensch einen anderen Bewertet. Sprich wenn der Bewerber eine Bewerbung einreicht die von Grund auf Überzeugend ist, wird der Personalchef wahrscheinlich nicht auf die Idee kommen dem im I-net hinterherzuschnüffeln. Ist Sie hingegen mittelmaß oder genauso gut wie eine andere werden weitere Kriterien gesucht. Das dann Facebook zur Hilfe genommen wird kann ich gut nachvollziehen. Dabei sollet man sich als Personalchef aber bewusst machen, dass ein auschweifendes Leben nicht mit der Unzuverlässigkeit oder Unfähigkeit im Berufsleben gleichgesetzt werden darf. Auf der anderen Seite ist es wohl legitim das wenn von 7 Tagen der Woche 5 Tage mit Party dokumentiert im I-Net stehen daraus gefolgert wird, das derjenige vll nicht ganz so leistungsfähig ist wie jemand der nur 1x die Woche Party macht.
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