Openleaks: Testphase soll im Februar starten

Internet & Webdienste Im Februar dieses Jahres will der ehemalige Wikileaks-Aktivist Daniel Domscheit-Berg mit der Testphase seines Alternativprojekts OpenLeaks an Start gehen. Zu diesem Thema hat er sich im Rahmen der Internetkonferenz 'DLD' geäußert. mehr...

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Sollte Openleaks nicht schon am 13.12.2010 "gestartet" werden? Mein mich da an was zu erinnern...
 
@Slurp: Bei golem stand kürzlich was von Januar für die nicht öffentliche Testphase und April/Mai für die öffentliche.
 
"Alternative" kann man das kaum bezeichnen. Immerhin werden die Daten gefiltert, aussortiert, ausgesucht und manipuliert - der genaue Gegensatz zu Wikileaks also. Und "Umgebung(en) ohne politische Agenda" gibt es bereits haufenweise im Internet. Und wie will OpenLeaks unpolitisch sein, wenn es sich Organisationen die das Material manipulieren aussucht? Das ist doch paradox. Das ganze Projekt ist ne einzige Nullnummer, vorallem im Verhältnis über die Berichterstattung darüber. Jeder x-beliebige Zeitungsverlag bietet letztenendes genau das was bei OpenLeaks jetzt als besonders propagiert wird, ganz zu schweigen von diversen Internetportalen.
 
@lutschboy: wikileaks ist ja wohl kein deut besser! als ob die die dokumente nicht manipulieren würden. ps: schon das alleinige "schwärzen" von namen, etc. stellt eine manipulation des originals dar... und was veröffentlich wird, wird auch bei wikileaks vorher ausgesucht und an zeitungen verkauft... hier versucht wikileaks erst mit "user generated content" über die anderen medien den großen reibach zu machen und erst danach wird es im netz veröffentlich - von wegen sichtung durch spiegel, ny times und wie sie alle heißen - die haben für ihre topstories nen haufen geld hingeblättert. also erst informieren und nicht gleich alles fressen und hochloben, was es im internet gibt!
 
@Morc: #1: Auch wenn Spiegel, NYT und Guardian Wikileaks-Dokumente redaktionell bearbeitet haben, liegen die Rohdaten völlig unverändert (bis auf eventuelle Anonymisierungen) für jeden einsehbar auf den Servern. Dies wird es bei OpenLeaks nicht so geben. #2: Wie kommst du darauf dass Wikileaks sich die Zusammenarbeit mit Medien bezahlen läßt? Diese geschah nämlich völlig unentgeltlich. Wikileaks finanziert sich durch Spenden, es verkauft die Daten nicht. #3: Das Schwärzen von Namen mag eine Manipulation sein, allerdings aus nachvollziehbaren Gründen - und es ist obendrein keine politische Beeinflussung wie sie durch institutionelle / organisationelle Beeinflussung vollzogen werden kann. Das ist ein eklatanter Unterschied zu OpenLeaks. Soviel nun also zum Thema ich müsse mich erst informieren. Ich bin jedenfalls auf deine Quellen (bitte spar dir Blogs) gespannt dass Wikileaks mit dem "Usercontent" "Reibach" macht. Georg Mascolo zb vom Spiegel hat mehrmals Stellung genommen und betont dass weder Geld noch Spenden an Wikileaks gehen. Und nochwas: Nur weil ich OpenLeaks und den Hype darum überschätzt finde heißt dass nicht dass ich mir auf WikiLeaks einen runterhole oder was du sonst so dazufantasierst wenn der Tag lang ist. Ich habe nämlich nichts hochgelobt, sondern nur erwähnt wieso OpenLeaks keine wirkliche Alternative zu Wikileaks ist.
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