Chef von Google bekommt 100 Millionen US-Dollar

Wirtschaft & Firmen Kurz nach dem Rücktritt des bisherigen Chefs des US-amerikanischen Internetkonzerns Google, Eric Schmidt, wurde bekannt, dass dieser Aktien und Aktienoptionen im Wert von 100 Millionen US-Dollar erhält. mehr...

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Hat er sich verdient.
 
@fisker31: Leistung zahlt sich halt doch noch aus. Gell Herr Middelhoff, davon könnten Sie sich ne Scheibe abschneiden, verdammtes Schwein.... [Für seinen Weitblick& und seine mutigen Entscheidungen gewährte ein Ausschuss des Karstadt-Aufsichtsrats Thomas Middelhoff im Dezember 2008 einen Bonus von knapp 2,3 Millionen Euro. Zehn Minuten dauerte die Sitzung, kurz darauf stand das Unternehmen vor der Pleite.]
 
Jap, wer so ein Unternehmen aufgebaut hat (das Unternehmen selbst, mal abgesehen von den Ideen der eigentlichen Gründer), soll auch für seine Dienste belohnt werden. Außerdem zeigt die hohe Summe, dass er nicht etwa abgesetzt wurde, weil er schlechte Arbeit geleistet hätte.
 
@fisker31: ich bin leider komplett anderer Meinung. Kein Mensch auf der hat es verdient, 100 Millionen US $ zu bekommen, solange die Armut und die Einkommensschere nicht bekämpft werden. die 100 millionen dollar zahlen ja schlussendlich die Kunden,die Aufpreise für die Produkete in Kauf nehmen müssen,da diese über Google beworben werden. Im Endeffekt fließt nur wieder Geld vom Mittelstand zu den Reichen. ein Zehntel der Gage ist immer noch mehr als ausreichend,um sich auf diesen Planeten ein herrliches Leben zu erfülllen, und man würde den Leuten nicht so viel Geld aus der Brieftasche rausziehen.
 
@setitloud: Ich bin mir sicher das er davon genug für Wohltätige Organisation, Bildung oder ähnlich steckt. Macht Google auch...
 
@fisker31: wie kommste darauf das er spendet? wer soviel bekommt, wollte es vorher auch. das zeugt nicht unbedingt von "deins ist meins" einstellung....
 
@fisker31:

Das ist leider nur ein Tropfen auf dem heissen Stein. De facto sind all diese Superreichen nicht Teil der Lösung sondern Teil des Problems! Wenn die 500 reichsten 90% ihres Vermögens wieder in die Gesellschaft zurück fliessen lassen würden, wären sie immer noch sehr reich aber der Rest wieder eher auf Augenhöhe. Zumal viele durch dubiose Methoden zu ihrem Geld gekommen sind und wenn es nur Börsenhandel ist. Nur weil etwas legal ist, heisst es nicht dass es ethisch korrekt ist und umgekehrt!
 
@JTR: Soviel haben die 500 reichsten nun auch nicht, als dass sie die restliche Bevölkerung auf ein höheres Niveau ziehen könnten ;) Von wieviel Geld reden wir hier? 1-2 Billionen? Aufgeteilt auf welche Bevölkerung? Die USA mit 300 Mio. oder Deutschland mit 80 Mio.? Letztendlich würde jeder nur einige Tausend bekommen - lächerlich!
 
@fisker31: trotzdem entscheidet einer wohin das Geld geht und viele sind von der Wohltat dieser angewiesen. Das kann dieser weiter ausnutzen und noch mehr Geld anhäufen und Macht weiter ausbauen. Deren Kindern/Verwandte brauchen auch theoretisch nicht mehr zu arbeiten/fortzubilden (siehe Paris Hilton und co), was gesamtwirtschaftlich und menschlich wieder schlecht ist.
 
@fisker31: Natürlich irgendetwas muss man ja bei der Steuer absetzen. So'n Dienstwagen oder ein paar Spesenqittungen verpuffen bei 25 Millionen Steuern regelrecht.
 
@setitloud: Ganz genau deiner Meinung.
 
@setitloud: Schmarrn er hat ja keine 100 Mio in bar bekommen, sondern Anteile an dem Unternehmen, das er aufgebaut hat -> wäre er nicht so erfolgreich gewesen, wären diese Anteile auch keine 100 Mio wert.
 
@setitloud: Er hat kein Geld, er hat Aktien. Und solange er von seinen Optionen keine verkauft, hat er auch keine Patte. Er verdient auch ohne diese Aktien schon noch genug, dass er nebenher fleißig spendet. Die Google-Kinder sind alle ziemlich bodenständig und denken an andere. Dass Google soviel Geld in den Rachen geworfen wird, dafür kann er zwar was, er hat es ja mit aufgebaut, aber die Leute die das Geld geben, die zwingt er ja nicht, die machen das ja freiwillig. Und wenn der Mentor von seinem Schüler abgelöst wird, kümmert sich der Schüler um das wohlergehen des Mentors und genau das sind die 100Mio. Das ist eher symbolisch und ich glaub die Höhe der Summe ist auch nicht so wichtig, nur 10Mio kämen aber bei der Presse schlecht an und es würde getuschelt werden und ob 10 oder 100 ist bei Google egal, das ist dort Geld aus der Portokasse.
 
@setitloud: finde ich ziemlich einseitig und du hast nicht richtig gelesen ;-)..

Er hat ja nun nicht einen Geldkoffer mit 100 Millionen bekommen sondern Aktien und Aktienoptionen, je nach Markt kann das mal mehr oder weniger wert sein..

Ich finde das Geld in seiner Hand besser aufgehoben als in den Händen von Bankiers, ich gönne ihm und seinen nachfolgenden Generationen das Vermögen.

Wer sagt das er nicht spendet?
Wer sagt, dass die Bankiers an seiner Stelle das Geld gespendet hätten ?

Wozu hat er 10 Jahre so hart gearbeitet und Google zu dem geführt was es ist ? Ich kenne noch zeiten ohne Google, hätte nie gedacht das eine winzige Suchmaschine unser aller Leben so verändern wird, und dabei war sie nicht mal die erste Suchmaschine die es gab...

Soll er doch seinen Lohn dafür haben.

Gehst du morgends zur Arbeit für "umme" damit der Welthunger nicht gefördert wird..?

Nur mal als Denkanstoss was die "bösen" Reichen mit ihrem Geld so machen.. :

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,710246,00.html

Gruß der lil
 
@fisker31: verdienen? Nein keiner sollte soviel Geld haben.
 
@fisker31: hat er sich verdient ! neid ist das große problem der deutschen ! wieso verdient ihr keine 100 MIO ? macht andere für euer versagen nicht verantwortlich !
 
@spammk: Sie wollen nicht verstehen, daß man dafür eben mal zehn (10) Jahre seines Lebens in ein Unternehmen investieren muss. Achja, und daß man es dann zu einem der erfolgreichsten Unternehmen der Welt machen muss. Zudem bringt es Innovationen ohne Ende hervor, die für alle die das Internet brauchen eine Bereicherung sind. Und nicht zu vergessen: Google schafft Arbeitsplätze. Aber hey, hat er nicht verdient.
 
@fisker31: Die Abfindung von Herrn Schmidt ist gerechtfertigt! Um ein Urteil über derartige Abfindungen abzugeben sind an dieser Stelle mehrere Punkte zu beachten. 1. Google ist eine US-amerikanische Firma. In den USA gilt (offiziell) das Prinzip der freien Marktwirtschaft. Wer sich ein wenig mit dem 'American Dream' beschäftigt, weiß, dass Personen die es zu etwas brachten bzw. wirtschaftlichen Erfolg durch ehrliche Arbeit erlangt haben, großen Respekt von der amerikanischen Bevölkerung bekommen. Ganz nach den Calvinistischen Grundsätzen. Gibt man als Deutscher deshalb derart abwertende Urteile ab, sollte man sich durchaus mit den moralischen Werten der USA beschäftigen. 2. Herr Schmidt leistete hervorragende Arbeit. Schmidt leitete Google ein Jahrzehnt, in wirtschaftlichen Kreisen eine sehr lange Zeitspanne. In dieser Zeit baute er Google nicht nur zu einem Weltunternehmen aus, sondern förderte diverse Projekte der Forschung und Förderung von Bildung etc. Natürlich ist dies nicht der Verdienst von Herrn Schmidt, aber nur durch ihn wurde es möglich gemacht. Ein jeder der an dieser Stelle ein negatives Urteil über die Abfindung abgibt, sollte überlegen wie viel leichter Google das leben macht. Primär kostenlos wohlgemerkt. 3. Die Abfindung erhält Herr Schmidt nur in Form von Aktienoptionen. Das heißt, dass ein Verkauf nicht möglich ist, durch diverse Probleme des Aktienkurses, welcher bei solchen Verkäufen durch Kettenreaktionen drastisch einstürzen würde. Des weiteren wurde die Abfindung mir größter Wahrscheinlichkeit in Prozent! und nicht in US$ zu Beginn von Herr Schmidts Arbeit vereinbart. Ich weiß an dieser Stelle keine genauen Zahlen, jedoch dürfte dies auf keinen Fall eine große zweistellige Summe ausgemacht haben! Herr Schmidt hat sich dieses Geld also nur verdient, indem er einen aus heutiger Zeit Internetgiganten zum Erfolg geführt hat. Man beachte die dadurch geschaffenen Arbeitsplätze weltweit! Fazit: Wer an dieser Stelle ein derart wenig fundiertes Urteil über die zugegeben gewaltige Summe von 100 Millionen US $ abgibt, hat schlichtweg nicht die Zusammenhänge verstanden. In den USA wird man entlohnt für gute Abreiten und es wird Menschen Respekt für gute Abreit entgegen gebracht. Herr Schmidt ist ein Manager von überdurchschnittlichen Führungsqualitäten, welcher einen Konzern zum globalen Erfolg verhalf. Herr Schmidt hat sich das Geld verdient. Wir Deutsche sollte daher nicht immer mit Neid auf solche Menschen blicken, sondern Sie als Ansporn und Vorbild nehmen. Und ausserdem - die weltweite Armut wird nicht durch Zahlungen wie dieser verstärkt sondern sogar durch Unternehmen wie Google mit Spitzenmanagern verringert, durch globale Schaffung von Arbeitsplätze. Herr Schmidt hat diese Aktienoptionen verdient nur wenig andere Menschen und ihm sollte mehr Respekt für seine Abreit entgegen gebracht werden. ...Wer die Erfolge von Herrn Schmidt betrachten möchte, kann ja einfach mal googeln! ;)
 
@fisker31: Da geb ich ihm recht da punkt 1: aktien isn null fallen können 2 . wer neid darauf emfidet ...hätteste besser gelehrnt usw.... abitur studium ... da bekomsmte auchne menge
 
looool und vorgestern haben mich noch alle ausgelacht, als ich schrieb das er eine tolle Abfindung bekommt... :-) Na klar bekommt der Mann eine Abfindung, was denkt ihr denn...
 
@Navajo: ich wuerde immernoch lachen.. denn er hat 1. immernoch keine abfindung bekommen und 2. nur anteile am unternehmen und 3. ist er seit der gruendung des unternehmens geschaeftsfuehrer gewesen.. kannst ja mal fragen wer google kennt.. und dir ueberlegen was google so bietet und leistet ..aber hey.. ich hoffe du bekommst keine provision von deinem arbeitgeber.. waer ja unfair
 
@-adrian-: Anteile an der Firma würde ich jetzt sicherlich als Abfindung (sicher kann man auch andere Worte dafür finden...) bezeichen. Was soll das sonst sein, ein nachträgliches Geschenk zu Weihnachten?
zu 1) Das ist eine Art Abfindung. zu 2) "NUR" (du hast schon mitbekommen, welchen Wert die haben?) zu 3) den Punkt verstehe ich nicht, ich weis das er der Geschäftsführer war, na und ???
Und warum du den ganzen Rest noch dazugeschrieben hast, verstehe ich auch nicht, klar kennt jeder Google und ich weis was die leisten... aber warum ich keine Provision bekommen sollte (wäre auch Unsinn, die müsste ich mir ja selber zahlen) verstehe ich auch nicht. Ich finde das gut das er das bekommen hat, das hat er sich sicherlich verdient und das habe ich auch nirgendwo angezweifelt!!!??? Noch keinen Kaffee heute Morgen gehabt???
 
Das sind doch nur Aktien. Google zahlt offenbar gar nichts ca$h. Nur Bares ist Wahres!
 
@Alter Sack: Soll er doch seine Anteile verkaufen, dann hat er die 100 Millionen auf der Hand.
 
@bgmnt: Und wie sieht das aus? "Ex-Google Chef Schmidt will seine Aktien loswerden". Hui... das senkt aber den Wert der Aktien ziemlich! Außerdem ist es armseliges Verhalten gegenüber seinem ehemaligen Arbeitgeber. Offenbar denken nur deutsche Arbeitnehmer: "Nach mir die Sintflut". Aber das kenne ich von Kollegen. Die geiern jetzt schon auf die Rente und können es gar nicht mehr erwarten.
 
Zum einen sinds erstmal nur AktienOPTIONEN und PAKETE und zum Anderen, vielleicht stand das von vornherein im Vertrag. Die 100 Mio beziehen sich ja wohl auf den derzeit aktuellen Börsenwert. Ansonsten muss ich leider sagen, dass es trotzdem in keiner Relation steht, zumal ich mich immer frage, wie sowas in einer Aktionärsversammlung abgenickt wird.
 
@mcbit: Schmidt steht für mich auf einer Ebene mit den Google Gründern. Wenn die beiden Multimilliardäre sind, ist es zumindest fair, dass Schmidt Multimillionär ist.
 
@gueste: Tja, und ich unterscheide immernoch zwischen Chef und Angestellten. Blöd von mir, ich weiß. Schmidt hat seine Arbeit gemacht, wie viele andere auch im Unternehmen. Aber eine solche Diskrepanz der Einkommen ist für mich einfach mal nicht hinnehmbar.
 
@mcbit: Man darf aber auch nicht vergessen, dass er seit 2004 im Grunde keinen Lohn bekommen hat. Sondern nur den symbolischen €.
 
@sebastian2: Ja, da sind 100 Mio natürlich vollkommen angebracht;-) Eigentlich ist das unter den Voraussetzungen schon wieder fast nur ein Handgeld.
 
@mcbit: Worüber beschwerst Du Dich eigentlich? Welche Relation willst Du denn ansetzen? Mag sein, daß kein Mensch 100 Millionen wirklich braucht, dennoch hat dieser Mann dafür gearbeitet und es aus meiner Sicht verdient, so gut entlohnt zu werden. Für mich steht es sehr wohl im Verhältnis zur Leistung, schließlich ist Google nun wirklich kein kleines Unternehmen. Und wie schon genannt, die Entwicklungen und Innovationen kommen allen Internetnutzern zugute, zudem Google Arbeitsplätze schafft. Was ist dagegen zu sagen?
 
@bgmnt: Und die Entwicklungen und Innovationen hat er natürlich gaaaaanz allein auf die Beine gestellt. Welche Relationen ich ansetzen möchte? Hm, schwierige Frage, die des gesunden Menschenverstandes vielleicht? Wie Du ja selber bescheinigst, braucht kein Mensch 100 Mio. Sorry, aber ich denke nunmal, das solche Gehälter/Abfindungen/Golden Handschläge von der Arbeitsleistung her keinen Gegenwert darstellen. Ich sag ja nicht, dass er mit 2000 Dollar Tariflohn nach Hause gehen soll. Aber 100 Mio? Achso, bevor ich es vergesse: Bitte keine Sprüche in die Richtung Neid, sowas ist billig.
 
@mcbit: Will Smith bekommt pro Film ca. 80 Mio. Dollar. Also wenn ich das mal mit der Leistung von Schmidt vergleiche, so ist das redlich verdient. Und natürlich hat er es nicht allein auf die Beine gestellt, aber er hat es doch eben gefördert. Alternativ hätte Google so ein geschlossenes Unternehmen wie Apple oder Aufkäufer wie Oracle werden können. Ich finde es schon ganz richtig so. Und in Relation zu den sonstigen Zahlungen in den Vereinigten Staaten ist seine Bezahlung schon fast im Niedriglohnsektor anzusetzen. Wie gesagt, da er auch wirklich was geleistet hat, sei es ihm vergönnt. Es gibt wesentlich unverdientere Millionen, zum Beispiel Millionenabfindungen, wenn man ein Unternehmen in den Sand setzt.
 
@bgmnt: Man, muss immer jemand in einer Diskusion noch blödere Beispiele als Rechtfertigung bringen? 80 Mio für Willi Schmidt/Pro Film fällt unter die selbe Kategorie. Welche Antwort hast Du jetzt von mir erwartet?
 
@mcbit: Ich finde schon das der "Chef" von so einem Unternehmen, schon ein paar € kriegen sollte.

Und 16 Millionen Jahresgehalt finde ich nicht unbedingt unangebracht.
 
@mcbit: Muss ich Dir Recht geben. Gut gelaufen hin oder her aber kein Mensch braucht so viel Kohle. Anderswo müssen die Leute Dreck essen um nicht zu verhungern und hier kriegt einer Millionen in den Arsch geblasen für ein paar Jährchen Arbeit. Manager und Co sollten mal wieder auf den Boden der Tatsachen kommen.
 
@TuxIsGreat: Warum probierst du nicht mal so ein Unternehmen aufzubauen und es auf solch ein Kurs zu bringen? So viel Verantwortung über so viele Menschen zu haben...so vielen Menschen ein Arbeitsplatz mit besten Arbeitsbedingungen zu schaffen? Warum? Weil du es nicht kannst. Und weil er es kann bekommt er das Geld. Der der hungert, kann es nun mal nicht. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, wenn dir das nicht passt zieh dahin wo die Leute Hunger haben und mit Luft und Hoffnung leben. Und hör auf hier irgendwas zu reden von wegen Armut hier und da. Es gibt immer ein ersten Schritt, willst du ihn nicht machen dann hör auf anderen Leuten vorzuschreiben sie sollten es. Ich hasse einfach diese scheinheilige doppel Moral.
 
@Ex!Li: Im Prinzip richtig, wenn ich es auch nicht ganz so radikal sehe. Mir sind zumindest Leute lieber, die sich durch ordentliche Arbeit eine Milliarde redlich verdienen, als welche, die sich ihr Hartz-4 auf dem heimischen Sofa ersitzen.
 
@bgmnt: zumal alles was er davon ausgibt kommt der volkswirtschaft zu gute.. teufelskreislauf oder? wenn er so viel geld verdient.. bekommen alle anderen mehr arbeit wenn er es ausgibt
 
@Ex!Li: @Ex!Li: Wenn ich das immer lese, Verantwortung ... Wieviele Fälle gibts denn, wo Manager zur Verantwortung gezogen wurden, weil sie das Unternehmen in den Sand gesetzt haben?
 
@mcbit: Die Abfindung von Herrn Schmidt ist gerechtfertigt!
Um ein Urteil über derartige Abfindungen abzugeben sind an dieser Stelle mehrere Punkte zu beachten.
1. Google ist eine US-amerikanische Firma. In den USA gilt (offiziell) das Prinzip der freien Marktwirtschaft. Wer sich ein wenig mit dem 'American Dream' beschäftigt, weiß, dass Personen die es zu etwas brachten bzw. wirtschaftlichen Erfolg durch ehrliche Arbeit erlangt haben, großen Respekt von der amerikanischen Bevölkerung bekommen. Ganz nach den Calvinistischen Grundsätzen. Gibt man als Deutscher deshalb derart abwertende Urteile ab, sollte man sich durchaus mit den moralischen Werten der USA beschäftigen.
2. Herr Schmidt leistete hervorragende Arbeit. Schmidt leitete Google ein Jahrzehnt, in wirtschaftlichen Kreisen eine sehr lange Zeitspanne. In dieser Zeit baute er Google nicht nur zu einem Weltunternehmen aus, sondern förderte diverse Projekte der Forschung und Förderung von Bildung etc. Natürlich ist dies nicht der Verdienst von Herrn Schmidt, aber nur durch ihn wurde es möglich gemacht. Ein jeder der an dieser Stelle ein negatives Urteil über die Abfindung abgibt, sollte überlegen wie viel leichter Google das leben macht. Primär kostenlos wohlgemerkt.
3. Die Abfindung erhält Herr Schmidt nur in Form von Aktienoptionen. Das heißt, dass ein Verkauf nicht möglich ist, durch diverse Probleme des Aktienkurses, welcher bei solchen Verkäufen durch Kettenreaktionen drastisch einstürzen würde. Des weiteren wurde die Abfindung mir größter Wahrscheinlichkeit in Prozent! und nicht in US$ zu Beginn von Herr Schmidts Arbeit vereinbart. Ich weiß an dieser Stelle keine genauen Zahlen, jedoch dürfte dies auf keinen Fall eine große zweistellige Summe ausgemacht haben! Herr Schmidt hat sich dieses Geld also nur verdient, indem er einen aus heutiger Zeit Internetgiganten zum Erfolg geführt hat. Man beachte die dadurch geschaffenen Arbeitsplätze weltweit!

Fazit: Wer an dieser Stelle ein derart wenig fundiertes Urteil über die zugegeben gewaltige Summe von 100 Millionen US $ abgibt, hat schlichtweg nicht die Zusammenhänge verstanden. In den USA wird man entlohnt für gute Abreiten und es wird Menschen Respekt für gute Abreit entgegen gebracht. Herr Schmidt ist ein Manager von überdurchschnittlichen Führungsqualitäten, welcher einen Konzern zum globalen Erfolg verhalf. Herr Schmidt hat sich das Geld verdient. Wir Deutsche sollte daher nicht immer mit Neid auf solche Menschen blicken, sondern Sie als Ansporn und Vorbild nehmen. Und ausserdem - die weltweite Armut wird nicht durch Zahlungen wie dieser verstärkt sondern sogar durch Unternehmen wie Google mit Spitzenmanagern verringert, durch globale Schaffung von Arbeitsplätze. Herr Schmidt hat diese Aktienoptionen verdient nur wenig andere Menschen und ihm sollte mehr Respekt für seine Abreit entgegen gebracht werden.

...Wer die Erfolge von Herrn Schmidt betrachten möchte, kann ja einfach mal googeln! ;)
 
@maximilianHotz: Und da ist es schon, anderslautende Meinung wird mit dem Totschlagargument "Neid", "Zusammenhänge nicht verstenden" und "nicht mit Materie beschäftigt" versucht, niederzuringen. Keiner hat bezweifelt, dass er für Google offenbar hervorragende Arbeit geleistet hat. Das machen aber viele, nicht zuletzt auch körperlich schwerer oder gar mit intensivierer geistiger Relevanz. Wer es ok findet, das ein einzelner eine solche Summe "verdient", hat eben seine Ansicht, ich sehe das eben ein wenig anders. Es geht nicht darum, Spitzenmanagern Tariflohn zu zahlen, sondern um die Relation.
 
@mcbit: Und wo willst Du die Grenze setzen? Dadurch entsteht aber ein neues Problem, denn dann arbeiten viele nur bis zu dieser Grenze, obwohl sie mehr könnten. Ist auch wieder kontraproduktiv. Natürlich gibt es mehr Motivatoren als Geld, aber viele arbeiten wegen des Geldes, und davon die meisten nur mehr, wenn es auch mehr Geld dafür gibt. Arbeit soll entlohnt werden, und wer seinen Wert soweit hochschrauben kann wie Herr Schmidt, der soll auch die Kohle dafür bekommen. Wo ist denn Dein Problem? Marx hat das übrigens mal ganz gut beschrieben. ;-)
 
@bgmnt: Sorry, aber der Herr hat tatsächlich für 100 Mio gearbeitet? Wie hätte es denn ausgehesen, wenn er nur für 60 Mio gearbeitet hätte?
 
@mcbit: So funktioniert die Rechnung aber nicht. Schließlich wurde ja erklärt, wie das Prinzip ist. Er hat Aktienanteile zugesprochen bekommen für seine Arbeit. Auf welchen Wert er diese hebt ist seine Sache. Somit hat er mit seiner Arbeit für eine Wertsteigerung der Aktien gesorgt, sodaß er letztendlich 100 Mio. bekommt. Insofern hat er mit seiner Arbeit 100 Mio. verdient.
PS: 60 Mio. sind also nicht mehr als genug???
 
Also ich finde Schmidt hat es wirklich verdient, klar ist das sehr sehr sehr viel Geld aber man muss sich einfach mal überlegen, wieviel Geld Google durch seine guten Entscheidungen verdient hat oder weiviele Innovationen von ihm durch gewunken wurden.
An der Steigerung des Marktwertes von Google gemessen, ist es meiner Meinung nach jedenfalls "angemessen".
Überlegt euch doch mal, dass in Deutschland Manager die viel kleinere Unternehmen komplett gegen die Wand gefahren haben etwa die Hälfte dieser Abfindungen erhalten haben..
Das dieser Wechsel aber irgendwann kommt war für mich schon immer klar, im Unternehmen wurde Schmidt nie wirklich als Chef gesehen, die Hauptfiguren (auch unter den Angestellten) waren immer Page und Brin. Was aber nicht negativ gemeint sein soll! Er hat jedenfalls gute Arbeit geleistet.
 
@2-HOT-4-TV: GERECHT wäre es, man würde das Geld auf die ihm Untergebenen verteilen. Ein Mensch allein hat niemals so viel Erfolg wenn nicht eine starke Mannschaft dahinter steht. Mir kommen die Tränen bei so viel Gesabber wie "Er hat es sich verdient". Nein, hat er nicht!
 
@Sesamstrassentier: Das ewige deutsche Thema mit dem Neid, also ich kann nicht sagen, dass man als Entwickler bei Google benachteiligt wird oder schlecht verdient^^
Bei Google wird man sehr wohl am Erfolg des Unternehmens beteiligt und das nicht zu knapp.
Gerecht wäre es, man würde das Geld den Aufbau der Landwirtschaft in Entwicklungsländern stecken.
Das eine hat mit dem anderen aber nichts zu tun.
 
100 Mio US$ bei DEM Unternehmen...mehr als verdient.
Bei uns bekommen Manager zig Mio eine Abfindung für das, dass sie das Unternehmen an die Wand gefahren haben.
 
@Seth6699: ...und zahlen darf das dann der Endkunde. Ebenso wie die Mrd., die an der Börse verzockt werden...
 
...hmm, hatte eigentlich die Grössenordnung von B. Gates erwartet. Aber das hier ist vernünftig, für was braucht man Mrd. als Privatmann ??
 
Dekadente Summe. Das muss nicht sein, niemand benötigt zum Lebensunterhalt so viel Geld. Frechheit!
 
@Sesamstrassentier: also mal ganz ehrlich .. ich koennte alles fuer nutten und koks und sinnlosses zeug verprassen .. ich wuerde es los werden..
 
@Sesamstrassentier: Es geht hier nicht um Lebensunterhalt, und sicher kann man eine solche Summe, in kürzester Zeit, ausgeben. Frag sich nur welchen Lebenstandard man gewohnt ist. Naja. Ich finde genrell Löhne und Abfindungen in 2-stelliger Mio. Höhe mehr als unangebracht. KEIN Mensch kann in seinen begrenzten 24h soviel leisten, um dermaßen viel Geld zu bekommen. Sollten sich mal ein Beispiel an japanischen Unternehmen nehmen (diesbzgl.), wenn sie denn schon mit Kaizen um die Ecke kommen. Selbstverständlich verdient der Verantwortliche mehr, aber irgendwo muß man doch die Relationen mal betrachten.
 
ich weiß nicht wie man so viel langweile haben kann, sich darüber zu streiten, ob ein Chef einer riesen Firma sein Geld "verdient" hat oder nicht.
Ich mein, macht lieber was mit eurer Zeit auch so viel Geld zu verdienen.

Und mal davon abgesehen, alles was der Mensch macht, ist für sich selbst. Nennt mir ein Beispiel einer REINEN selbstlosen Tat.
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