Grüne streben Internet-Universaldienst an

Recht, Politik & EU Die Bundestagsfraktion der Grünen will die Machbarkeit eines Internet-Universaldienstes prüfen. Dieser soll Menschen online bringen, die bisher noch keinen Zugang zum Netz haben. mehr...

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ja klar - jetzt bekommt der Faule Langzeitarbeitslose zu seinem Recht auf Radio + TV auch noch eine 2 Mbit Leitung Gratis. Die sollten das Geld für dieses Vorhaben lieber in Bildung und Jobs stecken. *kopfschüttel*
 
@dernoname: Da klicke ich mal ganz offenkundig aufs Minus. Was ein asozialer Kommentar.
 
@dernoname: Da Internet heutzutage für jedem Arbeitslosen vorausgesetzt wird, ist es aber auch nicht das schlechteste.

Außerdem geht es hier nicht um Arbeitslose...
 
@sebastian2: Abgesehen vom hirnlosen Kommentar des OP, warum wird Internet bei Arbeitslosen vorausgesetzt? Es ist kein Grundrecht, sich nen Job via Internet von zu Hause aus zu "besorgen". Es gibt genügend Möglichkeiten, ins Netz zu kommen, auch ohne Internet zu Hause zu haben. On den Jobcenter z.B. stehen Terminals zu Jobsuche, in den Bibliotheken gibts Internet und selbst wenn das alles nicht reicht, zur Jobsuche dürfte ein 56k-Modem reichen. Ich sehe hier keinen Handlungsbedarf.
 
@mcbit: Da muss ich dir leider widersprechen. Jobsuche ohne Internet ist ein deutliches Erschwernis. Nicht wenige Firmen setzen schon auf Online Bewerbung Only weil sie sich schlichtweg den Papierkram ersparen wollen. Und auch Arbeitslose sollen das Recht haben sich ein wenig entfalten zu dürfen. Groß weg fahrne, umher reisen ist da nicht, mit dem Internet hat man dann wenigstens die Möglichkeit weltweit kommunikativ sein zu können. Dieses Gehetze das Arbeitslosen nichts zustehen darf, finde ich sehr arm. Aber ich erinnere mich, wir hatten das Thema schon mal und sind da zu keinem gemeinsamen Nenner gekommen, das wird hier auch so sein.
 
@gibbons: Ich habe nicht geschrieben, dass eine Jobsuche ausschließlich Internet möglich ist, sondern "von zu Hause". Es gibt diverse Möglichkeiten der Internetnutzung. Und welches Gehetze? Ich habe nichts dagegen, dass Arbeitslosen der Zugang zum Internet gewährt wird, ich verstehe bloss nicht, warum denen das nach Hause gelegt werden soll, wenn nicht schon vorhanden. Hier aber einen Grundrechtsanspruch abzuleiten, finde ich falsch. Und was heißt "entfalten"? Kann man sich nur im Internet entfalten? Sorry, aber wenn das Dasein eines AL sich darauf reduziert, sich im Internet zu entfalten, ist in der Gesellschaft mächtig was schief gelaufen. Kommunikativ kann man auch in diversen ehrenamtlichen Arbeiten, in Kieztreffs und was weiß ich sein. Nein, wir hatten das Thema noch nicht. Und ich sage ganz ehrlich, warum gründen diese ganzen "Internet-als-Grundrecht"-Befürworter keinen gemeinnützigen Verein und spenden den Leuten das Internet? Warum eigentlich soll nur AL Internet zustehen, was ist mit Geringverdienern?
 
@mcbit: Sehe ich genauso! Bei allem Respekt, aber Arbeitslose bekommen in DE einfach viel zu viel vom Staat. Internetzugang bzw. Heim-PC, Handy/Smartphone, Auto, Tabak, Alkohol etc. sind m.E. Luxusgüter. Natürlich sollte ein arbeitsloser nicht auf alles verzichten müssen - aber er sollte auch nicht alles bekommen. Und momentan ist das so. Ein arbeitsloses Paar mit zwei Kindern z.B. - davon kenne ich persönlich mehrere! - hat einen Internetzugang mit DSL 16000, natürlich einen PC (mittelklasse), Handyverträge (geschätzt 30-50 Euro p.P. im Monat), sie fahren sehr viel Auto (zwar ein alter Wagen, aber allein die Spritkosten...), rauchen beide jeweils eine Schachtel Filterzigaretten am Tag und verzichten auch nicht auf Bier, McDonald's oder den Pizzaservice. Das können sich viele arbeitende Personen nicht erlauben. Nur, woher kommt das Geld? Vom Staat. Und es ist nunmal Fakt, dass besonders die Kinder von arbeitslosen oft "in Armut leben", und das ist bei denen, die ich kenne, ebenso der Fall: Das Kindergeld und Erziehungsgeld wird verprasst für eben jene Dinge, die Kinder bekommen nur das nötigste zum Überleben und werden nicht gefördert. Was zur nächsten Generation Langzeitarbeitslosen führt. _____ Es muss also nicht unbedingt viel weniger Geld für solche Personen geben, aber es muss einfach viel viel besser verteilt werden und ebenso besser kontrolliert werden. Ich denke, kein arbeitsloser sollte die Möglichkeit haben, auf Kosten anderer (unter anderem seiner eigenen Kinder) solch ein Luxusleben zu führen. Er sollte gerne einen gewissen Betrag für seine Interessen oder Vorlieben erhalten, aber der Rest des finanziellen Aufkommens müsste streng kontrolliert werden - vor allem bei Kindern solcher Personen. Denn ein Arbeitsloser, der plötzlich sein Geld nicht mehr ausgeben kann, wo er will, sondern dafür ausgeben muss, wo es für vorgesehen ist - der wird sich erstens selbst um Arbeit mehr bemühen und zweitens auch ein weit weniger "asoziales" Erscheinungsbild haben und drittens seine Kinder mehr oder minder zwangsweise besser fördern. Da mag jeder zu sagen, was er will, aber zum Thema Internet für Arbeitslose sage ich: das muss nicht sein! Er kann die Wahl haben, aber dafür auf etwas anderes verzichten. Wer einen DSL-Anschluss und Heimcomputer möchte, der kann dafür dann halt keinen teuren Handyvertrag abschließen und muss vielleicht ein paar Strecken mit dem Fahrrad fahren, statt mit dem Auto. Viele Arbeitnehmer können selbst davon nur träumen, die müssen froh sein, wenn sie sich überhaupt ein Auto oder Tabak leisten können.
 
@eN-t: Das was du gerne hättest verstößt aber gegen diverse Gesetze in diesem Land und wäre umöglich durchzusetzen. Jeder Arbeitslose hat einen Betrag mit dem er machen kann was er möchte. In diesem Betrag sind durch eine lächerliche Zusammenrechnung Dinge aufgelistet, für die das Geld da ist. Wenn der Arbeitslose meint, dieses Geld für sinnlose Dinge aus dem Fenster schmeißen zu müssen (Wo das Internet nicht runter gehört), ist das seine Sache, denn mehr bekommt er nicht. Wenn er seine Pflichten nicht erfüllt, bekommt er auch eine Konsequenz dafür. Zum Thema Auto, es kann nicht dein Ernst sein, das du Menschen, die in einem Dorf wohnen, 10, 20, 30km oder sogar mehr zur nächsten Stadt mit dem Fahrrad fahen lassen möchtest, dann auch noch im Winter. In der Großstadt ist das akzeptabel, da gibt es auch kein Auto. Da gibt es ein öffentliches Verkehrssystem.
 
@eN-t: Nachtrag: Ich will keineswegs den Eindruck erwecken, ich würde hier verallgemeinern. Natürlich gibt es Arbeitslose, die ihr Leben weitaus besser gestalten mit ihrem Hartz IV. Und es trotzdem relativ knapp haben. Aber in besagter Konstellation (2 Erwachsene, 2 Kinder) verfügen Arbeitslose doch über enorm viel Geld. Eine striktere Regelung zum Ausgeben des Geldes wäre für die Arbeitslosen m.E. schon sinnvoll und würde eigentlich keinem Arbeitslosen, der vernünftig mit seinem Geld umgeht, schaden.
 
@eN-t: Mit einer strikten Regelung würdest du den Arbeitslosen entmündigen (für mich schon ein verstoß gegen die Menschenwürde) und den Arbeitslosen verUNselbstständigen. In dem der Arbeitslosen kein freien Zugang zur "selbstverwirtschftlichung" gewährt bleibt, verlernen sie mit Geld umzugehen, was ihn zum Verhängnis bei Wiederberufsfindung wird.
 
@gibbons: Natürlich, aber muss es ein Auto sein? Tut es da kein Roller oder Mofa, vielleicht auch Busfahrkarten? In Deutschland ist die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz nirgendwo so schlecht, dass man unbedingt ein Auto bräuchte. Und wenn man vielleicht mal 2km zur nächsten Bushaltestelle mit dem Rad fahren müsste - wo ist das Problem? BTW, ich vergaß: Besagtes Pärchen wohnt in einem recht großzügigen Mehrfamilienhaus, recht schöne Wohnlage. Mietkosten sind unverhältnismäßig hoch, werden aber bezahlt - und das lächerlichste: Der Mann lehnte seit Jahren jedes Arbeitsangebot des Arbeitsamts ab - und als Konsequenz wurden ein paar Prozent seines Hartz IV gestrichen. Ganz im Ernst: Wenn ein arbeitsloser Angebote ablehnt, sollten spätestens nach 5 abgelehnten Angeboten alle Bezüge gestrichen werden. Wer Arbeitsangebote ablehnt (!), der kann von mir aus auch gerne verhungern oder erfrieren. Und wenn er dann als Begründung angibt, die Jobangebote seien nicht passend gewesen, dann soll er sich doch selbst um einen Job bemühen, der ihm passt. Und zwar ernsthaft. Wenn er das täte, wäre er auf Jobangebote ja nicht angewiesen. Aber dieses System ist in Deutschland der blanke Hohn. Wer will, führt in Deutschland ein ganzes Leben in Luxus auf Kosten des Staates, ohne Probleme. Schwer ist das nicht - und das wird leider schamlos ausgenutzt.
 
@eN-t: Also von was einem Auto reden wir hier? Ganz sicher nicht vom Audi A6 Sonderausstattung, Ledersitze, Arschbeheizung und Sekt kalt gestellt... Wir reden von einem Auto was dem Marktwert von 500 Euro nicht überschreitet. Menschen die nun mal Ländlich wohnen können eben nicht in den nächsten Bus oder in die nächste Bahn steigen. Selbst der Bahnhof ist viele KM entfernt. Solchen Menschen sollte da ein Auto schon gewährleistet sein. Also die Hartz 4 Gesetze sagen vor, das dir nach 3 abgelehnten Angeboten der Regelsatz gestrichen wird. Danach bekommst du nur Gutscheine für den Nahrungsmitteleinkauf. Ich hab keine Ahnung was ihm da für Jobs vorgelegt worden sind, wie qualifiziert der Mann ist... Ich kann zu der gesamten Situation nicht Stellung nehmen. Das System in Deutschland ist sehr ähnlich wie die Systeme um Deutschland herum. Frankreich, Holland, GB, Belgien, Österreich, Schweiz... Natürlich gibt es Unterschiede (gerade im Bezug auf Arbeit + Sozialhilfe sind unsere Nachbarn besser). Aber das was du forderst, gibt es nirgendwo, wo es einen Sozialstaat gibt. Weil es einfach mit dem Grundrechten eines westlichen Landes nicht vereinbar ist. Ich denke, das es so wenig Schmarotzer sind, die wirklich keine Lust haben... wo ich sage, lass sie doch mit dem bisschen Hartz 4 glücklich werden. Wenn denen das reicht und wenn die immer scharf drauf sind jeden Cent 3x umzudrehen, bitte sehr. Wenn man sich mehr darauf konzentrieren würde, die Menschen in Arbeit zu schicken, die arbeiten wollen als darauf nur zu bestrafen der nicht will, kämen wir viel weiter.
 
@gibbons: Wie geschrieben will ich sie nicht komplett entmündigen, sie können und sollen sogar einen gewissen Betrag zur eigenen Verwendung bekommen. Aber warum gleich die ganze Summe? Was spricht gegen Lebensmittelgutscheine? Miete und Nebenkosten bekommt er ja ohnehin bezahlt, dazu GEZ-Gebühren. Und medizinische Versorgung. Dann noch Gutscheine für Kleidung. Das deckt so ziemlich alle Grundbedürfnisse ab, würde ich sagen - eine beheizte, mit warmen Wasser versorgte Wohnung, Informationsbeschaffung (Fernsehen), Nahrung und Kleidung. Dann kann er gerne noch 100€ oder so für seine komplett eigene Verwendung bekommen, um seinen Hobbies oder sonstwas nachzugehen. Vielleicht zusätzlich noch Bücherei-, Internetcafé-, Sportverein- oder sonstwas-Mitgliedschaften, die er beantragen kann und bis zu einem gewissen Gesamtbetrag auch bezahlt bekommen würde. Hört sich nach keinem schlechten Leben an. Aber Tabak, Alkohol, sinnlos viel Autofahren, McDonald's oder sonstwas sind dann halt nicht mehr drin. Entmündigt ist das zwar in Teilen, aber entweder, man regelt es so, oder man senkt halt die HartzIV-Beträge. Sonst kommt es nie zu Einsparungen und nie zu Besserungen in der Art und Weise, wofür ein Teil der Arbeitslosen ihr Geld ausgeben. Als Arbeitnehmer ist man schon verärgert, wenn man sieht, wie viel Geld man abgezogen bekommt und sieht, dass einige Arbeitslose so verantwortungslos damit umgehen können, ohne jede Konsequenz, auf Kosten der gesamten Gesellschaft.
 
@eN-t: Tut mir Leid, hier stoßen wir voll aneinander. Warum soll der Arbeitslose nicht die gleichen Freiheiten haben wie jeder andere Mensch auch? Ich verstehe dein Bedürfnis der Restriktion nicht. GEZ Gebühren werden nicht gezahlt, man wird von denen befreit. Mit fehlt wirklich jegliches Verständnis für das was du fordert/dir wünscht. Arbeitslose sind freie Menschen und bekommen ein Grundbedarf ausgezahlt mit dem sie auch Pflichten erfüllen müssen. Tun sie das nicht wird gekürzt und gesperrt... mehr als genug und ich sehe kein Grund daran etwas zu ändern.
 
@gibbons: Natürlich gibt es Ausnahmen, die wirklich ein Auto brauchen - aber deshalb muss man ja nicht gleich jedem Arbeitslosen mehr Geld geben, auch denen, die nicht darauf angewiesen sind. Fallentscheidungen sind natürlich auch wichtig. Und ich gönne den Arbeitslosen auch alles, was sie zu ihrer Selbstverwirklichung brauchen - aber ich finde nun mal, dass das viel zu viele schamlos ausnutzen und das Geld an den falschen Stellen ausgeben, was der gesamten Gesellschaft schadet. Ich will Arbeitslose, die mit ihrem Geld verantwortungsvoll umgehen nicht an den Kragen, aber es gibt nun mal sehr sehr viele, die eben dies bewusst nicht tun. Und würde es dich echt stören, wenn du als Arbeitsloser, der ohnehin monatlich 100€ p.P. für Lebensmittel ausgeben muss (sonst würde er vermutlich verhungern...), wirklich stören, wenn du stattdessen einen 100€ (oder 50€, dafür 50€ mehr in bar) Lebensmittelgutschein p.P. bekommst, mit dem du Quasi überall bezahlen könntest, wo es Lebensmittel gibt? Mich würde das nicht stören. Es hätte aber einen Effekt auf die, die statt Lebensmitteln davon andere Dinge kaufen. Nur mal als Beispiel, der Gesamtbetrag, der einem Arbeitslosen so zusteht, könnte durch solche Methoden auch erhöht werden, Quasi eine Erhöhung des Lebensstandards. _____ Ich will hier wirklich niemandem zu Nahe treten, aber ich glaube, selbst solche lächerlichen Änderungen hätten einen enormen Effekt auf das gesamte System "Arbeitslosigkeit" im positiven Sinn. Denn besonders die, die das System schamlos ausnutzen, leben oft ungesund und ihre Kinder ebenso, oft weil diese nicht bekommen, was ihnen zusteht. Und das bedeutet wieder Kosten für das Bildungssystem, für das Gesundheitssystem und evtl. für die Wirtschaft. Fachkräftemangel? Nimmt stetig zu, denn viele Kinder bekommen nicht die Bildung, die sie brauchen, gerade wegen solchen Dingen. Sowas kann riesige Kettenreaktionen hervorrufen. Ich bin gewiss kein Unmensch, wenn ich mir sowas wünschen würde. Das wäre eigentlich für alle Beteiligten besser. Wahrscheinlich gibt es auch noch viel bessere Wege, als den meinen (sind ja nur grobe Ansätze). _____ Aber was mein Kerngedanke ist, den ich betonen möchte, ist: So, wie es momentan um den Deutschen Sozialstaat steht, kann es nicht weitergehen. Da muss sehr viel anders laufen. Vielleicht nicht auf meine Weise. Aber gewiss irgendwie.
 
@gibbons: Sorry, und hier ist der Widerspruch: Der AL hat einen Betrag über den er verfügen kann. Wenn ihm das Sky-ABO wichtiger ist, als das Internet, ist das sein Problem. Ich kenne auch 2 Familien, die H4-Empfänger sind, bei beiden ist Internet vorhanden. Bei einer ist auch Auto vorhanden, das Amt hat den Führerschein bezahlt. Wo willst Du die Grenze ziehen? Warum gehe ich arbeiten, wenn mir das alles ohne zustehen soll? Menschwürdiges Leben abhängig vom Internet? Sieht eher danach aus, als wärerst Du Verfechter einer Stillhalteprämie in Form des Internets.
 
@eN-t: Ja, es würde mich als Arbeitsloser sehr stören. Weil vll. möchte ich von den 100 Euro ja keine Lebensmittel kaufen?! Ich bin ein freier Mensch, ich kaufe mir von dem Geld was ich möchte, dieses Recht würde ich mir nicht nehmen lassen! Ich gebe dir in deinem letzten Satz recht. Arbeitslosigkeit ist etwas unvermeidbares und wird immer unvermeidbarer. Es muss ein System geben, welches Menschen ermöglicht auch ohne große Karriere ein würdevolles Leben führen zu können. Bürgergeld in Verbindung eines Mindestlohns würde dafür sorgen, das die, die Arbeiten gehen immer mehr haben als die, die das Bürgergeld (oder wir auch immer man das Kind nennen mag) beziehen und die, die das Bürgergeld beziehen, hätten dennoch Möglichkeit ein Leben zu führen, wo Luxus ein Wunsch, aber Leben möglich ist. Du siehst wir sind zwei Magneten die dich voneinander weg stoßen. Wir verfolgen ein gegenteiliges Ziel. Wir sollten es besser lassen, im freundschaftlichem Sinne :)
 
@mcbit: mach doch ein auf Arbeitslos und du wirst sehen, das dies alles sehr gut klingt was Arbeitslose so bekommen, aber nicht sehr gut ist.
 
@gibbons: Ein Arbeitsloser hat doch die selben Freiheiten, wie jeder andere auch. Er muss hgalt nur eine Möglichkeit suchen, diese auch zu bezahlen. Das Anspruchsdenken und die Versorgungsmentalität der Deutschen ist wirklich skandalös. Ich habe aufgrund meines Gehaltes nicht die Freiheit, einen Porsche zu fahren. Ich fühle mich eingeschränkt. Gibt Jobs, da ist ein teures Auto Vorraussetzung, um eine bestimmte Klasse zu wahren und Vertrauen beim Kunden zu wecken. Diese Jobs stehen mir ohne Porsche nicht zur Verfügung. Sorry, hast Du Dich mal damit beschäftigt, was ein cleverer AL alles vom Amt beziehen kann? Da zieht es Dir die Schuhe aus und mir als Arbeiter im 3-Schichtbetrieb und Steuerzahler klappt dabei der Kiefer runter. Arbeitslos kann jeder werden, ich war es auch schon. Es ist aber ein Unterschied, ob ich versuche, aus eigener Kraft da wieder Fuß zu fassen oder ob ich das SGB2 auswendig lerne und alles abschöpfe, was ich kriegen kann und den auslache, der arbeiten geht. Als meine Frau länger als 1 Jahr arbeitslos war, haben wir aufgrund meines Einkommens keinerlei staatliche Unterstützung bekommen, trotzdem hatten wir weniger zur Verfügung, als Bekannte, die H4 beziehen. Noch dazu musste meine Frau und er große Sohn privat Krankenversichert werden. Da habe ich für solche "Internet-und-PC-für-Arbeitslose-zwecks-selbstverwirklichung" kein Verständnis.
 
@mcbit: Ich kenne keinen Arbeitslosen der einen Porsche fährt, tut mir leid.
 
@gibbons: Du meinst also, ich gehöre zu denen, die nur labern ohne selbst betroffen gewesen zu sein. Du irrst.
 
@gibbons: Sonst hast Du auf mein, zugegeben etwas zugespitztes Beispiel, nichts zu erwidern? Ich habe nicht behauptet, das AL Porsche fahren. Aber ich habe schon mehrmals gemerkt, das verstehendes Lesen nicht Dein Ding ist.
 
@mcbit: Ich finde deine Einstellung etwas... ja, vll. Altmodisch, oder falsch... Ich gebe zu ich weiß mich in dem Fall nicht zu artikulieren. Wenn du arbeiten gehst und es dir/euch schlechter als H4 Empfänger geht, verstehe ich nicht, warum ihr die Unterstützung nicht bekommen oder genommen habt. Warst du selbstständig? Falscher Stolz? Ich weiß es nicht. Du hast das Recht, wie jeder andere auch, diese Versorgung anzunehmen. Wenn du das nicht möchtest, ist das deine Sache. Von allen anderen zu fordern das sie diese Einstellung teilen, finde ich falsch.
 
@mcbit: Da du nun anfängst persönlich zu werden, breche ich die Diskussion mit dir ab.
 
@gibbons: Unterstützung nicht bekommen, das habe ich doch geschrieben. Aufstockung, Wohngeld, KV-Zulage, Kinderzulage - alles beantragt, nichts bekommen. Zusammengerechnet hatte eine Familie H4 mit 2 Kindern mehr zur Verfügung UND war auch noch krankenversichert, meine Frau und mein großer Sohn mussten privat versichert werden. Habe ich doch geschrieben.
 
@gibbons: Sorry, wenn ich Dir zu nahe getreten bin, aber verstehendes Lesen ist wirklich nicht Deine Stärke (das ist keine Beleidigung, sondern leider eine Feststellung aufgrund Deiner Antworten), oder warum fragst ernsthaft, ob ich aus falschem stolz nicht beantragt habe, wenn ich eindeutig geschrieben habe, dass wir keine Unterstützung BEKOMMEN haben? Genau wie Deine Antwort, dass Du keinen AL mit Porsche kennst, das habe ich auch nie geschrieben.
 
@mcbit:
@EnT
Ich weiß zwar nicht, was Arbeitslosigkeit und Harz4 mit dem Thema zu tun haben, aber auf den Schwachsinn den ihr schreibt, muss ich doch reagieren. Man sieht, dass ihr von nichts ne Ahnung habt, aber Hauptsache mal ein bisschen dummgequatscht. Geht schon mal damit los, dass zB das Kindergeld auf Harz 4 voll angerechnet wird. Die Familie hat also nichts von ihrem Kindergeld. Hartz4-Familien bekommen auch kein Erziehungsgeld!
Ein Auto darf maximal noch einen Wert von 5000 € haben (oder waren es 7500?) ansonsten wird es angerechnet. Ergo Du hast ein halbwegs vernünftiges Auto, und wirst arbeitslos, dann kannst Du die Karre erstmal verkaufen.
Die Wohnung wird auch nicht ungesehen bezahlt, wie es dargestellt wird. Bsp: Die Freigrenze bei einer Einzelperson liegt bei bei ca 380 € (das heißt nicht, dass 4 Personen der 4fache Wert zusteht). Versucht mal ne halbwegs vernünftige "SingleWohnung" für das Geld in der Großstadt zu bekommen. Ich rede hier nicht von Kleinkleckersdorf (wo die Freigrenzen sicher auch geringer sind), sondern von der Großstadt. Es gibt nicht wenige, die von ihrem Hartz4 noch Geld für die Wohnung aufbringen, damit sie sich den Umzug sparen, der sonst drohen würde.
Angenommen die Familie bekommt ihre Unterkunft voll bezahlt (was definitiv nicht der Fall ist, wenn es so eine Luxusherberge ist, wie teilweise dargestellt), dann steht den 4 Personen für ihr gesamtes Leben inkl Kindergeld ca 1300 € zur Verfügung. Davon kann man zwar halbwegs über die Runden kommen, aber mehr sicher auch nicht. Sind immerhin 4 Personen, die Kleidung, Schuhe, Essen, Schulmaterial, Bücher, Kultur, Genussmittel, ggf. Auto / Fahrkarten, Telefon Internet, Handy, Hobbies, Versicherungen, Krankenbeiträge, Praxisgebühren, ... Urlaub (? haha der war gut)... davon bezahlen. Ihr habt definitiv noch nie was mit Hartz 4 zu tun gehabt, sonst würdet ihr nicht so blöd daherquatschen.
Wenn Du so wenig gehabt hättest, dann hättest Du, mcbit, nämlich auch Ansprüche gehabt (Aufstockung). Also warst Du definitiv nicht auf Hartz4 Niveau oder gar drunter, wie Du behauptest. Allein mit Wohngeldberechtigung (die Du ja nicht mal erreicht zu haben scheinst) lägst Du noch mindestens 150-200 € über Hartz4. Also erzähl keine Märchen.

Und sorry private KV? keiner zwingt Dich in die Private zu gehen. Erstmal schön Geld sparen und sich aus der sozialen Verantwortung stehlen und wenn die Kacke am Dampfen ist, sucht man sich wiederum die Vorteile aus? Man ist sogar so "geldgeil", dass man zusätzlich sogar die Familienversicherung aufgibt? Kann ich nicht verstehen. Offensichtlich warst Du schlecht beraten, um es mal nett auszudrücken.

Wenn man heutzutage vom Job in die Arbeitslosigkeit fällt, insbesondere als Alter Arbeitnehmer, ist man arm dran. Dann darf man seine Altersvorsorge bis auf wenige Tausend € auflösen, weil alles angerechnet wird. Alle Güter die man sich über Jahrzehnte erarbeitet hat, darf man erstmal alle schön aufbrauchen, bevor man überhaupt erstmal "Unterstützung" sieht. Die Saus und Brauszeiten sind lange vorbei.

so bTT
Universaldienst hat nichts mit Arbeitslosigkeit zu tun. Es besagt nur, dass ein Träger (wohl die Telekom als ehemaliger Monopolist) dazu verpflichtet werden kann, einen entsprechenden Anschluss (technisch!!!!) bereitszustellen. Gibt es jetzt auch schon bei Telefon / ISDN-Anschluss und Post und sonstiger Grundversorgung. Die einzige Frage ist also, ob auf Breitband ein technischer Grundversorgungsanspruch besteht, nicht mehr und nicht weniger!
 
@smartin79: Sorry, aber es ist Quatsch, wenn ich arbeitslos werde, muss ich mein "vernünftiges" Auto nicht gleich verkaufen, es sei denn, ich rutsche direkt in ALG2. DAs würde aber bedeuten, ich habe nicht lange gearbeitet. Das Kindergeld verrechnet wird, ist bekannt, ebenso, dass es kein Erziehungsgeld gibt. Allerdings war des eh witzlos, da es nicht mehr war, als das, was an Zuwendung durch H4 kommen. Keiner hat behauptet, dass die Wohnung ungesehen bezahlt wird, jedenfalls ich nicht. Krankenbeiträge muss eine H4-Familie nicht berappen, das ist falsch. Als meine Frau arbeitslos war und wir gar nichts bekamen, mussten wir mit meinem Gehalt über die Runden kommen, was nur unwesentlich über dem H4-Satz lag. Wohlgemerkt, ich ging dafür arbeiten. Dafür musste meine Dame und mein Großer privat versicherrt werden. Antrag auf Beihilfe wurde abgelehnt. Dass ich drunter lag, habe ich nicht behauptet, ich lag aber auch nicht viel drüber, was das Bezahlen der KK-Beiträge noch minimierte. Deine Theorien schön und gut, aber meine Anträge sind alle abgelehnt worden. Erzähl mir also nicht, ich wüsste nicht, wovon ich rede. Wenn Dein Partner keinen Anspruch auf H4 hat, ist der Partner nicht krankenversichert, das heißt, Du musst das aus privater Tasche finanzieren. Und da in D die Pflicht zur Krankenversicherung herscht, hieß das sehr wohl, privat bzw die Beiträge privat aus der eigenen Tasche an den Versicherungsträger, bei dem man zum letzten Job gemeldet war, sonst ist man nach spätestens 60 Tagen raus. Ich bin nicht privat versichert, weil ich dazu unter dem entsprechenden Gehalt liege, also erzähl mir nichts von aus der sozialen Verantwortung entziehen. Und welche Familienversicherung? Ich bin nicht verheiratet, werde aber vor dem SGB2 so behandelt. In einer sogenannten Bedarfsgemeinschaft war ich auf einem entgegen dem BGB per Order de mufti gegenüber meiner Lebensgefährtin und ihrem Sohn (der Große ist nicht von mir) Unterhaltspflichtig. Eine gut angelegte Altersvorsorge muss nicht geschröpft werden, wenn man in H4 rutscht, es kommt nämlich drauf an, wo man sein Geld "parkt". Du hast in Deinem Eifer meine Aussagen entweder missverstanden oder fehlinterpretiert, was Deine Aufforderunf, keinen "Schwachsinn" zu schreiben, etwas ad absurdum führt. Keiner hat behauptet, dass der oben in der News angesagte Dienst mit Arbeitslosigkeit zu tun hat. Alles bezog sich letztlich auf das hirnlose OP, dem ersten Kommentar, mehr nicht. Aber auch die Grünen können nicht ohne Weiteres die Telekom zu etwas verpflichten, denn zum einen sind sie lediglich bei den Leitungen noch Monopolist und zum Anderen gehört dem Bund nur noch satte 14%.
 
@mcbit: Es ging Euch um H4 oder? Also und wie schnell ist die Zeit von ALG2 vorbei. Es ging mir nur darum, dass man das alles etwas differenzierter sehen muss und nicht einfach behaupten kann, dass H4 Empfänger ein dickes Auto haben.
Im übrigen bezogen sich auch nicht alle Kommentare auf Dich, sondern auch auf EnT, der das zB mit dem Kindergeld und Erziehungsgeld und der Wohnung geschrieben hatte. Wenn es nicht Deine Kinder sind und, haben die Kinder auch einen Unterhaltsanspruch gegen den leiblichen Vater. Obendrein ist es nichts zwangsläufig so, dass ihr als Unverheiratete für einander einstehen müsst. Gerade hier sind die Erfolgsaussichten für Klagen auch recht groß. Warum klagen denn auch so viele? Sicher nicht weil alle asoziale Penner sind, die noch die letzten 2,50 € rauspressen wollen. Die Arge treibt halt unheimlich viel Schindluder und versucht es wo es kann. Das heißt aber nicht, dass das rechtmäßig ist. Nicht umsonst werden an die 75 % der Verfahren gewonnen.
Warum macht man Privatversicherung? Doch nur, um ein haufen Geld zu sparen. Wenn man gesetzlich versichert ist, sind die Kinder über die Mutter mitversichert. Ich finds gut, dass die Leute dann nicht mehr in die Gesetzliche zurückkommen dürfen. Warum auch? Wenn sie Arbeit haben und viel Geld verdienen (sonst nimmt dich die Private ja gar nicht), dann sin dalle privatversichert, weil sie viel weniger Beiträge zahlen müssen (insbesondere wenn jung und nicht/kaum krank) und wenn sie dann arbeitslos werden, soll die Gesetzliche einspringen? Ganz sicher nicht. Das sehe ich als Beitragszahler der Gesetzlichen nicht ein. Man kann sich nicht überall die Vorteile rauspicken.
Ok ich sehe gerade, dass Du mit privatversichert meinst, dass die (gesetzlichen Krankenkassenbeiträge) selbst bezahlt werden mussten. Dann solltest Du vielleicht auch nicht privat versichern schreiben, da dass ein Eigenbegriff ist und zwangsläufig zu Missverständnissen führt.
Und auch dann ist das Kind bei der Mutter mitversichert, d.h. es muss nur ein Beitrag bezahlt werden (das heißt Familienversicherung).
Das, was Du schreibst, enthält einfach unheimliche viel Halbwahrheiten und zusätzlich auch Fehler und offensichtliche Unkenntnis. Das zeigt sich nicht zuletzt im letzten Teil Deines Beitrags. Zum einen sind die Grünen nur Leute die nachplappern, denn das Thema wird schon lange auch und v.a. zuerst von anderen Parteien diskutiert (seit 2005 und sehr intensiv seit 2008 im Rahmen der Breitbandinitiative). Man merkt halt, dass Wahljahr ist, und die Grünen mal wieder nach neuen Wählern "angeln". Zum anderen hat das nichts aber auch gar nichts mit staatlichen Anteilen an Unternehmen zu tun. Vielleicht solltest Du Dich erstmal mit dem Thema Universaldienst beschäftigen, bevor Du solche Behauptungen aufstellst? Ansonsten frage ich mich warum es einen Postuniversaldienst gibt?
Universaldienst heißt nichts anderes, als dass ein Unternehmen gegen staatliche Förderung verpflichtet wird, Dienstleistungen flächendeckend anzubieten. Dienstleistung sind dabei in Verbindung mit infratrukturellen Erfordernissen zu verstehen. Also nicht etwa das Anbieten im Internet, sondern infrastrukurelle Grundversorgung.
Das gibt es im Kommunikationsbereich bereits für ISDNtelefonie sowie die Versorgung mit Münzsprechern/Telefonzellen (mittlerweile wohl zunehmend veraltet), Bereitstellung von Postfilialen (im Radius von 1Km) und v.a. flächendeckende Versorgung mit Briefkästen (wie groß der Abstand da sein darf, kann ich momentan nicht aus dem Kopf sagen.) Steht irgendwo in der PUDLV (Post-Universaldienstleistungsverordnung) oder im PostG.
 
@smartin79: Richtig, als Unverheiratet müssen wir uns nicht gegenseitig "unterhalte", laut BGB. Aber laut SGB2 sind wir eine "Bedarfsgemeinschaft", die als solche nicht besser gestellt sein darf, als eine eheliche Familie. Eine Klage wäre abgewiesen worden, das habe ich prüfen lassen. Nochmals zu Krankenversicherung: Ich bin gesetzlich versichert als AN, mein leiblicher Sohn ist bei mir mitversichert. Meine "Frau" ist ebenfalls privat versichert. Nach dem Auslaufen des ALG1 und dem Nichtanspruch gemäß SGB2 werden ja die Beiträge nicht vom Staat bezahlt. Der nichtvorhandene Arbeitgeber zahlt ja auch nicht, ergo muss das aus eigener Tasche bezahlt werden. Das wären 176 Euro gewesen. Man kann eine Beihilfe beantragen, aber mein Gehalt lag ein paar Euro drüber. Ich hoffe, dass ich das jetzt endlich klären konnte, damit Dein Bild, ich wäre Großverdiener mit privater KV endlich raus ist aus dem Kopf. Was ich schrieb, sind keine Halbwahrheiten, sondern die um die Kernfakten reduzierte Version. Wenn ich mich unverständlich ausgedrückt habe, sorry. Was ich nur sagen will, ich war in meinem ganzen Leben nur 2 Monate arbeitslos, meine Frau etwas öfter, aber im Großen und Ganzen haben wir immer Arbeit gehabt und gezahlt. Aber wenn man einmal selber in die Lage kommt, dass es eng wird, kriegt man nen Arschtritt. Und genau deshalb, auch wenns OT ist und nur aufgrund des ersten Kommentars aufgebauscht wurde, sehe ich nicht ein, Breitbandinternet zum Grundrecht zu machen und das denen in den Arsch zu schieben, die sich auf H4 ausruhen. Das sind sicherlich nicht viele, aber einige, ich kenne persönlich so ein Exemplar, daher weiß ich auch, was theoretisch möglich ist, wenn man einen guten Fallmanager hat. Ich habe das mit der Grundversorgung schon verstanden, ich habe trotzdem kein Verständnis dafür, da es ja Alternativen gibt, Mrd Euro an Steuergeldern zu versenken, bloss weil sich Leute zu fein sind, DSL per SAT zu nutzen.
 
@mcbit: ALso bei mir wurde vorausgesetzt, dass ich mir meine Jobs auch online suchen soll.

Und da hier weder ein Internetcafe herscht, noch eine Busfahrt zum Arbeitsamt angemessen wäre. Bleibt nur der PC und das eigene Internet Zuhause.

Und bevor ich einen arbeitslosen ein 56k Modem hinstelle. Würde ich doch eine billige 2000 Mbit Flat bevorzugen.

Aber wie gesagt, hier geht es nicht um Arbeitslose... Internet ist nämlich sogar in der neuen Hartz4 Berechnung mit drin.
 
@sebastian2: Eine Busfahrt zum Arbeitsamt findest Du also unangemessen? Ich nicht. Aber stimmt, es geht primär nicht um Arbeitslose, das war ja die irrige Einleitung des OP.
 
@mcbit: Eine Busfahrt zum Arbeitsamt kostet hier mindestens 5,80 € Hin und Zurück.
Das ist die Hälfte, wie ein Hartz4 Empfänger pro Tag zum Leben zur Verfügung hat.

4 mal nicht mit dem Bus gefahren und man hat die Kosten für den billigsten Internetanschluß der Telekom wieder drin.
Somit bleib ich dabei. Internet Zuhause auch bei einem arbeitslosen ist nichts verkehrtes.

Und ja, heutzutage ist für ein soziales artgerechtes Leben auch das Internet nötig.
 
@sebastian2: Dann sollte man aufhören, das Internet kommerziell zu betreiben. Internet für alle, vom Staat finanziert. Internet in die EU-Menschenrechtscharta.
 
@mcbit: Ob sowas ins Grundgesetz muss oder gar in die Menschenrechtscharta der EU sei mal dahin gestellt.

Trotzdem sehe ich das Internet als wichtiges Medium an, was jedem zur Verfügung stehen sollte. Und das in einer vernünftigen Geschwindigkeit.

Arbeitslose bekommen ja auch das Internet in ihrem ALG egal ob 1 oder 2 bezahlt. Es müsste jetzt im Grunde nur noch flächendeckend anliegen.

Aber wie gesagt, das Thema hier ist nicht arbeitslose und internet. Sondern 2 Mbit/s an jeden Haushalt.
 
@sebastian2: DAs ALG 1 ist eine Versicherungsleistung. Zeig mir bitte, wo der Anteil "Internet" festgeschrieben ist. Danke. Ich widerspreche Dir nicht, da Internet ist wichtig geworden. Die Frage ist aber, warum in abgelegenen Gebieten nicht der SAT benutzt wird. Zum sozialem Dasein sollte das ausreichen. Ansonsten wäre ich interessiert an Deinen Vorschlägen zur Finanzierung einer flächendeckenden Versorgung und wie Du das gesetzlich regeln würdest, schließlich müsstest Du dabei tief in die Firmenautonomie der Kommunikationsfirmen eingreifen.
 
@mcbit: Also das Arbeitsamt das für mich zuständig wäre, ist 20-25km entfernt. Die nächste Stadt ist 10km entfernt. Der Bus kommt zu Zeiten, das wenn man zum Arbeitsamt müsste, da die ja immer so unglaublich tollen Termine haben(sagen wir mal um 9Uhr), morgens 6h losfahren müsste und dann Nachmittags um 13Uhr wieder da wäre, aufgrund der tollen Busverbindung in unserer Gegend. Und du willst mir hier jetzt erzählen, dass das angemessen ist?
 
@Fonce: Abgesehen von Einzelschicksalen, die es immer gibt, sehe ich keinen Grund, meine Meinung dahingehend zu ändern. Zum einen wäre das Dein Beitrag, sich intensiv um einen Job zu bemühen zum anderen gibt es Leute, die die selben Bedingungen vorfinden, um zur Arbeit zu kommen. Letztere bekommen ihren Internetanschluss auch nicht geschenkt.
 
@mcbit: Der Witz ist ja grade das alle Jobangebote dir mir das Arbeitsamt gemacht hat ich dank Internet schon längst gefunden hatte und Bewerbungen rausgeschickt habe. Das waren meist 5 Vorschläge vom Amt und ich habe in der Zeit um die 20-30 Bewerbungen versendet! Ohne Internet wäre das nicht möglich gewesen! Ach ja, dadurch das ich nach 2 Monaten Arbeit durch von der Bundeswehr einberufen wurde, dort nach 4 Monaten nachträglich ausgemustert wurde, habe ich meinen Job erst verloren und tja keinerlei Anspruch auf irgendwas vom Amt.
 
@Fonce: Ja, das ist oft so. Aber siehste, Du hättest die Angebote auch ohne Internet vom Amt bekommen ;-) Nene, ich weiß ja was Du meinst. Das mit der Bundeswehr ist Schicksal. ich habe 2 Jobs gar nicht erst bekommen, weil ich damals noch nicht eingezogen wurde. Und das waren Spitzenjobs, zumindest für mich.
 
@mcbit: Ja das ganze aber unglaubliche 4Wochen nach die Angebote veröffentlicht wurden! Und einige der Stellen waren da sogar schon vergeben! Das ist ein Witz...
 
@Fonce: Vielleicht hat vor Dir ein anderer diese Stellen auch angeboten bekommen.
 
@dernoname: In deine Bildung z.B.!
 
@dernoname: Genau, weil es die faulen Lanhzeitarbeitslosen sind, die in Eigenheimen in der Walachei ohne Internet sitzen. Was für ein blöder Kommentar.
 
@dernoname: Du solltest Deinen Nickname in "dernobrain" umwandeln.
 
@dernoname: Pass auf! Da kommt der Wayne-Train und nimmt deinen Kommentar mit auf den Mount Whateverrest!
 
@dernoname: Leute die Arbeiten wollen aber keine finden haben schon das recht darauf. aber leute die nicht arbeiten wollen und nur hartz 4 nehmen, denen würde ich gar nichts mehr, nicht ein cent.
 
@dernoname: Daumen Hoch! Du beschimpfst alle Arbeitslosen als faul! Das einzige was hier faul ist, sind deine grauen Zellen, die so einen Mist verzapfen!
 
@dernoname: Nicht ein Langzeitarbeitslose ist asozial sondern du mit deinem Kommentar. Hast wohl zu viel RTL geguckt und jetzt spuckt Arno Dübel in deinem kleinen Hirn herum, ne ?
 
Jetzt habe ich es schwarz auf weiß, ich kann an dem gesellschaftlichen Leben mit meinem DSL1000 nicht mehr teilnehmen!
 
@deafnut: richtig. Aber es gibt auch noch genug leute die nur ISDN oder dsl384 bzw. dsl786 bekommen.
 
Das läuft am Land auf HSDPA bzw. LTE hinaus. Hochfrequenten Funk also. Eine Technologie, die nach wie vor von vielen Menschen mit Argwohn betrachtet wird und die in etlichen Studien als problematisch und nicht als zweifelsfrei bedenkenlos charakterisiert wurde - vor allem wenn man so eine Basisstation direkt vors Haus gestellt bekommt und daneben Jahre und Jahrzehnte leben muss. Interessant nun, dass ausgerechnet den Grünen, unseren selbsternannten Umwelt und Gesundheitsschützern, solche Aspekte egal zu sein scheinen. Aber so sind sie eben, diese urbanen Bobos. "Grün" - na sicher. Das war mal. In die Natur kommen die heute höchstens noch bei Anti-Castor-Demos. Lieber machen die Ex-Technikhasser heute einen auf modern und pfeifen auf Kollateralschäden.
 
@Heimwerkerkönig: kollateralschäden durch einen Funkmast.... ja ne ist klar. aber das Handy liegt bei dir aufm nachtisch wa...

weltfremdes esoterik geblubber ist das nichts weiter. nirgends gibts belege das solche funkwellen in irgendeinerweise schaden.
 
@Cosmic7110: Es gibt Hinweise, dass sie es tun könnten. Ich würde mich nicht darauf verlassen dass hochfrequente Wellen keine Auswirkungen haben. Kabelnetze sind die besten, nur teuer und niemand will die Kosten übernehmen, alle wollen nur abzocken. Man muss die Internetanbieter viel mehr in die Pflicht nehmen, nicht nur die Telekom.
 
@Sesamstrassentier: Dann wickel dir mal fleißig Alufolie um den kopf...
 
@Sesamstrassentier: Die Internetanbieter in die <pflicht nehmen. Du hast also kein verständnis dafür das die Telekom nein sagt wenn sie 20km kabel für 2 Kunden verlegen soll. Sschonmal was von Wirtschaftlichkeit gehört ???
 
@Heimwerkerkönig: Funkinternet ist immer die schlechteste "Lösung" Meiner Meinung nach gar kein. Kabel sind einfach mal unersetzlich und die muss man verbauen wenn man es ernst meint. Gibt schon genügend Strahlung und irgendwann gibts eh keine Frequenzen mehr.
 
Hm... diese Partei bringe ich irgendwie immer noch mit Themen wie "Umweltschutz" in Verbindung... gegen Atomkraft, gegen Bauvorhaben, usw. Dummerweise ist es eben genau dieser Umweltschutz, der seit knapp einem Jahr die Versorgung mit Breitbandinternet in unserer Gemeinde verhindert. Die Erhöhung eines Sendemasten plus Erhöhung der Sendeleistung wird von der Umweltbehörde blockiert (leider kenne ich nicht die exakte Argumentation). Und so warten wir weiter...
 
@Tyndal: Dann schau dir mal an was die in Hamburg machen. FÜR Kohlekraftwerke und FÜR Autobahnen. Die machen mittlerweile alles und nichts...
 
Das scheint ja das Wahlkampfthema schlechthin zu sein, Internet für alle. BTW, wieviele Machbarkeitsstudien gibts denn dazu schon? Sollte die der Grünen etwas anderes enthalten, außer "Wer solls bezahlen?"
 
@mcbit: ...und nicht zu vergessen was alleine die "Machbarkeitsstudien" schon für Gelder verschlungen haben. Die Jungs haben echt Sorgen.
 
@mcbit: Jo, und am Ende heißt es dann doch wieder nur "wir machen das mit den Fähnchen" ;-)
 
Ich finde es richtig und wichtig, in Netzausbau zu investieren und Glasfaser überall legen zu wollen - aber was ich befürchte, ist dass die Nutzer, die nun mit DSL2000, DSL6000 und ähnlichen Geschwindigkeiten online sind, in Zukunft "den kürzesten ziehen". Denn, zumindest hier bei uns in Bocholt, es werden plötzlich total außerhalb gelegene "Käffer" mit Glasfaser versorgt (namentlich Suderwick und Barlo), während relativ einwohnerstarke und innenstadtnahe Stadtteile wie z.B. Lowick mit DSL 1000 oder maximal DSL 2000 surfen. Und da wird sich in Zukunft wohl auch nichts tun, denn "die haben ja schnelles Internet" - ich finde nicht, dass DSL 2000 schnelles Internet ist, nicht in der heutigen Zeit! Ich gönne den Einwohnern Suderwicks und Barlos diesen Sprung, aber im Allgemeinen dürfen keine zu großen Differenzen in der Versorgung bestehen. Es darf einfach nicht sein, dass einige mit DSL 1000 auskommen müssen (denn die haben ja "schnelles Internet"), während andere (die zudem weiter außerhalb wohnen in wirklich kleinen Dörfern) mit dem 100fachen surfen. Hier muss eine Angleichung her - denn, bei allem Respekt, wer sich für ein Leben "auf dem Land" entscheidet, der muss mit Nachteilen rechnen - zwar gönne ich denen HighSpeed-Internet, aber Vorrang müssten doch die haben, die viel mehr Geld für ihre innenstadtnahe Wohnung zahlen, oder nicht?
 
@eN-t: richtig. Wobei Satelliteninternet auch mittlerweile eine bezahlbare Alternative sein kann, sofern man kein Zocker ist
 
@zivilist: Richtig. Aber ums Zocken geht es nicht, sondern um Information und Selbstverwirklichung. Undf dazu reicht SAT-DSL aus. Also es gibt durchaus Alternativen. Ja, jetzt kommts wieder, schlechtes Wetter, Ufo vorm Sateliten, Russen/Chinesen/Nordkorea schießen Kom-SAT ab - blablabla;-)
 
@mcbit: so schaut es aus. Dass du Leute immer nur auf Internet über Kabel fixiert sein müssen.
 
@zivilist: Weils sie es billig haben wollen. Bezahlen sollen andere dafür.
 
@eN-t: Deine Frage: "...oder nicht?" Meine Antwort: "Nein!"
 
@Bengurion: Begründung? Bist du also nicht der Meinung, dass eine flächendeckend gleichmäßige Verteilung von HighSpeed-Internetanschlüssen nötig und das einzig gerechte ist? Und bist du nicht der Meinung, dass besonders abgelegene Gebiete u.U. den kürzeren ziehen müssten oder alternativ auf Internet per Satellit oder Funktechnik zurückgreifen sollten? Sprich: Du findest es richtig, das gerade einwohnerschwache Gebiete mit dem weit und breit schnellsten verfügbaren Internetzugang "beliefert" werden, während das auf Kosten der einwohnerstärkeren Gebiete geht, die vermutlich vorerst keine Aussicht auf schnelleres Internet bekommen, da sie ja schon "schnelles Internet" haben? Ich spreche hier von einem riesigen Unterschied, nämlich über 50 MBit/s (für maximal 2000 Einwohner) im Gegensatz zu weniger als 2 MBit/s (für mindestens 20000 Einwohner). Ich finde das schon etwas abstrus - wenn wenigstens eine Angleichung oder beinahe-Angleichung (z.B. 32 MBit/s oder 16 MBit/s) in Aussicht stünde, aber das tut sie nicht. Man wird vertröstet, es seien doch schon DSL-Anschlüsse vorhanden. Aber wenn Sicherheitsupdates, Service Packs, dringende Updates für dringend notwendige Software die Leitung stundenlang blockieren (mit 284 KByte/s ein Windows Service Pack), dann ist das ziemlich ärgerlich, aber davon will niemand etwas wissen.
 
@eN-t: Also wir zahlen bei uns 39€ im Monat für einen DSL1000 Anschluss(EDIT: Dorf mit 450 Einwohnern, nächste Stadt 10km entfernt. Eine Hauptleitung verläuft durch 3km entfernte Nachbardorf). In meiner Studentenwohnung zahle ich für DSL16000 grade mal 35€! Wo ist das gerecht? Und es geht hier nicht nur um Private Anschlüsse sondern auch um Firmen...

EDIT2: Achja, die Bandbreitenverteilung bei uns im Dorf geht von 1,5MBit/s bis runter zu 384kBit/s!
 
@Fonce: Sage ich ja, das ist vollkommen abstrus. Statt in Großstädten und in den hinterletzten Dörfern (pardon) HighSpeed-Internet anzubieten und immer weiter aufzustocken (besonders in Großstädten), aber die Preise nicht zu erhöhen (eine 50 MBit/s-Leitung könnte auch gerne 50€ im Monat kosten, aber stattdessen ist sie in Großstädten günstiger als DSL Lite in Kleinstädten), sollten die mal lieber für ihre superschnellen Leitungen einen entsprechenden Preis nehmen und in Mittel- und Kleinstädten ebenfalls vergleichbar schnelles Internet anbieten. Mit weniger als DSL 6000 sollte heute ehrlich niemand mehr Leben müssen. Aber warum solche Vorzeigeprojekte à la "VDSL im Kuhdorf", die eigentlich wirklich niemandem was bringen?
 
@eN-t: Weil es langfristig mehr Sinn macht direkt VDSL auszubauen als nochmal Kupferleitungen zu verlegen, welche in ein paar Jahren auch keine ausreichende Kapazität mehr bieten. Für vieles was ich mache, sind selbst 16MBit manchmal ein graus.^^ EDIT: Nein ich spreche nicht von illegalen Dingen :D
 
@Fonce: Ja, stimmt, was die Dörfer angeht ist das richtig. Aber warum wird in Großstädten immer weiter aufgestockt? Reichen für Privatanwender Größenordnungen von inzwischen 128 MBit/s nicht aus? _____ Und in den Dörfern ist es logisch, Glasfaser zu legen. Doch warum kostet VDSL dann dort nicht mehr, in Einzelfällen sogar weniger, als eine DSL Lite Verbindung in "Innenstadtnähe"? Entweder, für die 50 MBit/s bezahlt man dann auch 50 MBit/s, oder für die <2 MBit/s bezahlt man auch <2 MBit/s. Preisgleichheit ist der zweite Schuh... hier könnte ich nicht einmal DSL 6000 bekommen, auch nicht für 1000€ mtl., und dort bekommen sie VDSL für 'nen Zwanni mtl.? Das ist m.E. das größte Problem. Ständig werben die Provider mit supergünstigem VDSL etc., aber bekommen können es nur die wenigsten.
 
@eN-t: Tja das weis ich auch nicht, wie oft kommt es vor das es in Innenstädten <2MBit/s gibt und wie oft kommt es in Dörfen vor?
 
Oh Mann, diese Leier "Internet für alle" hör ich nun schon seit Jahren und von unterschiedlichen Seiten, aber getan hat sich trotzdem kaum etwas. Es gibt sogar noch große Landstriche, in denen überhaupt kein DSL verfügbar ist und laut Telekom auch erstmal nicht angedacht ist. Wie wollen denn die Grünen die Netzbetreiber zum Ausbau zwingen, vor allem wenn diese das sowieso als nicht rentabel erachten und deshalb immer verweigern?
 
2mbit? Sollten Standard sein? Ist ein Witz oder? Deutschland sollte flächendeckend mindenstens 16mbit haben, alles andere darunter ist kaum noch akzeptabel.
 
@Golum1289: Sehe ich nicht so. Hier geht es um die mindest Verfügbarkeit. Da finde ich 2 Mbit schon akzeptabel. Alles darüber hinaus soll dann den Telekommunikationsunternehmen selbst überlassen sein, ob sich es lohnt größere Bandbreiten zur Verfügung zu stellen.
 
@gibbons: 2 Mbit mögen zur Zeit noch akzeptabel sein aber nicht für die Zukunft. Im mehr Daten werden Heute übers Netz verschickt und somit sind diese 2 Mbit nicht ausreichend. Besser wäre hier 6 Mbit oder auf lange Sicht gesehen 16 Mbit.
Selbst habe ich nur 1 Mbit weil nicht mehr geht und manche Webseiten dauern vom Aufbau her so lange wie damals zu Modemzeiten. Updates, Patches oder Demos laden mit 1 Mbit ist kein Verknügen sondern eher eine Qual.

Die Regierung sollte hier nicht immer doof rummachen, sondern sollte DSL mit mindestens 6 Mbit gesetzlich als Grundversorgung verankern. Somit müßte zwangsweise das Netz ausgebaut werden.

Aber es gibt leider auch noch ein anderes Problem und zwar die Gemeinden, die zum Teil auch gegen ein Ausbau sind, so wie bei uns. Die Telekom wollte bei uns im Ort eigentlich DSL ausbauen, wobei sich die Gemeinde mit dran beteiligen sollte.
Unser netter Bürgermeister war natürlich dagegen.
 
@gibbons: Wie gut das klappt, es den TK-Unternehmen selbst zu überlassen, haben wir doch schon erlebt oder? Wenn es klappen würde, hätten wir diese Diskussion schließlich gar nicht! :D
 
@Fonce: Naja, es lohnt sich schlichtweg für die nicht. Man kanns denen nicht mal verübeln.
 
@gibbons: Nein kann man nicht, aber man kann dieses Ungleichgewicht nicht viel länger bestehen lassen. Und wenn man schon ausbaut, dann sollte man es richtig tun, denn sonst steht man in wenigen Jahren wieder vor der gleichen Situation.
 
@Fonce: Eben so sehe ich das auch.
 
@Golum1289: ich denke es geht eher so ab: kleinere Ziele stecken, die man innerhalb einer Legislaturperiode auch schaffen kann. Mit 2 MB kann man auch alles machen, außer HD Filme und riesige images herunterladen in annehmbarer Zeit. Ich denke für viele ist nur Windows, dass diese Programmupdates (Windows, Virenscanner) bekommen und normal surfen können (heutzutage facebook und shopping). Und das geht mit 2 MBit wunderbar.
 
@zivilist: Ich gehe mal davon aus das wenn man schon den Boden aufreißt, auch gleich Zukunftsorientiert legen wird. Das wird auch der Grund sein, warum so etwas scheitert.
 
@zivilist: ja, für den normalen Gebrauch reicht es aus, aber ich hab schon bei 6mbit eine Weile zu laden, um ein 1080p Youtube-Video komplett zu haben.
Mit 2mbit ist sowas eine "Qual".
 
@Golum1289: Dein Kommentar ist ein Schlag ins Gesicht für jeden der keinen Breitbandanschluss hat.
16Mbit/s flächendeckend in ganz Deutschland?! Wer soll das denn deiner Meinung nach bezahlen?!?!
 
Der Artikel is etwas ungenau, ist damit gemeint a)Internet für Alle, auch diejenigen die es sich nicht leisten können, oder b)Internet für Alle, die es bis jetzt aufgrund technischer Probleme nicht haben?
Zu A) Wie soll das gehen? Zurück zum guten alten Post-Monopol und dann staatlich subventioniert? Bei einem freien Markt kann mir das kaum vorstellen, irgendwie müssen ja die Kosten für diese Anschlüsse aufgefangen werden. Zur Sache an sich, naja, Personen mit geringem Einkommen bekommen jetzt auch schon eine GEZ Befreiung, ich denke mal schon, das für Viele das Internet wichtiger ist als TV+Radio. Von daher logisch ist es schon irgendwie, blos wie das umgesetzt werden soll, ist mir nicht klar.
 
@Lastwebpage: Den Grünen traue ich glatt zu, die Telekom wieder zu verstaatlichen, den Netzausbau steuerlich zu finanzieren (Internetsteuer?) und dann wieder zu privatisieren.
 
@Lastwebpage: Das Klientel der Grünen ist längst eher das etwas höher gebildete und gut situierte. Da dürfte es eher um den fetten Internet Anschluss für den günstig erworbenen Bauernhof fernab von Städten gehen. ,-)
 
@boofh: Eben. Ich nenne die Grünen gerne "Müsliliberale".
 
Die Grünen mal wieder. Lange nix gehört von denen. Ach doch vor zwei Tagen erst ist der Verfassungswidrige Rot/Grüne Haushaltsplan in NRW vom Gericht zerissen worden. Kein Geld inner Tasche aber aber mit den Löffeln klapern. Nur zu gut das die Zinsen für diese Politik dann andere zahlen können. Die Frage nach der Finazierung des Projektes, stellt man sich im Grünen Wunderland nicht. Frei nach dem Motto "Freibier für alle" (die uns wählen)!!!
Wer soll diese Spinner noch ernst nehmen.
 
@Wildsau: Also ob die CDU da besser wäre. Bestes Beispiel ist doch NRW, gibt es doch genug Fakten die zeigen, dass auch die CDU mehr Schulden hätte machen müssen, als sie im Haushaltsplan festgelegt haben.

Aber vielleicht solltest du nicht nur auf die BILD Propaganda hören, sondern mal die Fakten sehen.

Das Gericht hat lediglich eine einstweilige Verfügung ausgesprochen, die bis zur Urteilsverkündigung den Haushaltsplan auf Eis legt.
Daraus kann man aber weder das Urteil ablesen, geschweige denn von "zerissen reden". Vor allem weil das Gericht, einen Bezug der Verfügung zum Urteil sofort abgeschmettert hat.

Aber das erkennen einige ja nicht. Hauptsache auf SPD und Grüne eingeschlagen.

Aber natürlich, Sozialleistungen kürzen, dafür aber Banken retten oder sich selbst mehr Geld zuschustern. Von Bildungsnotstand reden, aber Studiengebühren erheben.

Ja alles viel besser...
 
ich hab auch nur eine 384er Leitung, und die Telekom labert schon paar Jahre rum, das sie ausbauen wollen und was ist? nix ist. auser das sie hier nun Stick's anbieten. mit 5 Gb im Monat. dann wird man gedrosselt. aber für 5gb im Monat, da kann ich auch gleich bei meiner low leitung bleiben..
 
@Sgt.Phil: Für die meisten die nur surfen, emails checken und eventuell mal bei youtube gucken. Reicht das ganze aber völlig.

Außerdem steckt das noch in den Kinderschuhen. DSL hat auch mal mit Voilumentarifen angefangen.

Würde ich nicht DSL 16000 für meinen webserver und das studium brauchen. Wäre ich hier schon lange auf einen surfstick umgestiegen.
 
Wenn man mal die ganzen GEZ Gebühren für solche Vorhaben aufwenden würde- hätten auch alle etwas davon. Somit ließe sich auch f+ür jeden registrierten Nutzer ein Standardzugang ermöglichen- ohne Bindung an eine Telefongesellschaft.
 
@medienfux: Die Kostenaufstellung möchte ich mal kurz sehen, die GEZ finanziert den ÖR UND breitband auf dem Dorf.
 
@mcbit: man könnte doch über das antennenkabel das internet einspeisen beispielsweise.
 
@medienfux: Wenn Kabel anliegt, es auf die entsprechenden Bandbreite aufgebohrt ist, wird das doch eh schon angeboten.
 
Ohne das Internet wären die Grünen heute nicht das was sie sind. Seit zunehmenden Internetzugängen ist zumindest ein großer Teil der Bevölkerung über die Mediendiktatur im Bilde und lässt sich nicht mehr für dumm verkaufen. Klar wollen die noch mehr Zugänge, richtig so und weg mit dem Schnüffelstaat. Merkel hat schon vor Jahren ihr Breitband für alle verkündet, irgendwie wurde daraus.. natürlich nichts.
 
Tja ja, die Telekom würde ja gerne flächendeckend ausbauen, aber wieso sollten sie das machen? Damit die "privaten" auf frisch gemachte Leitungen hocken und sie quasi endgeldlos benutzen können? Würde ich als Telekom auch nicht machen. Vielleicht sollte man ein gemeinsames Konzept mit allen Anbietern entwickeln, wo jeder sein Anteil mit zugibt. Immer nur Hände aufhalten geht ja auch nicht.
 
@Sesamstrassentier: der Bund ist Hauptaktionär der Telekom und es geht nicht darum das die Privaten nicht investieren wollen sondern vielmehr das sie nicht dürfen weil der Bund sein Monopol nicht lockert......und Hände hält nur besagter Bund auf und denkt garnicht daran Mitbewerber zuzulassen.....das ein paar Landbewohner dabei abstinken ist denen sowas von egal................ciao
 
@LaBeliby: telekomleitungen sind lange nicht die einzige möglichkeit internet anzubieten. es gibt auch kabelfernsehen und stromleitungen, etc. es gibt genug möglichkeiten, aber niemand möchte dafür bezahlen und warten darauf das die telekom (meinet wegen auch der staat) die kosten trägt. das kann es ja auch nicht sein. leitungen sind da, genügend. die technik diese effizient zu nutzen auch. macht aber keiner, aus habgier, klingt komisch, ist aber so.
 
@Sesamstrassentier: Kabelanschlüsse sind auf Land kaum verfügbar und für Internet über das Stromnetz bieten auch nur wenige an und meist Lokal begrenzt.
 
In Zeiten leerer Kassen, brökelnder Straßen, explodierenden Koste, finde ich es nur okay wenn man sich die vorhandenen Strukturen genauer anguckt und diese best möglich nutzt. Klar muss man investieren, aber man sollte es der Industrie auch nicht immer so leicht machen indem man schon wieder auf Steuergelder verweist. Wir zahlen für die teure Infrastruktur die wir dann auch noch teuer mieten dürfen. Das kann es nicht sein. Meiner Meinung nach ist es nicht Sache des Staates für genügend Ressourcen zu sorgen, sondern die Internetanbieter. Man kann nicht ewig von den vorhanden Ressourcen leben, man muss auch mal was riskieren, investieren. Die Wirtschaft hat in besseren/ehrlicheren Zeiten gut funktioniert. In Zeiten wo nicht ein paar klapprige Aktionäre das Geld scheffelten, sondern wo die Firmen das erwirtschaftete sinnvoll anlegten um noch solider zu werden. Mittlerweile geben sich die Milliardäre bei der Regierung die Klinke in die Hand um Subventionen abzukassieren oder sich die Gesetze für noch mehr Gewinn zurecht zu biegen. Dieser Asseltrend kennt anscheinend keine Grenzen mehr. Jammer ein großer, werden sofort Milliarden locker gemacht, anstatt dieser Wachstumsblase nachhaltig ein Ende zu setzen und die Unternehmer zu mäßigen. Ich kann das echt nicht mehr hören wenn hier auf dem Staat, sprich UNS, rumgehakt wird, weil klein Erna in Deppendorf kein anständiges Internet hat. Wenn der Regierung, oder einigen Parteien so viel daran liegt das alle Menschen schnelles Internet haben, aus welchen Gründen auch immer, dann soll sie doch Gesetze erlassen die die Anbieter dazu verpflichten zu investieren. Bei anderen sachen wie Geld eintreiben bei den Armen, damit König Pharma und Dr. Habgier und Frau Elitär noch mehr Moneten haben, sind se ja auch ganz schnell.
 
Arbeitslosigkeit hat echt nichts mit diesem Thema zu tun, es geht um Infrastruktur. Allerdings möchte ich mich zum Thema Arbeitslosigkeit und HartziV einbringen, das ist übrigens nicht das gleiche. Leider werden immer wieder Beispiele rausgesucht die nichts mit der Realität zu tun haben. Im Normalfall kann man keine großen Sprünge machen mit HartziV. Aber vielleicht ist auch alles auf Kredit gekauft, also der Flachbildfernseher, der Computer etc. das mag im ersten Moment so aussehen als wenn man mit HartzIV zuviel Geld bekommt. Nur weil einige unsoziale Menschen nicht mit Geld umgehen können muss man nicht über alle HartzIV Empfänger lästern. Das gibt genügend Gegenbeispiele, nur die werden uns im manipulierten Fernsehen vorenthalten. Ich habe tatsächlich mal so ein Beispiel gesehen, auf Phoenix Morgens um 2 Uhr! Super Primetime, da ging es darum wie Leute die für 1 Euro jobben gehen ausgenutzt werden und teilweise sogar weniger bekommen, als wenn Sie garnichts machen würden. Aber so etwas wirst du nie im Deutschen Fernsehen zu sehen bekommen zu einer normalen Zeit. Es verkauft sich ja auch viel besser, die HartzIV Empfänger durch den Dreck zu ziehen. Übrigens sind das immer die gleichen Familien die man da sieht, wahrscheinlich verdienen sich diese Leute durchs Fernsehen auch noch eine Mark nebenbei ohne das anzugeben. Das ganze HartzIV System stinkt, es ist unsozial und muss wirklich überarbeitet werden. Es kann nicht sein, das wir ein Freund von mir, jemand 20 Jahre arbeitet (nie Arbeitslos gewesen) nur weil er einen Beruf erlernt hat, den man heute nicht mehr braucht, nach nur einem Jahr auf HartzIV geht und die Leute die noch nie gearbeitet haben, das gleiche Geld bekommen. DAS IST SEHR UNSOZIAL!!! Und ehrlich der Mann ist wirklich gebrochen, 20 Jahre lang keulen ohne Ende und dann wird man so herabgesetzt. Er musste seine Auto verkaufen, er musste umziehen, wegen dem ganzen Theater ist seine Familie zerbrochen (nicht jeder verkraftet so einen Abstieg...). In seinen Augen ist sein Leben vorbei. Und das darf so nicht sein! In der Anfangszeit war ich öfter mal mit Ihm beim Amt, weil er wirklich nicht damit klar kam, also Arbeitslos geht ja noch, aber beim HartzIV wirst du nur noch verwaltet. Er sollte Lehrgänge machen, einen Deutschkurs (er ist deutscher seit 45 Jahren) einen Computergrundkurs (also er weiss wie man einen Computer bedient) usw... wahrscheinlich musste er zu diesen Kursen weil grade mal wieder gezählt wurde. Ansonsten weiss ich nicht, warum man jemanden nicht umschult, wenn sein Beruf nicht mehr gefragt ist.
Er kann er ja nichts für, denn sein Berufsstand immer mehr verschwindet. Er hat sich sogar mehrfach Umschulungen herausgesucht, alle wurden abgelehnt. Angeboten wurde im eine Umschulung in die Altenpflege (er hat 20 Jahre lang in einer Firma zur Maschinenwartung gearbeitet, wie kommen die auf Altenpfleger???) Ich kann diesen rotzt echt nicht mehr hören, klar gibt es schwarze Schafe, bei den Arbeitslosen und bei den Ämtern. Mich stört eher das ganze System, Firmen die einem keine Chance geben, nur weil man irgendeinen Zettel nicht hat, Ämter die einen eigentlich nur noch verwalten, Arbeitslose die zu faul sind, unsere Regierung die uns betrügt mit den Arbeitslosenzahlen. Wenn ein HartzIV Empfänger eine Schulung macht, muss dieser einen Zettel unterschreiben, das man in der Schulungszeit nicht als HartzIV Empfänger geführt wird, diesen Zettel habe ich selber gelesen. Das ist eine Frechheit und wenn unsere Regierung das Problem mit den Arbeitslosen so angeht, dann kann das nur in die Hose gehen.
Zurück zum eigentlichen Thema: Es ist gut und sehr wichtig das es überall und flächendenkend DSL gibt, für die Infrastruktur und die Menschen die in diesen Gebieten leben. Das Internet ist mittlerweile eine sehr wichtige Einrichtung geworden, ich finde den Ansatz der Grünen deshalb auch gut. Allerdings glaube ich nicht, das sich dadurch etwas ändert, es wird wahrscheinlich nur eine Studie erstellt und danach passiert nichts mehr. Unsere Regierung sollte Druck machen, damit das endlich umgesetzt wird. Große Gebiete in Deutschland sind davon betroffen und das sollte umgehend geändert werden.
 
ich weiß zwar nicht wie das in rest deutschland aussieht und bin selbst auch noch nicht dazu gekommen, das zu testen, aber ich selber surf mit der aldi-talk monatsflat für 14,99 euro im e-plus netzt. bei mir läuft das soweit flüssig und akzeptabel. laut einem online speed test hat mein aldi talk monatsflat 1,5 mbit. liegt zwar leicht unter den geforderten 2 mbit, aber was solls? ist zum surfen/informieren/email immer noch schnell genug und vor allem günstig. und wenn sich arbeitslose einen gebrauchten -muß ja nicht neu sein -, funktionsfähigen lappi besorgen/kriegen, ist man auch noch stromsparend unterwegs.
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