T-Systems: Schwere Pannen bei Prestige-Projekt

Wirtschaft & Firmen Die Deutsche Telekom-Tochter T-Systems hat Ärger mit ihrem Großkunden Linde. Hintergrund dessen seien erhebliche Pannen bei einem Outsourcing-Projekt. mehr...

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schönes Beispiel für "wie rede ich drumrum", aber worum gings bei dem Deal?
 
@elbosso: die frage ist ..worum ging es in der news? es gabt probleme bei einem projekt jedoch wird es vertragsgerecht beendet.. oder wie?
 
@elbosso: Es geht um die Rechenzentren von Linde in den Standorten in München, Stockholm und Guildford (England).
 
@pvenohr: Naja die Linde Rechenzentren kenne ich nicht. Aber ich kenne einen Standort, dort steht das Netzwerk / Server Rack im Aufenthalts Raum, wo viel Staub & Dreck ist. Über Ausfälle sollte man sich nicht wundern.
 
@JimDiabolo: Haha, vielleicht dachte der Hausmeister das das ein Getränkeautomat wäre.
 
@pvenohr: öhhhhhh, da kommen ja keine Dosen raus, treten wir mal kräftig dagegen, das wird helfen!!!
 
Kennt irgendjemand jemanden, dessen Zusammenarbeit mit T-Systems rundum zufriedenstellend war...?
 
@rallef: Hab ich mich auch grad gefragt. T-Systems scheint wirklich nix gebacken zu kriegen. Die Software der ARGEN runden falsch, die Maut-Software war ebenfalls lange Zeit indiskutabel... gibts überhaupt ein versch... Projekt, wo von denen mal geballte Kompetenz und Sachverstand anwesend war? ich kann mich bei aller Mühe nicht erinnern. Vielleicht sollte man große Aufträge (die oft vom Staat selber kommen) nicht immer den Inzestbrüdern zuschachern....aber das is eben Vetternwirtschaft... unter freien Marktbedingungen wäre T-Systems genauso wie T-Heim und wie die alle heißen (ändert sich ja jedes Jahr) schon längst verschwunden...
 
@Rikibu: Wobei es zugegebenermaßen schwierig ist, komplexe Projekte mit sich teils widerstrebenden, teils ungenau / schlecht definierten Anforderungen straff durchzuziehen.
 
@rallef: jetzt nimm die noch in Schutz, Wenn Sachen unklar sind, muss ich nachfragen, und zwar vor Herausgabe des als fertig markierten Produkts, und nich erst hinterher... ups, da wird falsch gerundet - egal, bevor wier wieder 100000 in die Fehlerbereinigung stecken, bezahlen wir lieber die Sozialklagen... was für ein irrsinn...
 
@rallef: erinnert mich an http://tinyurl.com/5wxnlql
 
@rallef: Für solche Sachen gibt es selbst bei kleinen Projekten Pflichtenhefte, in denen alles genau dokumentiert und festgelegt ist. Damit wird einerseits sichergestellt, dass die Anforderungen klar sind und der Kunde das bekommt, was er möchte und andererseits wird natürlich auch sichergestellt, dass der Kunde nicht hinterher noch mit Extrawünschen ankommt, die er natürlich nicht extra bezahlen will. Ergo ein Dokumente, was beide Seiten abdeckt und man sollte auch auf beiden Seiten tunlichst darauf achten, das so ein Pflichtenheft komplett und ausführlich ist.
 
@rallef: Ja kenne ich :)
 
Unter dem selben Tenor könnte auch von einem x-beliebigen Projekt im Zusammenhang mit SAP die Rede sein.
 
@F98: Oder mit jeder anderen großen Firma. Jede Umstellung bringt massive Probleme. Ich arbeite in der chemischen Industrie und wir stellen unsere Anlagen gerade alle auf PCS7 um. Kenne nicht eine Situation, wo man einfach den alten Schaltschrank gegen den neuen ersetzt hat, Schalter umgelegt hat und es lief alles sofort. Das ist utopisch.
 
@Qnkel: PCS7? Stuxnet lässt grüßen. :P
 
@F98: :)
@Qnkel .. dann waeren es ja auch keine projekte mehr sondern prozesse:)
 
Es wird halt mehr über Problem Projekte berichtet als über welche die sofort und perfekt klappen. Würde man das machen würden als Beispiel mal 100000gute vs 500schlechte nachrichten eintreffen :)
 
@Sire-bRaM:
Wenn ich in die Zeitung schaue, scheinen positive Nachrichten nur Wenige zu interessieren
 
@LordK: genau "heute mal nix los" verkauft sich so scheiße... Dann doch lieber "wann hört es endlich auf zu regnen" oder "wird es jemals wieder regnen"... *g*
 
@Rikibu: Zitat Nuhr: "Auf der ganze Welt alles prima, überall nur gute Laune, selbst beim Taliban ist heute in der Disco Damenwahl."
 
@LordK: wie Douglas Adams (für die nicht-leser unter euch, der hat Per Anhalter durch die Galaxis geschrieben, sofort loslaufen und kaufen!!) schon so treffend geschrieben hat: "Es gibt nur eines was sich schneller verbreitet als das Licht, und das sind schlechte Nachrichten" ## Es gibt ja nicht umsonst den Ausdruck "Only Bad News are good Nes" ## Ausserdem, wer kauf dann noch den ganzen Esoterik-Kram, wenn die Medien auch mal die guten Seiten des Lebens zeigen ... da kriegt man ja nicht genug Paranoia und man muss sein Leben nicht jeden Tag bis zum letzten Auskosten, das schadet natürlich dann der Wirtschaft und das ist ein Kapitalverbrechen ;)
 
dass es in einem Großprojekt zu terminlichen Verzögerungen kommen kann, dass Meilensteine nicht eingehalten werden können, dass sich fachliche und technische Anforderungen des Kunden mehrfach ändern ist normal, NUR komplette Systemausfälle von Produktivsystemen ist schon eine harte Nummer. Vermutlich geht es hier auch um vertragliche zugesicherte Erreichbarkeitszeiten der Systeme und die können auch mal bei 98% liegen.
 
@tkainz: waeren sie mal lieber zu google apps ;)
 
@-adrian-: ich bleibe lieber im SAP-Bereich, auch chaotisch, aber sehr interessant.
 
Ist denn die Telekom zu irgendwas imstande?
 
@Menschenhasser: schon..also wir haben ne standleitung in der firma von t-systems.. keine probleme..
mit meinem t-mobile vertrag hab ich seit mehr als 15 jahren keine probleme und mit meinem internetanschluss hab ich seit 56K Modem eigentlich keine probleme ...
also .. sie haben mindestens einen zufriedenen kunden
 
Wer Mitarbeiter kennt, die bei T-Systems in den höheren Etagen arbeiten, weiß wie dort der Gürtel immer enger geschnallt wird. Kein Wunder also das die Fehlerquote steigt, wenn an Platz, Mitarbeiter und teils an Technik gespart wird. Irgendwann hat sich T-Systems an den anderen Zweigen der Telekom angeglichen, nach unten versteht sich.
 
@RobCole: ich denke, nicht nur Firmen mit T haben dieses Problem. Leider wird unterhalb des Managments zu oft gespart was dummerweise der Kunde genauso merkt.
 
überforderte offenbar die Telekom-Techniker : konnte beim lesen dieser zeile mir ein lachen nicht verkneifen ! die bekommen zur zeit nichtmal eine dsl-störung in den griff !! der dslam bzw. die linecard reduziert mir die leistung um 10 prozent , und keiner weis warum !!! im routermenü der 7390 wunderbar zu sehen ! mein vertrag läuft in ca. 1 jahr aus , mehr sag ich nicht dazu !!!
 
Hallo,
ich lese sehr gerne die News, habe mich mit den Kommentaren immer zurückhalten, aber was sich die Firma mit dem T leistet ist der Hammer. Es gibt Menschen die in MM oder Saturn gehen um einen DSL Vertrag abzuschließen. Das geht über einen Zwischenhändler der je nach Erfolg Provision bekommt und der Kunde einen Gutschein weit über hundert Euro. Wenn aber Probleme auftreten und das ist immer der Fall ruft der Zwischenhändler in einen Callcenter an um

1. zu fragen wie weit der Vertrag (DSL) zu Stande gekommen ist - weil er aber weiß das der Reibungsablauf beim Daten übermitteln nicht geklappt hat macht er ...
2. eine Störung beantragen, so das irgendwann in weiter Ferne der Anschluss geschaltet werden kann, denn erst durch die "Störung" wird im Callcenter erreicht das der Kunde seinen Anschluss bekommt.

Was ich damit sagen will, das System was die Telekom da beim Callcenter und den Zwischenhändlern anbietet - ist unter aller Sau. Sie schaffen es nicht ein korrektes System gerade zu biegen. Wenn sie das aber versuchen, sei es durch Updates bzw. Upgrades, entstehen zeitgleich - an anderer Stelle im System wieder Fehler!

Habt Erbarmen beim Zwischenhändler wenn ihr einen Vertrag dort abschließt - die können nichts dafür.
 
Vor zwei Wochen waren ein paar T-Techniker bei uns in der Firma und wollten die Störung beim Nachbarn beheben (Seine Kabel laufen auch durch unsere Firma). Habe mich dann mal mit einem Techniker unterhalten (kein Sub sonder T-Techniker von der Lehre an ca. 55 Jahre alt). Der sagte mir das die Kollegen und er sich jeden Tag wundern das noch alles so rund läuft. Eine Aussage von Ihm ''Wir blicken da schon lange nicht mehr durch und sind überall nur am flicken''. Gerade was den Firmenbreich angeht liegt vieles im argen.
Es seien aber nicht die altgedienten Techniker schuld sondern die Subs die es nicht von der Pike auf gelernt haben und sich nicht mit dem Netz auskennen. Bis zur Rente hätte er noch genug zu tun denn die müssen den Mist der Subs wieder auf Vordermann bringen.

Habe Ihn auch gefragt warum das so lange Dauert bis bei uns mal VDSL25 verlegt wird (habe 16000+ und VDSL25 hört 25 Meter vor mir auf). Er sagte ''Wenn Du schlau bist und einen Kabelanschluß hast dann geh zu UM, da bin ich und meine Kollegen auch, da kannste wenigstens HDTV ohne Störung sehen da eine schnelle Leitung kein Problem ist.

Soviel zur T-Offline, wenn die sich nicht mal auf den Hosenboden setzten und Gas geben, dann sehen die Zeiten nicht mehr so Magenta aus.... ;-)
 
...überforderte offenbar die Telekom-Techniker.......... da stehen die folgen, aber was genau überforderte offenbar diese techniker? bin kein t'ler, aber würde mich mal näher interessieren...
 
Gerade im IT Bereich fällt in letzter Zeit häufiger auf, dass immer weniger qualifizierte Fachkräfte immer mehr und größere Projekte stämmen sollen. Da kommt es zwangsweise zu Problemfällen. Ich seh das schon jeden Tag im mittelständischen Bereich und auch T-Systems kocht nur mit Wasser. Dazu kommt, dass die Technik immer unberechenbarer wird, weil ständig neue Standards, Versionen und Hardwaretypen auf den Markt kommen. Man kommt ja kaum noch nach, seine Techniker zu rezertifizieren. Da denkt man, dass alles bedacht wurde und dann passt doch wieder ein Storage-System mit einem FC-Modul nicht zusammen etc.
 
also seit ich seit Jahren von der Telekom weg bin seh ich das Unternehmen garnicht mehr als so unfähig an......aber wer betroffen ist sieht das sicher anders........
 
Besonders Genial ist ja die eigene Einschätzung von T-Systems: "zur Zufriedenheit des Kunden abgeschlossen". In einem Arbeitszeugnis ist das ein vernichtender Satz der nix anderes aussagt wie: Hat alles versucht, aber hat nix zustande bekommen. Die Steigerung wäre "zur vollen Zufriedenheit" oder am besten "Zur vollsten Zufriedenheit". Aber schön dass die Telekom, T-Com, T-Systems oder wie auch immer die Butze jetzt heissen mag, es langsam selber kapiert dass die nix zustande bringen.
 
Ihr solltet Telekom und T-Systems nicht miteinander verwechseln / vermischen. Das eine hat mit dem anderen nix zu tun. Wir hier können uns nicht großartig negativ über T-Systems und deren Service äußern. Ausfälle kommen vor, aber die lagen meist an versagenden Bauteilen wie einem Netzteil in einem Switch oder Router. Da geht dann halt mal kurz nix oder nicht viel. Das gravierenste war ein kompletter Netzausfall, der durch eine höhere Gewalt ausgelöst wurde und einige Netzteile hat abrauchen lassen. Die USV hat nur eine bestimmte Kapazität und danach muss eben runtergefahren werden. Umstellungen in z.B. Webservices etc. werden von T-Systems entweder am WE oder in der Nacht erledigt. Und die Leute hier bei uns vor Ort haben insgesamt Ahnung. Einige sind richtige Freaks ... also das was man hier auch teilweise findet. Es gibt natürlich auch Pfeifen, aber die sind a) nicht lange da und b) gibt es die überall ;)
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