Günstige Linux-PCs sollen alle Briten online bringen

Breitband Die britische Regierung hat ein neues Programm ins Leben gerufen, dass Millionen Menschen zu einem günstigen Internet-Zugang verhelfen soll. Es geht vor allem darum, sozial schwachen Bürgern den Zugriff auf das Web zu ermöglichen. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
8.000 von 9,2 Millionen: Nach der Testphase haben die noch einiges vor sich. Hoffe wir mal, dass das Geld für das Programm zwischendurch nicht ausgeht.
 
...mal sehen, wann die Regierungs-Gurkentruppe bei uns endlich kapiert, wie wichtig das Internet ist (außer zur Vorratsdatenspeicherung), besonders auf dem Land. Auch das schon die Umwelt (ich sage nur Homeoffice und Online-Bestellungen).
 
@pubsfried: Online-Bestellung? Wer sich keinen Anschluß leisten kann, braucht auch nichts bestellen!
 
@haha: Dass auch Artikel die man braucht übers Internet günstiger sind hast du noch nie gehört, oder? Siehe Kühlschrank. Ich würde sogar Waschmaschine und Geschirrspüler in größeren Haushalten eher dazu rechnen. Im Endeffekt würden sich manche Haushalte bei genau diesen größeren Anschaffungen zumindest ein wenig sparen, wenn sie sich einen Internetanschluss leisten können. Das heisst: Weniger Geld führt zu mehr Ausgaben. Ein kleiner Teufelskreis...
 
Warum soll der Staat, also auch ich, Leuten ein Leben finanzieren, für das andere, so auch ich, arbeiten müssen? Die staatlichen Unterstützungsleistungen sollen lediglich ein Überleben sichern. Daß der Lebensstandard dabei geringer ist als bei denen, die dafür arbeiten, sollte selbstverständlich sein.
 
@haha: Dann besorg den Leuten doch eine Stelle. Wie ich solche Quaksalber hasse, die jedem, der nicht arbeitet, unterschwellig unterstellen, dass sie nicht arbeiten wollen. Nur mal so zum nachdenken (falls es was bringen sollte): Es gibt ca. 7 Mio Arbeitssuchende in Deutschland, aber nur 300.000 - 350.000 offene Stellen. Na? Klingelts?
 
@Lapje: Du vergißt die von der super regierung geschönten zahlen ;).Ich denke es sind weit mehr.Aber das glauben die leute hier erst wenn davor ein "wikileaks" steht.Dann heisst es wieder ohhh ahh schweinerei etc..
 
@Lapje: So ein Weltbild macht es natürlich um einiges einfacher. Ein Rechner mit einer Internetverbindung wird doch eigentlich schon von vielen vorausgesetzt (auch Ämter). Und auch wenn jemand Freunde/Familienmitglieder mit einem Rechner hat wird man nicht immer grenzenlos bei denen surfen & Bewerbungen ausdrucken können.
 
@qa729: Es geht wohl um die Geringverdiener, die zwar Geld für die Flatrate hätten, aber denen der Preis für die Hardware zu teuer ist. Denen lässt sich auf diese Weise schön der letzte Euro... äh, das letzte Pfund aus der Tasche ziehen.
Arbeitslose sollen von mir aus in der Stadtbücherei surfen, Zeit genug haben sie ja.
 
@rallef: Und dann gleichzeitig die Fahrtkosten die dabei entstehen bemängeln?
 
Alte PCs bedeutet aber miese Leistung bei hohem Stromverbrauch. Langfristig wäre man vermutlich besser bedient in etwas moderneres zu investieren und dafür Strom zu sparen. Trotzdem ist deren Intention lobenswert.
 
@Johnny Cache: Um etwas im Inet zu surfen (und das ist der Zweck dieser PCs) braucht man nicht viel Leistung, alles was über 1 GHz hat durfte problemlos reichen solange ausreichend RAM verbaut wird damit nicht zu viel ausgelagert werden muss, denn das ist es, was gerade bei älteren Systemen mit eben auch älteren HDDs alles verlangsamt und nicht die CPU, die langweilt sich auch bei solchen Systemen mind. 95% der Zeit wenn man nur etwas surft oder ein Dokument schreibt. Und zweitens ist es eben für Leute gedacht, die nicht in etwas modernes investieren können, die, die das können, werden sich eh einen neuen PC kaufen oder haben es schon längst gemacht.
 
@Link: Trotzdem wäre beispielsweise ein günstiges Notebook oder Netbook deutlich sinnvoller, da sie deutlich weniger Strom schlucken. Wenn man mal ausrechnet wie viel das aufs Jahr gerechnet ausmacht macht man ganz schön Augen.
 
@Johnny Cache: Besser billig recyclen als teuer entsorgen den Schrott - wobei neue PCs dermaßen irrsinnig viel Ressourchen (Energie, Wasser, Rohstoffe) beim Bau verbraten, wie man in der gesamten Lebensdauer an laufenden Kosten nicht einsparen kann.
 
@rallef: Aha, und das hilft den Leuten die Geld sparen müssen wie genau? Mir war als ginge es bei der Aktion um die Leute und nicht um die Umwelt.
 
@Johnny Cache:
@Johnny Cache:
Also ein P4 ist mit knapp 30-35 Watt für den gesammten Rechner eigentlich recht gnädig, wenn du siehst was Ersatzteile und Zubehör für Notebook und besonders fürs Netbook kosten ist da kein Zugewinn.
So wird mit älteren Rechnern auch noch was sinvolles gemacht, die Umwelt im Endeffekt geschont.
Und außerdem ermöglicht das Internet bessere Recherchemöglichkeiten für Stellensuchende als eine Zeitung, die im Abo mehr kostet und "langsam" ist ;-)
 
@Johnny Cache: Ein günstiges Neugerät kostet aber mindestens ca. 3x so viel, wie das 117€-Recycling-Gerät, das können sich sozial schwache Menschen nicht so einfach leisten, da sind sagen wir mal 5€/Monat zusätzlich auf der Stromrechnung weniger problematisch, das verteilt sich besser. Außerdem gehören Leute, die bisher keinen PC hatten, i.d.R. nicht zu der 24/7-Betrieb-Gruppe. Das wiederum führt dazu, dass es noch länger dauert, bis die Mehrkosten für ein Neugerät durch die eingesparten Sromkosten wenigstens ausgeglichen wurden. Hinzu kommt noch das was rallef sagt: global gesehen wird weniger verbraucht. Und ob sich das für die Leute durch den günstigen Anschaffungspreis lohnt, hängt nur von der Nutzungsdauer ab. Ich wurde nicht generell davon ausgehen, dass es für jeden von ihnen teurer als ein Neugerät sein muss.
 
@Johnny Cache: Der PC muss ja nicht rund um die Uhr online sein. Für Office und Internet reicht auch ein alter PC.
 
@Johnny Cache: Ich denke man die Leute die die PCs recylen machen dies als ABM-Massnahme. Die lernen was dabei, die die die PCs bekommen bekommen günstige PCs. Die haben auch was davon. Die Umwelt hat was davon weil die PCs länger genutzt werden.
 
Hmm, wenn Gnome drauf kommt, kannsts vergessen, weils unbenutzbar ist, wenn KDE drauf kommt, kannsts vergessen, weils auf den Rechnern (denk ich mal) zu lahm ist. hmm...
 
@BajK511: warum ist Gnome unbenutzbar?
 
@ThunderKiller: Er wollte auch mal seinen Senf dazu geben. Was Sinnvolles fiel ihm nur gerade nicht ein.
 
@ThunderKiller: Gnome ist einigen wohl nicht 1337 genug.
 
@ThunderKiller: Vielleicht weil GTK Steinzeitware ist?
 
@BajK511: Gnome ist aber mehr als einfach nur GTK und du kannst genauso gut Anwendungen nutzen welche Qt oder Swing oder sonstwas an GUI Frameworks nutzen wenn man meint GTK wäre Steinzeit! Und warum ist GTK Steinzeit?
 
@BajK511: Man könnte ja Xfce (zB Xubuntu) drauftun, rennt ziemlich sparend und flott, und sieht nebenbei trotzdem nich schlechter aus als andere, und ja KDE kann man wirklich vergessen :P
 
Ich will ja nichts grundsätzliches gegen sowas sagen, nur wie ist das in GB mit dem WebStick? Gibt es da noch ein Post Monopol? Gibt es da mehr oder weniger freie ISPs? Bekommmen die ISPs die das anbieten dann einen staatlichen Zuschuss? Weil, nehmen wir mal an die t-com würde hierzulande so etwas anbieten und das z.B. mit 2€ im Monat auf alle Kunden umlegen, wieiviele Kunden würden dann nach ... wechseln?
 
@Lastwebpage: In GB gibt es mehrere Mobil Broadband Anbieter mit eigenen Netzen: Orange, Vodafone, O2, sowie Three. Das Problem ist eher, dass diese Netze selbst in Städten sehr schlecht sein können und man so einfach keinen Empfang hat. Die Hauptfrage wird eher sein, wie viel Traffic der Webstick pro Monat erlaubt, es wird ja für 9 Pfund keine Flatrate geben, sowie ob die Geschwindigkeit künstlich reduziert wird.
 
@Stürmische Tage: in GB hat ma aber mit jeder 0815 prepaid karte immer mobiles internet mit tages "kostenairbag" für 1Pfund/Tag :)
 
Wow. Das ist echt günstig. Und mit Komplettsupport und Internet für 9€/Monat. Das ist echt günstig.
 
@Kirill: ich denke mal dass es keine Drosselung geben wird.
 
OLPC OLPB - was wird wohl OLPA ;D
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles