Ex-Banker will Wikileaks brisante Daten zuspielen

Wirtschaft & Firmen Ein ehemaliger Manager der Schweizer Privatbank Julius Bär will am kommenden Montag der Whistleblowing-Plattform Wikileaks zahlreiche Informationen zur Verfügung stellen. Konkret geht es dabei um Finanzdaten von 2.000 vermögenden Kunden. mehr...

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soll er halt...
 
Das wir aber einigen Leuten bestimmt nicht gefallen. Ich bin mal gespannt...
 
@Jack21: Wenn er keinen Selbstmord begehen will, hätte ich WikiLeaks die Daten so zugespielt, DASS SEIN NAME NICHT DRAUFSTEHT.
 
@wuddih: Das macht der doch extra, damit er Volksheld wird. Der ist primär auf Ruhm aus...
 
@Uunattended: nur blöd das Ruhm vergänglich ist...
 
Bin mal gespannt, wann sich der erste, wegen dem 11. September, meldet.
 
@lordfritte: "Hat einer von euch den Film Zeitgeist gesehen?" [Wartet Antworten aus dem Publikum ab] "JA! Ihr wisst Bescheid, ihr kennt die Wahrheit!"
 
@tinko: Würde persönlich aber erst den zweiten Teil und dann den ersten empfehlen! Sofern man mehr über das Finanzsystem weiß (klingt nach schwerer Kost, ist aber gut erklärt!), umso besser kann man sich seine eigene Meinung über das Geschehen (in Teil 1) machen.
 
@tinko: besser als zeitgeist ist das hier.. aber in eng und nur auf usa bezogen - http://www.youtube.com/watch?v=eb1n1X0Oqdw&feature=player_embedded#!
 
@tinko: Zeitgeist? Diese Doku die zum Teil extrem einseitig ist?
 
@kubatsch007: ok, ich löse den Witz mal auf, ich habe von einem Konzertmitschnitt zitiert, in dem Frage und Reaktion auf die Antwort einen sehr ironischen Unterton hatten, ich denke hier wird der Film eher auf die Schippe genommen: http://www.youtube.com/watch?v=KTVvNeg0NOw
 
@lordfritte: ich denke, einige sind schon tot, die an 9/11 "gearbeitet" haben. es wäre zu brisant, dort die wirklichkeit zu erfahren. vielleicht wäre dies der untergang USA und damit eine menge Ärger. ich denke, das will niemand, deshalb setzen alle Regierungen alles daran, dass die "Wahrheit" lieber nicht ans licht kommt. Niemand hat wirklich daran Interesse, dass 9/11- Kapitel wieder zu öffnen. Es sind auch ganz sicher mehrere Regierungen dort involviert, darunter 100% Russland, UK und Deutschland.
 
finanzdaten würden mich auch von so manchem politiker interessieren.
 
Also wenn man klug ist kündigt man sowas nicht im Vornherein an, könnte eventuell dafür sorgen das der Bleigehalt der umgebenden Luft rapide ansteigt. Ich kanns aber kaum abwarten was es so über die Bank of America an schmutzigen Dingen zu lesen gibt.
 
@pvenohr: Zumal ja grad der Sinn hinter Wikileaks der ist, dass Informanten völlig anonym Daten übertragen können. Also praktisch eine "Datenwäsche", da das veröffentlichen für Wikileaks selbst offiziell (noch) nicht illegal ist. Aber manchen ist die Sache wohl weniger wichtig als sich selbst zu profilisieren, selbst wenn man dafür belangt wird.
 
is das nich der der an NRW die steuer cds verkauft hat?
 
Und dann stellt sich raus das Politiker die eine Steuererhöhung fordern selber Steuern unterschlagen. Was für eine Ironie.
 
@EvilMoe: Hast du daran vorher jemals gezweifelt? Mal ehrlich.
 
Die Informationen von den Diplomaten aus den USA hatten keine besondere Vertraulichkeit. Daher war die Veröffentlichung wohl keine Straftat, wenn ich die Medien richtig verstanden habe. Das Bankgeheimnis ist jedoch gerade in der Schweiz existent. Somit würde ich die Veröffentlichung als strafbar ansehen. Ich hoffe, dass sich Wikileaks weiter damit beschäftigt Klüngel aufzudecken und kein geltendes Recht zu verletzen?!
 
@schmidt787: Was ist aber wenn das Recht im einen Land dazu genutzt wird das Recht in einem anderen Land zu beugen oder zu brechen? Es ist mir ja persönlich egal was die Schweizer mit ihrem Geld machen aber wenn Personen aus anderen europäischen Ländern das ausnutzen um sich persönlich ungerechtfertigt zu bereichern kann ich nur begrüßen wenn dieses Treiben auf diese Art und Weise aufgedeckt wird.
 
@pvenohr: Das würde aber gleichzeitig bedeuten das andere Länder das Recht des einen Landes aberkennen können.
 
So liebe Kinder, da seht ihr es: Manager Abfindungen sind quasi Schweigegeld! Geiz ist Geiz und die 40 Politiker. :-)
 
Der Ex-Banker wirkt unglaubwürdig weil er die Sache großkotzig ankündigt.
Hätte er den Mund gehalten wären die Leaks glaubwürdig-aber so doch nicht
 
@Hamsun: Nicht nur deswegen. Es ist nicht das erste mal das dieser Ex-Banker Daten bei Wikileaks veröffentlicht. 2008 hat er dis schonmal getan und es waren offensichtlich von ihm selbst gefälschte Dokumente Dabei. http://goo.gl/FbWMT
 
sehr vorbildlich!
 
Auch wenn ich generell gegen WikiLeaks bin, wenn Steuern hinterzogen werden, mache ich eine Ausnahme. ;-)
 
@Frerk: und warum bist du gegen WikiLeaks?
 
@ProSieben: Widerspricht meinem Prinzip der Ordnung.
 
Das Finanzamt bescheisst doch sowieso Jeder so gut er kann
 
@Alter Sack: muss immer schmunzeln wenn ich das von leuten höre. denn richtig bescheissen tuen "wir" die ganz bestimmt nicht, diese mechanismen sind wohl den wohlhabenderen vorbehalten.
 
@Yogi285: An den Steuergesetzen kommen auch die "ganz Großen" nicht vorbei. Da bleibt halt nur: Finanzamt bescheissen. Auf welchem Niveau auch immer. Oder glaubst Du echt, Siemens oder die Telekom gehen zum Finanzamt und sagen: "Nö, so aber nicht"! Das ist doch albern.
 
ich bin wohlhabend...würde ich aber 100% gesetzestreu aggieren, wäre ich in ein paar jahren arm... die steuerlast (dazu zählen auch alle gesetzlichen abgaben (zB krankenkasse,arbeitslosenversicherung,wassergeld, müll, nahverkehr...usw wo stadt/land/gemeinde eine monopolstellung hat)) ist einfach zu hoch... ein arbeiter zahlt mit allen steuern und abgaben fast 75% seines lohnes an den staat (rechnet mwst, benzinsteuer usw mit dazu, ihr werdet staunen). der staat deutschland ist mitlerweile ein reiner abzock staat, leider steigen die löhne nicht so wie die lebenshaltungkosten, den dann müsten die löhne wohl JEDES jahr um 10-15% steigen. real hat ein arbeiter sehr viel weniger geld zur verfügung, als bei einführung des euros.
 
@Alter Sack: Das beruht auf Gegenseitigkeit ;)
 
cool...1...setzen!
 
"Der Ex-Manager möchte mit diesem Schritt nach eigenen Angaben zur Erziehung der Gesellschaft beitragen." Ja, super, so schafft man Vertrauen, die Basis einer funktionierenden Gesellschaft. So sehr ich dafür bin illegale Machenschaften egal welcher Form zu sabotieren, aber dafür einen Vertrauensbruch dieser Form riskieren? Als nächstes kommt ein Arzt und erzählt uns von den Wehwechen der Reichen und Schönen. Aus meiner Sicht ist dieser Schritt zu persönlich, es trägt keinerlei zu einer besseren Gesellschaft bei, im Gegenteil, und damit verliert Wikileaks bei mir automatisch stark an Sympathie. Das geht deutlich zu weit, das sollte auch einem Herrn Assange eigentlich klar sein. Aber gut für die Gegner, so wird der Täterkreis weiter gefächert und es endet nicht unbedingt im Verschwörungsfiasko, weil der Attentäter schlicht weltlich bedingt beauftragt wurde.
 
bankgeheimnis gibt es nach deutschem recht real nicht mehr.
 
@MxH: Das mag sein, aber aus meiner Sicht wird hier ein Vertrauen ausgenutzt, was in einer vernünftigen Gesellschaft nicht sein darf. Zumal im Artikel steht, daß es um 2.000 Kunden geht, insofern nicht um die Banken selber. Ich unterscheide da sehr wohl zwischen juristischen und reellen Personen. Außerdem existiert dieses Geheimnis in der Schweiz noch durchaus. Ist am Ende aber auch egal, denn wo soll die Grenze gezogen werden? Solange es alles auf einer Ebene bleibt, wo Firmen, Institutionen und ähnliches betroffen sind, ist alles in Ordnung, aber sobald es persönlich wird, führt das aus meiner Sicht am Zweck vorbei. Dieser Schritt trägt meiner Meinung nach auch nicht zu einer besseren Gesellschaft bei, aber das hab ich ja schon ausgeführt. Mit dieser Aktion bietet Wikileaks einen Angriffspunkt, der nicht sein müsste. Bei allem was den Staat betrifft könnte noch damit argumentiert werden, daß die Informationen, zumindest in demokratischen Strukturen, dem Volk gehören und somit ihre Veröffentlichung dem Volksinteresse dient. Die persönlichen Informationen von Personen zu veröffentlichen ist aber Bildzeitungsniveau, schließlich hat jeder die Freiheit sein Leben zu leben wie er will, bei Verstößen gegen Gesetze ist der Staatsapparat zuständig, keine private Organisation. Hier wird einfach ein Bereich betreten, der für Wikileaks tabu sein sollte. Ist nur meine Meinung, aber in der Öffentlichkeit kann eine solche Argumentation Wikileaks bei der breiten Masse das Genick brechen.
 
Diesen Begriff "Whistleblowing-Plattform" lese ich immer nur bei euch.
 
@coolbobby: http://de.wikipedia.org/wiki/Whistleblower
 
Wenn man schon darüber schreibt, kann man auch den Namen des Informanten veröffentlichen. Rudolf Elmer, einstiger Manager der Bank Julius Bär.
 
Der muss sofort verhaftet werden. Jemand der Wahrheiten ans Licht bringen will, sowas geht doch nicht, wo kommen wir denn hin wenn jeder Wahrheiten ausplaudert.
 
@marcol1979: :-)
 
@marcol1979: Ja, wo kommen wir denn da hin ...?
 
Ich glaube das ist nur ein Spinner!
...Rudolf Elmer, 56-jährig, arbeitete früher als Julius-Bär-Direktor auf den Cayman Islands. Die Anklage wirft ihm vor, er habe «durch Gewalt und Androhung ernstlicher Nachteile» die Bank und ihre Mitarbeiter «in Schrecken und Angst versetzt». So habe er beispielsweise am 24. August 2007 gedroht, in der Bank werde in den nächsten Stunden eine Bombe hochgehen, worauf das Gebäude evakuiert worden sei....
...Im Frühling 2008 begann der Ex-Banker damit, zahlreiche Dokumente auf dem damals noch kaum bekannten Internetportal Wikileaks zu publizieren. Viele Daten waren unvollständig, andere offensichtlich gefälscht...
http://goo.gl/FbWMT
 
Wegen dem Typ hat sich Wikileaks 2008 schon einmal blamiert und sich entschuldigen müssen, weil die Daten gefälscht waren.
 
Ich empfehle folgenden Heise-TP Artikel mit etwas mehr Hintergrund:
http://goo.gl/EztBv
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