Kalifornien entzieht Staatsbediensteten die Handys

Wirtschaft & Firmen Der US-Bundesstaat Kalifornien muss wegen finanzieller Probleme sparen und entzieht deshalb zahlreichen Beschäftigten im öffentlichen Dienst das Mobiltelefon. mehr...

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Ich weiß ja nicht, ob das so viel bringt. Vor allem bleibt die Frage, ob dies nicht der Produktivität eher negativ anlasten wird..?
 
@kazesama: Wenn die Staatsdiener wieder etwas mehr den Bürgern dienen, anstatt ständig auf Kosten der Steuer zahlenden Bürger in ihrer Arbeitszeit herum zu händulieren sollte das sogar eher positive Effekte für die Bürger bringen.
 
@kazesama: Ich habe meine Ausbildung beim Land gemacht. Ich könnte jetzt nicht behaupten, dass dort irgend jemand davon produktiv gearbeitet hätte.
 
@slave.of.pain: na gottseidank haben wir stifte die unser land noch wirklich voran bringen
 
@kirc: Schätzungsweise weißt du nicht was produktiv arbeiten bedeutet, genau so wenig wie kazesama...
 
@~quelle~: Interessanter Aspekt - und worauf stützt du deine These..?Ich denke schon das ich das weiß. Aber wenn man mal weiter denkt, dann wird es do so aussehen, dass die Mitarbeiter dann viele Telefonate über das private Handy abwickeln müssen, dessen Nummer also nach draußen dringt und die Leute die Kosten selber zahlen müssen, dementsprechend so wenig wie möglich damit telefonieren wollen(dienstlich) und nachfragen, Terminabsprachen oder was auch immer sich verzögen usw. Übrigens ist es auch gut möglich, dass Außendienstmitarbeiter auch kein Diensthandy mehr bekommen - und die sind drauf angewiesen. Wenn man hier aber mal vom telefonieren abgeht und eher in Richtung Smartphone inkl. Internetanbindung denkt, sollte man auch mal soweit denken das es mehr gibt als Apps für Spaß und Freizeit. Ganz schlicht: E-Mails checken. Das kann der gute Mitarbeiter auch von wo auch immer machen - nun MUSS er wieder zwangsweise an seinem Dienstrechner sitzen. Ich könnte das hier noch ne ganze Zeit weiter ausführen, aber ich belasse es erst einmal auf diesen Punkten.
 
@kazesama: Ich gebe dir da vollkommen recht, aber man sollte vielleicht auch den anderen Aspekt zumindest in eine Waagschale werfen. Und es ist nun einmal so, dass die meisten Menschen versaut sind. und wenn sie die möglichkeit haben auf kosten anderer zu telefonieren, dann machen sie das auch.
Ich kenn mich jetzt in der bürokratie jetzt nicht so aus, wie es mit den verträgen aus sieht, ob die minütlich abrechnen, oder ob sie eine flatrate haben. Außerdem könnte man diesen mobiltelefonen die administratorenrechte enziehen, so dass zum beispiel nur noch das e-mailprogramm ins internet kommen kann. Dann kann der Mitarbeiter es nur noch zwangsweise für die Arbeit benutzen. und natürlich sämtliche spiele runterlöschen. und andere belustigungssoftware deaktivieren oder halt deinstallieren. In der heutigen Technik wäre das alles möglich.
Nun ist aber die Frage, ob es der Produktivität hilft, da Spaß bei der Arbeit auch diese stärkt. Aber die Vor bzw nachteile sollten abgewogen werden, und dann entschieden werden.
 
@slave.of.pain: Tja, dann wünsche ich Dir für Dein weiteres Berufsleben viel Glück und Gesundheit und das Du uns zukünftig ein Vorbild sein wirst und mit Produktivität uns Bürgern Freude bereitest. Ich denke, Du wirst Dich aber dem System nicht entziehen können.
 
@oldbrandy: Doch ich konnte mich dem entziehen... habs nämlich nicht länger als die Ausbildung ausgehalten... jetzt studier ich... ist besser als mein Leben wegzuwerfen...
 
@slave.of.pain: Hattest du keine Lust mehr auf Beamten-Mikado? Wer sich zuerst bewegt hat verloren...
 
@Tracker92: :) Jo könnte man so sagen. Am Anfang fand ichs noch "cool" aber schon nach dem ersten Jahr, ging mirs schon aufn S*ck.
 
48.000 Geräte sind auch nicht wenig (und das sollen auch nur 40% aller Staatsbediensteten sein). Können die nicht sich privat ein Handy kaufen und damit telefonieren und dies steuerlich absetzen (wie in Deutschland), was dann vermutlich den Staat deutlich billiger kommt und den Besitzer nicht voll und ganz in Unkosten stürzt?
 
die usa sind fast pleite. das bringt nichts hier paar zahlen zu den schulden : http://www.usdebtclock.org/ und -
US-Finanzminister fürchtet Staatsbankrott - http://tinyurl.com/2v85ds8
 
@spammk: Der erste Link liefert interessante Zahlen. Danke.
 
@spammk: Bevor das passiert wird eher die Schuldengrenze angehoben. Allein die ganzen Lobbyisten, die nicht das geringste Interesse daran hätten bei einem Staatsbankrott mit in den Abgrund gerissen zu werden, dürften schon dafür sorgen.
 
@pvenohr: Ein Staatsbankrott hat eine Währungsreform zur Folge. Die widerum macht nur Sinn, wenn es einen Hair Cut gibt, da man sich sonst nicht entschulden kann. Bei soetwas leidet IMMER nur der kleine Bürger. Du glaubst doch nicht allen ernstes, dass die Reichen, die großen Einfluss nehmen, darunter leiden werden?! Man darf nicht vergessen, dass in den USA die FED privat ist. Die können machen was sie wollen und auch Geld drucken wie sie wollen - machen sie ja auch schon seit ein paar Jahren wie verrückt. Selbst wenn alles mit rechten Dingen zu geht, leiden Reiche nicht bei einer Währungsreform, da sie nicht Millionen Euros bar rumliegen haben, sondern das Geld in Wertgegenstände und in Gold, Silber, etc. investiert haben. Normalerweise wird man nach einem Staatsbankrott dadurch nur noch reicher, weil die Preise für Edelmetalle dabei explodieren.
 
@sushilange: ..Mag sein aber glaubt du wirklich, dass die Börsen einen Staatsbankrott und eine Währungsreform einfach so wegstecken können? Ich denke, dass hier der größte Teil verloren geht, da der kleine Mann in der Regel wohl bis auf ein paar Rentner auch keine 50.000 Dollar unter dem Kopfkissen hat. Allerdings bezweifle ich, dass die USA wirklich einen Staatsbankrott erleiden, im ärgsten Notfall würden die wohl eher enorme Einsparungen durchsetzen und den Karren auf den Schultern der Steuerzahler aus dem Dreck ziehen lassen.
 
@2-HOT-4-TV: Aktien sind ja was anderes. Das ist ja auch wieder nur Papier ,auch wenn man in der Theorie Anteile an einer Firma hat. Wenn jemand nur in Aktien, ETFs, etc. investiert hat, dann hat er natürlich selbst Schuld und wird viel verlieren. Deshalb sollte man ja sein Geld auch in physische Dinge investieren: Gold, Silber, Immobilien (hier aber nicht auf irgendwelche Blasen und Hypes reinfallen), etc. Also in Dinge, die unersetzlichsind und immer benötigt werden. Von sich aus wird die USA natürlich nicht verkünden, dass sie bankrott sind. Bankrott sind sie erst dann, wenn andere kein Vertrauen mehr in den Dollar haben. Das fängt damit an, dass keine Staatsanleihen mehr gekauft werden. Tritt das ein, ist es ein Dominoeffekt und die Währung stürzt ab und somit ist der Staat dann auch bankrott, weil das Rating abstürzt und keiner mehr Vertrauen in die USA hat und keine Ratenaufschübe und Zinsaufschübe für die Schulden duldet. Ich bin mir 100%ig sicher, dass dies sowohl in den USA als auch in der Eurozone (und somit auch mit dem EUR) passieren wird. Heutzutage wäre es sogar so, dass es gleich alle sofort betrifft, wenn einer von den großen untergeht. Geht der EUR kaputt, ist der Dollar auch hin, und umgekehrt. Es ist nun mal Gesetz, dass der Kapitalismus und das ZinsesZins-System nach einer Zeit X scheitern muss.
 
"Allerdings ist derzeit noch unklar, ob das Sparprogramm im genannten Zeitrahmen sollständig umgesetzt werden kann", sollständig. Da ist ein fehler
 
@nighthammer: oh man bekommst minuse weil du auf Rechtschreibfehler hinweißt, krass...!
 
@RandyAndy: nein er bekommt hinweise weil es in den kommentaren niemand interessiert und man den hinweis unterhalb der news einsenden kann
 
@nighthammer: Ist jetzt erledigt. Danke. :)
 
Sollen sie eben Skype oder andere VoIP-Software nutzen, wär ja eine Alternative - um über das bestehende Internet-Netzwerk zu telefonieren.
 
@krusty: richtig. Darüber sollten die sich mal Gedanken machen.
 
@krusty: das setzt ein Gerät voraus, auf dem die Software läuft, also braucht man doch wieder ein Mobiltelefon, ja sogar ein teuereres Smartphone. Noch dazu ist Skype nicht kostenlos, wenn man damit auch außerhalb des Skype-Netzwerkes telefonieren will. Unterm Strich also wohl teurer
 
Wahrscheinlich werden die nicht mal verkauft, weil der Aufwand wahrscheinich zu groß ist. Ich denke die werden einfach zurückgegeben.OMG_OMG:OMG
 
@Funny:Master: wahrscheinlich werden sie einfach wie alle staatlichen Besitztümer verkauft. Wo soll da das Problem sein?
 
ziemlich dumm von diesem gouverneur...denn als großkunde kann man doch sicher extrem günstige konditionen raushandeln(willst die eine betreiberlizenz auf meinem gebiet, mußt du meine büros ausstatten, dann darfst du mich auch in der werbung erwähnen, usw)...außerdem sind funktionierende cellphones in einem land, wo die meisten telephonleitungen noch überland verlegt sind einfach notwendig...eine behörde, die schnell reagieren soll, muß halt auch immer und schnell erreichbar sein(denke dabei zb an sozialarbeiter im außeneinsatz)...
 
@Rulf: deswegen werden wohl auch nicht alle ihr Handy abgeben müssen ;)
 
Arnie haben sie während seiner gesamten Amtszeit blockiert und jetzt kommt der scheiß Demokrat und spart noch mehr, als es Arnie nachgesagt wurde.
Kalifornien ist unregierbar!
Da muss mal stubenrein der Besen durchgekehrt werden!!!!
Politiker- und Lobbyistenpack.... .
 
@HardlineAMD: Auch wenn Arnie bestimmt nicht der Weltbeste Politiker war hatte er teilweise sehr gute Ideen, gerade was die Zukunft des Staates angeht, leider wurde wirklich viel blockiert oder einfach schlecht geredet, weil sich keiner eingestehen möchte, dass der Bundesstaat am Ende ist.
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