Gericht: Abofallen sind gewerbsmäßiger Betrug

Recht, Politik & EU Die Betreiber von Abofallen im Internet werden von den Gerichten zukünftig wohl härter behandelt. Nach Ansicht des Oberlandesgerichts Frankfurt handelt es sich um gewerbsmäßigen Betrug. mehr...

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Richtig so! Erst gestern bei Akte 20.11 im TV wieder was von Abofallen gesehen. Diesmal bei Smartphones wo man schon durch das drücken auf eine Werbefläche ein Abo abschließt. Einfach nur Abzocke. Den Verantwortlichen würde ich jedes Vermögen abnehmen und sie für ne Weile in den Knast stecken. Danach Zwangsarbeit beim Schneeschieben bis zur Rente mit 80. Achtung: Kommentar ist bewusst übertrieben geschrieben worden!
 
@pandabaer: An die Wand mit solchen Leuten...... und die Lebensmittel Pancher direkt mit Familien an die Wand...... Was gibts eigentlich für versuchten Völkermord in Deutschland??? ein Händedruck und Bewährung????
 
@pandabaer: auch wenns übertrieben ist....ich würds machen lassen, sollen sie bis in alle ewigkeit innem sibirischen gulak erfrieren.. leider kann man nicht gegen die betreiber im ausland vorgehen...deswegen "dritt anbieter sperre"
 
@pandabaer: "Diesmal bei Smartphones wo man schon durch das drücken auf eine Werbefläche ein Abo abschließt.". Mir gehen die Jungs auch auf den Zeiger und sie gehören Bestraft, keine Frage, aber durch einen Klick auf eine Werbefläche schließe ich mit Sicherheit kein Abo ab, zumindest keins welches vor Gericht bestand hat. Zumindest muss ich wohl meinen Namen und ähnliches vorher irgendwo eingetragen haben.
 
@Steiner2: Dann les dich mal schlau, bevor du sowas behauptest. Ob das vor Gericht bestand hat, ist zweitrangig, denn der Weg dorthin ist ein verzwickter und steiniger und der Streitwert mit wenigen Euros den Geschädigten den Aufwand oft nicht wert. Dreistigkeit siegt...
 
@ZappoB: Dann denke nach bevor Du das behauptest, was wollen die, meine Kontodaten haben sie nicht, und selbst wenn die sich die Arbeiten machen wollten meine IP über den Provider einer Person zuzuordnen werde ich wohl kaum was überweisen. Also laber net so nen Bild-Niveau hier rum.
Fakt ist DU MUSST vorher irgentwelche Angaben gemacht haben, sonst geht nix, Ende.
 
@ZappoB: Du machst den Bock zum Gärtner. Der Anbieter solcher "Dienste" will nämlich sein Geld haben, d.h. wenn es mit der Telefonrechnung abgerechnet wurde, wird das Geld von dir zurück gebucht und danach muss *er* sich ans Gericht wenden. Üblicherweise passiert das bei den ganzen Abofallenbetreibern nie.
 
@LostSoul: Aja, und die Telefonnummer haben die "ergoogelt" oder wie, es bleibt wie es bleibt, du musst irgendwo was angeben haben bevor die was machen können.
 
@Steiner2: Es gibt unterschiedliche Arten der Abofallen - sei es per Internet, Telefon etc.. Aber das Prinzip bleibt das gleiche (s.o.).
 
@Steiner2: Heutzutage ist Telefonnummern raus suchen doch wirklich nicht mehr so schwer. Telefonnummersuchservice gibt es massenhaft im Internet.
 
@boofh: Da hast Du Recht, aber vom Nr.-ergoogeln steht noch lange nichts auf meiner Tele-Rechnung.
 
@Steiner2: das läuft nicht über deine Telefonnummer. Beim klick auf die Werbung wird deine IMEI Nummer des Handys übertragen (die einmalig für jedes Handy ist). Anschließend wird dann darüber der Provider gefunden und über diesen abgerechnet, der es anschließend an dich weiterbelastet. Schau mal in die aktuelle Chip, dort ist diese Prozedur ausführlich beschrieben.
 
@Steiner2: Die Telekom leitet behauptete Zahlungsansprüche über die Telefonrechnung völlig ungeprüft durch. Den Ärger hat erst mal der Telekom Kunde. Da wäre es noch nicht mal nötig, irgendwo überhaupt irgendwas anzuklicken. Das die hohe kriminelle Energie bei Abzockern aller Art im Überfluss vorhanden ist, dies zeigen die Meldungen in den Medien Tag für Tag.
 
@Steiner2: Im Falle der Smartphone-Werbebanner-Abofallen wurde neben deiner Telefonnummer auch noch so manches andere übertragen. Die IMSI z.B. war gleich mit dabei und sogar der Handy-Typ und Modellnummer. Abgebucht wurde dann direkt mit der nächsten Rechnung über deinen Provider. Glück hat wer eine Dritt Anbieter Sperre hat einrichten lassen. Da können die Abzocker nix über die Providerrechnung abbuchen :)
 
@ZappoB: Warum ist Dreistigkeit denn das Vorrecht der "Abzocker". Ich hatte zum 2. Mal so ein Falle hinter mir. Ich habe nur rein Interesse halber auf ein Werbebanner geklickt um Infos zu bekommen. Als nächstes kam eine Seite mit Logos und als ich dann per Fingerwisch scrollen wollte, vibiriete das iPhone und ich hatte ne SMS mit dem Text "Danke für Ihr Abo in Höhe von 4,99 Euro .." Ich habe dem namhaften Anbieter J.... mit Anzeige bei der Polizei wegen Betrug gedroht, habe mein Geld wieder bekommen, mit dem Hinweis "es ist kein Schuldeingeständnis, nur Kulanz". Um eine Anzeige erstatten zu können muss man nur der Meinung sein das es sich um eine Straftat handelt. Man muss es nciht beweisen können und es kostet kein Geld.
 
@migraul: Und jetzt kann man gleich noch auf das o.g. Gerichtsurteil verweisen :) Hat man dann noch nen Bekannten der Rechtsanwalt ist und dir ein nettes Schreiben für Lau aufsetzt, kannste gleich nen Schadensersatzforderung einreichen... so nach US Amerikanischem Vorbild ^^
 
6 Monate für derartiges Vergehen ist doch nix.. der Weg ist zwar richtig, aber es müsste Jahre dafür geben
 
@Ichigo2k8: Es wird ja auch von einer MINDESTSTRAFE von 6 Monaten Haft gesprochen ;)
 
Richtig so. Aber m.M. nach müsste man diese Betrüger härter bestrafen, viel härter.
 
Doof nur das viele dieser "Abobetreiber" Briefkastenfirmen sind und die wahren Übeltäter irgendwo im Ausland sitzen.
 
@Mudder: joa wir haben ja eine geniale Verbraucherschützerin im Amt........ da mach ich mir also keine sorgen.... ^^
 
@rush: Und was genau ist dabei die Schuld von Fr. Aigner? Dass man "irgendwo" eine Firma anmelden kann? Dass es innerhalb der EU die Niederlassungsfreiheit gibt? Dass es Betrüger gibt, denen es nur darum geht, andere Leute in die Pfanne zu hauen? Alles nicht ursächlich das Problem von Fr. Aigner.
 
@LostSoul: Fr. Aigner ist wie mein alter Chef spricht alles an will alles verändern und dann passiert! nix! ich habe Fr. Aigner in erster linie wegen dem verseuchten Lebensmittel mit ins Gespräch gebracht. zb. Sie kündigt (wie so oft) „Konsequenzen” an, fordert „konkrete Vorschläge” – anstatt selbst zu handeln!
Das sich was ändern wird wage ich zu bezweifeln, dass werden die dafür eingesetzten Lobbyisten schon zu verhindern wissen wir sind ja hier schließlich in Deutschland/Europa.
 
@rush: Werde Politiker und versuche das zu ändern. Du wirst schnell feststellen das du nicht wirklich was geändert bekommst und vorallem nicht schnell. Zuviele unterschiedliche Interessen, Folgeprobleme etc. müssen berücksichtigt werden. Und dem ganzen muss dann meist noch die Opposition zustimmen oder gar der eigene Koalisationspartner blockiert das Gesetz oder will noch jene Änderung oder Zusätzliches Gedöns im Gesetz haben wo andere wieder ein Problem sehen. Alles nicht so einfach wie man es gerne hätte und vorallem sehen viele oft nachfolgende Probleme oder Kollisionen mit anderen Gesetzen oder Richtlinien nicht. Das muss alles beachtet werden.
 
Diese Internetabwocken sind für mich momentan eines der Top-Beispiele dafür, wieso viele Bürger kein Vertrauen mehr in unser Rechtssystem und Politik haben. Stimmt der gesetzliche Rahmen nicht mehr bei einem so offensichtlichem Missstand ist unserere Politik gefragt diesen neu auszuarbeiten, was hier mal wieder einfach nicht geschieht, wie z.B. vor jahren bei den Dialern...
Vor hundert Jahren wären Händler mit soeiner Masche solchem Umfang einfach erschlagen worden. Nicht das ich das fordere, aber wenn man sieht wie lange soetwas geduldet wird, muss man sich nicht über derart große politische Unlust im Volk wundern.
 
@bowflow: da hast du uneingeschränkt recht. ich kann nur dazu raten, sich an der petition im bundestag zu beteiligen. es wird bezweckt, dass neue verträge grundsätzlich mit drittanbietersperren versehen werden.
hier der link dazu: https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=12924
 
@Real_Bitfox: Ja, ist schon sehr lustig, wenn die Leute dann bei einer Hotline anrufen - und es nicht mehr können, da es sich auch hier um Drittanbieter handelt, die über die Telefonrechnung abrechnen. Oder auch sonstige Dienstleistungen, die (rechtmäßig) über das Telefon erbracht und abgerechnet werden (sei es von Infodiensten, über Telefonsex bis hin zu sonstigen Telediensten wie der Auskunft). Das Problem sind weniger die Abo-Fallen, die ihren Anspruch ohnehin regelmäßig nicht vor Gericht durchsetzen können (und es dort auch gar nicht erst probieren), sondern die Leute, die auf jeder Webseite die das fordert mal ganz pauschal Namen, Adresse und sonstige Daten eingeben. Die Leute müssen lernen, dass sie etwas was sie auf der Straße nicht einfach tun würden, auch im Internet nicht tun sollten. Aber das "Empfinden" vieler Angelegenheiten ist im Netz ja ohnehin ein sehr eigenes, egal ob es um Privatssphäre, Urheberrechte oder sonstige Dinge geht.
 
@LostSoul: Du hast zum Teil recht, ABER z.B. mit Smartphones braucht es nur zwei klicks auf ein Banner, ohne Adresseingabe oder irgendwas hat man da ein Abo an der Backe, weil das Smartphone einfach seine ID übermittelt und die "eingabe" so unnötig wird. Und mal ganz abgesehen davon, nur weil Trickdiebe auf der Straße bekannt sind und man nicht darauf reinfallen sollte, sollte man doch sehr wohl zumindest den gesetzlichen Rahmen schaffen, dass das illegal ist und auch ohne viel Gerichts und Prozessaufwand gehahndet werden kann. Die Lösung ist da nämlich ganz einfach: Wurde was abgebucht, einfach zurückbuchen lassen. Die Telekommunikationsfirmen würden das Problem ganz schnell von allein regeln, wenn sie dann auch auf den Kosten sitzen bleiben würden.
 
Dann lies mal diese 10 Zeilen Kleingedrucktes in Schriftgröße 5 auf einem 13"-Röhrenfernseher...
 
@BajK511: Ach, ich dachte, die Werbung sein einfach 10fach unterstrichen^^
 
Wenn dann noch offiziell die Jagdsaison auf Abmahnabzocker eröffnet würde, wäre die Welt wieder ein kleines bisschen besser. :-)
 
Gegen die Abzocker kannst Du nur etwas werden, wenn Du genau so hartgesotten bist wie diese. Aber wer hat die Nerven schon? Fast keiner.
 
Wenn ich das richtig lese, hat nur der Anwalt die Gewerbsmäßigkeit unterstellt - das OLG hat nur die Eröffnung eines Hauptverfahrens wegen Betrugs verlangt. Und von der Anklage bis zur Verurteilung ist ein langer, unsicherer weg.
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