Dresden: Betreiber von BitTorrent-Tracker verurteilt

Filesharing Das Dresdner Amtsgericht hat einen BitTorrent-Nutzer verurteilt. Dieser muss eine Strafe von 2.250 Euro zahlen. Andernfalls drohen ihm 150 Tage Haft. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Auch wenn vermutlich der ein oder andere damit argumentieren wird, dass er lediglich den Tracker gestellt hat, finde ich das Urteil okay. Vor allem, weil die Geldstrafe in einer realistischen Höhe liegt.
 
@smoky_: Dein Provider stellt auch nur die Infrastruktur, damit du Daten hoch und runterladen kannst (Auch ein Besuch auf winfuture.de bedeutet einen Datenup- und download) Dafür wird der ISP aber nicht verurteilt und das obwohl er die Frechheit besitzt dich ohne Bezahlung erst gar nicht ins Netz zu lassen. Denk mal drüber nach. Mit der gleichen Argumentation kann man nämlich jeden Provider verurteilen.
 
@Memfis: Warum nur? Warum immer das gleiche Gerede? Wenn über meinen Tracker zu fast 100 % illegales Material läuft (was hier mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Fall war), dann ist dieser Vergleich totaler Quatsch. Wenn ich bei der Telekom DSL bestelle, dann gehen die weder davon aus, dass ich Tag und Nacht illegales treibe, noch wird das überwacht. Ich nehme mir heraus zu behaupten, dass dieser Trackerbetreiber vorsätzlich Urheberrechte verletzt hat.
 
@smoky_: Also wenn man einen Tracker betreibt und Geld für einen Premium Service verlangt dann kann man definitiv von Vorsatz sprechen. Es sei denn er wäre klinisch debil aber dann hätte er das mit dem Tracker nie auf die Reihe bekommen :)
 
@smoky_: Das ist schon richtig, man sollte aber nicht vergessen das noch die Zivilrechtlichen Schadensersatzansprüche der Rechteinhaber hinzu kommen KÖNNTEN
 
@smoky_: Früher waren überwiegend Freaks und einige Forscher am Internet. Da gab es noch kein Wikipedia oder eBay. Da wurde fleißig Software getauscht, hacking betrieben und andere unnütze Dinge gemacht. Nur waren das damals noch andere Dimensionen als heute. Gesellschaftlich und wirtschaftlich war das Internet vor 20 Jahren aber bedeutungslos. Ein Trackerbeteiber macht nicht mehr als ein Provider oder ein Suchmaschienbetreiber. Er stellt eine Infrastruktur zur verfügung. Wie diese dann genutzt wird ist was anderes. So ist das heute mit Bit Torrent und den Trackern. Heute braucht es nur eine Minderheit, die es überwiegend illegal nutzt. Im Zuge des vermehrt auftretenden Traffics und der Datenlast wird die Technologie aber irgendwann unverzichtbar sein. Schon heute könnte man einiges an Geld sparen (Gilt insbesondere für große Unternehmen), wenn man P2P mehr nutzen würde.
 
@Memfis: Ich sage gutes Urteil. Du sagst er stellt nur die Infrastruktur. Ich sage er handelt vorsätzlich. Du sagst er stellt nur die Infrastruktur und machst einen Abstecher in die Internetgeschichte. Willst du mich provozieren, oder versteh ich dich nur nicht? :D
 
@smoky_: Du verstehst mich nicht. Ganz einfach. Was meinst du wäre vor 20 Jahren passiert, wenn es eine vergleichbare situation gegeben hätte. Technik, die nur Freaks verwenden, wirtschaftlich irrelevant, vermeintlich (oder tatsächlich) viel Missbrauch. Wie wäre da ein Urteil wohl ausgefallen?
 
@smoky_: Ich finde die Geldstrafe in Relation zur Haftstrafe irgendwie sehr niedrig...
 
@F98: Gerichte messen die Strafe in Tagessätzen welche sich am Einkommen orientieren. Der Typ wird wohl nichts verdienendas die Strafe so ausfällt.
 
Eigene Tracker betrieben, Kohle für einen "Premium Service" verlangt und 2250 taler Strafe. Eigentlich ist er doch ganz gut davongekommen.
 
@DrJaegermeister: Sollte das mit den 15000 Mitgliedern wirklich stimmen, dann muss er wohl einen wirklich guten Verteidiger gehabt haben.
 
@wINI: Es reicht schon wenn der er die Chewbacca Verteidigung einiger maßen drauf hat.
 
@JacksBauer: Lol... Geil! "Dies ist ein Woo..."
 
@DrJaegermeister: In Dresden sind das rd. 150 Tagessätze. Ich denke er nimmt lieber die Haftstrafe, da gibts noch kostenloses Essen dazu ;-)
 
@Metropoli: Wohl eher in so güldenen Metropolen wie Bielefeld oder Castrop-Rauxel.
 
@DrJaegermeister:
ich möchte anmerken das es auf diesem besagten Tracker niemals einen "Premium Service" gegeben hat mit dem man sich hätte "freikaufen" können !!!

Zitat:"Diese Sanktion konnte allerdings durch Bezahlung umgangen werden, was wohl letztlich den Ausschlag für die Entscheidung des Gerichtes gab."

dieser Tracker ist seit mehr als 5 Jahren "kostenlos und uneingeschrenkt"
es gab auch keine 15.000 user sondern eher 5.000-8.000

jedem seine Meinung,aber auf diesem Tracker wurde NIEMALS "Geld" verlangt um Sonderrechte zu erhalten.

die GVU hat ausgezeichnete Rechtsverdreher.....
 
@Vogelbert: Dann rück mal mit dem Namen des Trackers raus wenn du dich so gut auskennst.
 
War dann aber wohl ein sehr kleiner Tracker ;-)
 
@C: Oder sie haben nicht rausbekommen können wieviel er eingenommen hat...
 
@Tracker92: Die Idee ist zwar durchaus belustigend, aber ich denke mal, dass die Angreifer von GVU & Konsorten sich Zugang zu den Bankdaten verschafft haben, die hätten sich sicherlich schon gerne mehr Geld geholt, wenn es da mehr Geld zum Abgreifen überhaupt gegeben hätte. Zusammenfasst: mehr war da wohl nicht zu holen!
 
@boofh: Das interessiert das Gericht nicht.
Die zivilrechtlichen Klagen kommen noch. Und die fallen immer hoch aus.
 
@MichaW: Oh da irrst Du, solche Gerichte interessiert immer, wie viel Geld es abzugreifen gibt, danach richten die sich. Es muss also davon ausgegangen werden, dass das bloß ein kleiner Habenichts ist, sonst hätten die sehr viel mehr Geld abgegriffen, aber mehr war wohl einfach nicht zu holen.
 
Da kann er sich glücklich schätzen, ist ja noch ein mildes Urteil ^^
 
umgerechnet 15 EU´s Tagessatz,.... is ja en Schnäppchen.
 
@onlineoffline: nicht zu 150 tagessätzen sondern entweder 2250€ oder 150 HAFT
 
@Tracker92: kleine Rechenaufgabe,... man teile 2250 durch 150 und bekommt ? Na dämmerts?
 
@onlineoffline: schon klar aber in welchem zusammenhang stht der betrag zu der zeit die er ersatzweise im Gefängniss verbringen würde?
 
@Tracker92: Ab 90 Tagessätzen zählst du in Deutschland als vorbestraft und bleibt 10 Jahre im plizeilichen Führungszeugniss.
Der Tagessatz wird vom Richter festgelegt, kann er nix holen und will dir einen Reinwürgen, kriegste 90 a 1 Euro. 90 Euro Strafe aber vorbestraft.
 
Da kann man nur sagen, Selbst schuld, sollte doch bekannt sein das ein ALT der für Geld oder "Spenden" wie es dort gerne genannt wird ,irgendwelche Vergünstigungen oder Gegenleistungen anbietet, sehr schnell in Fokus der Behörden und der GVU landet.
 
weiss jemand von welchem tracker hier die rede ist?
 
@-adrian-: nein, es ist die rede von einem geschlossenem netzwerk, mehr details: http://www.gulli.com/news/gvu-jubelt-dresdner-trackerbetreiber-zu-150-tagess-tzen-verurteilt-2011-01-11
 
@krusty: geschlossenes tracker netzwerk.. hat ja nix zu heissen.. demonoid is auch geschlossen..und andere auch .. -.-
 
@-adrian-: man muss sich registrieren, so wie bei facebook ;)
 
@krusty: ja.. und wo genau kann man da nicht den namen davon nennen :O
 
@krusty: Ich mache es mal kürzer, da diese eingemogelten Störzeichen in langen URLs hier im Winfuture Kommentarsystem gar übel sind: http://goo.gl/xUUJ2
 
@boofh: als ich das letzte mal tinyurl nutzte wurde ich scharf kritisiert ...
 
Lobbyismus macht schon Sinn. Da wird jemand wegen etwas verurteilt, was er gar nicht begangen hat. Bei einem Tracker werden ja nicht die Dateien selbst verteilt. Trotzdem ist es Beihilfe zum Filesharing. Die ganzen DSL-Provider, durch deren Leitungen diese Files gehen, bleiben hingegen unbehelligt. Feine Gesetze haben wir hier.
 
@Karmageddon: Wenn Provider für sowas haftbar gemacht werden könnten, glaubst du dann ernsthaft, das unsereiner noch unbehelligt durchs Netz surfen könnte ohne das dein Provider schön kontrolliert welche Seiten du besuchst etc. das du auch ja nix illegales machst damit sie keins dranbekommen? Ich bezweifle das du dafür deine Privatsphäre dafür vollends aufgeben würdest...
 
Das ist ja ne sehr freundliche Strafe
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte