Google Analytics: Datenschützer erwägen Prozesse

Datenschutz Betreiber von Webseiten, die Google Analytics zur Nutzungsanalyse einsetzen, könnten bald rechtliche Probleme bekommen. Das geht aus einem Bericht der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung' hervor. mehr...

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aber sonst hat er keine Sorgen oder?
 
Interessant wäre der erwähnte Parameter, damit man das anpassen kann, wenn man es selber einsetzt. Ein Bußgeld gegen Seitenbetreiber ist aber lächerlich, wenn ich diese News nicht gelesen hätte dann hätte ich davon nicht mal was mitbekommen. Abzocker!
 
@KRambo: Wo finde ich diesen Parameter. Da ich Analytics auch auf den Seiten einer Kirchengemeinde einsetze und dort ohnehin schon lauter Datenschutzfanatiker im Vorstand sitzen wäre das echt nicht schlecht um die Gemüter dort zu besänftigen.
 
@LastNightfall: Schau mal auf http://code.google.com/intl/de-DE/apis/analytics/docs/gaJS/gaJSApi_gat.html#_gat._anonymizeIp und http://analytics.blogspot.com/2010/05/greater-choice-and-transparency-for.html vorbei. Dort findest du alle benötigten Informationen.
 
@mesios:
Die Links funktionieren beide leider nicht.
 
@LastNightfall: Du musst nur junges frisches Blut den Obergläubigen abgeben und schon sind diese beruhigt.
 
@KRambo: Andere Möglichkeit wäre vielleicht das PlugIn für Firefox Ghostery - https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/9609/?src=api. Meiner Ansicht nach wird sogar der Seitenaufbau merklich beschleunigt, da das warten auf solchen Dienste und deren Bestätigung komplett blockiert wird. Ist nur meine subjektive Meinung!
 
@heptox: das ist auch so. ich habe dein genanntes addon zwar nicht im einsatz, dafür aber noscript. wenn man noscript generell alles erlauben lässt, aber dafür solche dienste wie sie google zB anbietet, als nicht vertrauenwürdig einstuft, wird das surfen angenehm schneller und man hat immernoch den gewohnten komfort, ohne auf JS verzichten zu müssen oder bei jeder neuen seite eine klickarie zu veranstalten. meine liste der nicht vertrauenwürdigen dienste ist schon bei bestimmt über 100. zusammen mit adblock ist der fuchs fast genauso schnell wie chrome. ich freu mich schon auf fx4.
 
@KRambo: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! Als Seitenbetreiber MUSST du die aktuelle Rechtslage kennen und natürlich deine eingesetzten Dienste und Programme auf Konformität prüfen. Nur weil du nicht weißt, ob Analytics gegen Datenschutzbestimmungen verstößt, wird es nicht legal...
 
@KRambo: Ich verstehe Deine Logik nicht. Gerade dieses Verfahren zeigt dann doch, wie wichtig es ist, damit man (Du!!!) davon erfährst! Gäbe es dieses Verfahren und diese News dazu nicht, hättest Du also keine Ahnung was mit Deinen Daten so alles passiert. Also noch mehr Verfahren / Untersuchungen diesbezüglich sind notwendig!!
 
Man hat doch die Möglichkeit die Cookies zu blockieren. Müsste doch auch im Safari und Opera gehen?!
 
@smoky_: Die Möglichkeiten existieren auch schon seit mehreren Jahren / Versionen.
 
@smoky_: Mit dem Opera Browser ist es jedenfalls Kinderleicht zu blockieren, was nicht gefällt. Nur für den Caspar ist Kinderleicht wohl immer noch zu schwer. :-)
 
@smoky_: Ja, Opera bietet diese Möglichkeit schon sehr lange. Sieh dir dazu mal meinen Kommentar [o4] an.
 
@smoky_: Datenschutz muss aber automatisch passieren und nicht erst durch irgendwelche Umwege, die der User gehen muss(Einstellungen, Plugins...).
 
@MAPtheMOP: Da ich Google garnicht mag, kann ich dir nur zustimmen. Allerdings finde ich Bußgelder gegen Seitenbetreiber völlig unpassend. Außerdem ist somit der angesprochene Absatz in der News nicht korrekt formuliert.
 
@smoky_: Warum keine Bußgelder? Als Webseitenbetreiber bist du verpflichtet, Gesetzkonform zu arbeiten, das betrifft auch eingesetzte Software und Dienste. Also muss sich jeder informieren, ob die Analysetools den Datenschutzbestimmungen entsprechen und ggf. nicht einsetzen.
 
@MAPtheMOP: Dann stimm ich dir erneut zu. :D Allerdings fände ich vorteilhaft das Problem an der Wurzel zu packen, denn Analytics wird auf so vielen Seiten eingesetzt.
 
@smoky_: Ja, das Problem wird sein, dass das dein deutsches Problem ist und der Dienst weltweit angeboten wird. Daher auch "nur" der optionale Parameter. Wenn ein Betreiber diesen absichtlich nicht verwendet, kann und sollte er dafür auch zur Rechenschaft gezogen werden. Oder anders: Willst du dann auch Software wie Piwik verbieten?
 
"Letztere gibt es allerdings beispielsweise für ... Opera nicht" ???? Opera bietet schon sehr lange die Möglichkeit Skripte, Werbung usw. zu blocken, dazu gehört auch Google-Analytics. Jetzt (seit Opera 11) gibt es bereits zahlreiche grafische Oberflächen in Form von AddOns. Damit muss man nicht mehr "per Hand" in einer "ini"-Datei alles eintragen, sondern kann schön mit der Maus die entsprechende Buttons anklicken und schon ist etwas geblockt.
 
@seaman: Es geht nicht um die Möglichkeit des Blockierens (was sowieso global durch hosts-Datei, Router, Firewall usw browserunabhängig bewerkstelligt werden kann), sondern um die Verfügbarkeit des von Google bereitgestellten Plugins.
 
Wozu gibts NoScript und ähnliches? Was ich aber sagen muss, ich finde, eine Website sollte darauf aufmerksam machen (müssen), wenn Scripte eingebaut sind, bei denen evtl, Außenstehende und Dritte etwas abbekommen, und wenns nur ein Cookie oder die IP ist.
 
@mcbit: Aber in dem Moment, in dem du diesen Hinweis liest, bist du ja schon auf der Seite und wurdest an Google übertragen...
 
@MAPtheMOP: Wie wärs mit nem Popup vor dem Laden der Seite?
 
@mcbit: Seriöse Webseiten machen das auch und weisen in den Datenschutzbestimmungen darauf hin das Google Analytics verwendet wird. Bei uns in Österreich ist es sogar Pflicht, nur macht es trotzdem nicht jeder.
 
@nowin: Seitenlange Datenschutzbestimmungen und AGB in Schriftgröße 5 sind nicht gerade, was ich unter seriös verstehe.
 
@mcbit: Ich fänd es am sinnvollsten wenn Dienste die Daten sammeln von sich aus einen Hinweis einblenden müssen. So dass zb auf Webseiten die Analytics einsetzen ein Hinweis automatisch ohne weiteres zutun des Seitenbetreibers eingeblendet werden, oder dass Browser ein Signalscript empfangen und daraufhin einen Hinweis oder besser noch Zustimmungsdialog einblenden. Dann würden Webseitenbetreiber entlastet und man könnte die Firmen belangen, die Daten sammeln ohne ein Signal/Hinweis an Browser/Seiten zu liefern. Denn ich finde es echt schade dass die Hürden eine Webseite aufzubauen immer höher und höher werden, auch für private Zwecke. Die Hürden sollten lieber an der Wurzel für kommerzielle Datenkraken erhöht werden.
 
@lutschboy: Richtig. Ich finde nur die Masche im Allgemeinen blöd, einfach ein Bild mit einem Pixel in die Homepage einzubauen und automatisch laden zu lassen, während das Script dazu die daten an Google sendet. BTW, es gibt auch Analysetools, die man einbauen kann und auf dem eigenem Server laufen. Wozu google nutzen, vor allem bei privaten- oder Vereinshomepages?
 
@mcbit: Kaum eine serverseitige Lösung ist so leistungsstark und kostenlos! Ausserdem kann man mit Google Analytics viele Projekte zusammen managen. Besonders nützlich wird GA, wenn man gleichzeitig Google Ads schaltet, da man diese sehr komfortabel auswerten kann. Im Übrigen funktionieren solche Analyse-Dienste schon lange nicht mehr mit 1-Pixel-Bilder sondern JavaScript.
 
@Big_Berny: Sorry, aber die Besucheranalys einer privaten- oder Vereinshomepage dürfte durch normale kleine Server zu bewältigen sein.
 
@mcbit: Etwas anderes hab ich auch gar nicht behauptet sondern MAPtheMOP. :)
 
@lutschboy: Die Hürden (Gesetze) hast du doch überall? Und wenn du als Seitenbetreiber ordentlich arbeitest und den optionalen Parameter verwendest, ist doch alles ok. Dass dir nix geschenkt wird, ist doch selbstverständlich. -.- und @mcbit: Man nutzt Google, weil Alternativen (etwa Piwik) bei mittleren bis großen Seiten den Server gnadenlos überladen. Ich betreibe u.a. eine Seite mit 23.000 Besuchern am Tag. Piwik müllt dir dann schnell eine Datenbank mit mehreren hundert MB in nur einem Monat zu. Abgesehen davon, erzeugen die Logscripte nur unnötige Anfragen an deine Datenbank. Das wäre bei Google alles ausgelagert. (Nein, ich benutze Google Analytics nicht)
 
unter chrome gibt es eine Erweiterung, die das blockt? Tatsächlich?
 
@JoePhi: Ja, nennt sich "Deaktivierungs-Add-on von Google Analytics" http://tinyurl.com/23omfdl
 
@Virtuoso: Danke. Jetzt frag ich mich aber wieso ich die Erweiterung nicht gefunden habe, als ich geschaut habe ... das Alter, Alter! ;)
 
@JoePhi: Alles eine Frage der richtigen Suchbegriffe. :)
 
@JoePhi: Mehr als eine. Gefühlte 1000
 
ein http proxie der immer läuft auf dem rechner ist effektiver, da manche über shonen skripte sowas aushebeln. proximitron.info anschauen.
 
Piwik4TW: Kostenlose OpenSource-Alternative zu Google Analytics. Mehr Infos: www.piwik.org - Läuft lokal und somit bleiben alle Daten auf dem eigenen Server!
 
@Bitfreezer: Damit hast du die selben Probleme und Piwik ist auch im Visier der Datenschützer. Die wollen alle gar keine Analyse der Besucher.
 
@nowin: Eine Analyse die aber der Betreiber selbst durchführt ist mir immer noch lieber, als von einer Firma analysiert zu werden, die in Bezug auf Daten sowieso einen sehr dubioses Image hat.
 
@Knarzi: Da bin ich ganz deiner Meinung.
 
@nowin: Korrektur: Es war in der Pressemeldung zu lesen, dass es den Europäischen Gerichtshof vor allem stört, dass die Analysedaten an ein amerikanisches Unternehmen weitergeleitet werden. Jedoch haben mittlerweile sowohl Piwik als auch Google Analytics Funktionen, mit denen die IP-Adresse maskiert wird und somit eine anonyme Auswertung möglich.

@MxH: Solche Analysen sind aber zu gewissen Teilen sehr notwendig, ob Webseiten zu optimieren. Schließlich müssen die Designer wissen, ob noch ein großer Teil der Besucher eine Bildschirmauflösung von 1024x768 Pixel hat oder ob die Webseite auch für sehr alte Browser optimiert werden muss. Piwik hat hier den Vorteil, dass diese Daten nur auf dem Server der jeweiligen Webseite gespeichert und ausgewertet werden und nicht von Google in den USA von hundertausenden Webseiten auf einmal gesammelt werden.
 
solche tools, egal von wem, sind reine SPYWARE! wer sowas einsetzt ist von vorneherein nicht seriös!
 
nuja ich sperre einfach analytics und shonen skripte in opera, dazu muss man aber einen http proxie verwenden (proxomitron.info). auf diesen filter basieren alle FF plugins die irgendwas sperren.
 
@MxH: Wieso benutzt du dafür einen Proxy? Ich habe google-analytics und andere Skripte usw. einfach in meine urlfilter.ini hinzugefügt und es wird auch geblockt. Habe es selber mit Wireshark getestet.
 
@MxH: Und von wo weißt du, ob der Proxy dafür nicht mitschreibt, wann und wohin du surfst?
 
Nur dass man keine Plugins braucht, um das zu blocken. Nicht falsch verstehen, einen Widerspruch "einreichen" zu müssen gegen etwas, was einem nicht gesagt wird, finde ich auch nicht gut. Aber dass man dafür ein Plugin BRAUCHT, ist Humbug. Dass aber mal wieder jemand die Klappe aufreisst, der von der Technik keine Ahnung hat, ist in Deutschland nicht neu.
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