Tablet-Betriebssysteme: Intel kritisiert Microsoft

Mobile Betriebssysteme Der Chiphersteller Intel ist mit Microsofts Fortschritten zur Schaffung eines Betriebssystems, das auch auf Tablet-PCs eingesetzt werden kann, unzufrieden. mehr...

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tja, jeder Systemkenner weiss, dass die x86er Plattform immer schon ein Frickelwerk war, leider wurde diese zu einem Quasi-Standard. RISC war schon immer besser als CISC ;)
 
@AlexKeller: No RISC no Fun hieß es damals schon immer ^^
 
@Slurp: ;)
 
@AlexKeller: heutige x86 sind keine reinen CISC mehr. Dadurch das x86 Befehle zusammengefasst werden kommt man der RISC Idee sehr nahe
 
@AlexKeller: http://www.bernd-leitenberger.de/risc.shtml . Das CISC etwas überladen ist, ok... aber ich denke nicht, dass der Schwerpunkt hier liegt
 
@TB303: Intel ist ja sehr wohl bewusst das x86er im Grunde 25Jahre alte Technologie ist. Aber du kannst nicht einfach einen Schnitt machen. Schon gar nicht bei Windows Programmen ... Spielen. Denk nur mal. Kein Programm das du unter Windows benutzt würde mehr laufen, wenn da jetzt was brandneues aus den Intel-Labs kommen würde, was hochoptimiert ist, aber inkompatibel. ARM und dergleichen haben es in einem Markt der gerade erst im entstehen leicht... da gibts noch keine Standards, bzw. wurde alles so flexibel erdacht. vor 25 Jahren war alles noch anders.
 
@LunaticLord: Man könnte einen Schnitt machen, wenn man ihn entsprechend vorbereitet. Abstrakte Anweisungen im Quellcode, statt maschinenspezifischen und optimierende Compiler, die dafür sorgen, dass das nicht zu Einbußen führt. Wenn dann der Schnitt kommt, kompiliert man für die neue Architektur und es treten keine Probleme auf (so oder so ähnlich passiert es dann hoffentlich ;-) ).
 
@tinko: Was meinst wohl was MS mit C# .NET gemacht hat?
 
@LunaticLord: Wieso sollte das nicht gehen?

Apple hat das Anfang der 2000er schließlich auch schon mit Virtualisierung geschafft, dürfte ja wohl heute erst Recht kein Problem sein.
 
@tobias.reichert: uhm ... darf ich das Topen? Amiga 1000 konnte um 1988 ein damaligen Mac Emulieren + MacOS. Gleichzeitig noch paar PC x86 Anwendungen aufn anderen Monitor rennen lassen. Gleichzeitig knallt man noch ein Film durch eine Framecraper auf den anderen 3 Monitoren die noch dran hingen. Da hat ja Intel und Apple ja voll n rückschritt gemacht oder :-> die können das erst jetzt :-D ohne Grund wurden nicht zig Blockbuster mit Amiga 4000 gerendert ggg
 
@TB303: x86 ist eine RISC CPU seit Pentium Pro 60mHz. Es wird der x86 Befehl mit Translatoreinheiten in RISC Befehle zerstückelt und durch die Pipeline geschossen. Damals hatte eine Intel CPU nur 3 Pipelines. Davon waren 2 für komplexe Befehle zuständig und eine quasi ALU/Mathe. Dadurch konnte Intel den Takt in der CPU massiv erhöhen. Früher wurden x86 in 1 bis 2 Takte abgearbeitet, Heute kommt es drauf an ... jenachdem braucht eine Moderne CPU bis zu 7 Takte und mehr. Pipelinekonzept bringt aber massive Probleme ... einige kennen noch diverse Out of Order Bugs der P3 Serie.
 
@AlexKeller: Warum ist Apple dann vom PowerPC/G3/4/5 zu Intel gewechselt, wenn die Archtiektur vorher so viel besser gewesen sein soll ? Die G3s konnten die Pentium2 er überholen, die G4er die PIIIs - danach aber drehte sich der Spiess irgendwie um.
 
@smartie77: Motorola konnte wohl die Stückzahlen nicht mehr liefern, die Apple forderte (so las ich es in einer ct von 2005). Außerdem konnte Motorolas PowerPC nicht mehr mit der Energieeffizienz mithalten (so schildert es SJ in einer Keynote). Intel-Mac-Benutzer der ersten Stunde hingegen staunten nicht schlecht, wie schnell ihr neuer Mac mit Intel-Chip auf einmal war. Es gab also mehr als nur einen Grund für Intel.
 
@smartie77: Die PowerPC Architektur war und ist auch heute noch besser! Es gibt mehre Gründe, weshalb Apple diese Plattform verlies. 1. Apple hatte oft krach mit IBM. IBM forschte, Apple war der kritische Experte und Motorola der Erbauer. Da aber unser Steve immer sehr pingelig war, hatte es sehr oft böse E-Mail gehagelt. 2. IBM wollte keine stromsparende CPU's herstellen, da Sie sich mehr auf die Server-Cloud annäherten (G6/G7) und darum auch sogar die Lenovo Sparte verkauften. Apple sah aber im Mobile-Computing einen "explosiven Markt", diese verschiedenen Marktstrategien bedeutete natürlich auch Ärger. 3. Da IBM aus unbekannten Gründen mit Motorola auch Ärger bekam, litt Apple als Verkäufer, wenn die Ware verspätet oder gar nicht kam, dies hatte verärgerte Kunden (vor allem die High End Kunden mit Ihren 4-6000 Euro teuren PowerMac's) und nervöse Aktieninhaber zur folge. 4. Die Plattform selber brachte sich durch "nichtstandardisierungen" selber in Bedrängnis, da sogar verschiedene Linux Distris zwischen 2001 und 2005 Dank Open-Source und Standardisierung schneller wuchsen als Apple mit der PPC Plattform.
 
Wenn Intel es schaffen würde, X86 basierende CPUs mit der Leistung von ARM und dessen geringen Stromverbrauch zu liefern, dann müsste Microsoft nur noch einen Tablett-Oberfläche für windows 7 machen. Jetzt müssen sie das ganze Win7 portieren und alle Applikationen dazu auch noch.
 
@jackattack: Intels x86er Prozessoren sind weit leistungsfähiger als ARM CPUs. Die x86er haben ausserdem eine weit größere Befehlsumfang und sind nicht nur für die Einsatz in SoC designt. Man sollte hier schon fair bleiben. Lies mal die i7 2xxx Sepc. Intel optimiert was das Zeug hergibt.
 
@LunaticLord: Naja Leistung hat Intel ja, aber Verbrauch ist dann zu hoch. Ich denke jackattack meinte eher Leistung/Watt.
 
@Arhey: Du, im schlimmsten Fall kauft Intel ARM und pasta ;)
 
@jackattack: Intel wird es früher oder später schaffen. ARM und Intel kommen sich bei jedem Die shrink ein Stückchen näher. ARM basierte CPUs steigern dann stark ihre Leistung und senken höchstens ein klein wenig den Verbrauch und Intel CPUs senken jedesmal stark ihren Verbrauch und erhöhen nur ein wenig die Leistung. Interessant wird es dann wenn bei sich treffen und bei konstant bleibenden Verbrauch versuchen die Leistung immer weiter zu erhöhen, bzw. die Preise zu senken (wie bei Intel und AMD üblich). Aber ich denke mal Intel hätte diesen Punkt schon erreichen können, wenn sie nicht die alte Pentium Architektur aufgewärmt hätten und dann den entstandenen Resteverwertungs Atom für für die einzelnen Bereiche optimiert hätten, sondern gleich von Anfang an eine komplette optimale Smartphone/Tabet Neuentwicklung gemacht hätten, immer im aktuellsten Fertigungsprozess. Nur wär der Unterschied zwischen diesen beiden Wegen viele Milliarden $ groß gewesen.
 
@markox: Hmm.. mal ein guter Gedanke!
 
@markox: Intel produziert schon paar CPUs mehr als nur x86. Es gibt Optimierte CPUs für jeden Einsatzzweck.
 
Es muss doch wohl jeder Firma selbst überlassen sein, welche Produkte sie anbietet, selbst wenn Microsoft eine Vormachtstellung hat. Wenn Intel eine Tablettplattform haben will, wieso bauen sie nicht zusammen mit Nokia die Meego Plattform für Tablets um? auf TVs ist diese Plattform doch auch präsent?
aber auf andere ist einfacher geschimpft, als selbst was zu machen... Ich halte den Tablet Wahnsinn auch nur für einen Trend, der ersetzt einfach einen normalen Computer mit Tastatr einfach nicht...
 
@Rikibu: Wir haben ja jetzt die schicken Tablets mit ausfahrbarer normaler Tastatur. Ansonsten teile ich deine Einschätzung. Schon der Hobby-Linux-Bastler kann sich sehr abgestimmte Systeme für den eigenen Bedarf zusammenstellen, da sollte Intel ja wohl wirklich die Kapazitäten für haben. Die kennen ja sogar die Hardware im Voraus und war es nicht ein Intel-Entwickler, der den kompletten 5-Sekunden-Boot von BIOS bis zur grafischen Oberfläche auf einem EeePC hinbekommen hat? Das kann man mit einem System, wie Windows, das auf verschiedenen Geräten laufen muss, gar nicht erwarten.
 
@Rikibu: nun kommt wohl der punkt, wo sich die computergenerationen in alt und jung trennen lassen ;)
 
Ja genau, weil es so viel Sinn bisher machte ein Tablet OS zu entwickeln wo kein einziges Gerät auf dem Markt war..

Intel ist nur geshockt und sauer weil MS jetzt auch in anderen Bereichen wildert und man bald auch Windows für Smartphones und Tablets ohne Abstriche anbieten kann..hat da jemand Angst um die Verkaufszahlen?
 
"Wir haben schon seit langer Zeit versucht, Microsoft dazu zu bewegen, ein Tablet-Betriebssystem anzubieten. Wir, und auch andere wie Dell" Also doch noch eine exklusiv Gemeinschaft die beiden........ ;)
 
Ich finde Tablets überbewertet. Nennt mich altmodisch, aber ich stehe nunmal auf Maus und Tastatur. ARM-Netbooks mit Linux oben drauf gibt es ja bereits, meinst sind diese jedoch sehr beschränkt und nur mit einer bestimmten (fast schon proprietär gehaltenen) Linux-Distribution erhältlich. Außerdem werden die nur in geringen Stückzahlen gefertigt, sind daher schlecht zu bekommen und bei geringer Größe recht teuer.
 
@Der_da: mich stört weniger die Eingabemethodik, sondern die Tatsache dass ich wieder neue Software anschaffen soll - gemessen an den bisherigen erhältlichen Tabletten... der Nachteil des rumfingerns is ja auch, dass man permanent die Sicht verdeckt... das ist bei Maus und Tastatur der herkömmlichen Art nicht so...
 
@Rikibu: So ist das nunmal bei direkter Interaktion. Man fasst das an was man benutzen möchte. Wenn du deiner Freundinn an die Brüste packst, verdeckst du diese ja auch. Du könntest es auch mit einer transparenten Kneifzange machen. Dann siehst du sie zwar weiterhin, aber es ist doch irgendwie nicht das selbe wie direkt damit zu interagieren ;)
 
"Aber nicht nur Microsoft, sondern auch Google habe seine Schwierigkeiten gehabt, ein Tablet-optimiertes System anzubieten." Man darf jetzt aber nicht vergessen, wie lange Google im (Mobile-) OS-Bereich tätig ist und wie lange Microsoft das schon macht. Da geht der Punkt mal wieder eindeutig an Google!
 
ich bin nicht so der große Tablet-Fan, aber ohne jetzt Microsoft irgendwie bashen zu wollen: ständig hinken sie hinterher und verschlafen immer wieder aufs Neue irgendwelche Trends. Auch wenn ich das iPad hasse zeigt es einfach mal wieder, wie begehrt solche Geräte sein können
 
Apple ging konsequent einen eigenen Weg. Erst mit dem Smartphone-Betriebssystem und dem Shop den Markt vorbereiten. Dann noch durch iTunes den Content, und alles auf die Touchbedienung ausrichten. Dann ist das iPad nur eine normale Entwicklung. ansich genial.
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