Project Denver: Nvidia bringt ARM-Prozessor in PCs

Prozessoren Nvidia hat auf der CES in Las Vegas angekündigt, dass man unter der Bezeichnung "Project Denver" eine CPU auf Basis der ARM-Architektur entwickelt, die zukünftig in zahlreichen PCs, Servern und Supercomputern zu finden sein wird. mehr...

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Das klingt eigentlich ausgezeichnet. Mit .NET (auf Mono hoffe ich ja auch) sollte es hoffentlich leicht fallen Anwendungen dafür zu entwickeln. Vielleicht kommt hier der 10-Watt-Bürorechner, das wäre doch was.

Die wichtigsten Linux-Distros haben ja schon ARM-Support, hoffentlich zieht ArchLinux nach.

Dabei ist 10-Watt noch nichtmal illusorisch. Der EeePC kommt laut Netbooked mit ~10-Watt aus und dessen Leistung reicht in Verbindung mit passender Software (selbstkompiliertes ArchLinux, schlanke selbstkompilierte Pakete, wie Fluxbox, Abiword, uzbl, moc, etc.) schon für ziemlich flüssigen Betrieb in den meisten Anwendungen. Und dessen CPU ist x86, wessen Effizienz ja übertroffen werden soll.
 
@tinko: Wichtig wäre das MS auch Office auf ARM portiert.
 
@ThreeM: Ansonsten würden sie die User zu OOo treiben, was auf ARM lauffähig ist, aber, laut dieser Quelle: http://tinyurl.com/33zakho hat MS bereits Office für ARM demonstriert.
 
@tinko: Jo, aber im Firmenumfeld hat OO leider einen schweren stand. Aber da MS wohl dran Arbeitet ist ja alles gut :) Thx für den Link.
 
@tinko: Ach hört mir auf mit OOo, ich habe mich jetzt mit dem Stück Software über 5 Jahre rumgeschlagen und bin nun seit kurzem wieder zurück zu MS Office (2010). Und oh wunder, keine zerschossenen Layouts, intuitive Bedienung, einfach von der Hand gehendes Arbeiten. Sorry Leuts, wenn mir noch einer erzählen will, OOo sei eine alternative zu MS Office, den bezeichne ich als Idealist. Und ja ich war OOo Anhänger, und ja ich habe es lange Zeit bei mir im Bekannten- und Freundeskreis empfohlen, und ja ich habe es bis zur letzten Version noch vor 2 Monaten eingesetzt. Nur, wenn man professionell arbeiten will, und das alles noch unter Zeitdruck, dann geht doch nichts an MS Office vorbei. Sorry, ich finde die hinter OOo super, und man kann den Entwickler ihre Bemühungen nicht hoch genug anrechnen, aber OOo hat es innerhalb der letzten 8 Jahren nicht geschafft auf das Niveau von Office XP zukommen. Viele Grüße aus dem tauenden Baden, heute wieder ohne Sonne.
 
@Gorxx: Danke für die Grüße, ich erwiedere sie aus dem verschneiten und gerade weiterverschneienden Berlin, seit gefühlt 2 Monaten ohne Sonne. Ich war nie OOo-Anhänger und bin es bis heute nicht, ich habe nur oben gesagt, dass es einige Anwender zu OOo treiben würde, wenn es für ihre Plattform kein MSO gäbe, was aber nicht der Fall sein wird, wie ich auch schrieb. Das ist alles. Ich präsentiere OOo nicht als Alternative und betrachte es nicht als solche. Wenn ich eine Alternative zu MSO suche, für geringe Ansprüche, zum Briefeschreiben nehme ich Abiword auf dem Netbook, weil ich OOo als zu träge für die gebotenen Features und den "Komfort" betrachte. In meinem Haushalt werden übrigens seit MSO 2003 für alle Rechner außer meinem Zweitsystem, einem Netbook für das ein schlankes Linux doch besser geeignet als Windows Starter ist, SSL-Lizenzen (oder jetzt Home & Student) und für einzelne zusätzlich Outlook mit jeder neuen Ausgabe gekauft, Ich bin ein großer Fan von Ribbon.
 
@tinko: 10 Watt ist realistisch, habe hier ein intek atom board mit D425 Atom, 1GB Ram und eine 3,5" HDD - ohne Monitor unter vollast 22 Watt.
 
Das klingt alles sehr vielversprechend. Ich bin ein Fan von ARM-Prozessoren geworden und warte schon ewig auf brauchbare ARM-Laptops und mehr sparmsame Mini-Rechner (also Heim-Server etc.). Ich hoffe mal, dass sie da was gescheites hinbekommen. Bin desweiteren mal gespannt, wie AMD auf die neue Situation reagieren wird - da könnten ja sowohl im Grafik als auch im CPU-Segment wichtige Marktanteile wegbrechen...
 
Das klinkt zwar ganz nett, hakt aber wieder mal an der Software. Wer hat schon große Lust, demnächst zu schauen ob die Software die er kauft, auch auf der Architektur läuft.

Aus gutem Grund gibt es genug Software, welche immer noch in nativem Code erstellt wird und keine VMs wie Java oder .NET nutzen. Selbst Microsoft produziert genug eigene Software, welche nicht in der .NET Umgebung läuft.

Ich stelle mir das sehr lustig vor, wenn der normalo Kunde ein stromsparendes Notebook mit Windows 8 kauft, aber keine seiner Softwareprodukte darauf läuft ;)
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