Windows 7: Microsoft lockert Vorgaben für Netbooks

Windows 7 Microsoft macht konkrete Vorgaben für die Hardware-Ausstattung von Netbooks und anderen Geräten, auf denen Windows 7 Starter vorinstalliert wird. Nur wenn diese eingehalten werden, können die Hersteller die Lizenzen günstiger erhalten. mehr...

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So viel Großzügigkeit, und das von MS^^
 
@edgonzo: Man muss ja Anreize gegen die Tabletts bieten. Durch diese Maßnahmen erweitern sich die Anwendungsgebiete für Netbooks und MS sieht es sicherlich lieber, wenn die Kunden Netbook, statt Tablettpc's kaufen. Verstehst? :-P
 
@edgonzo: schlimmer ist die RAM-Limitierung und so ein Blödsinn, wie keine Wallpaper.. Selbst Vista Starter spricht 3,xGB Ram an ( so viel auf x86 eben geht ) und erlaubt Hintergründe wie man will. Und bevor nun einer mit dem 3-App-Limit kommt : erstens ist das nicht so wild, weil die Hälfte von in Windows enthaltenen exe,cpl gar nicht als Programm gezählt wird, und zweitens : wenn man alternative Dateimanager zum Starten eines ( zu vielen ) Programms benutzt oder vorhandene offene in den Tray minimiert, wird es auch nicht gezählt.. Naja.. Abzocke bei W7 Starter ist offensichtlich. Das Gerät könnte mehr , aber nein. Kunde soll Upgrade holen. Und damit Win7 auch so richtig verkrüppelt vorinstalliert ist, eben solche Unsinns-Limits.
 
Schön zu hören. Bei Winfuture hieß es doch mal, daß Netbooks aussterben. Im Moment hört man aber immer noch, daß neue Hardware für Netbooks entwickelt wird.
 
@ox_eye: es hieß, dass die Nachfrage zurückgeht, nicht ausstirbt. Es ist ein immer noch sehr interessantes Segment für viele Leute.
 
Windows Starter abschaffen und stattdessen die Home Premium auf Netbooks, wäre mir erst mal lieber. Wenn man die Dinger schon mit Windows kaufen muss um eine einigermaßen gute Hardware-Ausstattung zu haben, dann aber bitte ein brauchbares Windows und kein beschnittenes.
 
@OttONormalUser: es ist ganz einfach: die Leute wollen billig. Dies schließt Hardware und Software ein. Wenn die Hersteller teuere Versionen (die dann die Hersteller nicht günstiger erhalten würden) installieren würden, würde das Segment wieder weniger nachgefragt werden. Ich schätze mal, dass der überwiegende Teil der Netbookbesitzer vollkommen egal ist, welches Betriebssystem installiert wird, hauptsache Windows.
 
@zivilist: das stimmt schon, hinterher wundern die sich aber, wieso es nicht haargenau aussieht wie auf dem "großen" Rechner am Schreibtisch.
 
@zivilist: Ich würde es auch ohne kaufen, wenn dann der Preis stimmt, aber Fehlanzeige, entweder Win7 Starter mit akzeptabler Ausstattung oder mit XP oder Linux 10.1???? (Amazon) zum selben Preis aber mit geringerer Ausstattung, so kauf ich mir jedenfalls keins, da wart ich eben noch bis sie die Dinger raushauen müssen, weil alle nur noch Tablets kaufen.
 
@OttONormalUser: würden Rechner ohne Windows oder Linux ausgestattet werden, hätte ich mir öfters neue Rechner gekauft. Ein neues Notebook wird auch langsam fällig. Tablets ohne vorinstalliertes OS wäre natürlich auch mal was geiles.
@gonzohuerth: stimmt voll und ganz.
 
@zivilist: Naja, bei Notebooks etc. ist deine Argumentation schon stimmig, aber bei Desktops? Wer zwingt dich denn, beim BlödMarkt so eine Fertigkiste zu kaufen? Wer sich (so wie du) des Öfteren mal hier bei WF rumtreibt, sollte wissen, dass man sich so eine Kiste auch problemlos selbst zusammenbauen kann, ohne sich ein OS mitzukaufen. Hat meist auch den positiven "Nebeneffekt", dass man einen brauchbaren PC ohne doppelten Boden bekommt. ^^ EDIT: Mit "doppelter Boden" meine ich so tolle Features wie z. B. spezielle "LE"-Versionen von Mainboards, die sich vom Original durch Nicht-Aufrüstbarkeit unterscheiden, oder Grafikkarten mit "TurboRAM" (nutzen Board-RAM mit) und solcherlei Scherze. Der Knaller war mal ein Board mit OnBoard-VGA, das sage und schreibe *keinen* internen Steckplatz für eine brauchbare Grafikkarte besaß -> Tonne.
 
@DON666: ist ja alles richtig was du schreibst, jedoch habe ich auch mit Computerlaien zu tun und versuche deren Sicht zu verstehen und diese auch aufzuklären. Ich möchte einfach eine größere Auswahl von Komplettrechner wo man das Betriebssystem auswählen kann oder einfach keins dazu bekommt (egal ob tablets, notebook, netbook oder desktops), damit auch die Unwissenden mehr Auswahl haben. Dies führt auch dazu das Microsoft mehr deren Vorzüge erklären muss und es entsteht richtige Konkurrenz.
 
@zivilist: Von der Warte her ist das natürlich okay. Ich hatte - wie du sicherlich bemerkt haben wirst - den Inhalt deines Kommentars auf dich selbst bezogen verstanden. Dann sind wir uns allerdings einig. Bei meinen Aussagen bezüglich der Qualität vieler Fertigkisten bleibe ich dennoch, da habe ich nun wirklich genug erleben dürfen.
 
@OttONormalUser: Oder umbenennen in Win 6.75 wegen versucht nur ein Win 7 zu sein *fg
 
Microsoft sollte aber auch mal was in puncto wertigkeitsgefühl bei windows tun. Windows 7 ist ein gutes System, allerdings wird es zu solche unattraktiven Bedingungen zum Klappcomputer dazugegeben, dass es auf mich wirklich wie billige Ramschware wirkt. Keine Spur von Wertigkeit, wenn ich mir ansehe, auf welche Art und Weise das System an den Mann gebracht wird. Zugemüllt mit Trial Software (ist vom OEM abhängig) und ein Windows, von dem ich nicht mal mehr nen Original Datenträger bekomme, geschweige denn ne saubere Installation...und wenn ich mir die kastrierte Starter Version anschaue, bei der man nicht mal das Hintergrundbild ändern kann, frage ich mich ernsthaft, welchen Preis man bitteschön noch zahlen soll? Das gibt mir nicht unbedingt das gefühl, dass Windows ein wirklich wertiges System ist... zwar weiß ich was es zu leisten vermag und wie zuverlässig es ist, aber die Art und Weise der Darreichungsform erinnert mich an eine Mc Donalds Papiertüte, die nach Gebrauch auf der Parkbank liegengelassen wird, weil sie leergefressen wurde...ein bisschen mehr Qualitätsbewusstsein für den langlebig zufriedenen Windows-überzeugten User wäre eine gute Maßnahme. So würden auch OEMs an mehr Ansehen gewinnen, die ja nicht unbedingt einen guten Ruf haben...wenn man sich die zugemüllten Windowse von Sony, MSI,Asus und co. mal ansieht.
 
@Rikibu:
Weil zusätzliche Bloatware den Herstellern Geld einbringt und somit Kosten senkt. Insofern wird das Problem im lower-price-segment bestehen bleiben.
 
@Rikibu: Wie oft höre ich: "Wieso tun die das?" Oft genug, wenn jemand ein neues Notebook gekauft hat landet ein Anruf bei mir auf der Leitung wo ich dann erklären soll warum jetzt mit dem neuen Notebook nach 30 Tagen einiges an Software nicht mehr funktioniert. Ist immer das gleiche. Wenn die dann erfahren, dass dann auch "nur" 'ne Recovery-Version mitgeliefert wurde und ich ihnen empfehle ein "richtiges Windows" zu kaufen ist der Ofen ganz aus. Unzufriedenheit ist also Standard am Anfang. Aber das Resultat bleibt doch fast immer gleich: Wenn sie dann mal ne saubere Installation haben und das System läuft sind sie happy und wollen ihr Windows nicht mehr eintauschen. Also egal wieviel Dreck MS und seine Anbieter bei nem neuen PC/Notebook mitliefern... wirklich dagegen moniert hat IMHO bis jetzt noch keiner und es kann quasi nur schlimmer werden.
Die ganzen Testversionen in die Cloud verlegen - das wäre mal was, dann bliebe wenigstens der teuer erstandene PC von diesem Schei.. verschont.
 
@taharkas: Man könnte das Spiel noch weiter treiben. Wozu kann ich meine Windows Lizenz registrieren? ich hab seinerzeit XP und Vista registriert - irgendwelche Vorteile hat mir diese Produktregistrierung nicht gebracht - wozu das ganze also? auch hier könnte man näher am Kunden sein... zudem verschärft man die Illegalitätsdebatte, wenn man Original Lizenz-Besitzern den Zugang zu ISO Dateien verwehrt und auf dem "ihr habt doch eine backup partition" rumreitet... das subjektive Gefühl eine Software legal bzw. illegal zu besitzen ist zumindest für mich bei Windows einfach kaum gegeben... zwar fühlt es sich moralisch besser an, eine legale Version zu besitzen (mit legalem key) aber wirklich Vorteile bringt sie ansonsten nicht. der Schritt zur Illegalität ist also ziemlich klein... auch auf Service Packs wird man als registrierter Nutzer nicht hingewiesen - all das könnte man alles kundenorientierter gestalten...ist schon irgendwie auch schwachsinnig, dass Microsoft sogar den support seines Produktes an die OEMs auslagert... das wäre so, als wenn ich ne Kaffeemaschine zum Handyvertrag dazubekomme und im Verkalkungsfall ruf ich die Handy-Anbieterhotline an... was ja auch totaler Irrsinn wäre, aber genau so gehts in der IT Landschaft zu... Marktanteile nehmen sie gerne, aber die dürfen nix kosten...
 
@Rikibu: Bist du 100%ig sicher, dass du Vista bei Microsoft registriert hast? Ich meine nämlich, dass das zum letzten Mal bei XP möglich war. Zumindest Windows 7 bietet die Produktregistrierung jedenfalls nicht mehr an. Bei Vista kann ich's jetzt nicht mehr überprüfen, da es bei mir nicht mehr installiert ist. Aber mit der Aussage, dass die Registrierung komplett "folgenlos" war, hast du vollkommen Recht. Das wäre wirklich mal eine einfache Möglichkeit gewesen, den zahlenden Kunden einen Mehrwert bieten zu können.
 
@Rikibu: Naja, RecoveryDVD bekommt man auch nicht mehr, zumindest bei MSI, die musste ich mir selbst brennen. Der neue Norton ist eigentlich recht flott, merkt man viel weniger als zB Kaspersky.
Öhm naja, wie auch immer, also wenn die RecoveryDVD brennen will, brauch ich 2 DVDs. Wenn ich dann Windows per DVD recovern will, lösch ich einfach die verstecke Recoverypartition auf der Festplatte vorher. Damit nicht von der Festplatte aus recovered wird, sondern per DVD, wenn das Recoverytool nach DVD2 fragt, klick ich auf abbrechen und hab beim hochfahren dann ein sauberes Windows mit allen Nicht-Microsoft-Treibern. Zum Schluss lösch ich einfach den Soundtreiber, damit Windows den Microsoft-Soundtreiber benutzt (da sonst das Laptopmicrophon nicht deaktivierbar ist UND ein Headset nicht als Headset erkannt wird, zwecks Microphon) ... zumindest bei meinem MSI Laptop hier, alles in allem bin ich aber eigentlich recht zufrieden mit dem "geschenkten" Windows und dem Gerät :)
 
mal ganz ehrlich .. ich finde das traurig, das ein software konzern fähig ist den hardware firmen vorgaben zu machen. wie war das mit der ein GByte grenze, die man am ladentisch 'aushebeln' mußte. ist doch grandios, man bekommt suboptimale hardware weil ein stiernacken das nicht wahr haben will. also ich denke mir meinen teil und sage nichts weiter.
 
@ruder: man spricht nicht zu Unrecht von "WINTEL" .. die Prozesse rund um "Vista capable" haben ja ans Licht gebracht, welche Absprachen MS mit Intel und anderen so trifft.. ( Wir liefern Home Basic, das läuft dann auf eurem Uralt-Müll, dann dürft ihr das Logo draufpappen ) ..gelle.
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