Satelliten-Überwachung der Krisenregion Sudan

Wirtschaft & Firmen George Clooney hat in Kooperation mit Google und den Vereinten Nationen ein Projekt zur Satelliten-Überwachung des Sudans vorgestellt. In erster Linie sollen die Grenze zum vorwiegend arabischen Norden kontrolliert werden. mehr...

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Big Brother is watching you.
 
@Fuzzy-79: Hast du verstanden worum es bei diesem Projekt geht, oder hat der [ironie] gefehlt?
 
@Fuzzy-79: Man sollte die ganze News lesen, nicht nur die Überschrift!
 
@Fuzzy-79: Kennst du den Film Idiocracy ? Dieser Film passt zu dir. Nichts kapieren, aber Sprüche klopfen.
 
@Fuzzy-79: Nette Aussage aus einem Werk George Orwells, aber hier leider vollkommen unangebracht. Lies das Buch, ist ganz interessant, aber gib deine geistigen Ergüsse hier nicht ab.
 
Die Idee ist wirklich gut, nur ist die Frage wie lang die Verarbeitung dauert, denn sonst wäre ein Übergriff nicht mehr abwendbar. Ich weiß nicht ob dieses Projekt den Frieden bringt, aber es wäre zu wünschen alles Menschenmögliche zu tun, um weitere Gewalt im Sudan abzuwenden.
 
@Kartoffelteig: Vorallem ist die Frage was getan wird, wenn eine Bedrohung erkannt wurde. Denn man hat bei dem Völkermord in Ruanda, der unter voller Beobachtung der UN ohne jeglichen Eingriff beobachtet und regelrecht 'geduldet' wurd, ja gesehen dass die Kenntnis allein nicht reicht. Was bringt es einen Völkermord zu erkennen, wenn nichts dagegen unternommen wird? Ich drück die Daumen dass die Afrikaner aus ihrer Geschichte bereits lernen und die Satellitenüberwachung nur das bleibt was sie eigentlich ist: Publicity für Promis.
 
@lutschboy: Fangen wir mal bei Deinem letzten Punkt an ... "Publicity für Promis" ... na und? Wo ist da das Problem? Mir persönlich ist es relativ egal was jeweils die Motivation eines "Promis" ist, der sich für irgendeine sinnvolle Sache einsetzt ... Promis haben nun mal eine öffentliche Wirkung und wenn sie durch die Unterstützung egal welchen Hilfsprojekts oder für was auch immer Spendengelder eintreiben die meinetwegen sogar nur einer einzigen Familie in einer Krisenregion helfen ihr Schicksal etwas erträglicher zu gestalten, so haben sie immerhin schon viel mehr getan als 99,9% all der Dummschwätzer die eben diesen "Promis" immer gleich Publicitygründe als einzige Motivation für ihr tun unterstellen. Zum nächsten Punkt ... "dass die Afrikaner aus ihrer Geschichte bereits lernen" ... Schon mal darüber nachgedacht, dass die Afrikaner recht wenig Schuld am Verlauf ihrer Geschichte und an ihren Problemen haben? Der mit Abstand grösste Teil auch der aktuellen Krisen in Afrika hat eine Ursache die hier in Europa und / oder den USA zu finden ist ... und dabei meine ich nicht nur historische Ursachen im Sinne von Kolonialismus und seine (Spät)folgen ... denn was die aktuelle Afrika Politik der Industrienationen angeht kann man diese nur als eine Art von 'Kolonialpolitik mit anderen Mitteln' beschreiben. Angefangen von solchen Aktionen wie die afrikanischen Märkte mit subventionierten Billiglebensmitteln zu überschwemmen, was die gesamte afrikanische Agrar- und Lebensmittelindustrie systematisch plattmacht und den afrikanischen Kontinent systematisch noch stärker in eine Abhängigkeit vom Westen treibt ... bis hin zu den ganzen netten Aktionen, bei denen mit freundlicher Unterstützung Europas und der USA korrupte Systeme oder gar "menschenfreundliche" Diktatoren vom Schlage eines Joseph Mobutu installiert wurden und werden ... nun noch zu Deinem ersten Punkt: Ich möchte jetzt nicht anfangen, Dir den Unterschied zwischen Rwanda und dem Sudan zu erklären ... beide Probleme sind nämlich viel zu komplex um sie in einem mehr oder weniger kurzen Kommentar hier erläutern zu können ... und die Problematik im Falle Rwanda wird noch komplexer, wenn man die Verknüpfung mit der Krise im Kongo bedenkt etc. ... Ich möchte es einfach einmal bei der Feststellung belassen, dass diese Satelellitenüberwachung der (vermutlich / wahrscheinlich) künftigen Grenze zwischen Nord- und Südsudan absolut Sinn macht. Die von der UN festgelegte Grenze wird bereits jetzt nicht von Khartum anerkannt, die Regierenden dort würden sie gerne ein wenig weiter südwärts sehen. Es kam bereits jetzt, vor dem am 9. Januar beginnenden Referendum über die Unabhängigkeit des Südens, zu Übergriffen - genauer gesagt wurden z.B. verschiedene Dörfer in der strittigen Grenzregion von Khartum bombadiert - angeblich weill sich dort Rebellen aus Darfur versteckt hätten ... eine Ausrede ... man will einfach nur die Südsudanesen aus diesem Landstreifen vertreiben. Die afrikanische Union hat bereits seit Jahren Beobachter in dieser Region, um die Waffenruhe / den Frieden und den Autonomiestatus des Südens zu überwachen ... allerdings ist diese Grenze nur schwer zu überwachen - ein riesiges Gebiet mit so einigen geographischen Besonderheiten ... die einzig effektive Kontrolle kann nur via Satellit erfolgen ... aber weder die Afrikanische Union noch die UN haben die Mittel dazu ... ergo macht der Einsatz Clooneys hier durchaus einen Sinn. Wie schon erwähnt, die gesamte Situation ist einfach zu komplex um sie hier verünftig erörtern zu können, glaub mir einfach, dass ich weiss wovon ich rede - ich arbeite immerhin seit 20 Jahren als Fotojournalist überwiegend in Afrika und im nahen Osten ... ich war einige Male während des Bürgerkriegs im Sudan, dann auch nach dem Bürgerkrieg und ebenfalls in der anderen sudanesischen Krisenregion Darfur ... und werde ab Mitte nächster Woche wieder dort sein ...
 
Was zum Teufel haben Schauspieler bei so etwas verloren? O_O
 
@voks: Ja das war auch mein erster Gedanke. Seltsame Welt...
 
@voks: Achso, weil sie Schauspieler sind müssen sie den Blick vom Weltgeschehen abwenden und sollen nur von einem roten Teppich zum anderen wandern? Kuck Dir an was die teilweise verdienen. Sie haben das Engagement und die finanziellen Mittel sich für solche sinnvollen Sachen einzusetzen und das ist auch gut so. Ausserdem ist es doch wesentlich leichter für solche Projekte wenn prominente Namen dabei mitmischen, als wenn irgendein Max Mustermann aus Buxtehude, den am Ende doch keine Sau kennt, versucht ein gutes Projekt erfolgreich durchzuführen.
 
@voks und FlowPX2: Hält euch keiner auf, auch mit Vorschlägen, Geld oder als Helfer solche Projekte zu realisieren.
 
@voks: Zumindest Matt Damon hat sich oft für humanitäre Sachen eingesetzt und über politische Aktionen gesprochen. Such mal ''Matt Damon - Sarah Palin''. Außerdem ist deine Frage eh sinnlos. Tust ja so, als wären Schauspieler irgendwelche Aliens.
 
@voks: george clooney reiht sich in die liga der globalisten mit ein. vieleicht ist er so wie diese globalistischen spinner drauf. http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/06/george-clooney-ist-jetzt-auch-cfr.html angelina jolie ist im übrigen auch im CFR
 
@voks: Die nutzen ihren Bekanntheitsgrad um aufmerksam zu machen, denn wenn Lieschen Müller so etwas unterstützt liest das niemand. Begriffen?? Ich schätze eher - nein!
 
"Matt Damon, Brad Pitt und George Clooney. " Oceans Sudan?
Mal ehrlich, vergeht denn heute noch ein Tag an dem sich nicht einer odere mehrere Amerikaner in die Weltpolitik einmischen? Warum kümmern die sich nicht mal um ihre eigenen Probleme?

Stellt euch dagegen mal vor, Uwe Ochsenknecht und Jan Josef Liefers wollen die Koreagrenze überwachen lassen. Was wäre wohl lächerlicher?
 
@borizb: Was redest du für einen Unsinn? Lies dir mal den Text hier und auf der Seite der Vereinten Nationen durch, George Clooney hat für das Projekt Geld gespendet und sammelt weiteres dafür ein, denn Prominente sind nun mal in der Lage Geld einzusammeln, egal ob in Deutschland, Frankreich oder International. Denn auf einen borizb wird keiner hören. Between, was hast du denn so im petto? Ich meine, ich würde mich freuen, wenn du mir mal deine Pläne oder deine Projektpage zeigen könntest, mit der du verhindern möchtest das der Norden den Süden angreift. Nichts über den Sudan? Kein Problem, wie siehts mit deinen Projekten für den Wiederaufbau in Afghanistan, Irak oder dem Kampf gegen den Welthunger aus? Wie???? Gar nichts? Komisch, dabei hörte es sich so an, als hättest du etwas besseres vor!
 
Ja, is denn scho April? pfff George Clooney lässt ein sat- Überwachungssystem über'm Sudan installieren! Fehlen nur noch die Massenvernichtungswaffen.
 
@2010: Wovon redest du?
 
@2010: Mal ganz ehrlich, hast du die Nachricht ganz und richtig gelesen ?
 
@2010: schon lustig, wie oft leute nur die überschrift lesen, den rest ignorieren und dann ihre sinnbefreiten ergüsse loswerden wollen.
 
Gerade im Hinblick auf die positiven Kommentare und besonders auf das Minusgeklicke beim ersten Kommentar muss ich jetzt doch mal konkret die Frage stellen, warum diese Überwachung jetzt toll ist, während bei Überwachungsmaßnahmen im eigenen Land die Überwachung generell an den Pranger gestellt wird? Ich versteh es nicht. Wenn schon gegen Überwachung, dann auch konsequent. Ansonsten ist das nur Egoismus und mehr nicht.
 
@karstenschilder: Einerseits verstehe ich deinen Einwand, aber die Argumente sind ein wenig verschoben. Denn bei uns innerlandes geht es um eine dauerhafte Überwachung der eigenen Bürger, direkt auf der Straße von nahem. Dort im Sudan geht es um eine eher zeitlich begrenzte Überwachung die lediglich militärische Aktionen aufdecken soll, falls diese passieren sollten. Sprich, die eine Kamera verfolgt mich auf Schritt und Tritt, die andere würde Alarm schlagen wenn ich mit nem Panzer Richtung Sudan fahre. Das erstere tue ich täglich, letzteres ist eher unwahrscheinlich und auch vermeidbar. Das sind halt die Unterschiede zwischen den Überwachungsmethoden.
 
@karstenschilder: Ob Wohlstandsbürger wie unsereiner nun um den Datenschutz besorgt ist, oder eine Menge Leute im Sudan um ihr Leben, ist dann doch ein klitzekleiner Unterschied. Du vergleichst da 2 vollkommen nicht-vergleichbare Grundsituationen.
 
Das ist eine sehr gute Sache, wenn durch Satelliten-Überwachung Gewalttaten verhindert werden können und unschuldige Menschen durch diese Aktion ihr Leben nicht verlieren. Durch eine punktgenaue Ortung von verdächtigen Aktivitäten kann diese Maßnahme zweifelsfrei erfolgreich sein. - Mein Wunsch ist es, dass das Neue Jahr 2011 friedlicher und besser wird, als das jetzt zu Ende gehende Jahr.
 
Und 2012 Google Streetview: Sudan
 
Grundsätzlich eine gute Sache. Problem ist die richtige, zeitgerechte Reaktion auf Erkenntnisse umzusetzen. Denn die Blauhelme vor Ort sind ja nicht allmächtig.
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