Schüler: Elektronik soll Schulbücher nicht ersetzen

Wirtschaft & Firmen Die meisten Schüler wünschen sich zwar einen stärkeren Einsatz elektronischer Medien im Unterricht, wollen auf ihre Schulbücher aber nicht verzichten. mehr...

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Bin da der gleichen Meinung... das Problem aber ist.. dass wenn man auf elektronischen Geräten lernt (meist der PC) die Ablenkung sehr groß ist nebenher was Anderes zu tun. Das Buch kann man mit ins Bett nehmen und frei von allem lernen.
Jedoch finde ich, Texte am PC zu überfliegen und zu ergänzen, sehr viel besser. Allein die Suchfunktion (Strg+F) ist dabei verdammt hilfreich und erspart viel Arbeit.
 
@MasterBlaster´: ein geauso großes problem ist es das sich die lehrer nicht mit sowas auskennen uns sie hier auch nicht weiterbilden meine Lehrerin bekommt nicht mal den Fehrnseher an und mit unserem PC system überhauptnicht zurecht (haben alles neu bekommen Win 7 und office 2010) Wir Schüler kennen uns da schon besser aus aber dann machen wir andere sachen mit dem PC als lernen. Es musste extra ein Filter installiert werden damit die Schüler aufhören CS zu zocken
 
@MasterBlaster´: Da kann ich weitesgehend zustimmen. Das Problem der Mobilität lässt sich ja in Zukunft mit Tablet-PCs weitesgehend lösen. Ich bin selbst noch "Schüler" und arbeite im Unterricht sehr gerne mit meinem Laptop im Unterricht. Allerdings beobachte ich auch oft genug wie Kollegen sich zu Unsinn verleiten lassen (Worunter am Ende auch die Noten leiden).

Persönlich denke ich dass das eine Sache der persönlichen Disziplin ist, für mich ist klar, bin ich im Unterricht habe ich nur relevante Anwendungen offen und nutze sie auch nur wenn notwenig. Es gibt genug Leute die es genauso handhaben, aber mindestens so viele die dann halt auf dumme Gedanken kommen. Für mich ist es einfacher mich "elektronisch" zu organisieren, ich arbeite auf die Weise deutlich schneller und effizienter. Am Ende spielt wohl auch der persönliche Geschmack mit sowie halt der eigene Wille.

Das ist wohl etwas an das man Schüler langsam und vor allem gezielt ab einem gewissen Alter heranführen sollte, wieweit dann die Kompetenz vorhanden ist das richtig umzusetzen, das steht wieder auf einem ganz anderen Blatt.
 
@MasterBlaster´: Mal ehrlich, so viel aus der Schule weiß ich nicht mehr, aber was ich in 5 Jahren Wiki gelesen hab, meine Fresse, das hat mich wirklich interessiert und davon hab ich verdammt viel behalten und konnte damit im Alltag was angefangen. Was ich von der Binomischen Formel und der eFunktion nicht wirklich behaupten kann. Wobei, als wir neulich am Stammtisch nach dem 5. Pils über ne Sinuskurve diskutiert haben... ach egal ;)
 
@borizb: es geht in der schule ja auch nicht um spezifisches wissen zu ein paar themen, sondern ehr um allgemeinwissen.
 
@MaloFFM: tut mir leid aber bei mir in der schule ist das genaue gegenteil der fall die lehrer drücken uns den stoff rein und keiner behält etwas, das ist leider sehr schade denn wenn die Unterichtseinheit zwei Jahre später nochmal drankommt müssen wir immer bei 0 anfangen. Letzte Geschichtsstunde musste mein Lehrer den anderen erklären wie unsere Demokratie funktioniert (in bin in der 9.) trotzdem ein + von mir
 
Auf lange Sicht wird das gedruckte Buch mit Sicherheit ersetzt. Man muss sich nur mal ansehen was entsprechende Fachbücher in den Oberstufen mittlerweile kosten und die elektronische Form hat den Vorteil stets aktuell zu sein, von der Ersparnis an Papier für die zigtausenden Arbeitsblätter die man in einem Schülerleben erhält ganz zu schweigen.
 
@pvenohr: Zumal es irgendwann dann keine Mappenführung mehr geben wird.... Ohne die hätte ich überall eine Note besser...
 
@Tracker92: Mappenführung? Sowas gibts doch offiziell gar nicht mehr. Das sind doch Schikanen die sich die Lehrer einfallen lassen.
 
@pvenohr: also ich hatte bis zu diesem Sommer wo ich fertig mit der Schule bin immer noch in allen Fächern Mappenführung die auch benotet wurde mit 10% der gesamtnote... überall ne 1bis2 im fach und in mappe 5 bis 6^^
 
@pvenohr: entsprechende Fachbücher sind aber nicht so teuer, weils bücher mit mehr oder weniger vielen blättern sind. viel mehr, wird da auch die eingebrachte arbeit entlohnt. Warum also sollte sich das mit elektronischen medien ändern?!? das bißchen papier, das gespart wird, macht den bock auch nicht mehr dick. und ordentlich recherchierte und aufgearbeitete elektronische medien wollen sicher auch entsprechend entlohnt werden. der preisvorteil wäre also nur minimal und das führt sicherlich nicht dazu, dass bücher auf lange sicht ersetzt werden! zumal bücher eben auch vorteile bieten, die elektronische medien nicht bieten.
 
[zitat]29 Prozent der befragten Schüler der Ansicht, elektronische Medien wie E-Books oder Lernprogramme könnten Schulbücher vollständig ersetzen.[/zitat] - Die anderen 71 % sehen ihre ausreden gefährdet. Die haben eh nie bücher bei. Wie will man als dann rechtfertigen, das man einen reader vergessen hat!?
 
@zaska0: haben die "befraten schüler" überhaupt probeweise für längere zeit ebooks genutzt ... frag ich mich da ... was für ne umfrage.
 
@zaska0: "Seit dem WindowsUpdate geht das irgendwie nicht mehr" ?
 
Ich sag mal so: noch nicht. Wenn man auf den zukünftigen Tablets alles deaktivieren kann (oder die Geräte nur Word/PDF oder vergleichbares darstellen kann), was beim Lesen/Lernen auf dem Gerät ablenkt (Spiele, surfen) ist es eine gute Sache.
 
@zivilist: Für was den Tablets? Wenns um Bücher geht, dann reicht mMn ein eBook Reader völlig aus. Man braucht ja nicht jedem Schüler ein iPad hinwerfen.
 
@zivilist: Für Schulzwecke muss es ja kein Tablet a'la IPad sein. Ein Kindle würde es zum Beispiel auch tun, wobei dieser der Lesbarkeit noch eher zuträglich ist und den Schüler auch nicht mit zuviel Multimediafähigkeiten ablenkt.
 
@zivilist: Habe ich was von bestimmten Herstellern/Marken geschrieben? Nein. Einfach ein kleines Gerät mit oder ohne Touchscreen, hauptsache sehr portabel und der Großteil besteht aus dem Bildschirm. Mit "Word" meinte ich natürlich Textverarbeitung :)
 
@zivilist: Ich hab sehr wohl gemerkt das du keine Marke genannt hast, das IPad habe ich nur genannt um den Unterschied zwischen echtem Tablet und EBook-Reader deutlich zu machen.
 
Nö ist klar das die nich darauf verzichten wollen... Dann gibs nicht mehr so viele ausreden wie: Ich hab mein Buch vergessen usw. etc.
 
@Tracker92: Eigentlich, sind Schüler die ihr Buch zuhause vergessen fleissig und streben eine gute Zukunft an ... Ich mein, jemand der kein Interesse hat, wird wohl kaum zuhause sein Buch rausnehmwen und lernen, oder was auch immer ... Heisst, bei den Uninteressierten liegt das Buch immer in der Schultasche = Sie haben es das nächste mal mit = + für Mitarbeit ... wtf? ... Ich bin zwar nich der hellste, aber ich habe mich bemüht. Wenn ich mich also nicht bemüht hätte, wären meine Noten besser? Mir wurde zwar oft gesagt, das ich irgendwie verkehrt rum denke, aber, du wirst mir doch sicher eine plausible Erklärung geben können warum jemand sonst ein Buch nicht dabei hat :)
 
@Ðeru: Die Lösung ist ganz einfach. Entweder sie haben ihr Buch vergessen weil sie wie du gesgat hast zuhause gelernt haben und es nicht wieder in die Tasche gesteckt haben. Allerdings ist das dann wieder unwahrscheinlich weil das Tsche packen bei diesen Leuten genauso zum schlafen gehen gehört wie Zähne Putzen. Oder sie "behaupten sie haben ihr Buch, Mappe etc. vergessen um ein Ausrede zu haben um nicht mitzumachen oder warum man denn die Hausaufgaben nicht gemacht hat.
 
Erst wenn es entprechende Geräte auf dem Markt gibt, welche sich selbst aktualisieren und alle Fächer beinhalten können, werden die elektronischen Medien die Bücher ersetzen. Soweit ist die Technik aber noch nicht. OLED ist noch zu teuer, und die Software ist auch nocht nicht vorhanden.
 
@Jogibär: Das größte Problem liegt bei den Verlegern die sich einzig und allein um die Umsätze Gedanken machen. Inwieweit ein echtes Buch verbreitet wird kann man nämlich in gewissen Maßen noch kontrollieren. Man kann zwar Kopien mit einem Kopierer anfertigen aber die Chance das ein Buch weiterhin verkauft wird ist doch sehr groß. Bei digitalen Kopien sieht das anders aus. Wen soll man für digitale Buchkopien zur Kasse bitten? Die Schüler oder die Schule? Wie verhindert man das Ernst August sein Physikbuch aus der Neunten einfach auf das Pad von Hugo Habicht aus der achten kopiert ohne das er oder die Schule dafür zahlt oder soll man Schulen Generallizenzen verkaufen die sie bevollmächtigen die Bücher zu verteilen. Das sind die einzigen Gedanken die sich die Verlage dabei machen und das ist der einzige Grund das noch nicht jedes Kind mit einem EBook-Reader herumläuft. Von der finanziellen Seite wäre ein EBook-Reader für die Schule nämlich schon heute ein Segen wenn die Verlage mitziehen würden.
 
Ich bin selbst noch Schüler und würde den Schritt weg von Büchern im klassischen Sinn hin zu eBooks und Software größtenteils begrüßen. Es regt mich jedes mal auf, wenn meine Bücher bei der kleinsten Berührung auseinanderfallen, voller Kritzeleien oder mysteriöser Verfärbungen sind und ich selbst sie wie meinen Augapfel hüten soll. Beschädigt oder verlegt man eine Ausgabe muss man sie dann selbst ersetzen - 30 Euro und mehr. Und wie oft wünscht man sich, wenn man genau diese eine Stelle sucht, einen Wälzer mit Strg+F durchsuchen zu können. Wenn es um eine Lektüre in Deutsch oder Englisch geht, wäre wohl ein Gerät mit e-Ink o.ä. zur leichteren Lesbarkeit nötig. Gerade in Fächern wie Biologie wären Videos und das nicht allzu sparsame umgehen mit Bildern sehr hilfreich.
 
Wenn man bedenkt, wie schnell so ein Buch - gerade Erdkunde und so wirtschaftliches Gedöns - überholt ist, ist das schon eine gute Idee. Bei uns ist ja noch die DDR und UdSSR in den Atlanten...
 
Für simples einpauken von Wissen, das was momentan auch an den Universitäten gefordert wird, taugen digitale Medien nur bedingt, sie sind vielfach überflüssig. Es soll Hochschullehrer geben, die fordern, dass man Vorlesungsfolien auf den Wortlaut genau für Klausuren auswendig kann. Wenn es allerdings um Recherche geht, schnelles Nachschlagen von ein paar Vokabeln, dann sind sie der schnellste und sinnvollere Weg. Ebenso wird es an Schulen aussehen, für manche Lernzwecke sind sie sinnvoll, bei anderen überwiegen die Nachteile der Ablenkung, die durch Bücher oder Frontalunterricht geringer ausfallen dürfte.
 
@Schrammler: in welchen studiengängen der Unis soll das denn so sein, dass momentan nur simples einpauken von wissen gefordert wird?
 
Fragt den kleinen dicken Jungen, ob er Kuchen will... Beim besten Willen, aber *natürlich* finden es Kinder und Jugendliche "total toll", wenn im Unterricht PCs (im weiteren Sinne) eingesetzt würden. Ist ja "cool", "hip" und "modern". Das Problem ist, dass der Wunsch total egal ist. Es geht nicht darum, ob sich die Schüler etwas wünschen, sondern um es pädagogisch und didaktisch sinnvoll ist. Und das lässt sich auch nicht mal eben mit einem einfachen Ja oder Nein beantworten. Egal um welche Form der Unterrichtsunterstützung es sich handelt (Overheadprojektor, Beamer, TV, Projektoren, Computer, ... selbst Tafel und Flipchart), sie alle sind *ausschließlich* dann sinnvoll, wenn sie angemessen, ziel- und zweckgerichtet und unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen Vor- und Nachteile eingebracht und genutzt werden. Wer glaubt, dass Unterricht einfach nur besser wird, weil es jetzt Kuchen.. äh.. Computer gibt, der irrt. Und zwar gewaltig.
 
@LostSoul: Müssen ja nich unbedingt die neusten Bürorechner sein ... Vor 5 Jahren war ich auch noch in der Schule, und wir hatten W95 Rechner mit 233MHz... Ich glaub kaum, das die "Grafik > all"-Generation ein Spiel findet, das man auf diesen Dingern spielen kann :p ... Einfach noch Facebook, Newgrounds, *game ... und was auch immer Blacklisten und fertig.
 
@Ðeru: Du hast den Inhalt meines Beitrages nicht verstanden. Dieser ist unabhängig davon, ob nun irgendwelche Highendmaschinen oder "alte Krücken" da herum stehen.
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