WinFuture-Jahresrückblick: IT wird gesellschaftsfähig

WinFuture 2010 war ein interessantes Jahr. Ich hatte das Gefühl, als würden viele Themen aus der IT-Welt gesellschaftsfähig werden. Wurde man früher noch als Nerd belächelt, wenn man mit diversen technischen Spielereien durch die Gegend gelaufen ist, war man ... mehr...

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Ich will den Nerd Status zurück :D ^^
 
@-Revolution-: Nimm ein altes Handy XD.
 
ich bedanke für ein spannendes jahr.
es war immer toll von euren tests zu lesen.
DANKE
 
Eigentlich hat der artikel sehr gut begonnen. Dann wurden die Themen aber sehr seltsam. Div Spiele und ein iPhone in der umlaufbahn mag nicht so recht zur Überschrift passen. Aber grundsätzlich schon mal schön selbst geschriebene Artikel von euch vorzufinden.
 
@balini: leider hat das thema "unterhaltung" in der IT-branche überhand genommen. jeder will nur noch 24h lang von seinem gerät unterhalten werden - sei es musik, filme, facebook oder spiele. dummerweise lässt sich gerade mit unterhaltung (und verdummung) sehr, sehr viel geld verdienen.
 
@balini: Ausnahmlos alle Texte, die du von uns auf WinFuture ließt, sind selbst geschrieben :)
 
@mesios: Nebensätze werden mit einem Komma eingeleitet: "[...] alle Texte, die du [...]" :P
 
@Yogort: Danke
 
Vielen Dank für diese Zusammfassung. Der Satz "Deutschland hinkt bei diesen Trends immer etwas hinterher. Vor allem die Privatsphäre scheint uns sehr wichtig zu sein. Unser Bestreben, die Kontrolle über persönliche Dinge zu behalten, mag einerseits eine gewisse Schutzfunktion erfüllen, andererseits verhindert es jedoch auch Innovationen." hat mich sehr bedenklich gestimmt. Ich denke nicht das unser Anspruch auf Privatsphäre und Datenschutz Technik verhindert. Das sind ganz andere Dinge. Ein sehr mutiger Satz.
 
@Matico: Naja, das kommt immer drauf an wie man damit umgeht. Wenn man nichts zu verbergen hat, sollte einem Sachen wie Streetview oder Latitude (Android Nutzer werdens verstehen) nichts ausmachen. Mir ist es wurscht ob man weiß wo ich bin oder wie mein Haus aussieht. Ich hab auch keine Angst vorm Bundestrojaner falls es den überhaupt gibt oder davor, dass mein Telefon abgehört wird, weil ich nix zu verbergen habe. Andersrum kann man ganz genauso gut argumentieren, dass es ums Verrecken keinen Menschen etwas angeht, was ich tue, wo ich es tue, wo ich mich aufhalte und wem ich was am Telefon sage oder was auf meinem PC drauf ist oder was ich bei Google eingebe, im Facebook an Bildern hochlade oder ich bei winfuture spamme. Man müsste es so machen, dass man das grundsätzlich selber bestimmen kann, dann wäre dieses Problem aus der Welt. Aber wer reguliert sowas? Wem würde man diese Verantwortung bereitwillig übergeben wenn man sowieso niemandem wirklich traut? Ich habe ehrlich gesagt keine Antwort auf diese Frage, aber ich für meinen Teil habe kein Problem mit dem gläsernen Menschen, denn ich gehe verantwortungsvoll mit meinen Daten um. Ich poste keine bestimmten Bilder von mir und meinen Freunden im Netz, ich gehe nicht auf bestimmte Seite und ich abbonniere nicht jeden Newsletter und klicke nicht jeden Haken bei jeder Softwareinstallation an. Die eigene Verantwortung kann einen Unterschied machen, und an den Punkt muss man kommen dass der User sein Schicksal selbst in die Hände nimmt bzw. nehmen kann.
Das ist meine persönliche Meinung dazu.
 
"IT wird gesellschaftsfähig" - ja, leider. Man merkts an dem Müll der im Internet kursiert. Es ist wie Weltraumschrott - durchfliegen geht nicht ohne auszuweichen und man weiß nicht wie man es wegbekommt.
 
"IT wird gesellschaftsfähig" - ja, leider hat das auch zur Folge das immer mehr Politiker mehr oder weniger erfolgreich versuchen sich in Dinge einzumischen von denen sie keine Ahnung haben bzw. bei denen sie von Lobbyisten verblendet Entscheidungen treffen welche am Bürger und an der Realität Lichtjahre vorbeilaufen. Es bleibt nur zu hoffen das 2011 der Widerstand gegen Entscheidungen in der EU und Deutschland stark wächst um diesem Treiben entgegenzuwirken.
 
Es ist eher Fluch als Segen. Die Gerätschaften und Anwendungen werden, trotz teilweise vorhandener Komplexität immer einfacher mit der Bedienung. Das kriegen die Manager mit. Wenn man heutzutage IT-Projekte hochzieht oder komplexere Dinge installiert, meinen die Manager oft, dass es ja nix anderes ist, als ein paar Stecker reinstecken und die entsprechenden Häkchen zu setzen. Das wars. Somit braucht man ja keine überbezahlten Informatiker, sondern es reicht wenn einer mal einen VHS-Kurs gemacht hat. Wie gesagt: es sind ja nur ein paar Stecker und Häkchen.
Ich komm mir als Systemingenieur oft so vor, als müsse ich meinen Preis rechtfertigen.
Dazu kommt, dass nun jeder Depp einen Computer (Desktop, Smartphone etc.) hat. In meinem Bekanntenkreis weiß jeder was ich mache und kommt folglich zu mir, wenn die Person Probleme hat. Hier soll man ständig kostenlos Auskunft geben oder etwas einrichten. Wenn ich aber zu Einem gehe und sag: "Du kannst mir mal bitte kostenlos meinen neuen Boden verlegen" ist die Empörung groß. Das ist ja schließlich Arbeit - Meins wohl nicht...
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