Sony reagiert auf Knappheit von Kamera-Sensoren

Wirtschaft & Firmen Der japanische Elektronikkonzern Sony will eine Sensor-Chip-Fabrik von Toshiba zurückkaufen. Beide Unternehmen sollen derzeit entsprechende Verhandlungen führen. mehr...

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warum soll die jetzt nur noch so wenig wert sein? müsste die nicht mehr wert sein als vorher oder schon so veraltet?
 
@moniduse: Das sollte an der Finanzkrise liegen, dass das Unternehmen weniger Wert ist.
 
Wie stellen die sich das vor? Sobald mal etwas weniger profitabel ist, wird es für nen Haufen Geld abgestoßen und wenn Not am Mann ist, kauft man es für 60 % zurück? Entweder haben die Manager keinen Weitblick oder sie haben ne rosarote Brille auf. Wenn Toshiba schlau ist, verkaufen die das Werk nur noch zum doppelten Preis.
 
@Apolllon: Das ist Marktwirtschaft. Es hat überhaupt nichts zu sagen, zu welchem Preis eine Ware früher mal gehandelt wurde. 2008 war diese Fabrik noch 1 Mrd. Dollar wert, jetzt ist sie halt keinen Cent mehr als 600 Mio. wert. Genauso wenig kannst du bei Aktien verlangen, dass du sie zum gleichen oder höheren Preis wieder verkaufen kannst. Wahrscheinlich ist es für Toshiba sogar ganz ausgezeichnet, sich noch für 600 Mio. von dem Kasten trennen zu können, bevor er noch weniger wert ist.
 
@mh0001: Vielleicht freut sich Toshiba aber auch nen Keks, dass sie keine Knappheit bei Kamera-Sensoren haben und behält die Firma oder verkauft sie eben für deutlich mehr, als man sie einst gekauft hat. Unwahrscheinlich, dass Toshiba die erst kürzlich neu erworbene Fabrik dringend wieder loswerden will, wo deren Produktkapazitäten doch scheinbar grade so gebraucht werden (zumindest bei der Konkurrenz).
 
Warum verlangt Toshiba nicht einen höheren Preis ? Sie haben doch jetzt Sony im Schwitzkasten ;)
 
@Oberhausener: Da steht ja Sony _will_ es zu dem Preis zurückkaufen. Eine Antwort der Toshibaner gabs wahrscheinlich bisher deshalb nicht, weil die sich totgelacht haben.
 
@Oberhausener: Sie werden mehr verlangen - man ist ja gerade in Verhandlungen. Ist nur halt so, dass inzwischen eine Weltwirtschaftskrise gewesen ist, wo Unternehmenswerte gehörig zuisammengeschmolzen sind.
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